Westafrika: Weitere Terroranschläge von Boko Haram mit 150 Ermordeten

Inmitten der Corona-Pandemie, die inzwischen auch Westafrika erreicht hat, sehen sich die Länder der Region auch mit dem Wiedererstarken der radikal-islamischen Boko Haram-Bewegung konfrontiert, die in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anschlägen verübte, bei denen in Nigeria und dem Tschad mindestens 150 Soldaten getötet wurden.

Der schwerste Anschlag wurde am 24. März verübt, als mindestens 92 tschadische Soldaten bei dem bislang tödlichsten Angriff von Boko Haram auf der Halbinsel Boma in der an Niger und Nigeria an grenzenden Provinz Lac ermordet wurden. Berichten zufolge wurden 24 Militärfahrzeuge zerstört. Den Kämpfern soll es auch gelungen sein, sich der Waffen der Armee zu bemächtigen.

Am Vortag, dem 23. März, hatten die Dschihadisten mindestens 50 nigerianische Soldaten in einem Hinterhalt in der Nähe des Dorfes Goneri im nördlichen Bundesstaat Yobe ermordet.

Auch im Norden Kameruns an der Grenze zu Nigeria mussten in den letzten Monaten Hunderte von Familien aufgrund der erneuten Gewalt von Boko Haram aus ihren Häusern fliehen. Betroffen sind Menschen in Hidoua, Gochi, Mandaka, Tourou, Kolofata – und die Liste der seit Dezember 2019 angegriffenen Dörfer wächst weiter. Aus den meisten Dörfern wurden Brände, Plünderungen, Entführungen und Morde durch Dschihadisten gemeldet.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


3 Kommentare on “Westafrika: Weitere Terroranschläge von Boko Haram mit 150 Ermordeten”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Das ,,juckt“ hier doch keinen, hat es auch vor Corona nicht. Hier wird der Islam großzügigst unterstützt, die paar Ehrenmorde, die paar Vergewaltigungen oder sonstigen Straftaten. Nichts als Einzelfälle, die man vernachlässigen kann, so was machen auch andere. Kinderehen und Frauenbeschneidung – ach Gott, was ist da schon dabei, das ist eben ,,dort“ so – und halt auch mittlerweile hier, wir passen uns ja an. Die Amtskirche sollte/müsste hier ein Machtwort sprechen und klipp und klar die eklatanten Unterschiede zwischen Christentum und Islam von der ,,Kanzel“ anprangern, auch in den öffentlichen Medien. Die Christen in Afrika brauchen unsere Unterstützung, in allen Bereichen, wirklich in allen.

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  2. Stefan Kunz sagt:

    Immer wieder der ach so friedliche Islam, der so auftritt. Und keiner der Oberen des Rests bekommt die Zähne auseinander! Warum?
    Liegt ein tieferer Sinn dahinter? Der, dass diese Oberen genau davon träumen, was den Islam im großen ausmacht? Eine Machtstruktur der Unterdrückung und Ausbeutung?

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