Unionsfraktion will Schicksal zweier syrischer Erzbischöfe aufgeklärt sehen

Am 22. April 2013 wurden der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim, und der griechisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo und Iskenderum, Boulos Yazigi, in der Provinz Aleppo mutmaßlich von islamistischen Milizen entführt. Über Verbleib und Wohlergehen der beiden Bischöfe gibt es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse.

Hierzu erklären Volker Kauder, in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zuständig für Wertethemen, Religionsfreiheit und Einsatz gegen Christenverfolgung, sowie Heribert Hirte, Vorsitzender des Stephanuskreises:

Volker Kauder: „Die Entführung von Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi hat eine tiefe Wunde in das Leben der Christen in Syrien gerissen. Die beiden Erzbischöfe gelten als Fürsprecher einer friedlichen Koexistenz der Religionsgemeinschaften in Syrien. Diese Botschaft des Miteinanders und des Friedens ist heute wichtiger denn je. An der Seite der syrisch-orthodoxen und griechisch-orthodoxen Christen in aller Welt erinnern wir uns heute an die Bischöfe und mit Ihnen an alle Christen in Syrien, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden.“

Heribert Hirte: „Wir erinnern zum wiederholten Male an das Schicksal der beiden Erzbischöfe. Politik lebt von Öffentlichkeit und der Wiederholung von Botschaften. Doch manche Wiederholungen fallen sehr schwer. Die betroffenen Glaubensgemeinschaften aus Syrien berichten uns bis heute von ihrem Schmerz, den das ungeklärte Schicksal der beiden Erzbischöfe hinterlassen hat. Wir fühlen mit ihnen. Das Schicksal von Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi ist beispielhaft für das Leid, das durch die Verfolgung aufgrund religiöser Merkmale entsteht. Gegen solch eine Verfolgung stellt sich der Stephanuskreis.“


2 Kommentare on “Unionsfraktion will Schicksal zweier syrischer Erzbischöfe aufgeklärt sehen”

  1. Dorrotee sagt:

    Habe noch nie von irgendwelchen Erfolgen durch den Stephanuskreis gehört. Was haben die bezüglich dieser beiden Entführten schon unternommen?
    Weiß jemand über die Aktionen des Kreises mehr?

    Oder hauen die nur Pressemeldungen heraus und bedauern den Verbleib der Bischöfe.
    Wenn der Stephanuskreis sich um Religionsfreiheit kümmert, wäre es dringend an der Zeit, sich für die
    Messefeier in Coronazeit einzusetzen. Der Politik klar machen, dass es Religionsfreiheit gibt und das Messefeiern nicht einer Großveranstaltung gleich kommt. Schon gar nicht bei der Werktagsmesse.

    Liken


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