Christen in den USA rufen zum Gebet auf, damit der Shut-Down zu Ostern beendet wird

Von Dr. med. Edith Breburda

Der amerikanische Präsident Donald Trump redet vom Licht am Ende des Tunnels: “Wir sind bald am Ende dieser historischen Schlacht gegen den unsichtbaren Coronavirus-Feind”, erklärte er am Dienstag, dem 24. März, im Weissen Haus, während sein Kongress daran arbeitet, ein Stimulus-Paket zu verabschieden.

Der größte Wunsch des Präsidenten ist es, die USA an Ostern wieder für das Arbeitsleben und die Geschäftswelt zu öffnen.

„Wie ich bereits heute früh erwähnte, hoffe ich, dass wir dies bis Ostern tun können“, sagte Trump im Besprechungsraum des Weißen Hauses. Er bezog sich auf seine Kommentare in einem virtuellen Town Hall Meeting des Senders Fox News, wonach Beamte die Beschränkungen für soziale Distanzierung bald lockern könnten:

„Ich denke, das würde eine großartige Sache für unser Land sein. Wir arbeiten alle sehr hart daran, dies zu verwirklichen… Ostern ist aus vielen Gründen ein ganz besonderer Tag.“ (1)

Selbstmorde, Hunger, Arbeitslosigkeit, Depressionen, ein bereits jetzt schon steigender Anstieg von Alkoholismus und Drogenkonsum werden mit einem langanhaltenden Shut-Down (Herunterfahren des öffentlichen Lebens) assoziiert  – wo doch gerade der LSD-Konsum, der in vielen US-Staaten erlaubt ist, die Lungen angreift und somit eine Coronavirusinfektion begünstigt.

„Die Leute wollen arbeiten“, postulieren Politiker  – auch deshalb, weil eine Arbeitsstelle in den USA mit einer Krankenversicherung verbunden ist.

Während der Präsident versuchte, den Amerikanern so schnell wie möglich mit einem Stimulus-Paket zu helfen, beobachtete man eine immer noch vorhandene „Impeachment-Mentality“ gegen Trump, die Nancy Pelosi und andere Demokraten-Politiker vertreten, wenn sie z.B. versuchen, alle möglichen Ziele wie z.B. Taxcuts für Solaranlagen, ihren Green-Deal und am besten noch Obamacare  in dieses Bill (Gesetz) zu integrieren, obwohl dies nichts mit einem Stimulus gegen die Coronakrise zu tun hat.

Trump geht es um Amerikaner, die unverschuldet ihre Stellen und ihr Geschäft verlieren, die nicht wissen, wie sie ihre Miete zahlen sollen oder Essen auf den Tisch bekommen. Denn in den USA gibt es kaum eine Arbeitslosenversicherung, die  – wenn überhaupt  –  lange vorher beantragt werden muss.

Die oft selbsternannten Experten müssen hingegen keinem wirklich Rechenschaft abgeben – außer evtl. den Medien, die sie bezahlen; sie leiden nicht darunter, wenn die Demokraten-Partei dringend nötige Zahlungen  – welche die Wirtschaft aufrechterhalten würde – fast schon bewusst hinauszögert; ihre Rente und ihre Zukunft sind nicht in Gefahr.

Gute Führungskräfte können sich hingegen den Luxus einer eindimensionalen Sichtweise nicht leisten:

So erklärte sogar der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo (siehe Foto) von New York diese Woche: „Die öffentliche Gesundheit ist zwar von wesentlicher Bedeutung, aber wir müssen anfangen, nach Wegen zu suchen, unsere Wirtschaft wieder anzukurbeln, Man kann sie nicht für immer lahmlegen.“

Im gleichen Atemzug dankte Gov. Cuomo und sein Team dem Präsidenten für sein hervorragendes Management in dieser Zeit der Krise.

„Kein Land der Erde war besser auf diese Pandemie vorbereitet als wir, weil wir eine starke Wirtschaft hatten. Wir werden diesen Virus gemeinsam besiegen. Und dann werden wir am Ende bald wieder dort sein, wo wir aufgehört haben“, sagte Trump am 25. März 2020.

„Amerikaner zeigen jeden Tag ihre Entschlossenheit und Einheit, die unsere Nation definieren. Die selbstlosen Handlungen unserer bemerkenswerten Bürger weisen auf die ausdauernde Stärk unsere große Nation hin. Unser Geist kann niemals gebrochen werden“, betonte der Präsident (2).

Dass solch eine vorwärtsweisende, selbstbewußte Haltung vielfach Kritik heraufbeschwört, verwundert wenig.

Natürlich wird nicht automatisch in der Osternacht alles zum Normalzustand zurückkehren. Aber als Zielpunkt kann man graduell darauf hinarbeiten.

Ostern hat allein schon religiös und kulturell einen stark symbolischen Charakter.  Und sollten wir nicht lieber den Präsidenten im Gebet unterstützen, damit wir sein gestecktes Ziel erreichen?

Kürzlich las man, dass in Arizona ein älteres Ehepaar vor lauter Hysterie sogar Chloroquine-Phosphate  –  ein Aquarium-Desinfektionsmittel  –  schluckte, das Algen und Bakterien im Fischbecken abtötet.

Die Ehefrau erklärte einem Journalisten, dass sie sich erinnerte, eine Substanz namens Chloroquine für ihre Koifische zu benutzen, um das Aquarium zu säubern, nachdem der Präsident verlautetbart hatte, es käme als potentielle Therapie für Coronavirus-Kranke in Frage. Das Ehepaar mixte sich eine kleine Menge mit etwas Flüssigkeit und trank das Reinigungsmittel. „Wir hatten solche Angst, mit dem Virus infiziert zu werden‘, sagte die Frau.

20 Minuten später fühlten sich die beiden schlecht, erbrachen und hatten Schwierigkeiten zu atmen. Kurz nachdem beide ins Banner-Krankenhaus in Phoenix eingeliefert wurden, starb der Mann. Seine Frau ist in einem kritischen Zustand.

Die Presse behandelt den Fall so, als sei der Präsident schuld an dem Tod des Mannes. Man hatte vollkommen übersehen, dass das Anti-Malariamittel Hydroxychloroquine nur von Ärzten an Kranke verschrieben werden darf, die die Erlaubnis haben, es umzuwidmen.

Das vielversprechende Medikament ist Bestandteil eines klinischen Testes, erklärte FDA-Mitarbeiter Stephen Hahn. (3)

Sülap Tansan beschrieb in seiner Studie „A Possible role for single dose Hydroxychloroquine for prevention of lethal Coronavirus infection“, dass sich bereits eine einzige Tablette des „Malaria-Mittels“ in hohen Konzentrationen in der Lunge anreichert. Damit wird das Eindringen des Coronavirus und ein dadurch entstehender Lungenschaden verhindert. Die Halbwertzeit des Medikamentes in einer Dosis von 200 mg liegt bei 22 Tagen.

Sülap ist der Meinung, Hydroxychloroquine sei auch zur Vorbeugung einzunehmen. Es würde eine evtl. tödliche verlaufende Krankheit ein eine leichte obere Atemwegsinfektion verwandeln.

„Wir glauben nicht an ein allmächtiges Virus, sondern an einen allmächtigen Gott“, betonte neulich ein bekannter Moraltheologe. Deshalb rufen Christen auf, dafür zu beten, dass das Osterfest im wahrsten Sinne des Wortes die Welt wiedererweckt.

Quellen:
1) Gregg Re: Trump says there’s light at the end oft the tunnel as White House pitches $6T coronavirus stimulus package. Fox News, 24.3. 2020
2) https://www.whitehouse.gov/
3) Tamar Lapin: Man dies after self-medication with chloroquine phosphate do treat coronavirus. March 23, 2020

Unsere Verfasserin Dr. med. Edith Breburda ist Buchautorin, Bioethik-Expertin, Immunologin und Veterinär-Medizinerin; sie lebt in den USA (Bundesstaat Phoenix); von ihr stammen die ersten drei Fotos hier.

Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/


5 Kommentare on “Christen in den USA rufen zum Gebet auf, damit der Shut-Down zu Ostern beendet wird”

  1. Cornelia Vogt sagt:

    Die ÜBERSCHRIFT ALLEIN IST GROTESK.
    Das ist keine Bitte um Hilfe, sondern HOCHMUT.
    NACH DEM MOTTO ,,JETZT MACH MAL, ES REICHT JETZT….
    DARAUFHIN KOMMT EHER DAS GEGENTEIL.

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  2. prophet sagt:

    Die übermotivierten Sprüche die Trump von sich gibt und die Amerikaner vielleicht brauchen, werden es nicht richten. (Ähnliche deutsche Führungspersönlichkeiten gibt es auch bei uns.)
    Auch nicht der Glaube an ein nicht allmächtiges Virus. Wenn schon eine Bitte an Gott, dann auch ein Bußgebet. Vielleicht würde das am meisten helfen. Den Bußtag haben wir ja abgeschafft und der Turmbau zu Babel lässt durch Carona grüßen.

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  3. dorrotee sagt:

    Typisch nun ist es, Trump wieder Schuld an dem Zustand dieses alten Ehepaares zu geben. Ähnlich läüft es in Deutschland.
    Da ist die AfD an allem schuld.
    Manche Zeitgenossen brauchen immer einen Schuldigen. Das gab es schon zu Jesu Zeiten.

    Der amerikansche Präsident lehnt sich mal wieder weit aus dem Fenster. Aber ich glaube, die Amis mögen das. Sie brauchen solch eine Motivation. Das ganze Land ist so aufgestellt.
    Make Amerika great again. Ist ja auch nicht soo schlecht.

    Wenn ich die „besonnene“ Kanzlerin in Fernsehen sehe, schlafen mir schon die Füße ein.

    Die können sagen, was die wollen, zu Fasching wusssten die, was dieses Virus mit der Gesellschaft macht. Aber nein, die Faschingsveranstaltungen und auch die Apres Ski-Feiern durften ausnahmslos gefeiert werden, Umarmung und Küsschen gab es jede Menge.
    Aber ein Gesundheitsminister stellt sich nicht gegen den Mainstream.
    Zu der Zeit hätte man den Verluf des Virus um einiges bessser steuern können.

    Nun schauen wir alle nur zu, was da kommt! Ganz nach Merkel und Co.
    Ich habe es mir so gedacht, die eigentlich grüne Kanzlerin setzt auf Herdenimmunität. Vielleicht wurde Spahn zurückgepfiffen, wenn er schon eher handeln wollte.

    Mir sagte eine Altenpflegerin eiskalt: „Es ist die Natur und die schickt uns solch eine virusbedingte Audünnung der Menschen. Es gibt genug davon auf der Welt. 60 – 70% sollten dieses Virus bekommen und der Stärkere überlebt.“

    Ja toll. Und die Altenpflegerin weiß auch viel davon. Es könnte sein, dass man sich mehrmals infiziert. Wie lange hält das ein junger Mensch aus? Sind die Menschen nach der Virusinfektion genauso leistungsfähig? Fragen über Fragen!

    Vielleicht schaut Gott wirklich gütig auf Amerika, weil Trump auf dem Lebensrechtsmarsch so eine motivierende Rede für das Leben hielt.
    God bless Amerika und Deutschland!

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    • Jürg Rückert sagt:

      Urs von Balthasar schrieb mal einen Diskurs über die Hölle. Er vermerkte, dass die Vertreter jener, die eine volle Hölle annähmen, sich meistens auf der sicheren Seite wähnten.
      Die erwähnte Altenpflegerin mit dem Darwin-Award sieht das wohl so ähnlich.

      Zur Frage nach einem strafenden Gott müssen die Anhänger der Straflehre erklären, welche Sünden die Saurier auf sich luden, dass Gott so einen Brocken vom Himmel schickte … Und das war nicht zum ersten Mal in der Zeit, bevor Menschen sündigen konnten.

      Gestern war ich großzügig: Ich gab Gott wieder mal die Ehre meiner Anwesenheit im Sonntagsgottesdienst.
      Heute hat Gott mir die Türe vor der Nase zugeschlagen: Du musst draußen bleiben!

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