In Coronakrise Rundfunkbeitrag aussetzen

Pressemeldung der AfD:

Die Zeiten der Corona-Krise belasten viele Bürger Deutschlands; auch finanzielle Sorgen sind enorm. Daher ist es notwendig, dass der Staat Maßnahmen trifft, die eine Entlastung der Bürger herbeiführen. Neben Steuersenkungen und anderen Erleichterungen ist dabei insbesondere an eine Aussetzung des Rundfunkbeitrages zu denken.

Stephan Brandner, Vize-Bundesvorsitzender der AfD, verdeutlicht, dass ein Aussetzen des Rundfunkbeitrages ein wichtiges Zeichen für die Menschen wäre.

Da der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) auch eine Reduzierung des Beitrages auf ein Drittel für behinderte Menschen vorsähe, die wegen ihres Leidens an öffentlichen Veranstaltungen nicht teilnehmen können, sei es nur folgerichtig, dass ein Beitrag insgesamt nicht mehr erhoben werden könne, wenn keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden würden, wie es derzeit der Fall ist.

Brandler erklärt abschließend:

„Auch wenn der Beitrag von 17,50 Euro monatlich die finanziellen Leiden der Menschen nicht entscheidend lindern können wird, so wäre es doch ein wichtiges Zeichen, auf den Einzug der Gebühr zu verzichten und so zu verdeutlichen, dass auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu Einschnitten bereit ist, die bereits jetzt weite Teile der Bevölkerung treffen und zukünftig treffen werden.

Einsparpotential ist in erheblichem Umfange vorhanden. So sollte sich der Rundfunk während der Krise auf sein Kerngeschäft, also Nachrichten, Bildung und Kultur beschränken und teure Produktionen im Bereich von einfachster Unterhaltung oder schlichten Serien oder Krimis aussetzen.“

 


5 Kommentare on “In Coronakrise Rundfunkbeitrag aussetzen”

  1. Stefan Kunz sagt:

    Wurde der nicht gerade stillschweigend unter der Coronatarnkappe erhöht?

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    • Guten Tag,
      ja, richtig vor zwei oder drei Wochen gab es eine Erhöhung, die kaum wahrgenommen wurde.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Marienzweig sagt:

        Ich denke, die Erhöhung wurde schon wahrgenommen, aber die Leute haben -so mein Eindruck- resigniert, weil sie immer wieder die Erfahrung machen: Die Mächtigen setzen sich eh durch!
        Die TV-Macher – sind sie mächtig? ich weiß nicht, zumindest sind sie häufig genug Handlanger der Mächtigen und setzen sich für deren Interessen ein.
        Meinungsvielfalt zulassen? Kein Interesse!

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      • truckeropa66 sagt:

        Das ist mir sehr wohl beklannt gewesen. Habe es bewusst als Frage formuliert, um bei dem ein oder anderen vielleicht die Grauen Zellen zur Arbeit aufzufordern.

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