Paukenschlag in Thüringen: Ramelow schlägt Frau Lieberknecht (CDU) vor

Der abgewählte Ministerpräsident Bodo Ramelow schlägt laut Presseberichten überraschend seine Vorgängerin Christine Lieberknecht als neue Regierungschefin für Thüringen vor.

Die 61-jährige CDU-Politikerin  – sie ist von Haus aus evangelische Theologin –  regierte in diesem Bundesland von 2009 bis 2014 in einer Koalition mit der SPD. 
Nach der Landtagswahl 2014 wollte die SPD für ein Bündnis mit der Linkspartei und den Grünen. So kam es zum Machtwechsel, obwohl die CDU die stärkste Fraktion im Landtag war.

Angeblich sieht Ramelow die christlich-konservative Lieberknecht (siehe Foto) aber nur als Übergangsfrau für 70 Tage vor, danach soll es Neuwahlen in Thüringen geben.

Der kürzlich gewählte und zurückgetretene FDP-Mann Kemmerich ist derzeit nur noch geschäftsführend im Amt.

Ramelow soll den Vorschlag am heutigen Montagabend bei einem Treffen von Rot-Rot-Grün und CDU in Erfurt unterbreitet haben. Eine Reaktion der CDU steht noch aus.

Das Angebot hat aber eine Kehrseite für die CDU, würde es dadurch doch auf eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei hinauslaufen – was die CDU mehrfach ausgeschlossen hat.

Hier einer unserer Artikel über Frau Lieberknecht: https://charismatismus.wordpress.com/2018/05/08/die-ehem-ministerpraesidentin-von-thueringen-wird-60-jahre-und-ist-konservativ/

 


4 Kommentare on “Paukenschlag in Thüringen: Ramelow schlägt Frau Lieberknecht (CDU) vor”

  1. Maulwurf sagt:

    Was soll man zur politischen Theaterposse mit starkem Paukendonner noch sagen? Leben wir schon in der Monarchie Merkel ? Dank Merkels Selbstherrlichkeit einen ehrlich gewählten MP Kemmerich zu stürzen, ist das Land Thüringen als erstes Bundesland unregierbar geworden. Als ob Neuwahlen das ändern würden. Mit gewaltsamer Flickschusterei wird es auch nicht besser, im Gegenteil, der veralberte Wähler, dessen Wahlrecht mit Füßen getreten wird, reagiert äußerst sauer.

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  2. Ana sagt:

    Bodo Ramelow weiß genau, dass sich eine konservative Frau Lieberknecht die Zähne an vielen EKD-Kirchen, die früher einmal Opposition waren und Partei-ideologisch umgestaltet wurden, sich halb die Zähne ausbeißen wird. Kurz nach der Wende wurde mit dem Umbau begonnen, plötzlich stürmten SED-Kreis-Leitung und ganz rote Socken, die DDR-Christen an das MfS verpetzt hatten, die Kirchen. Rote Socken dieser Coleur als Mitarbeiter für das MfS wurden plötzlich Religionslehrer.
    Wer jetzt noch fragt, warum die nicht studierte Theologin, Studium geschmissen und keine Lehrausbildung gemacht, also ungelernt Grüne KGE die Spitze der EKD erklimmen konnte, der ist selten naiv, auch wenn man diesen SPD-Schwätzer Bedford Strohm, der von Kircheneinnahmen ein Schlepper-Schiff kaufen will und das süße Margotchen, was jetzt Religionsbeauftragte der UNO ist und mit Papst Franziskus die Welteinheitsreligion einleiten will.
    Wie schlimm dieser EKD-Hochverrat am Christentum schon ist, zeigt, wie diese Pfaffen andere Pfarrer, die noch den ehrlichen Glauben lehren, bedrohen. Auch Altchristen sind vom Mobbing betroffen, welche in Scharen die Kirchen verlassen, während sich Neuchristen mit ideologischen Erziehungsmethoden dort festsetzen. Es sind nicht alle Kirchen davon betroffen, aber einige. Läuft das Schäfchen weg, dann versucht man, es mit Unterstellungen zu denunzieren und alle anderen machen bei dieser Gehirnwäsche mit. Natürlich diese Kirchen von Merkels Gnaden beeinflussen auch das Wahlverhalten ihrer Schäfchen, das weiß König Bodo.

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    • Mausi sagt:

      Liebe Anna, mit solchen Erfahrungen bist Du nicht allein. Früher hörig mit SED-Parteibuch und Christen-Verächtung die Vorteile des Lebens genossen und heute in den Kirchen nach oben kratzen und nach unten treten. Sie gönnen sogar behinderten und schwachen Menschen nicht, dass diese von anderen Gemeinden angenommen werden und ein freundliches Lächeln bekommen, schließlich wollen sie wie immer im Mittelpunkt der Beachtung stehen, egal mit welchen Mitteln sie das erreichen. Wenn Du wüsstest, wie die in der Gemeinde Verbliebenen schnell gelernt haben, übereinander her zu ziehen, indem mit Vorurteilen Hass und Neid geschürt wurde, Dir würden die Ohren abfallen. Das sind keine Kirchen mehr, sondern Sekten von Wichtigtuern auf anderer Leute Kosten. Von christlicher Nächstenliebe keine Spur, auch vom Auftrag, besonders den Schwachen und Geplagten zu helfen.

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  3. Maulwurf sagt:

    Die Lämmerschwänzchen CDU, kein Verantwortungsgefühl für den Wähler, keinen eigenen MP in das Rennen geschickt, zumindest wahren sie noch einen Funken das Gesicht und der Wähler erwartet, dass bei Neuwahlen die CDU einen eigenen MP stellt und Lieberknecht nicht nur Alibi ist, um hinterher vor König Bodo zu Kreuze zu kriechen. Sollte sich die CDU wieder vor der Verantwortung drücken, dann unterstreicht das nur ihre Unwählbarkeit.

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