Trevignano Romano: Corona-„Botschaften“ bewegen das fromme Spektrum

Von Felizitas Küble

Die neuesten Visionen aus Trevignano Romano bei Rom verunsichern und erregen derzeit das erscheinungsbewegte katholische „Lager“. Auch das charismatische Portal „Kath.net“ hat sich mit diesen Himmelskundgaben bereits wohlwollend befaßt – kein Geringerer als der Historiker Michael Hesemann präsentierte positiv die dortigen „Botschaften“ von oben, die scheinbar wie der Topf auf den Deckel zur derzeitigen Corona-Krise passen.

Die außerordentlichen Phänomene begannen mit einer Pilgerfahrt des Ehepaars Gisella und Gianni nach Medjugorje, die dort viele „Zeichen und Wunder“ erlebt haben wollen.

Es gab danach „blutige Tränen“ an einer dort gekauften Madonnenfigur, sodann „Tränenwunder“ bei einem Faustyna-Jesus, ab Juni 2016 folgten Marienerscheinungen. (Original-Fanseite bzw. Internetpräsenz hier: https://www.lareginadelrosario.com/)

Autor Hesemann erinnerte z.B. an folgende Botschaft vom 10.10.2016 an das erwähnte Ehepaar: „Bete, dass eine Krankheit, für die es keine Heilung gibt, ausgerottet werden kann.“

Der Bezug zu Corona ist freilich an den Haaren herbeigezogen, denn die meisten Infizierten werden sehr wohl geheilt, sogar die Mehrzahl der konkret Erkrankten.

Es läßt sich in diesem Spektrum alles steigern, denn inzwischen gibt es sogar Offenbarungen direkt von „Jesus“. Am 8. April erklärte das Erscheinungsphänomen der Ehefrau:

„Heute war der Tag, an dem ich von Judas mit einem Kuss verraten wurde. Als ich durch die Stadt ging, blickten die Pharisäer mit Stolz und Arroganz auf mich herab. Meine Kirche verrät mich auch heute noch, indem sie mich oberflächlich ansieht. Selbst große Theologen verbarrikadieren die Kirchen, indem sie meine Herde zerstreuen.

Meine Tochter, das ist die Geschichte des Karwochenendes und dieser Zeiten; bald wird die Warnung auf euch zukommen, die Euch die Wahl gibt, mich oder Satan zu lieben. Danach werden Feuerbälle auf die Erde herabfallen, und das wird die schlimmste Zeit für Euch sein, denn alle möglichen Katastrophen werden kommen.

Meine Mutter wird Euch beschützen, indem sie Euch unter ihren gesegneten Mantel nimmt, fürchtet Euch nicht. Ich segne Euch alle im Namen des Vaters, in meinem Namen und im Namen des Heiligen Geistes, Amen.“

Soviel Unfug auf einmal findet man selten in wenigen Sätzen:

1. Es ist ausgeschlossen, daß der wahre Christus behauptet:Meine Kirche verrät mich auch heute noch, indem sie mich oberflächlich ansieht“ – Das hat „die“ Kirche nie getan und wird es nie tun, sondern immer nur einzelne Vertreter derselben. Die Kirche als Heilsinstanz ist vom HERRN selbst gegründet, ER ist ihr Haupt, also kann „seine“ Kirche IHN nie in ihrer Gesamtheit „verraten“ – zudem ist die Begründung, die Kirche würde IHN „oberflächlich ansehen“, nichtssagend und banal.

2.  Typisch für diese Szenerie folgt nun die Ankündigung der sog. „Warnung“ – eine alte Irrlehre, die seit Jahrzehnten immer wieder neu aufgewärmt wird und die nicht zuletzt auf die „Erscheinungen“ von Garabandal zurückgeht (kirchlich nicht anerkannt). Infos über den Unsinn der Warnung findet man im CHRISTLICHEN FORUM zuhauf (Stichwort eingeben).

3. Daß danach „Feuerbälle auf die Erde herabfallen“, steht nicht in der Heiligen Schrift (natürlich auch nichts vom Phänomen der „Warnung“), so daß man dies als übliche Schauerbotschafts-Story ansehen kann.

4. Warum sollte Christus als GOTT zum Schutz der Gläubigen auf seine Mutter verweisen, obwohl sie doch sein Geschöpf ist – und ER ihr HERR, die Madonna also gleichsam unter seinem Schutz steht. Natürlich kann die Gottesmutter gut und gerne als „Schutzmantelmadonna“ verehrt werden – aber Christus selbst als oberster Schutzherr hat es nicht nötig, auf ein von IHM geschaffenes Geschöpf zu verweisen, wenn ER schon angeblich selber spricht (was aber hier ohnehin nicht der Fall ist).

Damit nicht genug, wurde vor zwei Tagen  – am 18. April  –  ganz frisch folgende Marienbotschaft aus Trevignano Romano gemeldet:

„Liebe Kinder, kämpft für eure Freiheit, Ihr werdet bald von bösen Diktatoren in die Sklaverei geführt werden. Vorsicht vor Impfstoffen und allen damit verbundenen Verpflichtungen, denn sie werden nicht von Gott kommen, sondern von Satan, der euer Leben und euren Geist beherrschen will…Meine Engel und Erzengel werden immer bei euch sein, seid nicht lau.“

Diese „Erscheinung“ hat wohl die neuesten „Alternativmeldungen“ aus dem Internet gelesen. Dabei benötigen wir keine „Offenbarungen“ von oben, um mit dem bloßen Verstand zu erkennen, daß die Corona-Krise von einigen politische Eliten dazu (aus)genutzt wird, um eine wachsende Kontrolle über die Bürger einzuführen und Freiheitsrechte über das gebotene Maß hinaus zu beschneiden.

Entsprechende kritische Beiträge finden sich seit vielen Wochen hier im CF.

Allerdings ist eine pauschale Ablehnung von Impfstoffen verfehlt, denn der mögliche Mißbrauch einer Sache (Vereinnahmung von Impfungen für eine nachfolgende Digitalisierung zur Kontrolle der Bürger) spricht nicht gegen die Sache selbst. Es muß hier also differenziert werden, statt nur Panik zu schüren.

Sodann fragt man sich, wie diese Marienerscheinung denn gerazu anmaßend verkünden kann: „Meine Engel und Erzengel….“ – Die Engelwelt wurde von GOTT erschaffen, es handelt sich um seine Engel – und auch die Mutter des HERRN ist ein Geschöpf ähnlich der Engel – und selbst keine Schöpferin. 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


12 Kommentare on “Trevignano Romano: Corona-„Botschaften“ bewegen das fromme Spektrum”

  1. Anonymous sagt:

    bisher haben sich alle botschaften verwirklicht aus dem buchderwahrheit.de

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  2. Dagmar Schnettke sagt:

    Ich schätze Dr. Hesemann, der viele Verdienste für die Kirche hat wegen seiner historischen Arbeit. Ob er sich mit seiner Begeisterung für Privatoffenbarungen einen Gefallen tut weiß ich nicht. Die Kirche ist von jeher überaus vorsichtig in der Bewertung von Erscheinungen. Der konservative Kardinal Ottaviani hat mal sinngemäß gesagt: Hört auf mit dem Interesse an Erscheinungen, wir machen uns ja lächerlich. Und sogar Erzbischof Lefebvre hat sich einmal beschwert, in seinen Kreisen würde zu viel Wert auf Erscheinungen gelegt.

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  3. Maria sagt:

    Die Warnung kommt und zwar bald. Die Küble ist keine gläubige Katholiken. In die Kirche ist Satan durch die Freimaurer eingezogen und die synodale Kirche in Deutschland hat mit wahren Ewangelium nichts mehr zu tun. Der Pakt zur NWO ist durch Franziskus abgeschlossen und führt zu neuem Humanismus. Die Kirche wird gereinigt durch Blutvergießen, Burgerkrieg und Krieg kommen in Europa

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    • Guten Tag,
      Sie schreiben, ich sei „keine gläubige Katholikin“ – wie interessant!
      Und Sie befinden darüber?
      Sie haben das zu entscheiden?
      Ich setze mich seit vierzig Jahren ehrenamtlich (!) für das katholische Apostolat ein – und Sie auch?
      Und „unkatholisch“ bin ich angeblich deshalb, weil ich kirchlich nicht anerkannte „Botschaften“ kritisiere.
      Wenn Sie diesen irrgeistigen Offenbarungen trotzdem derart fanatisch anhängen, sind SIE nicht gläubig-katholisch, sondern abergläubisch.
      Im übrigen müssen Sie mir nicht das ABC gegen den Synodalen Weg beibringen: Ich schreibe von Anfang an gegen diesen Irrweg – auch dies ganz ohne Sonderoffenbarungen!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  4. Anonymous sagt:

    Dabei benötigen wir keine „Offenbarungen“ von oben, um mit dem bloßen Verstand zu erkennen, daß die Corona-Krise von einigen politische Eliten dazu (aus)genutzt wird, um eine wachsende Kontrolle über die Bürger einzuführen und Freiheitsrechte über das gebotene Maß hinaus zu beschneiden.

    Wie wahr.

    Das von der Bundesregierung unterstützte PEPP-PT-Projekt ist in eine Vertrauenskrise geraten: 300 internationale Wissenschaftler warnen in einem Brandbrief an die Politik davor, dass einige der Lösungen für Kontaktverfolgung-Apps, die derzeit in Entwicklung seien, „schleichend zu Systemen führen könnten, die eine noch nie dagewesene Überwachung der Gesellschaft als Ganzes ermöglichen würden“. Systeme, die eine Rekonstruktion des „sozialen Graphen“ einer Person erlauben, sollten „ohne weitere Diskussion“ abgelehnt werden.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/PEPP-PT-Projekt-Forscher-fordern-besseren-Datenschutz-bei-Corona-Warn-Apps-4705948.html

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  5. Ihre Argumentation ist leider mehr als fragwürdig. Sie zitieren die ÜBERSETZUNG der Botschaften, statt den Originalwortlaut und ziehen daraus Ihre falschen Schlüsse. So wird dort, wo „Heilung“ übersetzt wurde, im italienischen Original das Wort „cura“ benutzt. „Cura“ bedeutet aber eigentlich und insbesondere im medizinischen Bereich „Behandlung“, nicht „Heilung“. Und eine Medizin gegen das Coronavirus, eine effiziente Behandlung gibt es nun wirklich nicht. Tatsächlich sterben derzeit mehr Menschen an der falschen Behandlung als am Virus selbst. Auch die Botschaft vom 8. April ist unpräzise übersetzt. Es müsste „IN meiner Kirche“ heißen. Damit ist die „Kirchenkritik“ der Erscheinung keine andere, als sie bereits von Papst Franziskus und mehreren Kardinälen geäußert wurde und damit völlig legitim. Die „Warnung“ wurde in Garabandal angekündigt, einer authentischen Erscheinung, die von Papst Paul VI., Pater Pio und dem Ortbischof Osoro für echt gehalten wurde (nur nicht von Frau Küble). Auch die Seherin von Sievernich hörte am 7.10.2019 laut und deutlich das Wort „Aviso“, mit dem sie nicht anzufangen wußte; sie hielt es Portugiesisch und brachte es mit der Amazonassynode in Verbindung. Tatsächlich ist es aber Spanisch und eben das Wort, das auch den Sehermädchen von Garabandal offenbart wurde – „Warnung“! Der Hinweis auf die geplante Corona-Impfung samt „elektronischem Impfzertifikat“ durch die freimaurerisch unterwanderte WHO und den Hochgrad-Freimaurer und Satanisten Bill Gates (der gerade die Satanistin Abramovic propagierte) war mehr als wichtig. Er kann unsere Rettung sein, wenn wir ihn im Kontext von Offb., Kap. 13 lesen. Schließlich: Da Maria die Regina Angelorum ist, unterstehen ihr die Engel. Also ist auch hier die Botschaft theologisch korrekt. Kein Wunder also, dass sowohl ihr Bischof wie der Erzbischof von Krakau einem Buch mit den Botschaften von Trevignano Romano die Imprimatur erteilt hat. Sein Autor ist übrigens Pater Flavio Ubodi, ein Experte für Marienerscheinungen, der im Auftrag seines Bischofs bereits die Ereignisse von Civitavecchia untersuchte und dokumentierte – und sich für die Echtheit der Erscheinungen von Trevignano Romano einsetzt.

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    • Guten Tag,
      Sie beschweren sich, daß ich angeblich nicht den Originalwortlaut der Botschaften zitiert habe, denn es heiße hinsichtlich derjenigen Krankheit nicht „Heilung“, sondern „Behandlung“.
      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß ich genau Ihre eigene Übresetzung verwendet habe – dort ist auch von „Heilung“ die Rede: https://www.kath.net/news/71173
      Immerhin habe ich doch auf Ihren Artikel Bezug genommen!
      Mit den Beamtmungsgeräten gibt es allerdings sehr wohl eine Behandlung, die mitunter das Überleben auch der schwer Erkrankten sichert.
      Wie heißt denn die Botschaft vom 8. April im vollen Satz ausgedrückt?
      Was Garabandal betrifft, das kirchlich nicht anerkannt wurde (Behauptungen über Paul VI. von Seherseite sind keine Beweise), so ist allein schon die „prophetische“ Ankündigung mit dem „blinden Joe“ nicht eingetroffen, denn er wurde nicht geheilt, sondern ist verstorben.
      Der damalige Ortsbischof war eindeutig gegen die angeblichen Erscheinungen.
      Wenn Sie nun auch noch an die Sievernich-Botschaften glauben, deren Banalitäten und theologische Narreteien offensichtlich sind (lesen Sie mal unsere Belege und Begründungen dazu), dann frage ich mich, wo hinsichtlich Privatoffenbarungen bei Ihnen noch eine nüchterne, vorsichtige Haltung bleibt, welche die Kirche gegenüber derartigen Phänomenen empfiehlt und selber einhält.
      Übrigens ist auch Sievernich durchaus nicht anerkannt, aber das scheint Sie ohnehin nicht zu stören.
      Die Engel sind GOTTES Boten, dienstbare Geistes des Ewigen. Daß Maria die „Königin der Heiligen“ ist, weiß ich auch, doch ist es nicht ontologisch zu verstehen, sondern bezieht sich auf ihre Heiligkeit. Die Engel unterstehen ontologisch allein GOTT.
      Hinsichtlich Bill Gates und seinen Plänen bin ich auch ohne Ihre Hinweise sowieso skeptisch eingestellt, allerdings haben Sie Ihre Behauptungen nicht belegt (Hochgrad-FM, Satanist).
      Ich führe aber mit Ihnen keine weitere Endlos-Debatte über aberwitzige Erscheinungsgeschichten, um das gleich klarzustellen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • newmann bavaria sagt:

      Civitavecchia? War das nicht die blutweinende Medjugorje-Madonna-Statue? Das Blut wurde untersucht und es stellte sich heraus dass es das Blut eines Mannes ist. Der Besitzer hat sich nachher geweigert, eine eigene Blutprobe abzugeben. Ja, klar, das muß echt sein.
      So echt wie die mehr als fragwürdige Autopsie eines Außerirdischen, welche uns oben genannter Historiker vor ein paar Jahren als echt unterjubeln wollte. Erst waren es die Außerirdischen, jetzt sind es fragwürdige Marienerscheinungen. Wie gehört denn so etwas zusammen?
      Wer sich über die Tätigkeit von Dr. H. als Ufologe informieren möchte, sollte unbedingt den Wikipedia-Artikel zu seinem Namen lesen.
      Dort ist auch zu lesen, dass Dr. H. es für möglich hält, dass Gott noch andere bewohnte Planeten geschaffen hat. Ob da auch die Madonna erscheint?
      Und wenn die Madonna bei uns als menschliches Wesen erscheint, in welchem Aussehen würde sie dann anderen Lebewesen auf einem ferneren Planeten erscheinen? Oder haben die Bewohner auf dem Mars ihre eigene Madonna? Ist die von uns verehrte Gottesmutter auch für andere Planeten zuständig? Und Jesu Erlösungswerk auch für Außerirdische? – frage ich nach.

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  6. konnersreuth und fockenfeld sagt:

    Die Erscheinung soll von einer Krankheit gesprochen haben, für die es keine Heilung gibt.
    Sie sagt aber nicht konkret, um was es sich für eine Krankheit handelt. Immerhin ist Aids eine Krankheit, die nicht heilbar ist – somit ist die Deutung offen. Und genau das macht ja fragwürdige Prophetie und Wahrsagerei aus.
    Dann spricht die Erscheinung von „Feuerbällen, die vom Himmel fallen“. Ist hier ein Naturereignis gemeint, ein Gottesurteil oder ein Atomschlag? Die Erscheinung lässt es im ungewissen. Aber jetzt!
    Seit der Corona-Pandemie wird die Erscheinung seltsam konkret. Sie warnt vor Impfstoffen.
    Dass die Erscheinung überhaupt so einen fachspezifisches Ausdruck gebraucht!
    Dann hätte sie doch auch genauso die zerstörerischen Feuerbälle vom Himmel erläutern können.
    Die Madonna warnt speziell vor Impfstoffen, gibt aber keinen Hinweis, wo denn ein guter Impfstoff zu finden sei. Oder wie man sich verhalten soll.
    Ist das ganze ein Gottesurteil, um die Spreu vom Weizen zu trennen? Und der Himmel sieht dieser Not tatenlos zu, wenn die Menschheit „ausgesiebt“ wird?
    Dann könnte sich die angebliche Madonna auch ihre Botschaften sparen, denn die sind dann in der Form, in der sie vorliegen, wenig hilfreich.
    Vom Inhalt her hätte die angebliche Madonna seit Lourdes und Fatima (kirchlich anerkannt) über die unzähligen weiteren kirchlich nicht anerkannten Erscheinungen einen erstaunlichen Mentalitätswandel mitgemacht. Nicht nur, dass die vorgebliche Madonna in der letzten Zeit immer gesprächiger geworden ist, hat sie in Medjugorje aktuelle Themen immer ausgespart, und hier in Italien benutzt sie plötzlich medizinische Fachbegriffe.

    Frau Küble als Redakteurin besieht solche angebliche Mystik immer aus der Sicht der Lehre der katholischen Kirche.
    Wenn sie das wie oben beschrieben, so einleuchtend und einfach dem Leser vermittelt, merkt man plötzlich, das jeder Katholik , der einigermassen Grundkenntnisse seiner Konfession besitzt, diese angeblichen Offenbarungen sofort selbst als Pseudomystik erkennen müsste.

    Solch eine unlogische, selbstgebastelte himmlische Hierarchie würde eher einem Götter-Olymp ähneln, wo jeder macht, was er will und der anderen Gottheit dazwischen pfuscht.
    Dann hiesse es für den Menschen auf Erden, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden und die Gottheiten für den eigenen Vorteil und die eigene Rettung gegeneinander auszuspielen.
    Aber genau das schimmert ja bei der oben zitierten „Offenbarung“ durch.

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