Union würdigt Kriseneinsatz der Bundeswehr

Die Politik greift in der Coronavirus-Krise jetzt gerne auf die Bundeswehr zurück. Umso bedauerlicher, daß Stärke und Einsatzfähigkeit der Bundeswehr durch die Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht massiv eingeschränkt wurden.

Wir haben dies damals als großen Fehler kritisiert. (Siehe hierzu einige Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/?s=wehrpflicht)

Nun hat der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, folgende Pressemeldung veröffentlicht:

„In der Vergangenheit hat die Bundeswehr oft unter Beweis gestellt, dass sie in Notfällen und Katastrophensituationen für die Bürgerinnen und Bürger bereitsteht – denken wir nur an die Hochwassereinsätze 2013. Und genauso steht sie auch jetzt bereit, uns allen bei der Bewältigung dieser Krise zu helfen, die durch den Ausbruch des Coronavirus entstanden ist.

Im Bereich Sanitätswesen verfügt die Bundeswehr über Kapazitäten in den fünf Bundeswehrkrankenhäusern mit Sanitätspersonal und -material bis hin zu Einrichtungen der Intensivmedizin. Logistische Unterstützung, etwa zur Sicherstellung unserer Versorgung, muss zum Einsatz kommen, wenn es die Lage erfordert.“


3 Kommentare on “Union würdigt Kriseneinsatz der Bundeswehr”

  1. SchoppenHauer sagt:

    Philosophaster viralis

    Die Corona-Affäre hat etwa Kathartisches, und Erweckendes, wenn Sie einmal den Mut zur Frage aufbrächten – cui bono – wem sie tatsächlich nützt!
    Wie aber können sie, die Sprachfunktionäre die immer für mich zu sprechen sich anmaßen, die Kommentatoren ihrer eigenen angemaßten Deutungshoheit, es wagen (how dare they), hochdotiert davon zu schwafeln, daß die Bürger-Innen im Wortsinne anbetrachts der willkürlich ausgeweiteten Ausgangssperren, auf die Empfehlungen der Privatmeinung selbsternannter ‚Experten’ von Lobbyisten-Instituten hin, ja nun die Gelegenheit zur Wiederentdeckung von beschaulicher Innerlichkeit einer aufgenötigten splendid isolation hätten. Ebenso gut könnten Sie wohlfeil darüber spekulieren, daß ein unschuldig internierter Mensch ja irgendwie innerlich doch frei bliebe; sieht der sich auch in ein kafkaeskes Szenario geworfen, als Angeklagter mit und ohne Symptome; als Schädiger stigmatisiert nachdem man ihn schädigte; schuldig gegenüber dem Ankläger, diesem die eigene Schuld zu beweisen

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  2. Anonymous sagt:

    „Im Bereich Sanitätswesen verfügt die Bundeswehr über Kapazitäten in den fünf Bundeswehrkrankenhäusern mit Sanitätspersonal und -material bis hin zu Einrichtungen der Intensivmedizin.“

    Richtig, es sind fünf Krankenhäuser.
    Damit kein falscher Eindruck entsteht, diese Krankenhäuser stehen nicht leer und warten auf Patienten, sondern dienen ebenfalls der Erstversorgung von Zivilisten, wie jedes andere Krankenhaus auch. Beispielgebend sei hier das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz genannt:

    Im Jahr 2016 wurde das Krankenhaus mit einem Anteil von 260 (der insgesamt 506) Betten in den Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz aufgenommen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswehrzentralkrankenhaus_Koblenz

    – weiterhin:

    Bundeswehrkrankenhäuser im zivilen Wettbewerb

    https://wehrmed.de/article/2713-bundeswehrkrankenhaeuser-im-zivilen-wettbewerb.html

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