Glockenläuten zu Palmsonntag und Ostern

Pressemeldung der SELK (Selbständig Evgl.-Luth. Kirche):

Zwischen der römisch-katholischen Bischofskonferenz und den Bistümern sowie dem Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den ev. Landeskirchen sind in den vergangenen Tagen Gespräche geführt worden, wie angesichts der Coronavirus-Krise ein gemeinsames Osterläuten aussehen kann.

Schon am morgigen Sonntag, dem Palmsonntag, sollen die Kirchenglocken in Deutschland erstmals gemeinsam um 19.30 Uhr erklingen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz.

Das ökumenische Glockenläuten werde ein „Zeichen der Zuversicht in Zeiten der Corona-Pandemie“ setzen. Am Ostersonntag soll der konzertierte Glockenchor dann deutschlandweit um 12 Uhr zu hören sein.

Der leitende Geistliche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Bischof Hans-Jörg Voigt, hat in einem dienstlichen Rundschreiben an die Geistlichen seiner Kirche empfohlen, „als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit und als einen Gebetsaufruf für unser Land“ dieser ökumenischen Aktion zu folgen und auch die Glocken der Kirchen der SELK am Palmsonntag und am Ostersonntag zu läuten.


3 Kommentare on “Glockenläuten zu Palmsonntag und Ostern”

  1. Anne Karsten sagt:

    Es ist für mich ein ähnlicher Verrat der Kirchen an Christus wie schon bei Petrus: bevor noch der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen !
    Keiner hat Vertrauen, keiner steht wirklich für den Glauben ein, keiner kämpft für das Christentum wie die frühe Kirche.
    Sie geben die Menschen dem Staat / dem Kaiser anheim anstatt Gott, der Mensch gehört aber zu Gott nicht zum Staat !
    DAs alles finde ich so ausserordentlich traurig, dass es gar nicht zu sagen ist !

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  2. Willibald Reichert sagt:

    Beim derzeitigen Weltbild der „Hirten“ unserer katholischen Kirche ist es leider so, daß nichts !!! mehr unmöglich ist. Allein den Betern kann es gelingen, daß der Glaube so tief im Herzen der Christen verankert wird ,daß sie die Scheinlösung der Anbiederung an die irdische Welt durchschauen und durch ihr Leben bekennen, daß der für uns ans Kreuz gegangene Christus der Weg und die Wahrheit ist, dessen Botschaft der Kompaß zur ewigen Seligkeit ist.

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  3. Dorrotee sagt:

    Sehr schön mit dem Glockenläuten!
    Und wann wird sich hingesetzt und überlegt, wie die Litutrgie (besonders Messen ) wieder gefeiert werden können?
    Warum sind unsere Kirchenmänner so angstbehaftet? Diese Angst wird kein weiteres Glaubensschäfchen zu sich holen. Im Gegenteil, die restlichen Verbliebenen werden nach der Krise nicht mehr kommen. Es geht ja auch digital auf zig-Sendern.
    Teils mit super-Predigten und korektem Messablauf.
    Wie kann man sich nur so ins eigene Fleisch schneiden?!

    Dann können endlich, wie von vielen Menschen als „prima“ empfunden, die Kirchen profaniert werden. Bei uns wurde aus St. Konrad ein Fitnessstudio gemacht. Name: Die Sport-Church.
    Das wäre der Anfang vom Ende.

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