Leipzig: Junger FDP-Politiker König für „pragmatische Haltung“ gegenüber der AfD

Im Kulturmagazin CICERO – das sowohl online wie als Print-Zeitschrift existiert – wurde am gestrigen 27. Februar in der Serie „Junge Stimmen“ ein Interview mit Maximilian König, dem FDP-Vorsitzenden von Leipzig-Nord veröffentlicht, das inhaltlich aus dem Rahmen der sonstigen Mainstream-Medien fällt: https://www.cicero.de/innenpolitik/wahl-von-kemmerich-der-pragmatische-umgang-mit-der-afd-ist-eine-politik-der-mitte

Der Liberale berichtet, er habe sehr positiv auf die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen reagiert.

Der Leipziger FDPler weist darauf hin, daß auch in seiner Stadt eine „pragmatische Kooperation mit der AfD“ bereits stattfinde, ebenso in Bautzen und weiteren kommunalen Gebieten. 

„Es wird wohl oder übel Zeit, sich daran zu gewöhnen, auch auf Bund- und Länderebene“, fügt König hinzu.

Für seine Partei erläutert er: „Für die FDP als Mitte-Partei schlechthin wird die Haltung in dieser Frage letztendlich eine zentrale…Umfragen zeigen, dass Liberale nicht mehrheitlich für den radikalen Ausschluss der AfD stehen, der gerne propagiert wird. Eine Umfrage am Tag der Wahl zum Ministerpräsidenten, die für Kemmerich sofort ein Plus von zwei Prozentpunkten gesehen hat, könnte ein Zeichen gewesen sein.“

Abschließend stellt König fest: „Liberale sind in diesem Land schon immer nur geduldet – das linke Spektrum würde um uns nicht trauern, würde die FDP verschwinden. Deshalb ist es für die Liberalen an der Zeit, der Wertschätzung des linken Spektrums nicht mehr hinterherzulaufen.“


3 Kommentare on “Leipzig: Junger FDP-Politiker König für „pragmatische Haltung“ gegenüber der AfD”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Unsere geopferten Kinder, Dänemark

    http://www.pi-news.net/2020/03/unsere-geopferten-kinder/#comment-5357515

    Politically Incorrect Weblog (PI)

    http://www.pi-news.net/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Mit dem Zeitgeist vermählt – die Selbstzerstörung der CDU

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/mit-dem-zeitgeist-vermaehlt/

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  3. Protestant sagt:

    Solange eine Partei demokratisch gewählt wurde, haben alle anderen Parteien demokratisch mit ihr umzugehen. Alles andere ist undemokratisch.

    Die Wahl von Herrn Kemmerich, mit Hilfe von FDP und AFD, war höchst demokratisch. Die aufgezogenen Brandmauern dienen einzig dem Machterhalt der Mitte und sind gespeist aus der Angst, Zustimmung zu verlieren. Deren Reaktionen sind einfach nur scheußlich und die größten Spaltpilze in unserem Land.

    Der Umgang mit Herrn Lindner ist ebenso nur unangemessen. Das hat er nicht verdient.

    Schlimmere Häme und Hetze, als von Grünen-, CDU-, SPD-Politikern, gibt es z.Zt. gar nicht. Es ist widerwärtig, wie Politiker miteinander umgehen. Statt staatsmännisches Verhalten zu zeigen, kreischen sie herum, wie böse, unreife Kerle auf dem Bolzplatz. Ihr Verhalten ist dazu geeignet noch mehr zu polarisieren. Ich sehe nicht, dass sie Menschen verstehen wollen, sondern neigen zu schwarz/weiß Urteilen und Ausgrenzung. Ihnen folgt ein Heer von Schwätzer.

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