Garabandal-Erscheinungen und die Prophetie von der weltweiten „Warnung“

Wie ein roter Faden zieht sich seit Jahrzehnten die an der kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsstätte Garabandal angekündigte „Warnung“ durch die erscheinungsbewegte Szene.

So verarbeitete der bekannte Historiker Dr. h.c. Michael Hesemann dieses zukünftige Geschehnis auf dem Internetportal Kath.net wohlwollend unter dem derzeit besondere Aufmerksamkeit erregenden Titel: „Marienerscheinungen und die Corona-Krise!“ 

Der Beitrag Hesemanns erfuhr hier im CHRISTLICHEN FORUM (CF) ein paar kritische Anmerkungen durch die CF-Leiterin Felizitas Küble: https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/20/trevignano-romano-corona-botschaften-bewegen-das-fromme-spektrum/

Der Garabandal-Fan Hesemann meldete sich mit einem Leserommentar zu Wort und nannte dabei (freilich ohne jeden Beleg) sogar Papst Paul VI. sowie Pater Pio und den spanischen Ortsbischof Osoro als Zeugen für diese angeblich „authentische“ (echte) Erscheinung Anfang der 60er Jahre. So schreibt Hesemann:

„Die „Warnung“ wurde in Garabandal angekündigt, einer authentischen Erscheinung, die von Papst Paul VI., Pater Pio und dem Ortbischof Osoro für echt gehalten wurde (nur nicht von Frau Küble).“ 

Diese Behauptung des Historikers verlangt danach, kritisch hinterfragt zu werden. So lässt sich an Hand von Expertenveröffentlichungen nachweisen, dass eine gesunde Skepsis gegenüber Garabandal angebracht ist.

So ist bekannt, dass es der im November 2014 verstorbene und in der Szene bis heute als Garabandal-Experte gelobte Albrecht Weber selber war, der die Seherin Mari Loli (ebenfalls verstorben) bzw. die sog. Hauptseherin Conchita Gonzales ungewollt einer unwahren Aussage überführt hat.

So schrieb Albrecht Weber über die WARNUNG („Aviso“):

„Am Tag nach der letzten Erscheinung, am 14. Nov. 1965 fragte ich Conchita: „Hast Du die heilige Jungfrau Maria gefragt, wann wir die Warnung (aviso) erwarten?“ – „Ja“, antwortete sie: „Sie hat mir aber darauf geantwortet: ‚das weiß ich nicht’. Das weiß nicht einmal mein Sohn Jesus, weil es im Willen des Vaters verborgen ist!““

Diese Aussage der „Hauptseherin“ Conchita steht aber im Widerspruch zu dem, was A. Weber im Jahr 1993 in seinem Buch „Der Zeigefinger Gottes“ mitteilt. Dort heißt es auf Seite 126 der Erstauflage, dass Mari Loli das Datum der „Warnung“ kennt (!), aber die „Heilige Jungfrau“ ihr streng befohlen habe, es niemandem zu sagen.

Die Äußerung Conchitas von 1965 zum Datum der „Warnung“ machte Weber nach 1993 im Internet öffentlich.

Allein schon an diesem Punkt sollte es zünden und die Frage gestellt werden, wer hier wen getäuscht hat und warum Weber diesen Widerspruch im Jahre 1993 wider besseres Wissen  in seinem Buch veröffentlichte.

Der Verfasser wusste doch seit dem 14. Nov. 1965 durch Conchita, dass das Datum der „Warnung“ im Willen (!) des VATERS verborgen und nicht einmal dem SOHN bekannt ist.

Warum Weber als begeisterter Anhänger der Ereignisse diesem erheblichen Widersprüchen in den Aussagen der „Seherinnen“ nicht nachgegangen ist, die er selbst veröffentlicht hat, erschließt sich nicht.

Faktum ist: Eine der „Seherinnen“ hat gelogen oder beide Damen sind von der angeblichen „Erscheinung“ betrogen worden. Aber dies wird wohl weiter von denen ignoriert werden, die wie verblendet auf dem „Warnung- und Wunderzug“ durch die erscheinungsbewegte Szene fahren möchten.

Zum Thema Garabandal und ihren Irrtümern, Zahlenspielereien, Geheimniskrämereien usw. finden sich hier im CF etwa ein dutzend weiterer Beiträge: https://charismatismus.wordpress.com/category/irrgeistige-erscheinungen/garabandal/

Unser Autor ist Konvertit und katholischer Familienvater aus dem Rheinland, der seit vielen Jahren unter dem Nicknamen „GsJC“ im CHRISTLICHEN FORUM schreibt


21 Kommentare on “Garabandal-Erscheinungen und die Prophetie von der weltweiten „Warnung“”

  1. hucky sagt:

    Sie Heuchlerin, Frau Autorin. Sie suchen das Haar in der Suppe anstatt sich die Offenbarungen der 4 Kinder aus einem kleinen spanischen Dorf in Nordspanien einmal genauer anzuhören und anzulesen. Nur weil es Differenzen mit dem Datum der Warnung und dem eine Woche später zu erfolgenden Wunder gibt, ziehen Sie gleich den wohlwollenden Herrn Weber in den Dreck.

    Wissen Sie eigentlich welchem immensen Druck die Mädchen zu Beginn der 60 iger Jahre ausgesetzt waren, im damals noch diktatorisch regierten Spanien ? Erst mussten Sie widerrufen und haben später natürlich den Widerruf widerrufen. Conchita Conzales ist daraufhin erst mal nach New York gezogen und lebt jetzt wieder in Garabandal.

    Es ist doch vollkommen unerheblich ob die Mädchen das Datum der Warnung wissen, wussten oder nicht. Sie sollen es nicht sagen, basta. Ob Sie es tatsächlich wissen, interessant ist es schon, für die Bedeutung der zahlreichen Botschaften ist es vollkommen unerheblich. Wir sollen nicht die Neugierde befriedigen sondern uns darauf einstellen.

    Wenn Sie und ihr Berufsschreiber mit dem eigenartigen Kürzel auch nur halbwegs Mumm in den Knochen haben dann fahren Sie doch selbst mal nach Garabandal und sprechen mit der Dame.

    Ich habe Sie nicht vergessen Frau Felicitas Kübel, habe schon vor 7, 8 Jahren hier geschrieben und es offenbart sich eins nach dem anderen. Was Ihnen fehlt ist der direkte Kontakt mit dem Antichristen. Erst wenn Sie ihm gegenüber stehen oder sehen, werden Sie vielleicht, ganz vielleicht aufwachen, falls Sie nicht in seinen Bann fallen.

    Zwischen 2023 und 2025 wird er der Weltöffentlichkeit präsentiert werden, am „Tag der Erklärung“ als der große Weltenlehrer und dann möchte ich gerne mal ihre MIMIK und GESTIK sehen, ob Sie dann noch etwas zum Lachen oder lamentieren haben.

    Wie gefällt Ihnen denn das geplante Sonntags Gottesdienst- und das Gesangsverbot ?

    https://katholisches.info/2020/12/02/frontalangriff-eu-kommission-fordert-gottesdienstverbot/

    Schönen Abend noch und viel Spaß beim Zensieren oder Freischalten

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    • "GsJC" sagt:

      Lieber Herr Hucky,

      Sie schreiben:

      Es ist doch vollkommen unerheblich ob die Mädchen das Datum der Warnung wissen, wussten oder nicht. Sie sollen es nicht sagen, basta. Ob Sie es tatsächlich wissen, interessant ist es schon, für die Bedeutung der zahlreichen Botschaften ist es vollkommen unerheblich. Wir sollen nicht die Neugierde befriedigen sondern uns darauf einstellen.

      Wie Sie fälschlich schreiben, ist es für die Experten und am Thema wirklich Interessierte nicht unerheblich, ob den Mädchen (hier Conchita und Mari Loli) das Datum der „WARNUNG“ bekannt ist oder nicht. Conchita teilte dem verst. Albrecht Weber mit, dass das Datum der „WARNUNG“ im Wissen Gottes verborgen liegt und nicht einmal dem Sohn bekannt ist. Wenn es Ihnen auch schwer fällt und ich an Ihre Einsicht appellieren darf, müssen Sie dies zur Kenntnis nehmen oder dürfen weiterhin die Fakten ignorieren. A. Weber widmete diesem Umstand eine ganze Internetseite, die Ihnen bekannt sein sollte.

      In diesem Zusammenhang stellt sich einzig die Frage, wer von den beiden Mädchen gelogen hat? Mari Loli, die behauptete, das Jahr der „WARNUNG“ zu kennen oder Conchita, die A. Weber mitteilte, dass das Datum der „WARNUNG“ im Geheimnis Gottes verborgen liegt.

      Besonders Sie, der Sie Frau Küble so selbstsicher als Heuchlerin bezeichnen, sollten sich nicht zustimmend an der Verbreitung von L Ü G E N und ungeklärten Sachverhalten durch angebliche Seher beteiligen. Es spricht leider einzig für sie, so es Ihnen nicht von Bedeutung und für Sie vollkommen unerheblich ist, ob eines der Mädchen gelogen hat!

      Die „Botschaften“ aus Garabandal werden dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind = nach U N T E N !, so wie jede L Ü G E nach unten zurückkehren muss und wird!

      MfG

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    • Anonymous sagt:

      Conchita Conzales ist daraufhin erst mal nach New York gezogen und lebt jetzt wieder in Garabandal.

      Sie lebt weiterhin in New York.

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  2. Anonymous sagt:

    Sie weiß den Tag des Wunder.
    Aber nicht den Tag der Warnung, den der Tag der Warnung ist tief im Vater verborgen.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch das „Handbuch der Parapsychologie“ des katholischen Priesters Armando Pavese (und die Website Grenzwissenschaft-aktuell.de bzw. Grenzwissenschaft) über paranormale Phänomene und PSI-Phänomene mit der Quelle im Unterbewusstsein eines Menschen. Dies gilt auch für gewisse vermeintliche Zustände dämonischer und teuflischer Besessenheit (siehe dazu auch den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland und seinen Internetauftritt und die „Zeugen der Wahrheit“ Website (ZDW) und das Kreuzgang-Forum).
    Siehe auch den Psychologen C. G. Jung zum kollektiv unbewussten einer jeweiligen Gesellschaft und eines jeweiligen Kulturkreises und zum kollektiven Unterbewusstsein der gesamten Menschheit und siehe die Archetypen-Lehre und analytische Psychologie usw.

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  4. Anonymous sagt:

    John Leary ist ebenfalls aktiv und schwimmt auf der Corona-Welle mit. Dazu gehört selbstverständlich der gewichtige Hinweis auf die alberne WARNUNG, die erneut ganz nah ist.

    Die WARNUNG kommt demnach „womöglich“ erst im Herbst. Das lässt auf ein späteres Datum hoffen und der „Seher“ sich einige Hintertürchen offen.

    Prophezeiung: Viel tödlicheres Virus im HERBST 2020!

    3. April 2020 (Botschaft)
    Jesus:
    „Die Warnung [Seelenschau] ist nahe – und die Leute könnten um den Barmherzigkeitssonntag [d.h. am ersten Sonntag nach Ostern] zur Beichte gehen. Dann hättet ihr reine Seelen für das Kommen Meiner Warnung [Seelenschau].“

    2. April 2020 (Botschaft)
    Jesus:
    „Meine Leute, ihr habt Angst, dass (jetzt) mehr Leute an diesem Virus sterben werden. Habt keine Angst, denn die erste (Coronavirus-)Welle wird im Sommer [2020] einen Abschwung erfahren. Im Herbst [2020] wird dann (aber) die (Virus-)Epidemie noch schlimmer sein. Dann (im Herbst), wenn ihr viele Leute um euch sterben sehen werdet, wird euer Leben in Gefahr sein. (…) Du [John Leary] siehst (hier) für dich eine Bestätigung Meiner Botschaft bezüglich Meiner womöglich im Herbst kommenden Warnung [Seelenschau]. Du [John Leary] hast von Conchita [d. h. Conchita Gonzalez, Seherin von Garabandal] gelesen im Artikel namens ‚Die Coronavirus-Epidemie führt jetzt die Welt zur prophezeiten Erleuchtung des Gewissens (= Seelenschau)‘ [‘The corona virus epidemic is leading the world to the prophesied ‘Illumination of Conscience’.] Sie [Conchita] hat (dabei) kein Datum erwähnt – das tue Ich [Jesus] auch nicht – aber die Warnung (Seelenschau) wird zu einer Zeit des Chaos kommen.“

    https://kreuzamhimmel.li/index.php?site=toedlichesvirus

    USA: „Botschaften“ des Visionärs John Leary kirchlich abgelehnt

    https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/09/usa-botschaften-des-visionars-john-leary-kirchlich-abgelehnt/

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  5. konnersreuth und fockenfeld sagt:

    Es gibt zwei Filmaufnahmen einer mystischen Kommunion der Seher-Mädchen.
    Eine habe ich auf YouTube gesehen. Erkennbar ist nicht viel, aber nachdem das Mädchen lange genug eine weißlich schimmernde Oblate auf der Zunge präsentiert hat, kommt es zur Schluckbewegung, das Mädchen springt auf und grinst mit verschlagenem, schalkhaftem Gesichtsausdruck zur Kamera. Dieser Gesichtsausdruck spricht Bände!
    Wenn ich bei jemandem so eine Mimik beobachten würde, direkt nachdem die Person kommuniziert hat, wäre ich geschockt.
    Genauso schlimm eine Film-Aufnahme, zur ich den Link auf diesem Forum gefunden hatte.
    Eine Seherin, mittlerweile als junge Frau, empfängt in Garabandal Pilger. Und plötzlich nimmt sie einen spöttischen Gesichtsausdruck an, streckt ungeziemend die Zunge heraus und präsentiert dort ebenfalls etwas wie eine kleine Oblate, weil aber gerade niemand aufschaut und auch keine Ekstase angekündigt war, nehmen es die Anwesenden kaum wahr, aber auch hier blickt die Seherin mit einem maliziösen Lächeln zur Kamera, ob denn diese Inszenierung nicht umsonst war. Wenn man diese Filmsequenzen sehen würde, ohne vom Hintergrund der angeblichen Erscheinungen zu wissen, würde man sich auf jeden Fall über das hintergründige spöttische, ja regelrecht freche Grinsen dieser Person wundern. Auf mich wirkt das gruselig.

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    • Anonymous sagt:

      Der erste Artikel ist eine schwülstige Abhandlung fragwürdigen Inhalts, der auch von Rudolf Steiner beeinflusst wurde. Er hat ebenso wenig mit dem Thema dieses Threads zu tun wie der zweite Artikel. Vielleicht sollte Herr Jahndel einfach einen eigenen Blog eröffnen, wo er dann in gewohnt monologisierender Weise seine Themen alle unterbringen kann.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Es gibt ja auch Leute wie einen weiteren Horizont haben und nicht so beschränkte Sichtweisen – und nicht so engstirnig sind wie andere. Ich bezweifle, dass die den Inhalt des Artikels wirklich verstanden haben. Aber das ist hier ja nichts neues.

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      • konnersreuth und fockenfeld sagt:

        Hallo Anonymous! Wenn Sie mit dem „ersten Artikel“ den ersten Kommentar meinen, fühle ich mich angesprochen. Wenn Sie meinen Stil „schwülstig“ finden, ist das für mich OK. Manche bezeichnen das als „weitschweifig und geschraubt“ – warum nicht…
        Warum Sie mich mit Rudolf Steiner zusammenbringen wollen, ist mir allerdings unverständlich.
        Ich lese keine Schriften von Rudolf Steiner und habe kenne nicht einmal Anthroposophen im Bekanntenkreis. „Fragwürdig“ finde ich allerdings das Verhalten der „Seherinnen“ auf den Filmaufnahmen. Und in meinem Kommentar geht’s um die Mädels von Garabandal und deren auffälliges Verhalten in der Öffentlichkeit und dies hat sehr wohl Bezug zum Hauptartikel: Garabandal und die Glaubwürdigkeit selbsternannter Seherinnen. Jedem seine Meinung.

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      • Holger Jahndel sagt:

        1) Der Apostel Paulus zitiert im Neuen Testament der Bibel die beiden stoischen Philosophen und Dichter Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) aus ihren damals weithin bekannten und berühmten Werken als Stoikern der Philosophenschule der Stoa mit ihrer Lehre vom Logos als universellem harmonischen göttlichen Weltgesetz und allgemeiner natürlicher vernünftiger gesunder göttlicher Schöpfungs-Ordnung des Kosmos. Siehe auch Elias Erdmanns freie Online-Texte zur mystischen biblischen und hermetischen Symbolik und auch seinen Aufsatz zu Philo(n) von Alexandrien und seinen Aufsatz zur 4 bzw. 5 Elemente-Lehre von den Elemente-Prinzipien als „Principiis“ und den jüdischen Religions-Wissenschaftler Gershom Scholem zur jüdischen Merkaba- und Thronwagen-Mystik in den Propheten-Visionen des Alten Testamentes der Bibel und in leicht veränderter Form auch in der Johannes-Offenbarung bzw. Johannes-Apokalypse im Neuen Testament der Bibel und zur Henoch-Literatur nach dem Propheten Henoch und zur Baruch-Literatur nach dem Propheten Baruch und zur Hekhaloth-Literatur usw.

        2) Der Apostel Paulus zitiert im Neuen Testament der Bibel auch den jüdischen Theologen und Merkaba-Mystiker und hermetischen Philosophen bzw. Hermetiker Philo(n) von Alexandrien bzw. bezieht sich auf diesen. Wie auch der Barnabas-Brief, welcher wie auch der Hirtenbrief des Hermas noch im „Codex Sinaiticus“ enthalten war. Siehe dazu auch Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater mit seiner Logos-Theologie und auch den Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm und weiterentwickelte. Und auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes zählte. Die russisch-orthodoxe Kirche zählt auch heute noch diese beiden neben diversem Sondergut zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes.
        Und die alte syrische bzw. assyrische Kirche von Antiochia zumindest auch noch den 1. Clemensbrief, neben diversem Sondergut.

        3) Die Urbibel des Urchristentums sogar noch vor den Evangelien und „Volksbibel“ des frühen Christentums war eben gerade die Septuaginta-Bibel als eben gerade griechischsprachiges Alten Testament mitsamt der gesamten darin enthaltenen „Weisheitsliteratur“. Das ist nachweisbar.
        Und ebenso nachweisbar ist, dass das Neue Testament aus dieser griechischen Septuaginta-Bibel immer wieder teils wortwörtlich zitiert, und eben gerade NICHT aus dem hebräischen Urtext des Alten Testamentes. bzw. dem Original-Texte auf Hebräisch in der jüdischen Thora(h).
        Nachweislich zitiert auch Jesus Christus selbst höchstpersönlich direkt speziell eindeutig mindestens zwei oder drei Mal aus der „Weisheitsliteratur“. Worin auch die Begriffe „Logos“ und „Sophia“ und „Anthropos Uranos“ als himmlischer Adam und „Baum des Lebens“ bzw. kabbalistischer „Lebensbaum“ wie in der Genesis als mystische Symbolik enthalten sind. Siehe dazu auch den 1. Clemensbrief und die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russslands usw.

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  6. A. Nickmann sagt:

    Es sollten weitere Fragen gestellt werden, etwa: Wenn der Ortsbf. und der Papst Garabandal für echt gehalten haben sollen, wieso ist Garabandal dann nicht von ihnen approbiert worden?

    Und was Pater Pio angeht, so bin ich mittlerweile leider geneigt zu sagen, dass er das kath. Pendant zu weltl. Urban Legends ist – jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, dessen Bekannter einen Cousin zweiten Grades hat, dessen Hund angeblich bezeugen kann, dass er dies und das gesagt haben soll (was jetzt keine Respektlosigkeit gegenüber diesem Hl. sein soll, sondern eine Spitze gegen die, die ihn immer wieder als Kronzeugen für Falschmystik missbrauchen – Ramon de Luca sprach in seinem empfehlenswerten Buch „Kein anderes Ev.“ aus gutem Grund von „Andichtungen, für die dieser fromme Mann immer wieder herhalten muss.“).

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  7. Cornelia Vogt sagt:

    Alle beziehen sich plötzlich auf CORONA.
    Die Welt braucht die Hilfe Gottes jetzt.
    Man fleht und fleht um HILFE.
    Die Menschheit stellte Gott beiseite.
    Viele kannten ihn überhaupt nicht mehr.
    Soviel Unrecht, soviele Morde, soviel Unterdrückung WELTWEIT.
    CHRISTEN WURDEN UND WERDEN IMMER NOCH GETÖTET.
    Was auch immer GESCHAH, Gott sah restlos alles.
    Daß ER EINGREIFT, STEHT AUßER FRAGE FÜR UNS CHRISTEN.
    Gottes Wege dahin sind und bleiben jedoch unergründlich.
    Es steht doch im NT BEREITS, NUR DER VATER WEIß.
    Die momentane Situation ist etwas Furchtbares.
    Die Beschneidung der Freiheit schmeckt NIEMANDEM, LOGISCHERWEISE.
    DOCH AUFLEHNUNG DAGEGEN …..
    EIN RÜCKSCHLAG BEDEUTET.
    DIE EIGENE VERNUNFT WALTEN LASSEN.
    ES WIRD NIEMALS WIEDER INS ALTE ZURÜCK GEHEN K Ö N N E N.
    DENN DANN BEGÄNNE ES RUCKZUCK EBENSO WIE ES WAR.

    HUNGERSNOT WURDE ANGESAGTIN DEN NACHRICHTEN GESTERN UND DAS WELTWEIT,
    DURCH DIE KRISE CORONA HERVORGERUFEN ANGEBLICH.
    ES IST EIN FAß OHNE BODEN.

    MASKENPFLICHT IST EIN GREUEL.
    MAN ATMET VÖLLIG ANDERS DANN.
    FOLGE DAVON HERZPROBLEME.
    DENN FRISCHE LUFT FEHLT, DIE MAN EINATMET.
    HALTEN SIE SICH MAL EINE WEILE MIT DER HOHLEN HAND MUND UND NASE BEDECKT.
    GOTT WIRD HELFEND DURCHFÜHREN.
    WUNDER GESCHEHEN PLÖTZLICH UND OHNE ANSAGE.
    Den breiten Weg gingen ZUVIELE.

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    • Anonymous sagt:

      Dass Gott „eingreift“, steht keineswegs außer Frage. Wie oft hat er es nicht getan? Vielleicht, weil zu wenig gebetet wurde. Und noch weniger geglaubt. Vielleicht aber auch, weil Gott kein Automat ist. Und wer eine Maske trägt, die seine Atmung behindert, hat was falsch gemacht.

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  8. Marcus, der mit dem C sagt:

    Die andere spannende Frage ist von einem Dogmatiker zu beantworten, ob es gemäß der überlieferten dogmatischen Theologie überhaupt möglich ist, etwas „im Willen des Vaters“ zu verbergen vor seinem auferstandenen Sohn. Denn das würde die Allwissenheit Gottes in der zweiten Hypostase in fast arianischer Weise unvollkommen und der ersten Hypostase untergeordnet erscheinen lassen.

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