INSA-Umfrage: Nur 10% glauben an einen kirchlichen Aufschwung unter Bischof Bätzing

Eine von der „Tagespost“ in Auftrag gegebene Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass nur zehn Prozent der Deutschen dem neuen Vorsitzenden der Dt. Bischofskonfrenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, zutrauen, für einen Aufschwung des Katholizismus zu sorgen.

Nur zehn Prozent der Deutschen glauben, dass unter dem neuen Vorsitzenden der DBK, Bischof Georg Bätzing, der Katholizismus in Deutschland einen Aufwind erleben wird.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Demnach glauben 41 Prozent nicht an einen Aufschwung unter dem Limburger Bischof. 39 Prozent der Befragten wissen nicht, wie sie dies einschätzen sollen.

BILD: Bischof Bätzing bei einer Veranstaltung des Katholikentags in Münster

Unter den katholischen Befragten glauben 15 Prozent und damit etwas mehr als der Durchschnitt der Deutschen insgesamt an einen Aufwind des Katholizismus durch den neuen DBK-Vorsitzenden. 40 Prozent glauben nicht daran, 34 Prozent haben keine Meinung. Auch bei evangelisch-landeskirchlichen Befragten ist die Zustimmung etwas höher als in der Gesamtheit der Befragten: In dieser Gruppe glauben 13 Prozent an einen Aufschwung, 39 Prozent sind gegenteiliger Meinung.

Die Erhebung, für die 2.050 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 6. und dem 9. März befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Altersgruppen auf. Demnach glauben die über 60-Jährigen noch am ehesten (12 Prozent) an einen Aufschwung unter Bätzing. In der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen ist dieser Anteil am geringsten: Nur knapp sieben Prozent trauen dem neuen DBK-Vorsitzenden zu, den Katholizismus zu stärken. 

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Foto: Felizitas Küble


6 Kommentare on “INSA-Umfrage: Nur 10% glauben an einen kirchlichen Aufschwung unter Bischof Bätzing”

  1. Anonymous sagt:

    Und wie viele der Befragten haben auch nur eine blasse Ahnung davon, wie die katholische Kirche in Deutschland „funktioniert“? genau. Diese Umfrage ist für die Katz. Oder, um es vornehmer auszudrücken: Sie ist völlig irrelevant.

    Davon abgesehen:

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat keinerlei Macht. Wie sollte er also etwas verändern können?

    Die Probleme des Katholizismus sind so vielgestaltig, dass es überhaupt nicht vorstellbar ist, wie man den negativen trend umkehren kann. Es gibt nur einen Weg:

    LEBT endlich das, was Ihr predigt, sofern es um das Kernstück des christlichen Glaubens geht.

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  2. Zeigt nicht bereits die Fragestellung, von einem Bischof wie von einem Topmanager den „Umschwung“ bei seiner „Firma“ zu verlangen, das Problem? Die Kirche hätte, wenn sie auf Menschen angewiesen wäre, bereits vor den Toren Jerusalems Pleite gemacht…

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    • Bernhard sagt:

      So ähnlich waren auch meine Gedanken. Es liegt nicht daran, dass Menschen beziehungsweise Führungspersonen den Glauben der Massen „machen“ (in diesem Zusammenhang finde ich auch die Bezeichnung „Evangelisierung“ problematisch, aber das ist ein anderes Thema).

      Darüber hinaus ist der Glaubensschwund (beziehungsweise das Misstrauen gegenüber institutionalisierter Religion) ein Phänomen, das in der ganzen westlichen Welt vorherrscht. Was soll der Vorsitzende einer nationalen Bischofskonferenz da „reißen“ können? Vor allem weil er keineswegs der Vorgesetzte der Bischöfe ist. Jeder Bischof ist unmittelbar dem Papst unterstellt, eine Bischofskonferenz wurde nur eingerichtet, damit die Bischöfe eines Landes die Möglichkeit haben, mit einer Stimme zu sprechen oder ihre Vorgehensweise abstimmen zu können.

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    Weder ein Bischof noch SONSTWER kann die Kirchen wieder füllen.
    Die Weltsituation JEDOCH durch das Virus jetzt.

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  4. dorrotee sagt:

    Ich glaube auch nicht, dass es unter Bischof Bätzing einen Aufschwung des Katholizismus geben wird.
    Die Talfahrt geht weiter.
    Erst wenn die Aktionen wie z.B. Maria 2.0 und viele andere modernistischen Forderungen nicht mehr befördert werden, und sich die Bischöfe auf ihr Hirtenamt besinnen, kann es besser werden

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