Widerspruch in der CDU gegen eine Wahl Ramelows: „Ein Stich ins Herz unserer Partei“

Die Thüringer CDU schwenkt um und will eine linke Minderheitsregierung tolerieren. Die CDU-Fraktion im Landtag stimmt dem „Kompromiss“ zu und macht dadurch den Weg für die Wiederwahl Ramelows frei.

In anderen Bundesländer regt sich jedoch Widerstand gegen den Linksruck der Thüringer CDU. So warnt der Landesvorsitzende der CDU-Niedersachsen, Bernd Althusmann:

Was da in Erfurt vereinbart wurde, geht so nicht. Die CDU sollte ihre klare Haltung nicht aus taktischen Gründen aufgeben: Wir wählen keinen Linken zum Ministerpräsidenten. Nicht in Thüringen und auch nirgendwo sonst. Das gilt und das muss auch weiterhin gelten.

Und auch der Berliner CDU-Chef Kai Wegner kann seine Empörung nicht zurückhalten:

Dieser Schritt würde die Grundsätze der CDU Deutschlands verraten. Das wäre ein Stich ins Herz unserer Partei. Als CDU-Abgeordnete einen Linken zum Ministerpräsidenten zu wählen, wäre eine historische Dummheit.

Auch CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn äußert scharfe Kritik:

Eine Wahl von Bodo Ramelow durch die CDU lehne ich ab. Wir sind als Union in einer Vertrauenskrise. Die letzten Wendungen aus Thüringen kosten weiteres Vertrauen. Es geht jetzt um die Substanz unserer Partei – nicht nur in Thüringen.

Der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring hat angekündigt, neben dem Fraktionsvorsitz im Thüringer Landtag auch den Parteivorsitz bereits im März aufzugeben. Er sei mit dem klaren Versprechen angetreten, Rot-Rot-Grün in Thüringen zu beenden und nicht zu verlängern, sagte Mohring der Bild am Sonntag.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/91916-ruecktritt-und-grabenkaempfe-innerhalb-der-cdu-drohen-partei-zu-spalten?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief&pk_campaign=Unzensuriert-Infobrief


5 Kommentare on “Widerspruch in der CDU gegen eine Wahl Ramelows: „Ein Stich ins Herz unserer Partei“”

  1. killema sagt:

    Stefan, das könnte möglich sein. Die Klatsche in Hamburg war groß.

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  2. Maulwurf sagt:

    Das Thüringer Trauerspiel, einfach nur, um den Wähler zu betrügen, scheußlich. Selbst ich trau mich nicht mehr, zu sagen, dass ich AFD wähle, aber ich wähle sie, nicht in jedem Fall, aber immer öfters. Noch sind Wahlen geheim, noch. Die FDP wurde derart eingeschüchtert, man kann nur hoffen, dass sie daraus gelernt hat und ihre Entscheidung für und nicht gegen den Bürger trifft, weil Mutti das so will. Die Antifa-Truppen machen schon mobil mit ihrem Wählerterror und da hilft ein Spruch von Johann Christian Fürchtegott Gellert: „Ich schweig fein still und geh (wähl) meiner Wege.“
    Die Meinungsfreiheit wurde nahezu ausgelöscht, aber ein kluger Geist findet immer einen Weg. Übrigens Wellsow von Die Linke hat bei der Panzerparade in Berlin zum 40. Jahrestag der DDR Honecker mit einem riesigen Blumenstrauß beglückt und fordert aktuell die Abschaffung freier Wahlen. Wie machtgeil ist eine Frau Lieberknecht, wenn sie die Freiheit des Volkes opfern will?

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Maulwurf:

      Dies sind nun eben die Folgen von jahrzehntelangem „Augen zu und Zähne knirschend CDU“. Dabei hätten eben auch die ÖDP und die Republikaner und das Zentrum und die Christliche Mitte und die PBC und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität zur Wahl gestanden.
      Oder die DSU. Und Pro Deutschland. Aber in Deutschland wird schon seit längerem Wahl-Fälschung betrieben. Auch die Republikaner wurden nachweislich in Bayern schon in den 90ern unter die 5 % Hürde gedrückt. Siehe auch die Initiative „Einprozent“ und deren Internetauftritt dazu !

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  3. Klöckner Gerti sagt:

    Dieses Klammern an Posten ist Mit-Ursache für ein solches Durcheinander.
    Gescheit wäre es, wenn man endlich zu der Einsicht käme, zwei Wahlperioden für Kanzler oder Kanzlerin. Vieles würde sich dann automatisch ändern.

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  4. Stefan Kunz sagt:

    Für Thüringen gilt: die Chefin hats angeordnet!
    Und wenn innerhalb der CDU nicht endlich einige aufwachen, wird diese den in Hamburg angestrebten Weg gezielt fortsetzen. Abgewirtschaftet innerhalb der Partei, erfolgt dann die gänzliche Übernahme in die neue SED! Die Linke, vormals PDS, vormals SED, wird dann vielleicht zur NSD (neues sozialistisches Deutschland – oder ähnlich ausgeschrieben).

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