WerteUnion: Ramelow-Wahl ist ein Tiefschlag für die politische Kultur Deutschlands

Die WerteUnion – eine Initiative in der CDU –  bedauert die Wahl des „Linkspartei“-Kandidaten Bodo Ramelow zutiefst. In der Wahl zeige sich eine bedenkliche Schwächung des anti-totalitären Konsenses in der Bundesrepublik.

Insbesondere ist die konservative Basisbewegung vom Verhalten der CDU-Fraktion in Thüringen enttäuscht. Die WerteUnion ruft alle Mitglieder der CDU auf, gegen den fortschreitenden Linkskurs ihrer Partei zu protestieren.

Die Mehrheit für Ramelow ist aus Sicht der WerteUnion völlig unverständlich; insbesondere vor dem Hintergrund der erschütternden Aufnahmen vom jüngsten „Strategie-Kongress“ seiner Partei, in der eine Teilnehmerin unverhohlen zu Revolution und politischem Mord aufgerufen hat.

Ingo Gondro, Vize-Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärt dazu:

„Was in Thüringen geschehen ist, ist unverzeihlich. SPD und Grüne inszenieren sich tagein, tagaus als moralisch überlegene Demokraten. Gleichzeitig haben sie kein Problem damit, die SED-Erben in die Staatskanzlei zu wählen.

Dass auch noch die CDU-Fraktion durch ihre Enthaltung Ramelow offenbar zum Sieg verholfen hat, schlägt dem Fass völlig den Boden aus.

Die Art und Weise, wie Bodo Ramelow für den reinen Machterhalt alles tut, ist unmoralisch und typisch für Sozialisten. Demokraten sollten die mehrfach umbenannte SED verurteilen – und nicht in Ämter wählen.“

Quelle: https://werteunion.net/werteunion-ramelow-wahl-ist-tiefschlag-fuer-die-politische-kultur-deutschlands/

 


17 Kommentare on “WerteUnion: Ramelow-Wahl ist ein Tiefschlag für die politische Kultur Deutschlands”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Die Liberalisierung geht weiter – aber weniger konfrontativ

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/die-liberalisierung-geht-weiter-aber-weniger-konfrontativ/

    Die Logik der Sterbehilfe

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/die-logik-der-sterbehilfe/

    https://jungefreiheit.de/

    Erdogan und das Gefangenen-Dilemma – Antworten könnte die Spieltheorie liefern

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/erdogan-und-das-gefangenendilemma/

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit seiner „Philosophia Perennis!

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Anonymous sagt:

    „Die Mehrheit für Ramelow ist aus Sicht der WerteUnion völlig unverständlich; insbesondere vor dem Hintergrund der erschütternden Aufnahmen vom jüngsten „Strategie-Kongress“ seiner Partei, in der eine Teilnehmerin unverhohlen zu Revolution und politischem Mord aufgerufen hat.“

    Nein, hat sie nicht. Sie hat versucht, ironisch zu sein. Im Übrigen sehe ich nicht, wo Ramelow in seiner ersten Amtszeit in Thüringen den Sozialismus eingeführt haben sollte. Ramelow hat sich auch klar gegen die Äußerungen dieser Teilnehmerin positioniert.

    Wäre es aus Sicht der „Werteunion“ besser gewesen, Höcke zu wählen? Falls ja, empfehle ich der „Werteunion“ gleich geschlossen zur AfD über zu laufen. In der CDU hat sie dann jedenfalls nichts mehr verloren.

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  3. Anonymous sagt:

    Dann soll mir mal die sog. „Werteunion“ erzählen, was die Alternative gewesen wäre. Dies abgesehen davon, dass sich nicht die CDU, sondern die FDP enthalten hat.

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  4. Drossel sagt:

    Obwohl Höcke nicht jedem seine Kragenweite ist, meine auch nicht, hat sich, gemäß dem existierenden Wahlrecht als MP zur Wahl gestellt, was auch die CDU mit einem Kandidaten hätte tun können, um Ramelow heraus zu fordern, anstatt Merkel untertan die Füße zu küssen.
    Von daher muss die AFD sich nicht rechtfertigen, dass die Thüringer AfD Höcke als MP zur Wahl aufgestellt haben, dieses Recht wäre allen anderen Parteien im Parlament genauso zugestanden worden. Obwohl Höcke sich sehr geändert hat, durch Medienpropaganda bleibt sein früheres eher rechtes Auftreten immer als Zankapfel zwischen Bürgern erhalten, weil er dieses Image nicht mehr los wird. Es kann richtig oder falsch sein, ich würde mir wünschen, das die AFD in Thüringen schon jetzt einen neuen Spitzenkandidaten aufbaut, den solch ein Image wie Höcke nicht verfolgt, aber auch die Erfolgsaussichten abwägt. Im Gespräch mit vielen, die nicht ganz hysterisch sind, merke ich immer wieder, Höcke geht gar nicht, aber Frau Dr. Alice Weidel wird kompetente internationale Wirtschaftserfahrung und Praxiserfahrung von Dr. Curio und anderen sehr geschätzt.
    Die Auflösung, in Partei-Kategorien zu denken, die Phrasendrescherei haben viele satt, ist mehrheitlich ein Wunsch vieler Bürger und nicht dass Dummköpfe von Altparteien unser Land ruinieren, sondern kluge Fachleute das Ruder übernehmen.

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  5. Joachim Walter sagt:

    Die CDU hat diesen Kommunisten auch durch ihr Enthalten mitgewählt. Sie haben nicht den Versuch unternommen, diesen Kommunisten zu verhindern. Liebe ehrenwerte Mitglieder der sog. WerteUnion, die Türen bei der AfD sind offen, dort kann man Werte leben.

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    • Anonymous sagt:

      Die „Werte“ der AfD dürfen Sie behalten: Nationalismus und Fremdenhass, nein danke!

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      • ingrid220559 sagt:

        Ich habe in der AfD nie Fremdenhass oder Nationalismus gesehen und es ist auch eine ganz andere Zeit als nach dem 1. Weltkrieg, ach, guten Morgen, wir leben längst in einem anderen Jahrhundert.
        Dort sind auch weitaus mehr Leute aus Zuwandererfamilien als in Scharia-Girlie-Parteien. Und Serge Menga kann auch kein „schwarzer Rassist“ sein, geschweige denn, daß sich die jüdischen Mitglieder dieser Partei selber auf die pöse rechte Autobahn strurstracks in Richtung Neu-Buchenwald bewegen wollen. Shabbat Shalom dann erstmal, damit meine ich mal richtig Pause machen und nachdenken!

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  6. CDU Vertriebener sagt:

    In der Aufregung, wie Domina Merkel die Strippen zieht, um ihren Machterhalt zu sichern, übersehen wir, dass Bodo Ramelow kein rechtmäßig gewählter MP sein kann, weil die Stimmen von rot tot grün nicht gereicht hätten und im Parteiprogramm der CDU ausdrücklich steht, keinen Kandidaten von Die Linke und AFD zu unterstützen. Den Vorwurf Merkels gegen Kemmerich, der mit Stimmen der AFD gewählt wurde, muss man jetzt Merkel machen, dass es ausgerechnet die CDU war, die gegen ihr eigenes Grundsatzprogramm verstoßen hat und Ramelow mit 2 oder 4 Stimmen aus der Union gewählt worden ist, was den rechtlichen Vertragsschluss der Union in Frage stellt. Tja, wer anderen eine Grube gräbt……
    Das Thüringer Schmierentheater, wenn es mit rechtlichen Dingen zugehen soll, geht weiter, Ramelow müsste zurück treten, da er doch mit wenigen Stimmen der CDU gewählt wurde.

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  7. Holger Jahndel sagt:

    JIhad Watch by Robert Spencer, Islam und Islamismus und Islamisten und Muslime usw.

    http://www.jihadwatch.org

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  8. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seinem Weblog „Philosophia Perennis“ als Wertkonservativen und Querdenker und christlichen Humanisten und Zeitkritiker und Non-Konformisten jenseits des medialen Mainstreams usw.

    https://philosophia-perennis.com/

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  9. Nein, mit Demokratie hat diese Wahl nichts mehr gemeinsam.

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  10. Willibald Reichert sagt:

    Die Werte-Union ist k e i n e von den „C“-Parteien anerkannte Untergruppierung im Gegensatz zu den Lesben und Schwulen in der Union. Daher sind auch alle Verlautbarungen von ihr, die lediglich ein!!! Prozent der „C“DU mitgliedermäßig vereint, schon allein von diesem Faktum her völlig bedeutungslos, bei einer Kanzlerin, die bei Unbotmäßigkeit und ungewollten politischen Entscheidungen keine Skrupel hat, Gesetz hin oder her, über Leichen zu gehen – siehe die hunderte von Opfern nach Abschaffung der staatlichen Grenzen!
    Es wäre im Interesse unserer Nation am besten, wenn die das C nur noch zur Wählertäuschung mißbrauchenden Parteien den Weg der Democrazia Cristiana gehen würden, die sich nur wenige Jahre nach dem Ausschluß von der Regierung mangels Bedeutungslosigkeit auflösen mußte. Die Verwandlung in eine rotgrüne Partei, die mit den Erben der Mauerpartei gemeinsame Sache macht, läßt jeden Gedanken an einen Gesinnungswandel als irreversibel erscheinen.

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  11. Klöckner Gerti sagt:

    Gleich, wie und wo auch immer, das Festhalten am Posten ist m i t Ursache dieses ganzen Dilemmas, auf Landes- oder Bundes Ebene! „Schaden vom Volke (…)“ ist die Eidesformel, wir sind weit davon entfernt!

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