Ernst Jünger: Dichter, Zeitkritiker, Konvertit

Von Felizitas Küble

Heute vor 125 Jahren   –  am 29. März 1895 – hat einer der größten deutschen Schriftsteller das Licht der Welt erblickt: Der Dichter Ernst Jünger.
Er war mit einem kühlen Verstand begabt, aber zugleich mit einem „abenteuerlichen Herzen“.
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Sein Hauptwerk waren vor allem seine Tagebücher, die sich bei ihm zu einer gehaltvollen Literatur verdichteten. Bekannte wurde er durch sein Erstlingswerk „In Stahlgewittern“ über seine und seiner Kameraden Erfahrungen und Beobachtungen im 1. Weltkrieg.
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BILD: Eines der zahlreichen Bücher über Ernst Jünger
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Der kollektivistischen NS-Diktatur steht dieser einsame „Grenzgänger“ distanziert gegenüber. Mit Jüngers Roman „Auf den Marmorklippen“ aus dem Jahre 1939 wird dies klar deutlich; danach noch mehr in seiner Schrift „Der Friede“, die in der Endphase des Dritten Reiches heimlich verbreitet wurde. (Näheres dazu hier: https://renovatio.org/2017/06/ernst-juenger-das-christentum-als-wurzel-der-erneuerung-europas/)
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Am 26. September 1996 ist der evangelisch getaufte Schriftsteller im hohen Alter von 101 Jahren katholisch geworden.
Am 17. Februar 1998 starb er im Alter von fast 103 Jahren. Begraben wurde er auf dem Nepomuk-Friedhof in seinem Heimatort Wilflingen im kirchlichen Ritus. Es wurden dabei zwei Marienlieder gesungen: „Ave Maria“ und „Ach neige, die Schmerzensreiche“.
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Über seine Konversion hat er sich nicht öffentlich geäußert. Entsprechend groß war die Überraschung bei den Jünger-Anhängern über die katholische Beisetzung.
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Er verstand sich stets als „Pilger“ auf Erden, als kritischer Beobachter, der sich vom Zeitgeist nicht einfangen ließ. Vor allem der Gedanken an das ewige Leben wurde für ihn immer wichtiger.
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Westafrika: Weitere Terroranschläge von Boko Haram mit 150 Ermordeten

Inmitten der Corona-Pandemie, die inzwischen auch Westafrika erreicht hat, sehen sich die Länder der Region auch mit dem Wiedererstarken der radikal-islamischen Boko Haram-Bewegung konfrontiert, die in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anschlägen verübte, bei denen in Nigeria und dem Tschad mindestens 150 Soldaten getötet wurden.

Der schwerste Anschlag wurde am 24. März verübt, als mindestens 92 tschadische Soldaten bei dem bislang tödlichsten Angriff von Boko Haram auf der Halbinsel Boma in der an Niger und Nigeria an grenzenden Provinz Lac ermordet wurden. Berichten zufolge wurden 24 Militärfahrzeuge zerstört. Den Kämpfern soll es auch gelungen sein, sich der Waffen der Armee zu bemächtigen.

Am Vortag, dem 23. März, hatten die Dschihadisten mindestens 50 nigerianische Soldaten in einem Hinterhalt in der Nähe des Dorfes Goneri im nördlichen Bundesstaat Yobe ermordet.

Auch im Norden Kameruns an der Grenze zu Nigeria mussten in den letzten Monaten Hunderte von Familien aufgrund der erneuten Gewalt von Boko Haram aus ihren Häusern fliehen. Betroffen sind Menschen in Hidoua, Gochi, Mandaka, Tourou, Kolofata – und die Liste der seit Dezember 2019 angegriffenen Dörfer wächst weiter. Aus den meisten Dörfern wurden Brände, Plünderungen, Entführungen und Morde durch Dschihadisten gemeldet.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


PLAKAT: Betende Hände statt geballter Fäuste

POSTER aus unserem ECCLESIA-Plakatdienst:

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