Eindrucksvolles Buch über die Heldenfrau Nina Gräfin von Stauffenberg

Besprechung von Cordula Mohr

Als mir dieses Porträt-Buch geschenkt wurde, freute ich mich sehr, mehr über die Frau des berühmten Volkshelden und Widerstandskämpfers Claus von Stauffenberg zu erfahren. Es stellte sich heraus, daß auch seine Ehefrau Nina ein tapferes Herz und einen starken Charakter besaß. 

Die bewegende Biographie mit dem Titel „Nina Schenk von Stauffenberg“ stammt aus der Feder ihrer Tochter Konstanze von Schulthess.

Es muss eine einzigartige Begegnung zwischen Claus von Stauffenberg und Nina Freiin von Lerchenfeld gewesen sein, denn Nina war erst 17 Jahre und Claus 22 Jahre alt. Besonders die tiefen Gespräche verband sie miteinander.

Anfangs dachte man, Claus habe den Kontakt zur Familie Lerchenfeld wegen der gemeinsamen Pferde-Begeisterung und Reitliebhaberei des Vaters Lerchenfeld gesucht. Dann stellte sich heraus: Claus und Nina trafen sich häufig und es ging bald schon um eine Verlobung.

Ninas Vater war grundsätzlich einverstanden, wollte jedoch wegen des jungen Alters seiner Tochter  zuwarten, damit sie sich noch anders entscheiden könnte, falls doch Zweifel in ihr aufkommen. Dies war jedoch nicht der Fall. Trotzdem warteten die Verlobten bis zum 21. Lebensjahr Ninas. Vorher durfte nicht geheiratet werden, wobei auch die damaligen Vorschriften des Militärs eine Rolle spielten.

Claus war schon früh dem George-Kreis beigetreten; um den romantisch-idealistischen Dichter Stefan George bildete sich eine Schar von Verehrern und geistig suchenden Menschen.

Die Autorin stellt in dem Buch klar, dass ihr Vater Claus von Stauffenberg nie ein begeisterter Anhänger der Nationalsozialisten gewesen ist. Als Angehöriger der Reichswehr (später der Wehrmacht) war er jedoch staatstreu eingestellt und von daher dem NS-Regime zunächst loyal gegenübergestanden. Diese besondere Situation im Spannungsfeld von „Pflicht“ und Neigung wird von gewissen Büchern über den militärischen Widerstand gegen Hitler oft ignoriert.

Stauffenberg war ein sehr disziplinierter Mann, der Herz und Verstand dem Militär zur Verfügung gestellt hat. Häufig trug er seine Uniform, zumal er immer auf Abruf bereit sein musste.

Nina war durch Briefe, die sie aus Vorsicht bzw. Angst vor Repressalien wieder verbrannte, in das Vorhaben ihres Mannes und der anderen Widerständler (Attentatspläne) eingeweiht. Alle Beteiligten werden in dem Buch namentlich aufgezählt.

Am 21. Juli 1944 musste Nina von Stauffenberg ihren Kindern sagen, dass ihr Vater hingerichtet worden ist, nachdem die „Operation Walküre“ tragisch gescheitert war. Es ist ihr umso schwerer gefallen, als sie damals in „anderen Umständen“ war.

In der eindrucksvollen Biografie wird deutlich beschrieben, was Nina und Claus besprochen haben, wenn dieser verhängnisvolle Fall eintritt: sie solle bei Verhören sagen, sie habe von nichts gewusst – und dabei stark bleiben.

Sie wurde von der Gestapo abgeholt, weil es schon zu spät war, um zu fliehen. Die Nachricht vom gescheiterten Attentat erreichte sie zu spät. Sie wurde in das Frauengefängnis Ravensbrück gebracht. Ihre Kinder kamen in ein Heim. Sie hatte ihren Kinden vorsichtshalber noch mitteilen können, dass ihr Vater sich „geirrt“ habe  –  und das sollen sie auch den anderen Leuten so sagen.
 
In den Verhören beteuerte sie, von den Plänen des Mannes nichts gewusst zu haben; sie kam in Einzelhaft.

Die Verwandschaft kam vielfach in Sippenhaft und wurde auf verschiedene Gefängnisse verteilt. Nahe Verwandte wussten nicht, wie ihnen geschah, als sie festgenommen wurden.
Nur die Kinder der Attentäter durften zusammenbleiben, bekamen aber im Heim neue Nachnamen, ohne ihre eigentlichen Namen zu vergessen. Später erfuhren sie, dass sie teils Verwandte waren, als z.B. das älteste der Kinder nachts fragte: Wie ist euer richtiger Name?

Nina hatte noch etwas Glück, denn ihre Schwägerin Litta konnte Briefe und Essen ins Gefängnis bringen. Ohne diese beherzte Frau  –  sie war von Beruf Testpilotin   –  wäre Ninas Haft und die der anderen Familienmitglieder weitaus schwieriger verlaufen. 

Nina von Stauffenberg war von einem starken Gottvertrauen beseelt. In der Einzelhaft betete sie und versprach dem Himmel, wenn sie alle ihre Kinder wiedersehen dürfe, werde sie zur Ehre Gottes eine Wallfahrt unternehmen. Das Versprechen erfüllte sie als evangelische Christin  – ihr verstorbener Mann Claus war katholisch  –  nach dem Krieg gemeinsam mit den Kindern.
 
Nina von Stauffenberg brachte Tochter Konstanze in einem Hospital zur Welt, wo sie sich länger aufhalten durfte. Die Einzelhaft wurde unterbrochen. Sie konnte sich in diesem Krankenhaus etwas erholen, da das Personal ihr freundlich gesonnen war.

Schon bald ging es dem Kriegsende zu und Nina wurde mit ihrem kleinen Kind von einem Gestapo-Mann durch ganz Deutschland gefahren. Es ging ständig durch neue Städte, der Säugling wurde kränklich. Sie berichtet von ihrer endgültigen Erklärung an ihren unfreiwilligen Begleiter, zu keiner Weiterreise bereit und fähig zu sein.  

Der Gestapomann, der trotz seines „Amtes“ kein fanatischer Nazi war, erkannte das unsägliche Chaos und Elend der letzten Kriegstage und „quittierte“ seinen Dienst selbst. Nina schrieb ihm noch einen Zettel, damit er nicht in den Verdacht geriet, ein „Deserteur“ zu sein.

In bewegender Weise wird beschrieben, wie manche Angehörige und ihre Kinder sich wiedergefunden haben. Einige enge Verwandte haben die Haft nicht überlebt. Besonders traurig machte es Nina, als sie vom Tod ihrer Schwägerin Litta hörte; sie kam bei einem amerikanischen Angriff ums Leben. Die Witwen der Attentäter haben alle nie wieder geheiratet.

Es war für Nina eine traumatische Erfahrung, dass ihr geliebter Claus hingerichtet wurde.

Das Portät dieser bemerkenswerten Frau ist spannend zu lesen und klärt über so manche Fragen um die Familie Stauffenberg auf.

Besonders eindrucksvoll erscheint mir auch, wie die Tochter beim Sterben ihrer Mutter Nina im Jahre 2006 tagelang mitanwesend war. Sie beschreibt das tiefe Gemüt der Mutter; sie habe ohne Bitterkeit von dieser Welt Abschied genommen.

Dieses Buch dient der Aufklärung über unsere deutsche Geschichte. Mir wurde dadurch klar: Der Widerstand gegen Hitler war hierzulande stärker, als man allgemein denkt.

Diese Biographie ist sehr empfehlenswert und aufschlußreich. Das Buch bietet zudem anschauliche Bilder der Familie und passende Beschreibungen dazu.

Vielleicht eignet sich als Abschluß Ninas Gedicht, das sie kurz nach der Verhaftung im Gefängnis Ravensbrück verfaßte. Manchmal findet man diese Verse auch in Todesanzeigen. Somit ist das geistige Vermächtnis dieser tapferen und gläubigen Frau nicht ganz unbekannt:

Du bist bei mir.
Wenn auch Dein Leib verging.
Und immer ist`s, als ob
Dein Arm mich noch umfing.

Dein Auge strahlt mir zu
Im Wachen und im Traum.
Dein Mund neigt sich zu mir,
Dein Flüstern schwingt im Raum.

„Geliebtes Kind, sei stark“,
Sei Erbe mir!
Wo du auch immer bist,
Ich bin bei Dir!

.


11 Kommentare on “Eindrucksvolles Buch über die Heldenfrau Nina Gräfin von Stauffenberg”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Die Liberalisierung geht weiter – aber weniger konfrontativ

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/die-liberalisierung-geht-weiter-aber-weniger-konfrontativ/

    Die Logik der Sterbehilfe

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/die-logik-der-sterbehilfe/

    https://jungefreiheit.de/

    Erdogan und das Gefangenen-Dilemma – Antworten könnte die Spieltheorie liefern

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/erdogan-und-das-gefangenendilemma/

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit seiner „Philosophia Perennis!

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Anonymous sagt:

    So werden Legenden gestrickt. Wie etwa diese Behauptung:

    „Die Autorin stellt in dem Buch klar, dass ihr Vater Claus von Stauffenberg nie ein begeisterter Anhänger der Nationalsozialisten gewesen ist.“ Die Realität sieht freilich anders aus, wie dieses Zitat ihres Vaters belegt:

    „Der Gedanke des Führertums […] verbunden mit dem einer Volksgemeinschaft, der Grundsatz ‚Gemeinnutz geht vor Eigennutz‘ und der Kampf gegen die Korruption, der Kampf gegen den Geist der Großstädte, der Rassengedanke und der Wille zu einer neuen deutschbestimmten Rechtsordnung erscheinen uns gesund und zukunftsträchtig.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Werdegang_in_der_Reichswehr Dort wird unter Randziffer 24 auf die Quelle des Zitats verwiesen.

    Er begrüßte also sogar den Rassegedanken! Und weiter:

    „In einem Brief an seine Frau schilderte Stauffenberg seine Fronterfahrungen und Eindrücke aus Polen:

    „Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu brauchen, arbeitsam, willig und genügsam.“

    Der Historiker Heinrich August Winkler führt das Briefzitat als Beleg dafür an, dass Stauffenberg zu dieser Zeit die Rassenpolitik der Nationalsozialisten grundsätzlich bejahte, wenn er sie auch für überspitzt hielt.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Polenfeldzug
    Auch dort wird im Einzelnen auf die unter den jeweiligen Randziffern aufgeführten
    Zitatquellen verwiesen.

    Richtig ist, dass bei Stauffenberg ab 1941/1942 ein Umdenkprozess einsetzte, der dazu führte, dass er 1943 bewusst den Kontakt zum Widerstand suchte. Und das ist ja aller Ehren wert, wenn ein Mensch umkehrt. Wobei christliche Motive dafür wohl nicht im Vordergrund standen:

    „Laut dem Mitverschwörer Hans Bernd Gisevius erstrebte der engere Kreis um von Stauffenberg ab 1944 ein Bündnis mit den Kommunisten, um eine möglichst breite Unterstützung für den Umsturz und eine danach zu erschaffende Neuordnung des Staates zu erlangen. Am 22. Juni 1944 kam es in Absprache mit von Stauffenberg zu einem Gespräch zwischen den Sozialdemokraten Julius Leber und Adolf Reichwein und den Kommunisten Anton Saefkow und Franz Jacob, die in Berlin an der Spitze des kommunistischen Widerstandes standen Weitere Treffen sollten folgen, da das Gespräch äußerst konstruktiv verlief.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Abkehr_von_Hitler
    Zu den Randziffern gilt das zuvor Gesagte.

    Jedenfalls findet sich in den Zukunftsvorstellungen Stauffenbergs kein Bezug auf den christlichen Glauben (mit Ausnahme dessen, dass er mit hellenistischen Ursprüngen verschmolzen sei), aber ein Festhalten am Adelsprivileg:

    „„Wir bekennen uns im Geist und in der Tat zu den großen Überlieferungen unseres Volkes, die durch die Verschmelzung hellenischer und christlicher Ursprünge in germanischem Wesen das abendländische Menschentum schufen. Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge. Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mißgunst überwindet.“

    Quelle: wie vor

    Nichtsdestotrotz hat er sein Leben eingesetzt, um Deutschland von Hitler zu befreien. Und das war heldenhaft.

    Ich weiß nicht, woran die Autorin die „Stärke“ des Widerstands gegen Hitler bemisst. Es waren jedenfalls nur Wenige, die ihm aktiv angehörten.

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    • Guten Tag,
      hier wird an keiner einzigen „Legende“ (geschweige an „Legenden“) gestrickt.
      Warum reißen Sie das Zitat unserer Autorin aus dem Zusammenhang?
      Schon im nächsten Satz wird Stauffenbergs „staatstreue“ Haltung erwähnt – und es heißt ausdrücklch, er habe „dem NS-Regime zunächst loyal gegenübergestanden“.
      Sie belegen mit Ihren Zitaten nicht mehr als eben genau dies. Daß er aber ein „begeisterter“ (!) NS-Gefolgsmann war, haben Sie gerade nicht bewiesen – und zudem bestätigt sogar Winkler, Stauffenberg habe den NS-Rassismus für „überspitzt“ gehalten (wie Sie selbst aus Wiki ziteren).
      Wie gönnerhaft: Erst krampfhaft nach Haaren in der Suppe suchen – und dann diesem Helden bestätigen, daß er unterm Strich doch heldenhaft war.
      Sie sitzen wieder einmal auf einem reichlich hohen Roß!
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Nun, Frau Küble, der Begriff der „Begeisterung“ war für mich nicht so maßgebend. Hätte ich das herausstellen müssen? „Begeisterung“ ist ja eher ein Begriff, der keine rationale inhaltliche Übereinstimmung, sondern eine besondere emotionale Nähe ausdrückt, die auch abhängig von der Persönlichkeitsstruktur ist.

        Welche Emotionen Claus von Stauffenberg bewegt haben, kann ich nicht wissen. Es ist jedoch unerheblich. Denn für mich ist nicht erst der ein Nazi, der begeistert der Forderung Göbbels nach dem „totalen Krieg“ seine Zustimmung erteilt hat. Sondern derjenige, der INHALTLICH mit den Grundthesen des Nationalsozialismus übereinstimmte. Und genau das hat von Stauffenberg getan. Er hat das Führerprinzip und den Rassegedanken ausdrücklich bejaht. Er hat im Geiste Hitlers die Bevölkerung in Polen als unglaublichen Pöbel bezeichnet und dies damit begründet, es seien sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Und er hat selbst in seinen Zukunftsvorstellungen vom „germanischen Wesen“ glorifizierend gesprochen. Vor allem hat er in seiner militärischen Position zunächst auch die Politik Hitlers tatkräftig unterstützt. Den Sieg über Frankreich hat er noch bewundert. Wahrscheinlich hat ihn erst die Niederlage in Stalingrad endgültig zum Umdenken bewegt, als er erkannte, dass Deutschland den Krieg verlieren werde.

        Ich sitze auch nicht auf einem hohen Ross. Dieser Vorwurf ist auch nicht geeignet, berechtigte Kritik abzuwehren. Ich persönlich weiß nicht, ob ich nicht auch ein Anhänger Hitlers gewesen wäre und ob ich, falls ich es nicht gewesen wäre, den Mumm gehabt hätte, das mit meinem Leben zu bezahlen.

        Hier ging es nicht darum, von Stauffenberg abzuwerten, sondern einfach darum, bei der Wahrheit zu bleiben. Was ist daran falsch, zu erkennen, dass er zunächst ein Nazi war? Wir sind ja alle nicht so toll, wie wir es gerne nach außen wären, nicht wahr?

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      • Guten Tag,
        Sie fragen am Schluß völlig überflüssig, was denn daran falsch sei, zu erkennen, daß Stauffenberg zunächst ein Nazi war? – Nichts daran ist falsch, aber Sie müssen nicht so tun, als ob die Autorin dies bestritten hätte; sie hat es auch nicht ignoriert, sondern seine Regimetreue ausdrücklich erwähnt – und das habe ich Ihnen bereits zitiert.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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    • Holger Jahndel sagt:

      Diese ganzen Rassentheorien galten damals noch als wissenschaftlich und wurden von vielen auch nicht-Nazis gezeigt, heute sind sie freilich als unwissenschaftlich widerlegt.
      Siehe auch den Anthropologen und Anthroposophen Andreas Delor zur Thematik usw.
      Oder aucfh Bernhard Beiers Alternativ-Archäologische Website und den Anthropologen James DeMeo aus den USA und Prof. Bernd Senf aus Berlin. http://www.berndsenf.de

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  3. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Ich habe das Buch bereits vor längerer Zeit gelesen.
    Ninas Mutter stammte aus baltischem Adel. Das Buch gewährt einen Einblick in die völlig fremde und untergegangene Welt der deutschen Adligen des Baltikums zwischen deutscher und russischer Kultur.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe eventuell auch die Bücher der Vertriebenen zum Baltikum und auch GERHOCH REISEGGERS Bücher vor allem auch zum Balkan und Osteuropa und zur Geopolitik.
      Meiner Ansicht nach könnte die Kirche sehr viel gutes tun, wenn sie nämlich auf der ökumenische Gebet mit den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. Ostkirchen und der speziell der russisch-orthodoxen Kirche setzen würde. Und versuchen würde, diese ewige nationalistische Feindschaft zwischen Russland und Polen zu beenden.
      Polen sollte, wie auch Deutschland, lieber rational mit den Russen zusammenarbeiten, wirtschaftlich und geopolitisch sich nach Osten orientieren. Polen könnte auch durchaus seine Rohstoffvorkommen wieder neu erschließen, da Kohle in der Tat der einzige noch reichlich zur Verfügung stehende fossile Rohstoff ist, etwa für die Chemie-Industrie als Ersatz für das teurer und knapper werdende Erdöl, und damit eigentlich viel zu SChade zum verstromen oder versteuern und verbrennen. Man könnte des Kohle-Bergbau wieder aufnehmen. Auch in Deutschland wäre dies prinzipiell durchaus möglich und nützlich.

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seinem Weblog „Philosophia Perennis“ als Wertkonservativen und Querdenker und christlichen Humanisten und Zeitkritiker und Non-Konformisten jenseits des medialen Mainstreams usw.

    https://philosophia-perennis.com/

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