Sind das echte (Ober-)Hirten? – Vor dem Kreuz fliehen und die Herde im Stich lassen

Von Thomas May

Dieses Jahr erleben wir in der Karwoche das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus unter veränderten Vorzeichen, die zur vertiefenden Meditation anregen.

Vor allem haben viele unserer deutschen (Ober-)Hirten den „Karfreitag“ nicht begriffen. Sie fliehen vom „Kreuz“ und lassen die ihnen anvertraute „Herde“ im Stich; aus Furcht vor dem Virus verbarrikadieren sie sich hinter verschlossenen Türen.

Sie werden einen Teufel tun und „ihre“ Juristen losschicken, um gegen das generelle Verbot der Gottesdienste vorzugehen!

Im Grunde sind sie heilfroh, dass die Bundesregierung diese heikle, grundgesetzwidrige Maßnahme festgeschrieben hat – so können sie sich bedeckt halten.

Als Beispiele für die innere religiöse Verwahrlosung des deutschen Episkopats mögen der Zeitgeist- und Wohlstandsbischof Kardinal Reinhard Marx und sein Kollege, der oberste protestantische Amtskirchenatheist Bedford-Strom, gelten, denen schon vor dreieinhalb Jahren am Tempelberg in Jerusalem der Hahn krähte. Von bitteren Tränen öffentlicher Reue wurde allerdings nichts bekannt. (Dank Dorothee Sölle wissen wir, wie der gottlose Gottesglaube des „modernen“ Menschen funktioniert.)

In der Begründung der Verwaltungsgerichte, die bisher Klagen wie die des Philipp-Neri-Instituts in Berlin abgewiesen haben, kommen unter anderem auch deren theologische Minderbemittlung und fachliche Überforderung zum Ausdruck: Die Gläubigen könnten schließlich ersatzweise an Online-Gottesdiensten, von manchen wegen ihrer Entleertheit auch „Geistermessen“ genannt, „teilnehmen“, heißt es.

Dass ihnen durch die vereinten Kräfte von Staat und Kirche faktisch der wahre Leib Christi in der Eucharistie verweigert wird, liegt nicht nur außerhalb des Fassungsvermögens von Juristen, sondern scheint auch Kirchenvertretern glaubensfremd geworden oder zumindest nicht von Belang zu sein.

Unser Autor Thomas May aus Sendenhorst (Münsterland) ist Religionspädagoge und Publizist


60 Kommentare on “Sind das echte (Ober-)Hirten? – Vor dem Kreuz fliehen und die Herde im Stich lassen”

  1. Anonymous sagt:

    Darmstadt (dpa) – Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat die Behörden-Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie verteidigt.

    Dazu zählt auch, dass öffentliche Gottesdienste verboten wurden. „Dass wir uns zurzeit nicht in den Kirchen versammeln, um Gottesdienste zu feiern, ist richtig. Es geht darum, dass wir alles tun müssen, um eine schnelle Ausbreitung der tückischen Krankheit zu verhindern“, erklärte Jung nach Angaben der EKHN am Samstag.

    Oster-Gottesdienste bleiben nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wegen der Corona-Pandemie in Hessen verboten. Das Gericht lehnte es am Karfreitag nach einem Eilantrag ab, das hessische Verbot religiöser Zusammenkünfte vorläufig außer Kraft zu setzen. Gottesdienste zu Ostern mit sehr vielen Menschen würden die Ansteckungsgefahr erheblich erhöhen, so das Gericht.

    Die EKHN hat mehr als 1,5 Millionen Mitglieder in Hessen und Rheinland-Pfalz. © dpa

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    • Guten Tag,
      ich habe die von dpa übernomme Meldung aus urheberrechtlichen Gründen gekürzt – nicht daß Sie mir jetzt auch noch „Zensur“ vorhalten. Es ist doch wohl klar, daß man n i c h t einfach längere dpa-Nachrichten übernehmen kann.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Anonymous sagt:

    Nochmal was zu Herrn Mays Artikel:

    Seine Behauptung, die Maßnahmen seien grundgesetzwidrig, ist bestenfalls ein Meinung, aber keine feststehende Tatsache. Es wird ja auf allen Ebenen geklagt und man wird sehen, was dabei herauskommt. Solange das aber nicht endgültig entschieden ist, sollte man sich hier als juristischer Laie lieber bedeckt halten.

    Der entscheidende Punkt aber ist, dass sich die Kirchen mit einem Protest gegen diese Maßnahmen selbst komplett ins Abseits gestellt hätten. Denn sie hätten damit zu verstehen geben, dass sie weitere Ansteckungen in Kauf nehmen, um ihre Gottesdienste zu feiern. Für eine Religion, deren Hauptmerkmal die Liebe Gottes zu allen Menschen sein sollte, wäre das ein Desaster.

    Außerdem hätte die Kirche damit für sich eine „Extrawurst“ verlangt. Das hätte das standing der Kirchen im öffentlichen Raum weiter beschädigt.

    Die Behauptung, die Bischöfe hätten die Herde verlassen, ist daher schlicht falsch. Sie haben Verantwortung übernommen. Und mit Besuchen auf dem Tempelberg hat die Corona-Pandemie auch nichts zu tun.

    Desgleichen ist unerfindlich, vor welchem „Kreuz“ denn die Hirten angeblich geflohen seien. Zur Erinnerung: Jesus Christus hat es klar VERNEINT, gegen die staatliche Gewalt zu Felde zu ziehen und statt dessen lieber das Kreuz erduldet. Und seine Verurteilung und Kreuzigung war tatsächlich ungesetzlich und ungerecht.

    Wenn Herr May also hier das Wort vom Kreuz bemüht, dann sollte er es auch in richtiger Weise tun.

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  3. Anonymous sagt:

    Hallo „GsJC“,

    zu Ihrem „Bill Gates Beitrag“ erstmal das Video selbst:

    Natürlich wird Gates hier von Ihrer Quelle völlig falsch interpretiert. Es geht um folgendes:

    Erst mal spricht er von dem Ziel der Politik in den USA, möglichst Infektionen zu vermeiden und die Zahl der Infizierten auf 3 Millionen Menschen in den USA zu begrenzen. Das wären dort ca. 1 % der Gesamtbevölkerung. Das ist ja in Deutschland auch so. Deshalb haben wir ja die Maßnahmen getroffen. Er will deshalb keine große Zahl von Genesenden, weil dies eine hohe Zahl von Infizierten voraussetzt. Denn nur, wer vorher infiziert wurde, kann dann auch genesen. Das ist angewandte Logik. Denn je mehr Menschen infiziert werden, desto mehr Menschen werden auch an dem Virus sterben. Auch das ist angewandte Logik. Ich hoffe, Sie können mir so weit folgen.

    Denn das ist der Punkt.

    Wollen Sie eine hohe Durchseuchung für den Preis vieler Toter, „GsJC“?

    Und winden Sie sich bitte nicht um diese Frage herum wie um die Feststellung, dass SIE – und niemand sonst – Perfektion beim Schutz in Einkaufsmärkten gefordert haben. Dabei müssten Sie doch aufgrund Ihrer jetzigen Argumentation geradezu eine hohe Infektionsrate wünschen.

    Natürlich ist dieses Argument aus Ihrem Artikel falsch:

    „Es scheint, als zögen Gates und seine Kollegen es bei Weitem vor, ein riesiges, enorm kostspieliges neues System der Herstellung und des Vertriebs von Milliarden von Testkits zu etablieren und parallel dazu im Eiltempo antivirale Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln und milliardenfach zu verkaufen, anstatt zuzulassen, dass die Bevölkerung dem Virus ausgesetzt wird und überwiegend Antikörper bildet, die ihr eine natürliche, dauerhafte Immunität gegen COVID-19 verliehe.“

    Da „scheint“ gar nichts. Da wird ein vermeintlich niederträchtiges Motiv unterstellt ohne jeden Beleg.

    So würde auch niemand bei Masern, Pocken, Polio usw. usf. argumentieren, der noch alle Tassen im Schrank hat. Denn natürlich ist es besser, über Medikamente oder Impfstoffe zu verfügen, die einen Ausbruch dieser Krankheiten verhindern, anstatt die Menschen sich anstecken zu lassen, damit die Überlebenden immunisiert sind.

    Es ist auch nichts herausgeschnitten worden, wie in dem Artikel behauptet wird. Gates sagt vielmehr ab ca. Minute 34:13 folgendes:

    „Eventually we will have a certificate who is a recovered person and who is vaccinated. Because you don´t want people moving around the world where you have some countries that won´t have it under control, sadly You don´t want to completely block off the ability for those people to go there and come back and move around.“

    Auf Deutsch:

    „Möglicherweise werden wir eine Bescheinigung darüber haben, wer genesen und wer geimpft ist. Weil man nicht möchte, dass Menschen weltweit unterwegs sind wenn es Länder gibt, die es (gemeint ist das Virus) traurigerweise nicht unter Kontrolle haben. Man möchte (aber auch) nicht völlig die Möglichkeit blockieren, dass Menschen dorthin gehen, zurückkehren und sich frei bewegen.“

    Es ist doch klar, worum es geht. Um Schutz; und zwar sowohl der Reisenden, die genesen oder geimpft sind als auch der Bevölkerung in anderen Ländern, ohne die Bewegungsfreiheit unnötig einzuschränken.

    Was ist an diesem Gedanken falsch, „GsJC“?
    Und was glauben Sie, warum wir in Deutschland Impfpässe haben?

    Tatsächlich hat Bill Gates bereits 2015 davor gewarnt, dass die Welt auf eine große Pandemie gar nicht vorbereit ist:

    Der Mann weiß, wovon er spricht. Andere wissen das eher nicht.

    Und bitte bemühen Sie sich doch darum, sich die Primärquellen zu Gemüte zu führen und nicht fragwürdige Interpretationen aus dritter Hand. Ich kann das ja auch. Denn im Gegensatz zur Auffassung einer anderen Forenschreiberin kann man „dem Netz“ keineswegs einfach so vertrauen.

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    • "GsJC" sagt:

      Schön, dass Sie sich durch meinen Link inspirieren ließen und weitergehend recherchiert haben. Davon lebt dieses Forum. Dafür gebührt Ihnen Dank. Wie und wo sich Bill Gates in der Vergangenheit ähnlich zu diesem Thema geäussert hat, kann ich aus Zeitgründen aktuell nicht recherchieren. Werde ich vielleicht nachholen, da ich mich in dem Zusammenhang an einige Bemerkungen erinnere.

      Trotzdem war und ist die „elektronische Patientenakte“ nicht vom Tisch. Siehe dazu auch meine weiterführenden Links. Dass Hersteller von Software an der weiteren Entwicklung von softwarebasierten Kontrollsystemen ( siehe auch Google und Apple) ein wirtschaftliches Interesse haben, dürfte niemand – auch Sie nicht – von der Hand weisen. Für welches Kontrollsystem Sie nachher bereit sind, Ihre Freiheit zu opfern, werden und müssen Sie selbst entscheiden – immer unter dem Vorbehalt, dass es kommt und wir über dieses Virus den Einstieg in eine möglich größere Kontrolle der Bevölkerung erleben.

      Warten wir ab, denn wir wissen es nicht, welches Kontrollsystem sich letztendlich auf der Grundlage dieser Krise etablieren könnte. Dass daran gearbeitet wird, ist bekannt. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist noch nicht vollständig gegeben. Daran wird „gearbeitet“!

      MfG

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      • Anonymous sagt:

        Bill Gates im Gespräch mit Dirk de Pol.

        Dirk de Pol: Aber Microsoft war ja stets für extreme Sicherheitsmaßnahmen bekannt. Sie speichern von all Ihren Mitarbeitern Fingerabdrücke, Netzhautmuster, DNS-Proben, ja selbst Stimmdiagramme, die bei routinemäßigen Streßanalysen eingesetzt werden.

        Bill Gates: Das ist richtig, auch wenn die Bedeutung dieser Maßnahmen chronisch mißverstanden wird. Sie müssen das in einem größeren Zusammenhang sehen. Schon seit Jahren ist unser Campus das Paradebeispiel für eine gelungene Synthese von Kommunikations- und Sicherheitssystemen. Ein Beispiel: letzte Woche ist eine Programmiererin zusammengebrochen. Es war Nacht, und sie hat noch allein im Büro gearbeitet. Dank unserem neu entwickelten GPB, dem Global-Positioning-Biomonitor, den alle unsere Mitarbeiter tragen, waren die Sanitäter in 7 Minuten da und wußten auch, daß es sich um den Anfall einer Zuckerkranken mit sehr vielen Allergien handelt. GPB kommt übrigens zum Jahresende auf den Markt.

        https://www.keyando.net/bill-gates-interview/

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      • Anonymous sagt:

        Ihren Dank benötige ich nicht. Das Video war in weniger als einer Minute gefunden. Unter youtube die Stichworte „Gates TED corona“ eingeben und schon haben Sie es. Diese Arbeit hätten Sie machen müssen, denn Sie haben sich darauf bezogen.

        Jetzt reden Sie von einer „elektronischen Patientenakte“. Das ist etwas ganz anderes.

        Immer dann, wenn sie sich bei einem Thema verlaufen haben, machen Sie schnell ein Neues auf.

        Natürlich ist es nicht einfach, die richtige Balance zwischen Datenschutz und anderen wichtigen Belangen zu finden. Aber auch das ist eine Binsenwahrheit.

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      • "GsJC" sagt:

        Anonymous schrieb:

        Ihren Dank benötige ich nicht.

        Dann ziehe ich den Dank hiermit zurück und zwar in aller Form, damit Sie nicht unnötig unter meinem Dank leiden müssen.

        Trotzdem haben Sie sich Mühe gegeben, auf meinen Kommentar, der sich sichtbar als Fragestellung identifizieren ließ, zu antworten. So es von Ihrer Seite erlaubt ist, darf sich ein Thema auch weiterentwickeln.

        Dass wir unterschiedliche Sichtweisen der Ereignisse und Planungen haben, sollten Sie einfach lernen und akzeptieren. Dass es bei komplexen Themen auch Schnitttpunkte und Interessen, sowohl wirtschaftlich als auch politisch gibt und geben könnte, sollte nicht verborgen sein.

        Aber wie es in Ihre Meinung und Sicht am besten passt, so sei es Ihnen gegönnt. Werden Sie damit glücklich und zufrieden. Ich wünsche es Ihnen wirklich von Herzen – auch wenn Sie auf diesen Wunsch pfeifen. 😉

        MfG

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      • Anonymous sagt:

        Handelt es sich im Fall des John von Patmos um den ersten Verschwörungstheoretiker in der Historie – oder geben wir uns heutzutage einfach nur einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung hin? Wie der Fall auch immer liegen mag, so würden viele Menschen einer Ausstattung mit einem persönlichen ID-Code höchst wahrscheinlich ernsthafte Vorbehalte entgegenbringen.

        Dies wäre selbst dann der Fall, wenn es nicht zu einer Erwähnung in der Heiligen Schrift gekommen wäre. Microsoft-Gründer Bill Gates, der nun seit Jahren vor dem Ausbruch einer globalen Pandemie warnt, kann dies allerdings nicht aufhalten, wenn es darum geht, uns allen diese kontrovers diskutierten Technologien aufzudrängen.
        […]
        Und wenn die Leser einmal nach ganz unten in diesem Bericht scrollen, wird deutlich, dass diese Studie hauptsächlich durch die Bill & Melinda Gates Stiftung finanziert wurde. Aus heutiger Sicht und einer globalen Dienstleistungsökonomie, die sich unter einem Lockdown befindet, um große Gruppen von infizierten Personen daran zu hindern, sich zu versammeln, ist es nie zuvor leichter gewesen sich einen Tag vorzustellen, an dem sich die Menschen dazu aufgefordert sehen werden, sich ihre persönliche „ID-Tätowierung“ verabreichen zu lassen, um wieder Zugang zu jeder Art von öffentlichen Orten zu erhalten.

        https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/bill-gates-keine-massenversammlungen-ohne-globalen-impfstoff-mehr/

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  4. "GsJC" sagt:

    Anonymous schrieb:

    Sie verlangen Perfektion. Die ist aber nicht möglich.

    Da denken andere schon viel weiter in Richtung Kontrolle und Perfektion! Das stimmt sehr nachdenklich und erinnert an etwas. Von daher nachstehend eine interessante Fragestellung.

    Hat Bill Gates unverblümt das Motiv hinter den Lockdowns offengelegt?

    Hinter den Kulissen

    In einem kürzlich erschienen, offenherzigen Interview hat Bill Gates dargelegt, dass er und seine Kollegen, ungeachtet der vergleichsweise geringen Bedrohung durch das Coronavirus, „eine große Zahl Genesener“, also Menschen, die eine natürliche Immunität erworben haben, „nicht wünschen“. Stattdessen hofften sie darauf, dass wir auf Impfstoffe und antivirale Medikamente angewiesen sein werden. Schockierenderweise schlägt Gates auch vor, man solle die Leute mit einem digitalen Ausweis ausstatten, der ihren Impfstatus anzeigt, und dass es Menschen ohne diesen „digitalen Immunitätsbeweis“ nicht gestattet sein sollte zu reisen… Dieser Ansatz verhieße einen Riesenreibach für Impfstoffproduzenten.

    https://www.rubikon.news/artikel/hinter-den-kulissen

    MfG

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  5. Holger Jahndel sagt:

    10 April 2020, 10:00
    Kreuzweg unter dem Vorsitz des Heiligen Vaters Papst Franziskus

    https://www.kath.net/news/71276

    kath.net dokumentiert die gesamte Liturgie – Zum Mitbeten!

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  6. "GsJC" sagt:

    Es ist erbärmlich, wie widerstandslos viele dieser (Ober-) Hirten, die sonst jedes profane Festival in ihren Kirchen organisiert bekommen, den kirchlichen Raum geopfert haben.

    MfG

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  7. Anonymous sagt:

    Es spielt auch keine Rolle, ob man hätte Gottesdienste mit Besuchern organisieren können. Denn sie sind schlicht VERBOTEN. Wieso soll jemand versuchen, etwas Verbotenes zu organisieren?

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    • "GsJC" sagt:

      Aber die Kirche(n) hätten doch Einsatz zeigen dürfen und gegen dieses VERBOT gemeinsam klagen dürfen. Das wäre doch nicht verboten.

      Hier zählt für viele Gläubige auch der Wille, die Einsatzbereitschaft und nicht nur der bedingungslose Gehorsam gegenüber organisatorisch nicht nachvollziehbaren Weisungen einer ungläubigen Staatsmacht.

      MfG

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  8. Anonymous sagt:

    „GsJC“ am 10. April 2020 um 11:26:

    „Auf welchem Planeten leben Sie? Meinen Sie, die Polizei kontrolliert die Sicherheitsabstände in Baumärkten, beim Discounter, dem Pflanzenhof usw…?“

    Das alles ist irrelevant. Außerdem sollten Sie Ihren Ton mäßigen. Es gibt keinen Grund dafür, mich hier verbal anzugehen. Ich habe Ihnen nichts getan. Ich lebe auf dem selben Planeten wie Sie. Das wissen Sie auch.

    Denn beim Einkaufen geht es nicht um VERSAMMLUNGEN, wo sich Menschen treffen, um gemeinsam etwas zu tun. So wie bei Gottesdiensten. Oder Fußballspielen. Usw. usf. Sondern beim Einkaufen geht es um die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern (jedenfalls hier in Bayern). Und mein Hinweis auf die fehlenden Möglichkeiten der polizeilichen Überwachung betraf Versammlungen.

    Baumärkte sind hier in Bayern übrigens nicht geöffnet. In und vor Supermärkten wachen private Sicherheitsdienste über die Abstände.

    Natürlich kommen sich Menschen beim Einkaufen dennoch „zu nahe“. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber den Menschen das Einkaufen zu verbieten, hätte zu schwerwiegende Folgen für die gesamte Gesellschaft. Im Gegensatz dazu ist es für die Gesellschaft unschädlich, ob Katholiken ein paar Wochen lang nicht den Gottesdienst besuchen können. Bei allem Respekt musste das doch mal gesagt werden.

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    • "GsJC" sagt:

      Es gibt keinen Grund dafür, mich hier verbal anzugehen. Ich habe Ihnen nichts getan.

      Nun nehmen Sie es mal nicht gleich so persönlich. So empfindlich sind Sie doch nicht!

      Wenn es Sie derart betroffen macht, dann streichen Sie den „Planeten“ und setzen dafür „Bundesland“. Ich entschuldige mich für den „Planeten“ in aller Öffentlichkeit und den hier mitlesenden Kommentatoren. Reicht das aus, damit Sie Ihr inneres Gleichgewicht wiedergewinnen, so ich die Ursache dafür gewesen sein sollte?

      In und vor Supermärkten wachen private Sicherheitsdienste über die Abstände.

      Vor den Supermärkten mag das ja noch funktionieren – aber sind Sie ganz sicher, dass die Sicherheitsdienste auch in den Baumärkten, Lebensmitteldiscountern und Supermärkten kontrollieren? In NRW ist das so nicht.

      Natürlich kommen sich Menschen beim Einkaufen dennoch „zu nahe“. Das lässt sich nicht vermeiden.

      Aha – das lässt sich also nicht vermeiden. Sehr interessant. Kurz zuvor haben Sie noch geschrieben, dass Sicherheitsdienste über die Abstände wachen.

      MfG

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      • Anonymous sagt:

        Die Bedeutung des Wörtchens „dennoch“ kennen Sie schon?

        Ich habe nie behauptet, Sicherheitsdienste könnten das „zu-Nahe-Kommen“ vollständig vermeiden. Bei uns stehen die auch im Kassenbereich und überwachen das Anstehen. Außerdem ist immer einer bei den Einkaufswagen, desinfiziert deren Griffe bzw. Griffleisten und gibt nur desinfizierte Einkaufswagen frei.

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      • "GsJC" sagt:

        Nun mal langsam!

        Die Bedeutung des Wörtchens „dennoch“ kennen Sie schon?

        Wenn sich die Menschen „dennoch“ zu nahe kommen, dann stimmt etwas nicht, so dies mehrfach geschieht. Dann taugt die Kontrolle – ungeachtet und ob des Sicherheitspersonals – und die Einweisung an der Eingangstür nichts. Das darf nicht passieren und muss sofort abgestellt und der Discounter dicht gemacht werden. Sonst ist das nur Sicherheitskosmetik.

        Das werden Sie doch einsehen und auch verstehen.

        MfG

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      • Anonymous sagt:

        Sie verlangen Perfektion. Die ist aber nicht möglich. Auch nicht in einem Supermarkt. Aber das ist schon typisch deutsch irgendwie. Unmögliches fordern und sich dann empören, weil es nicht machbar ist.

        Dabei müssten Sie als Katholik doch das Problem bestens kennen. Ein paar Beispiele:

        Die Kirche fordert jeden Katholiken auf, mindestens einmal pro Woche die Heilige Messe zu besuchen. Und am Besten vor der Kommunion zu beichten. Aber DENNOCH …
        Der Katechismus fordert von jedem Katholiken viele Dinge ein. Aber DENNOCH …

        Da nehmen Sie es doch auch hin, dass die meisten Katholiken den Anforderungen nicht genügen. Ob Sie es selbst immer tun, lasse ich mal dahinstehen. Das wissen Sie auch besser als ich.

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      • "GsJC" sagt:

        Sie verlangen Perfektion. Die ist aber nicht möglich. Auch nicht in einem Supermarkt. Aber das ist schon typisch deutsch irgendwie. Unmögliches fordern und sich dann empören, weil es nicht machbar ist.

        Das ist Unsinn, weil es machbar ist und ich auf diesem Planeten lebe. Die Schlange vor dem Supermarkt würde nur länger. Zum Zeitpunkt der ersten, spätestens zweiten Feststellung, dass sich im Discounter zu viele Kunden zu oft zu nah kommen, wird der Einlass begrenzt. Klappt hier bei der Post auch = immer nur zwei Kunden dürfen die Filiale betreten und der Rest wartet brav mit verordnetem Abstand vor der Tür.

        Alles ist möglich. Es muss nur richtig gemacht und organisiert werden. Dazu – um mehr Sicherheit zu schaffen – gehört es dann auch, am Sonntag die Geschäfte offen zu lassen.

        Aber wie wir vom Handel wissen, ist die Belastung für die Mitarbeiter zu hoch und erweiterte Öffnungszeiten nicht notwendig. Interessant in diesem Zusammenhang, dass Herr Laschet und andere Weise vom medizinischen Personal ggf. eine Schicht von zwölf Stunden erwartet. Dass med. Personal schon immer an allen (Feier-)Tagen arbeitet, dürfte Ihnen bekannt sein.

        In den Zeiten der größten Not, geforderten Solidarität, Rücksichtnahme und Besuchsverboten sollte es für gut verdienende Lebensmitteldiscounter, Baumärkte etc. …, die sich aufgrund des Schließungsbefehls für den Einzelhandel, eine goldenen Nase verdienen, durchaus möglich sein, die Öffnungszeiten zu erweitern.

        Das wäre sicherer, da sich die Kunden weiter im Raum verteilen könnten, so die Öffnungszeiten verlängert werden. Selbstverständlich nur zeitlich begrenzt in diesen Zeiten der Not und größten Ansteckungsgefahr, wo wir alle zusammenhalten müssen und uns rund um die Uhr von den Medien gerne daran erinnern lassen, dass es noch zu früh ist Verbote aufzuheben, um Oma und Opa zu besuchen. Vielleicht sollte man man sich mit Oma und Opa im Supermarkt neben dem Dosengemüse verabreden, weil dort die Kontrolle noch nicht so perfekt ist.

        Nennen Sie es deshalb besser Systemoptimierung – anstatt Unmöglichkeit und dem Verlangen nach Perfektion.

        MfG und geruhsame Feiertage!

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      • "GsJC" sagt:

        Anonymous schrieb:

        Die Kirche fordert jeden Katholiken auf, mindestens einmal pro Woche die Heilige Messe zu besuchen. Und am Besten vor der Kommunion zu beichten. Aber DENNOCH …

        …. ist es Anonymous gelungen, aus der „Kirche der Forderungen“ auszutreten. Solange Anonymous nicht bereit ist, zu erzählen, welche Kraft ihn von ganz weit oben, bei welchem Event und Rituale überschattet, erleuchtet und auf die wahre Spur der Weisheit und Erkenntnis geführt hat, werden wir armselige Katholiken weiterhin und DENNOCH bemüht sein, diese nicht unmöglichen Forderungen zu erfüllen.

        MfG

        P.S.

        Wenn Sie, ob Ihres erhabenen Wissensstandes in der Zeit, als Sie noch ein braves Schäfchen und der wahren Kirche angehörten, jeweils vor dem Empfang der Kommunion gebeichtet haben, waren Sie besonders eifrig und Ihr Austritt erklärt sich um so weniger, da Sie sich in einem ganz besonderen Stand der Gnade und inneren Reinheit befunden haben – somit fortwährend beinahe heiligmäßig durch Ihr Bundesland gewandelt sind!

        1457 Jeder Gläubige ist nach Erreichen des Unterscheidungsalters verpflichtet, die schweren Sünden wenigstens einmal jährlich, und in jedem Fall vor dem Empfang der heiligen Kommunion, zu beichten.

        http://www.kathpedia.com/index.php?title=Kompendium_des_Katechismus_der_Katholischen_Kirche_(Wortlaut)

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  9. "GsJC" sagt:

    Beerdigungen ohne Trauergemeinde „Corona zerstört die Grundlage unserer Seelsorge“

    Trost und Zuspruch in schweren Zeiten – das gehört zum Kerngeschäft der Kirche. Doch wie verändert sich die Pastoral, wenn in Zeiten von Corona Bestattungen ohne Öffentlichkeit und nur noch im kleinsten Kreis stattfinden dürfen?

    Und damit folgt die Familie schweren Herzens der neuen Regelung, zur Bestattung momentan nur die Beteiligung von Angehörigen ersten Grades zuzulassen.

    https://www.domradio.de/themen/corona/2020-03-25/corona-zerstoert-die-grundlage-unserer-seelsorge-beerdigungen-ohne-trauergemeinde

    Solche Entscheidungen werden ebenfalls von Stimmen der Vernunft (?) getroffen.

    Aber auf den Wiesen, im Wald, vor den Baumärkten dürfen sich Menschen ohne Verwandschaftsgrad laufend und liegend mit gebührendem Abstand begegnen.

    Und auf dem Friedhof soll nicht möglich sein? An einem Ort der Stille, der andächtigen Anteilnahme, hohen geistigen Konzentration, soll es nicht möglich sein, einen Personenkreis entsprechend den Abstandsregeln zu führen. Wenn es überhaupt funktioniert, dann an einem solchen Ort.

    MfG

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  10. Anonymous sagt:

    Was ich hier lese, ist folgendes:

    Katholiken sind sehr fixiert auf ihre Gottesdienste.
    Dennoch beträgt die durchschnittliche „Kirchgeherquote“ gerade mal 10 %.
    Sicher, an Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind es mehr.
    Aber dennoch passen hier irgendwie Anspruch und Realität nicht zusammen.

    Was aber in der Diskussion untergeht:

    In dem Augenblick, in dem beispielsweise 100 Besucher pro Gottesdienst erlaubt werden, kommen alle anderen Interessengruppen und verlangen genau das Gleiche für sich auch. Und zwar zu Recht. Und das bedeutet, dass man überall in der Republik plötzlich wieder Zusammenkünfte von bis zu 100 Personen hat. Und natürlich ist die Polizei völlig damit überfordert, zu prüfen, ob dann dort Sicherheitsabstände eingehalten werden usw. usf.

    Anstatt also mit gutem Beispiel für die Gesellschaft voran zu gehen, fordern hier Katholiken für sich Sonderrechte.

    Und bevor mir jetzt jemand mit Religionsfreiheit kommt:

    Erstens ist auch die säkulare Versammlungsfreiheit im gleichen Verfassungsrang geschützt.
    Zweitens wird die Religionsfreiheit zwar eingeschränkt, aber ist dennoch im Kern weiter gewährleistet.

    Letztlich ist der christliche Maßstab die Liebe. Was ist liebevoller gegenüber der Gesellschaft:

    Mit gutem Beispiel vorangehen und so mitzuhelfen, Infektionen und Todesfälle zu vermeiden?
    Oder auf Partikularinteressen pochen und sein eigenes Ding durchziehen?

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    • "GsJC" sagt:

      Und natürlich ist die Polizei völlig damit überfordert, zu prüfen, ob dann dort Sicherheitsabstände eingehalten werden usw. usf.

      Auf welchem Planeten leben Sie? Meinen Sie, die Polizei kontrolliert die Sicherheitsabstände in Baumärkten, beim Discounter, dem Pflanzenhof usw…?

      Beim ALDI gehen die Leute einfach rein und als Sicherheitsabstand gilt der Einkaufswagen. Nähere Kontakte zwischen den besonders begehrten Warenauslagen sind nicht ausgeschlossen.

      Beim Pflanzenhof und den Baumärkten (hier OBI) wird die Grundfläche berechnet und danach richtet sich die Anzahl derer, die Einlass finden. Das bedeutet aber nicht, dass sie sich nicht zwischen Farben, Abwasserhähnen und sonstigem Zubehör zwischen den Regalen zu nah kommen.

      usw. …

      MfG

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  11. Bernhard sagt:

    An alle, die behaupten, die Bischöfe hätten die Herde im Stich gelassen:
    Was hätten Sie denn machen sollen? Hätten Sie – per Gericht durchgesetzt, oder illegal – Gottesdienste mit großen Menschenmassen abhalten sollen, wie es sonst über die Kar- und Ostertage geschieht? Und wenn dann unter den Gläubigen die Infektionen sprunghaft angestiegen wären, was hätten sie dann tun sollen? Leugnen? Oder lakonisch bemerken „das ewige Heil ist wichtiger als das Leben hier auf Erden“?

    Ich tue mir auch schwer damit, dass praktisch alle Kirchenvertreter ohne Murren und ohne Diskussion klein beigegeben haben und die staatlichen Anweisungen auch für die Osterliturgie 1:1 umsetzen. Eines muss aber auch klar sein: Gottesdienste ohne den nötigen Sicherheitsabstand zwischen den Gläubigen sind einfach unverantwortlich. Und wenn der eingehalten wird, passen naturgemäß viel weniger Leute in die Kirche als sonst. D.h., viele Leute hätten doch draußen bleiben müssen – oder die Priester hätten am Fließband rund um die Uhr messen feiern müssen, um alle Gläubigen zu „versorgen“. Auch nicht gerade eine würdige Vorgehensweise.

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    • "GsJC" sagt:

      Gottesdienste ohne den nötigen Sicherheitsabstand zwischen den Gläubigen sind einfach unverantwortlich. Und wenn der eingehalten wird, passen naturgemäß viel weniger Leute in die Kirche als sonst.

      Wer als Gläubiger in einer Gemeinde und mit einer Gemeinde lebt, jemals zu diesem Zweck das Pfarrbüro kontaktiert hat und den Geistlichen hoffentlich persönlich kennt, dessen Daten werden auch in der Gemeinde – sprich im Pfarrbüro bekannt sein – hier vornehmlich die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse. Weiterhin haben die meisten Pfarreien heute Internetseiten über die Kontakte angeboten werden.

      Man hätte schon vor Wochen die Gläubigen zumindest für die Mitfeier nur einer einzigen Messe zu Ostern (Hochfest) kontaktieren und um Anmeldungen bitten können. Das wäre kein Problem gewesen, – man hätte es nur machen müssen. Die gemeldeten Besucherzahlen
      per Fax, Telefon und E-Mail auf die Messen an Ostern zu verteilen, den geforderten Sicherheitsabstand einzuhalten, ist nicht schwer. Wer mit der Kirche lebt, weiß aus Erfahrung auch um die Anzahl der Besucher und deren Verteilung über die angebotenen Messfeiern.

      Über die Anzahl der Gläubigen an Werktagsmessen und deren räumliche Verteilung im Gotteshaus brauchen wir nicht zu reden. Die treuen Besucher werden sich weder aktuell, noch in Zukunft im Gotteshaus in die Quere kommen und umrennen. Aber auch da gab es keinen Widerstand seitens der s.g. Oberhirten.

      Es mangelte schlicht und in jeder Hinsicht an gutem Willen es räumlich und zahlenmäßig – zumindest an Ostern – zu organisieren.

      MfG

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    • Anonymous sagt:

      Hallo Bernhard,

      Ihre Stimme der Vernunft verhallt hier ungehört. Schade.

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  12. Emil sagt:

    Glaubt denn tatsächlich jemand, dass es nicht möglich gewesen wäre, Gottesdienste abzuhalten?
    Es geht in Einkaufscentren, es geht überall, wenn man nur will, weil es während „normalen“ Grippewellen auch geht. Also , warum nicht?
    Das weiß die Kirche und ihre Heuchler nur zu gut.
    Die Märtyrer drehen sich in ihren Gräbern um.
    Wenn ich nicht schon aus anderem Anlaß aus der kath. Kirche ausgetreten wäre, dass wäre jetzt auch ein Grund.

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    • Anonymous sagt:

      Möglich wäre es schon gewesen. Ich bin auch aus der katholischen Kirche ausgetreten. Aber sicher nicht aus so einem läppischen Grund. Wer aber ausgetreten ist, der muss jetzt nicht plötzlich katholischer sein als der Papst.

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  13. "GsJC" sagt:

    „Dass ihnen durch die vereinten Kräfte von Staat und Kirche faktisch der wahre Leib Christi in der Eucharistie verweigert wird, liegt nicht nur außerhalb des Fassungsvermögens von Juristen, sondern scheint auch Kirchenvertretern glaubensfremd geworden oder zumindest nicht von Belang zu sein.“

    So ist es!

    Bei einigen (vielen) dieser Kirchenvertreter, nebst auf Selbstdarstellung bedachter Laienschar, wird zwischen dem Sonntagsbrötchen und der Eucharistie kein Unterschied bestehen.

    MfG

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  14. "GsJC" sagt:

    Es funktioniert – muss nur organisiert werden!

    Warme Mahlzeit und Duschen – Hilfe in schwieriger Lage

    Köln. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat das Kölner Priesterseminar zur Verfügung gestellt, um die Versorgung von Obdachlosen zu sichern. Die Menschen auf der Straße, deren Leben wegen der Corona-Krise immer schwieriger wird, können dort duschen und ein warmes Essen erhalten. Dazu stehen Plätze an 20 Einzeltischen bereit, sodass die Mahlzeit mit dem erforderlichen Abstand zueinander eingenommen werden kann.

    https://www.erzbistum-koeln.de/news/Kardinal-Woelki-oeffnet-Priesterseminar-fuer-obdachlose-Menschen/

    Wunderbar dieser Erzbischof und der erforderliche Abstand wird bei der Speisung ebenfalls eingehalten. Das ist so schön, kreativ, brav und gehorsam. Es hätte bestimmt niemand etwas dagegen, wenn Woelki die Obdachlosen im Kölner Dom verköstigt hätte. Denn futtern ist wichtig und das versteht auch jeder.

    MfG

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  15. abtrünniges Schäfchen sagt:

    Merkels gut bezahlte klerikale Söldner wollen doch nicht ihrer göttlichen Prophetin widersprechen, aber Ausnahmen gibt es, wo Theologen die Osterbotschaft noch ernst nehmen und sich um die Herde kümmern. Sei es der katholische Bischof in BW, der trotz Kontaktverbot die von seinen Gläubigen gefertigten Ostersträuße traditionell segnet, Turmbläser, die eifrig ihren Dienst tun, um der Menschen Herz zu ermuntern, Theologen, die nachdenken, wie man mit Desinfektionsschleusen und Einhaltung der Regeln zaghaft noch Gottesdienste abhalten kann oder sich per Video-Kommunikation um ihre Herde kümmern. Denen es noch wichtig ist, dass ihre Schäfchen nicht jaulend davon laufen nach vielen Demütigungen und die sich nicht großkotzig als Bessermenschen aufspielen.

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  16. conservo sagt:

    Hat dies auf Conservo rebloggt und kommentierte:
    Diese flügellahmen „Kirchenfürsten“ haben ihrer Mutter Kirche gekündigt und sich verkrochen – während Jesus sich ans Kreuz nageln ließ!

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  17. mk sagt:

    Möglicherweise können wir gut über das Verhalten der Bischöfe urteilen. Wir stehen ja nicht an deren Stelle. Wie hätten wir denn gehandelt, im Blick auch auf die Verantwortung, die Infektionsrate nicht unnötig zu befeuern? Und es betrifft zudem nicht nur die deutschen Bischöfe, in Frankreich, Italien und so vielen weiteren Ländern sieht es ja in dieser Hinsicht nicht viel anders aus.

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  18. Dorrotee sagt:

    Das Ganze dient zur Errichtung der ökumenischen Weltkirche. In der Kirche gibt es anscheinend nicht mehr die wahre Himmelsspeise.
    Da gibt es nur noch ein Gedächnis. Und das kann man online genauso feiern.
    Verstanden!
    Ob die Oberhirten es wirklich schaffen werden, liegt nun an den Laien und vielen tiefgläubigen Priestern.
    EIn Aufstand der katholisch Gebliebenden wäre vonnöten. ZUerst auf dem erneuten juristischem Weg. Aber mit Juristen, die sich für etwas einsetzen.

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