Hat die „Madonna“ jetzt Angst vor Corona?

Medjugorje: Botschaften an Mirjana abrupt beendet

Wie verschiedene katholische Nachrichtenmedien  – darunter CNA – berichten, hat eine der Seherinnen von Medjugorje namens Mirjana Dragicevic-Soldo am 18. März bekannt gegeben, keine Erscheinungen der „Gospa“ (Titel der Gottesmutter auf kroatisch) mehr zu erhalten.

Das habe ihr die heilige Maria an Mirjanas Geburtstag selber kundgetan. Die Visionärin habe sich – so heißt es weiter  – nach dieser Mitteilung weinend in ihr Haus zurückgezogen. Vermutlich hatte sie sich ihr „Wiegenfest“ anders vorgestellt.

Auf eine Begründung dafür, daß die angebliche Madonna jedes weitere Stelldichein verweigert, hat die 55-Jährige verzichtet.

Somit ist unklar, ob es sich angesichts der Corona-Krise um eine himmlische Notbremse handelt (damit das Erscheinungsphantom selbst kein Ansteckungsrisiko eingeht) oder ob Frau Mirjana durch diese überraschende „Botschaft“, keine Botschaften mehr zu erhalten, ihre eigene Sicherheit gewährleisten möchte, indem sie weniger Publikumsverkehr erfährt.

Auch fragt man sich, warum die „Gospa“ ihren Fanclub in Medjugorje ausgerechnet jetzt in schwerer Zeit „allein“ läßt – und überdies: Warum hat die Erscheinungsdame denn die Virus-Krise nicht vorausgesagt? Stattdessen begnügt „sie“ sich seit Jahrzehnten mit Blabla-Kundgaben.

Bereits seit 1987 erhält diese Seherin  – eigenen Angaben zufolge  – an jedem zweiten Tag eines Monats eine Botschaft des Himmels. Bereits seit 1983 erscheine ihr Maria zudem jährlich an ihrem Geburtstag, dem 18. März.

Die angeblichen Marienerscheinungen von Medjugorje, die am 24. Juni 1981 begonnen haben sollen, sind kirchlich nicht anerkannt. Das Urteil der vatikanischen Untersuchungskommission ist bislang nicht veröffentlicht. Der Papst hat sich mehrfach kritisch zu den Phänomenen geäußert.

 


5 Kommentare on “Hat die „Madonna“ jetzt Angst vor Corona?”

  1. Franz K. sagt:

    Wie bei allen anderen Artikeln die Fr. Küble selbst schreibt, erkennt man eine journalistische Unfähigkeit. Vorweg möchte ich sagen, das niemand gezwungen ist, an die Ereignisse von Medjugorje zu glauben, bzw diese gutzuheißen. Man sollte bei den Ausführungen aber bei der Wahrheit bleiben. Die Erscheinungen sind natürlich NICHT vorbei. Die besagte „Seherin“ wird weiterhin am 18 März eine Erscheinung haben!!! Nur die „Erscheinung“ am 2. eines Monats wird nicht mehr stattfinden. Fr Küble nennt die „Botschaften“, Bla Bla Kundgaben. Welch ein Hohn, welch ein mangelndes spirituelles Wissen. In diesen „Botschaften“… geht es um Vergebung, Hingabe, Gebet, Fasten, lesen in der Hl Schrift .. usw usw… Wenn dies Bla Bla sein sollte, dann stelle ich den gesunden Glauben v. Fr. Küble in Frage. Nocheinmal: Es geht mir hier nicht um die Echtheit der Boschaften, sondern darum, dass Fr. Küble, solche Themen als Bla Bla abtut. Die Glaubenskongregation hat verkündet, dass in den „Botschaften“ nichts zu finden ist, was der Lehre der Kirche oder der hl. Schrift entgegensteht. Fr. Küble, die natürlich es besser weiß als die Glaubenskongregation, sieht das natürlich anderes. Und ich frage mich, woher weiß Fr. Küble, dass die Gospa, die Krise nicht vorher gesehen hat. ?? Wieder mal eine Unterstellung die Fr. Küble nicht beweisen kann. Fr. Küble hat recht, dass der Hl. Vater sich sehr kritisch mit den „Ereignissen“ auseinander gesetzt hat u dies auch kund tat (z.B. „Oberpostbeamtin“). Was Fr. Küble natürlich bewusst oder unbewusst verschweigt ist, dass der hl. Vater in der Öffentlichkeit / für jeden nachzulesen, bekannt hat, das es ein Fehler von ihm war, solche Äusserungen zu treffen und das er sich im Bezug auf Medjugorje von den falschen Menschen hat beraten lassen. Nochmal: Es geht mir hier nicht um die Echtheit, sondern um die Unwahrheiten und Polemiken die Fr. Küble hier aufführt

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    • Guten Tag,
      was Sie nicht alles sagen: bei „allen“ Artikeln erkennt man meine „journalistische Unfähigkeit“.
      Versuchen Sie es doch erst einmal mit einer korrekten Rechtschreibung, bevor Sie mir die berufliche Qualifikation absprechen.
      Von welchem hohen Podest eigentlich?
      Was die „Seherin“ betrifft, so habe ich korrekt aus meinen Quellen zitiert. Davon, daß weiter am 18. März weiter Erscheinungen stattfinden werden, war dort nicht die Rede, auch nicht beim amtlichen Portal „Katholisch.de“ der Bischofskonferenz.
      Zudem spielt es letztlich keine Rolle, da es dann sowieso nur um 1 x jährlich stattfindende Erscheinungen gäbe – die monatlichen, die es nicht mehr gibt, sind doch viel bedeutsamer.
      Und der März nächsten Jahres ist erst einmal weit weg. Vielleicht ist bis dahin Corona schon besiegt, dann kann die „Gospa“ sich wieder melden…
      Die Glaubenskongregation hat überhaupt noch kein offizielles Urteil zu Medjugorje abgegeben, also auch nicht die von Ihnen getätigte Behauptung.
      Kardinal Müller hat sich mehrfach kritisch geäußert.
      Wie wäre es denn, wenn Sie für Ihre Behauptungen auch nur ein einziges Mal eine Quelle (und zwar eine seriöse!) nennen würden?
      Fehlanzeige!
      Lächerlich, wenn ausgerechnet Sie mir Unwahrheiten und „Polemiken“ vorwerfen, wo Sie mir für „alle“ Artikel journalistische Unfähigkeit vorhalten.
      Das ist sowohl polemisch wie unwahr.
      Ich diskutiere auf diesem dümmlichen Niveau nicht weiter mit Ihnen!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • konnersreuth 1956 sagt:

      Frau Küble „tut“ Themen wie Vergebung und Fasten und Gebet nicht als Blabla ab, sondern lediglich pseudomystische Offenbarungen, welche solche heiligen Begriffe als Versatzstücke gebrauchen, um sich einen seriösen Anstrich zu geben. Dass die Botschaften Irrlehren gegenüber der katholischen Lehre enthalten, wurde sehr wohl festgestellt und kann auch von jedem Laien nachvollzogen werden.
      Wir wissen tatsächlich nicht, ob die Gospa die Krise voraus gesagt hat, allerdings haben nachträglich geäusserte Prophezeihungen immer etwas missliches….
      Es wäre doch gerade ein Beweis für die Echtheit der Botschaften, wenn so etwas wesentliches in Voraus gesagt wird, und nicht immer so unwesentliches am aktuellen Weltgeschehen vorbei.
      Dass man dem Papst nachsagt, er sei für Medjugorje, hat es unter den anderen beiden Päpsten auch gegeben, das wurde offziell vom Vatikan dementiert.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Zenit Magazin mit Artikeln u.a. von Felizitas Küble usw.

    https://de.zenit.org/

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Zenit Magazin, Felizitas Küble und andere auch zum Thema Privat-Offenbarungen und Freimaurerei

    https://de.zenit.org/

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