Wahlkampf in Hamburg: Angriffe auf Infostände erfolgen allein gegen die AfD

Laut einer Antwort des Hamburger Senats auf eine AfD-Anfrage sind 2019 und Anfang 2020 bislang fünf Infostände der AfD angegriffen worden. Andere Parteien sind nicht betroffen, wobei die polizeiliche Statistik lückenhaft ist. (Drucksache 21/20068).

BILD: Zerstörte AfD-Plakate beim Wahlkampf  in Münster

Dazu erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alexander Wolf, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft:

„Wo in der politischen Auseinandersetzung die Argumente fehlen, ist das Mittel der Gewalt nicht weit. Die AfD wird massiv im Wahlkampf behindert, ein freier Meinungsaustausch zwischen Partei und mündigen Bürgern ist häufig aufgrund der Antifa-Blockaden kaum möglich.

Attacken auf unsere Infostände sind immer Angriffe auf die Demokratie. In Hamburg herrscht ein Demokratienotstand.“

 


10 Kommentare on “Wahlkampf in Hamburg: Angriffe auf Infostände erfolgen allein gegen die AfD”

  1. Stefan Kunz sagt:

    @Rosa Huber, interessante Kommentare!
    1. Dieses Klammern an Wahlprozente ohne vernünftige fachliche Gegenleistung ist zu einem Riesenproblem geworden, und es bedürfte wichtiger grundlegender Änderungen.
    2. Ob es Schwarz als politische Farbe noch gibt? Sehr gute Frage, da von Natur aus Schwarz eigentlich sehr beständig sein sollte, aber das Einmischen von Rot und Grün macht aus Schwarz meines Erachtens einen tief dunklen Braunton. Und dies ist ein Riesenproblem.
    3. Ihr Kommentar zu Christopherus bringt mich etwas zum Schmunzeln, mir kam das Bild eines Schiffbrüchigen auf dem Meer in den Kopf, der daran glaubt, dass das Meer verdunstet, bevor er ertrinkt. Zweifle deshalb nicht am Glauben, aber handeln sollte meines Erachtens wichtiger sein. Und gerade die Christlichen Kirchen sollten mittlerweile gelernt haben, dass eine neutrale und offene Position gegenüber der Politik besser wäre.

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    • Was Sie wichtiger finden, ist Ihre Entscheidung. Mag für Sie zutreffen: aber oft bewirken unsere Handlungen nichts oder manchmal das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollten. Vielleicht ist das bei Ihnen ja anders? Auch dann, wenn Sie darüber schmunzeln möchten, setze ich auf den Hl. Geist, der mich zur rechten Zeit zu dem führt, was zu tun ist…

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  2. Christophorus sagt:

    Und die beiden noch großen Kirchen sind völlig unkritisch selbstverständliche Partner der Regierenden in Land und Bund und auch sonst auf allen Ebenen. Das ist das Ergebnis des seit dem Vatikanum II gepredigten Wasch-mich-aber-mach-mir-den Pelz-nicht-nass-Christentums katholischerseits und der damit einhergehenden linksgrünen Unterwanderung.
    Schon vor über sechzig Jahren sprach der junge Prof. Ratzinger und spätere Papst Benedikt XVI von den getauften Heiden in der Kirche. Heute ist die katholische Kirche in Europa weitestgehend so saft- und kraftlos, daß nach menschlichem Ermessen der Sieg des Islam nur noch eine Frage der Zeit ist.

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  3. Huber sagt:

    Sind diese Zerstörer eigentlich Demokraten?

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  4. tirschenreuth sagt:

    Die Leute bekommen es ja nicht anders vorgemacht. Wenn im bayerischen Fernsehen bei der Sendung „Fastnacht in Franken“ jedes Jahr die Politiker begrüsst und verulkt werden, werden anwesende AFD-Politiker nichtmal begrüsst oder mit „der Rechtsweg ist ausgeschlossen“ abgekanzelt. Und das Publikum johlt. AFD-Witze kommen überall gut an, weil da die „Schlechten“ ihren Teil abbekommen. AFD schlecht machen ist in unserem Land schon sprichwörtlich. So scheint es manchen eine gute Tat, so etwas in der Art drastischer umzusetzen: Man macht eine Straftat und hat dabei „die moralische Mehrheit“ hinter sich.

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