Regensburger Bischof Voderholzer für schrittweise Öffnung der Gottesdienste

In der Diskussion um eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen hat Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto) auf die Bedeutung der christlichen Gottesdienste nicht nur für den Heilsauftrag der Kirche, sondern auch für den Zusammenhalt und die gesellschaftliche Orientierung in dieser Krise hingewiesen:

„Wir haben bisher aus Überzeugung und in Übereinkunft mit den staatlichen Regelungen große Opfer gebracht und zuletzt an Ostern schmerzhaft auf vieles verzichtet. Jetzt braucht es mit den allgemeinen Lockerungen auch ein behutsames und schrittweises Öffnen der Gottesdienste für die Teilnahme von Gläubigen, die das Ganze bisher mit Geduld und Verständnis mitgetragen haben.“

Der Regensburger Oberhirte verweist dabei auf die Möglichkeit, zunächst kleine Gruppen zuzulassen, vergleichbar mit der diskutierten Nutzung von Geschäften und Schulen, abhängig von der Größe des jeweiligen Kirchengebäudes und unter Wahrung strenger Hygienevorschriften wie Masken und Abstandswahrung:

„Kirche lebt von der Versammlung zum Hören von Gottes Wort und zum Empfang der Sakramente. Daher ist es für die Kirche existenziell, dass sie sich wenigstens in kleinen Gruppen zum Gottesdienst versammeln kann.“

Bischof Voderholzer will dieses Anliegen mit seinen bayerischen Mitbischöfen und dem Katholischen Büro in München sowie mit Vertretern der evangelisch-lutherischen Landeskirche besprechen und an die zuständigen staatlichen Stellen herantragen.

Quelle (Text/Foto): https://www.bistum-regensburg.de/news/bischof-voderholzer-behutsames-und-schrittweises-oeffnen-der-gottesdienste-7397/

HINWEIS: Auch aus den Unionsparteien mehren sich die Stimmen für eine Wiederzulassung öffentlicher Gottesdienste: https://www.kath.net/news/71325


5 Kommentare on “Regensburger Bischof Voderholzer für schrittweise Öffnung der Gottesdienste”

  1. Holger Jahndel sagt:

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  2. Jürg Rückert sagt:

    Der Heilsauftrag der Kirche:
    Für L. Boff, einen Expriester, schlägt die Natur zurück. Der Papst sieht das ebenso. Ja, ist es nicht die Naturgöttin Pachama, die besonders in Italien zur Ehre der Altäre erhoben wurde, die nun „an die Macht kam“? Aus den Tiefen der Wildnis kam ein Virus wie ein Fluch über die Menschheit. Jetzt rennen sie allerorten zur Schutmantelmadonna.
    Mein Rat an den Hl. Vater: Bereuen Sie öffentlich Ihre Sünden. Sprechen Sie einen Exorzismus gegen die falschen Götter, die sich an heiligen Orten einnisten durften, und die sich nicht durch einen Segen (sei er so groß wie „Urbi et Orbi“) vertreiben lassen!

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    • Dorrotee sagt:

      Ich glaube, mit der Verehrung Pachamama hat das wenig zutun.

      Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt der Corona-Virus wohl von den Fledermäusen. Die werden auf Wildtiermärkten in Asien und Afrika verkauft.
      Auf engen Raum ohne Hygienemassnahmen werden die Tiere dort sogar bei warmen Wetter geschlachtet und zum Verzehr angeboten.

      Das muss jetzt verboten werden. Egal ob der Virus daher kommt oder nicht. Das ist nur pure Tierquälerrei. Die Schöpfung wird nicht geachtet.

      Ebenso das Vordringen in die Tiefen des Urwaldes und der dort lebenden Tiere. Rodungen, Abbrennungen im großen Stil (nicht mehr nur für den Bedarf) noch und nöcher. Somit muss man sich nicht wundern, dass wir uns unbekannte Viren einfangen.

      Aber das mit dem Exorismus beten im Vatikan finde ich unnötig. Ich denke, eine Aussegnung mit Weihwasser und Litaneien sollte ausreichen.

      Die Untermächte werden es nicht schaffen, den Vatikan (der Fels) zu besiegen.

      Was aber damals mit der Patchamama abging, war schon sehr fragwürdig.

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  3. Dorrotee sagt:

    Liebe Frau Küble,
    liest Bischof Vorderholzer Ihre Artikel zu diesem Thema, sodass er nun ein wenig lockern will.;-)
    Es bringt doch was, wenn man sich äußert. Ich freue mich für das Bistum Regensburg.

    Wir im Bistum Münster werden mit rigider strenger Hand von Bischof Genn bis zum 1 Mai an den digitalen Gottesdienst gebunden. 😦

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