Auch in Corona-Zeiten die Menschen mit Down-Syndrom nicht vergessen

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen. Besonders Elterngruppen und Initiativen nutzen diesen Tag, um zu zeigen, dass auch Menschen mit Trisomie 21 unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Dazu erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), stellv. Bundessprecherin der AfD:

„Der internationale Down-Syndrom-Tag erinnert uns wieder daran, dass in Deutschland viele Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien teils unter schwierigen Bedingungen leben, sich nicht selten mangelnder Akzeptanz und Wertschätzung ausgesetzt sehen.

Oftmals wird das Lebensrecht von Menschen mit Trisomie 21 in Frage gestellt, und von Aktivistengruppen wird eine schrankenlose Abtreibung bei entsprechender Diagnose propagiert. Rund 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom werden in Deutschland abgetrieben, denn Familien mit Down-Kindern stehen bei uns oft unter einem unmenschlichen Rechtfertigungsdruck.

Wir als Alternative für Deutschland möchten mehr Verständnis, Solidarität und eine uneingeschränkte Akzeptanz für Down-Syndrom-Menschen. Als AfD fordern wir ein Recht auf Leben und auf freie Entfaltung auch für Menschen mit Down-Syndrom.“


9 Kommentare on “Auch in Corona-Zeiten die Menschen mit Down-Syndrom nicht vergessen”

  1. Rita Renner sagt:

    @Gerd

    Bei einer gewollten Schwangerschaft, wenn die Frau ein Kind will, sagt natürlich keine Frau „Ich erwarte Schwangerschaftsgewebe“ bzw. „Ich erwarte einen Embryo“

    Gerd, Sie haben das „Problem“ bzw. die Thematik nicht erkannt.

    Nochmal zum Mitbuchstabieren:

    Wenn eine Frau ein „Kind“ haben will, ist das Proplem der Abtreibung bereits gelöst, noch bevor es entstanden ist.
    Wenn aber eine Frau abtreiben will bzw. auf der Anklagebank sitzt und sich „rechtfertigen“, sich „verteidigen“ muss gegen den Vorwurf, „Kindstötung“ bzw. „Mord im Mutterleib“ begangen zu haben, dann muss klargestellt werden, dass ein Embryo kein Mensch, kein Kind ist, sondern nur Schwangerschaftsgewebe bzw. Zellklumpen oder Schleimbatzen, wie die österreichischen abtreibungswilligen Frauen sagen.

    Wenn ich Ihre Frage nicht vollständig beantwortet habe, äussern Sie sich bitte, ich werde dann weiteren „Sachvortrag“ leisten.

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  2. Bernhard sagt:

    Selbstverständlich ist und bleibt es ein Skandal, wenn behinderte Kinder abgetrieben werden (gleich welcher Behinderung übrigens). Und man sollte tatsächlich nicht Gefahr laufen, an nichts anderes als diese Krankheit zu denken und andere Dinge darüber zu vergessen.

    Aber das Coronavirus hat mit dem Down-Syndrom nichts zu tun. Ich halte nichts davon, alles auf die Abtreibung zu beziehen bzw. Abtreibung im Stil eines „ceterum censeo“ ohne Zusammenhang überall anzubringen.

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    • Guten Tag,
      der Vorwurf ist schlicht gegenstandslos. Der Anlaßt für diese Erklärung ist nicht Corona, sondern der Internationale Down-Syndrom-Tag.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • gerd sagt:

      @Bernard
      Man tut angeblich alles, um das Coronavirus zu bekämpfen, um Leben zu retten, um den Schwächsten beizustehen, nimmt im gleichen Atemzug achselzuckend zur Kenntnis, dass in Deutschland und weltweit Millionen von ungeborenen Kindern durch Menschenhand gemeuchelt werden. Würde man in gesunden Zeiten genauso über die Abtreibung informiert werden, hätte man dieses Problem der Abtreibungen und diesen Skandal längst im Griff. Wer da keinen Zusammenhang sieht, ist sehr kurzsichtig.

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    • Rita Renner sagt:

      Guten Tag Bernhard,

      behinderte „Kinder“ können gar nicht abgetrieben werden, allenfalls Embryonen, welche das Trisomie-21 aufweisen.
      Ich halte es eher für einen Skandal, dass die Wirklichkeit verzerrt widergespiegelt wird.
      Es ist richtig, abzutreiben, wenn das Schwangerschaftsgewebe Behinderungen aufweist und dann sollte Frau nochmals schwanger werden in der Hoffnung, dass es dann besser klappt.

      Freundlichen Gruß
      Rita Renner

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      • gerd sagt:

        @Rita Renner

        Kennen Sie Frauen, die bei einer Schwangerschaft behaupten: „Ich erwarte ein Embryo“ oder „Ich erwarte Schwangerschaftsgewebe“?

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      • bellajosefina sagt:

        „Behindertes Schwangerschaftsgewebe“? Es gibt kein „Schwangerschaftsgewebe“, sondern nur Menschen im frühesten Stadium ihrer Entwicklung. Es werden also sehr wohl Kinder abgetrieben! Auch ein Mensch mit Behinderung ist ein Mensch. Ich finde solche Aussagen wie die Ihre einfach nur entsetzlich.

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  3. dorrotee sagt:

    Liebe Fr. v. Storch: nicht rund 90 % der Down-Kinder werden abgetrieben. Fast 98 % von ihnen werden abgetrieben. In manchen Ländern sogar zu 100%.
    Bitte die Zahlen nicht schönen. Bei der Aussage rund…. könnte man auch denken 88%
    Und ich hoffe, in ihrer Partei sind viele, die Ihrer Aussage zustimmen.

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