Was ist der MENSCH, daß du seiner gedenkst?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 8,2 ff.

HERR, unser Herrscher,
wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest du deine Hoheit aus.
Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst,
des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Natur Mensch UmweltDu hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
mit Herrlichkeit und Ehre ihn gekrönt.
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt
über das Werk deiner Hände,
alles hast du ihm zu Füßen gelegt.


Union: Gottesdienste unter Auflagen zulassen

Im Zusammenhang mit ersten vorsichtigen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch über die Zulässigkeit der Feier von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen oder Synagogen diskutiert.

Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe:

„In Gemeinschaft gefeierte Gottesdienste sind wesentlicher Ausdruck der Religionsfreiheit und für viele Gläubige Quelle von Hoffnung und Kraft in schwierigen Zeiten. Sie tun den Gläubigen und damit auch unserem Land gut!

Ich hoffe sehr, dass die Gespräche zwischen den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie den Verantwortlichen auf Länder- und Bundesebene zur Verständigung darüber führen werden, dass in Kirchen, Moscheen und Synagogen zeitnah wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden dürfen.

Selbstverständlich müssen im Vorfeld verbindliche Vorgaben zur Gewährleistung des Gesundheits- und Infektionsschutzes verabredet werden. Hier sind auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften gefragt, konkrete Vorschläge zu machen, wie bei der Feier von Gottesdiensten auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet sowie die Möglichkeit der Handhygiene sichergestellt werden kann. Gegebenenfalls sollte auch das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Betracht gezogen werden.“


Mosambik: Islamische Terroranschläge auf christliche Kirchen, Missionen und Schulen

Wie die Tageszeitung „Carta de Mocambique“ berichtet, haben dschihadistische Terroristengruppen, die in der nördlichen Provinz Cabo Delgado aktiv sind, am Karfreitag fünf Menschen im Quirimbas-Archipel ermordet.

Die Islamisten sollen als Zivilisten am Donnerstag, dem 2. April, mit kleinen Boote vom Festland zum etwa sieben Kilometer entfernten Archipel gekommen sein.

Am Donnerstagabend nahmen sie Stellung auf der Insel Quirimba und starteten von dort aus am Freitagmorgen ihren mörderischen Anschlag. Von den fünf verstorbenen Menschen ertranken drei beim Fluchtversuch. Eines der Opfer wurde lebendig verbrannt, während das fünfte durch Schüsse ermordet wurde.

Ungefähr 60 Menschen wurden als Geiseln genommen, aber noch am selben Tag freigelassen. Wie bei islamischen Überfällen üblich, griffen Aufständische die örtliche Grundschule, ein Gesundheitszentrum und die offizielle Residenz des Ortsvorstehers von Quirimba an und verwüsteten Häuser der örtlichen Bevölkerung.

Weitere Einzelheiten wurden auch über die Angriffe der letzten Woche auf den Bezirk Muidumbe bekannt. Im Dorf Muambula hatten Terroristen fünf Menschen ermordet, die örtliche Sekundarschule und die katholische Mission von Nangololo verwüstet, in der sich eine der ältesten Kirchen von Cabo Delgado befindet.

Wie Bischof Luíz Fernando Lisboa von Pemba mitteilt, wurden die Häuser der Missionare zerstört und die Kirche beschädigt. Den Missionaren gelang es jedoch, zu fliehen und in Pemba Zuflucht zu suchen.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


IGFM sorgt sich um politische Gefangene im Iran während der Corona-Krise

Bürgerrechtler Abdul Mortazavi in großer Gefahr

Der islamisch beherrschte Iran bestätigt „nur“ 76.000 Infektionen durch COVID-19. Doch die Dunkelziffer ist hoch. Nach Expertenmeinung dürfte die tatsächliche Zahl der Infektionen das Zehnfache betragen.

Aufgrund der desaströsen Gesundheitsversorgung und mangelnder Hygiene sorgt sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) besonders um die mehreren hundert politischen Gefangenen im Iran.
Einer davon ist der Bürgerrechtler Abdul Rasool Mortazavi, der als Befürworter der sog. „Erklärung von 14 politischen Aktivisten“ den Rücktritt von Ali Chamenei – dem politischen und religiösen Oberhaupt des Iran – gefordert hatte.

Dafür wurde der zweifache Familienvater und Kriegsveteran – er hat im Golfkrieg ein Bein verloren – ohne Gerichtsverfahren aufgrund einer Reihe vorgeschobener Vergehen zu 26 Jahren Haft verurteilt.

„Politische Gefangene stehen im sozialen Ranking ganz unten. Viele sind mangelernährt, werden geschlagen oder gar gefoltert und weisen generell einen schlechten Gesundheitszustand auf. So sind sie besonders anfällig, wenn das Virus im Gefängnis grassiert“, erklärt die IGFM.
 
Abdul Rasool Mortazavi protestierte im August 2019 gegen den Prozess eines politischen Aktivisten vor dem Islamischen Revolutionsgericht in der Stadt Mashhad im Ostiran. Dort wurde er vom Geheimdienst festgenommen und inhaftiert. Aus Protest gegen die Haft und weil er keinen Anwalt sehen durfte, trat er für mehrere Tage in einen Hungerstreik. Im Dezember 2019 wurde er in das Gefängnis in Isfahan verlegt. Aufgrund des Mangels an sanitären Einrichtungen und der miserablen Versorgung befand sich Mortazavi in schlechtem gesundheitlichen Zustand. Darüber hinaus durfte er seine Zelle nicht verlassen und nicht mit anderen Gefangenen in Kontakt treten.

Im Januar 2020 kam er vorübergehend frei, wurde aber einen Monat später ohne Gerichtsverfahren wegen „Beleidigung des Gründers der Islamischen Republik, Blasphemie, Beleidigung des Führers, Störung der öffentlichen Ordnung, Interviews mit ausländischen Medien und der Teilnahme an illegalen Kundgebungen“ zu 26 Jahren Gefängnis verurteilt.

Einen Tag nach der Verurteilung im März 2020 wurde er vom Geheimdienst erneut festgenommen und in das Gefängnis von Vakilabad gebracht. Wie die IGFM erfahren hat, schlugen, beleidigten und demütigten ihn Mitarbeiter des Geheimdienstes am 12. März 2020.

„Während sich das Coronavirus seit März 2020 in den iranischen Gefängnissen ausgebreitet hat, haben ihn die Beamten nicht wie oft üblich in den Hausarrest entlassen, sondern in einen Trakt, in dem auch Gewaltverbrecher einsitzen, verlegt und damit sein Leben doppelt in Gefahr gebracht“, berichtet Lessenthin.

Neben Mortazavi wurden auch weitere Unterstützer und Unterzeichner der Erklärung verhaftet – unter anderem Hashem Khastar, Mohammad Nourizad, Mohammad Hossein Sepehri und Fatemeh Sepehri, die zu drei bis 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden sind.

Zur „Erklärung von 14 politischen Aktivisten“:
Diese Erklärung wurde im Juni 2019 – zehn Jahre nach den iranischen Präsidentschaftswahlen, bei denen es aufgrund von Vorwürfen der Wahlfälschung zu Protesten kam – veröffentlicht. Die Unterzeichner kritisierten die aktuellen wirtschaftlichen, zivilen und politischen Probleme im Iran und forderten Reformen sowie den Rücktritt des Führers Ali Chamenei.
Dabei führten sie „weit verbreitete Mängel bei den Bürgerrechten – insbesondere für Frauen, die Unfähigkeit, das Land ordnungsgemäß zu führen und zu regieren sowie die Tyrannei des herrschenden Regimes, die mangelnde Gewaltenteilung und das Fehlen freier Wahlen“ an.
„Die Veröffentlichung einer solchen Erklärung war ein Tabubruch und ein absolutes Novum in der Geschichte der Proteste im Iran“, betont der IGFM-Vorstandssprecher. Sie brachte eine Bewegung in Gang und führte dazu, dass in den sozialen Netzwerken der Rücktritt des Führers gefordert wurde.

Weitere Infos zu Menschenrechtsverletzungen im Iran: www.igfm.de/iran


Präsident Trump und die WHO-Hintergründe

Auch Bill Gates finanziert die WHO 

US-Präsident Donald Trump legte die Zahlungen der USA an die Weltgesundheits-organisation (WHO) auf Eis. Die deutschen Institutions-Medien waren erwartungsgemäß entsetzt über diese Entscheidung.

Dabei war Trumps „Schimpftirade“ (Tagesspiegel) gegenüber der WHO, mit der er seine Entscheidung in einer Ansprache begründete, durchaus nachvollziehbar.

Wenn der Republikaner die „katastrophale Entscheidung“, sich gegen Reisebeschränkungen aus China und anderen Ländern auszusprechen, als „eine der gefährlichsten und kostspieligsten Entscheidungen der WHO“ anprangerte, ist das aus heutiger Sicht kaum von der Hand zu weisen.

Es zeigt auch, wo die größte Schwäche von einer solch weltumfassenden staatlich-privatwirtschaftlichen Zwitter-Organisation wie der WHO liegt.

Die WHO und andere vergleichbare Pseudo-Staatengemeinschaften stehen in knallharter monetärer Abhängigkeit von teils autoritären Regimen und einigen wenigen Global Playern der Weltökonomie. Rund 80 Prozent des WHO-Budgets speist sich heute aus Spenden. Eine der größten ist die Bill & Melinda Gates Foundation. Der Microsoft-Gründer  ist schon lange einer der größten und wichtigsten Geldgeber der WHO. Mehr als vier Milliarden Dollar läßt Gates ihr über seine Stiftung jährlich zukommen.

Nicht wenige Kritiker sagen, daß die WHO ihre Arbeit ohne die regelmäßigen Finanzspritzen – wie denen des radikalen Impfbefürworters Gates – über kurz oder lang einstellen müßte. Die Vorstellung, daß die WHO bei ihren Entscheidungen in Bezug auf die Reisebeschränkungen gegenüber China ihre eigene Abhängigkeit von all ihren wichtigsten Finanziers völlig ausblenden konnte, ist aber in jedem Fall naiv.