Spahn will die zentrale Speicherung von Daten per umstrittener Corona-App (Pepp-PT)

Laut Medienberichten will sich Gesundheitsminister Jens Spahn für den Einsatz einer Corona-Tracking-App auf Grundlage der PEPP-PT-Technologie einsetzen, die als besonders umstritten gilt, zumal sie eine zentrale Speicherung der erhobenen Daten beinhaltet. Der CDU-Politiker beruft sich hierbei auf seine Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut.

Auch das „Deutsche Ärzteblatt“ hat in seiner Nr. 14/2020 unter dem Titel „Bewegungsprofile per Handy“ erhebliche Bedenken geltend gemacht.

Der Zeitschrift zufolge mahnt sogar der EU-Datenschutzbeauftragte Wiewiorowki zur Vorsicht. Vor allem die Erstellung individueller Bewegungsprofile bzw. die Verknüpfung mit Gesundheitsdaten sei problematisch.

Wie sich die Oppositionsparteien zu diesen Daten-App-Plänen der Regierung äußern, wird sich noch zeigen.

Heute erklärte jedenfalls die digitalpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Joana Cotar, ihre Ablehnung:

„Anstatt auf den dezentralen Ansatz zu setzen, der es ermöglicht, die Daten lokal zu speichern, verfolgt die Bundesregierung nun den PEPP-PT Ansatz, der die Daten auf einem zentralen Server erfassen wird. Damit legt die Regierung den Grundstein für die Überwachung der Bürger.

Dass der Herausgeber der App nun auch noch ausgerechnet das RKI sein soll, das sich schon mit seiner Datenspende-App nicht mit Ruhm bekleckert hat und damit viel mehr Daten sammelt als zugegeben, ist mehr als bedenklich. Ich kann daher den Bürgern von der Installation und der Verwendung einer solchen App nur abraten.“

 

 


3 Kommentare on “Spahn will die zentrale Speicherung von Daten per umstrittener Corona-App (Pepp-PT)”

  1. Abendlaender sagt:

    Die beste Möglichkeit, das Virus dauerhaft auszuhungern und auch für ängstliche Bürger die Freiheit im täglichen Leben wiederzugeben, sind Schnelltests in der Apotheke zum Selbst-Testen, vorausgesetzt, es gibt zuverlässige Tests! Da ist Überwachung ausgeschlossen.

    Ich habe bei Abgeordneten-Watch Abgeordnete meines Wahlkreises der CDU und Stephan Brandner von der AfD dazu gefragt. Während der CDU-Abgeordnete das ablehnt, befürwortet Stephan Brandner dies. Wer weiß, daß er wahrscheinlich Covid-19 hat, kann sich entsprechend übervorsichtig verhalten. Menschen, die voneinander wissen, daß sie wahrscheinlich Covid-19 nicht haben, können untereinander zum Vor-Corona-Verhalten zurückkehren. Wen ich 2021,wähle, steht felsenfest!

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  2. Dorrotee sagt:

    Solange es freiwillig ist, werde ich so einer App niemals zustimmen. Es gibt andere Möglichkeiten, um den Virus niedrig zu halten.

    Ich habe gehört, diese Methode sei superleicht von Hackern angreifbar. Sprich Datenklau.
    Man sah es bei dem Schnnellschuss der gezahlten Betriebsgelder in NRW, die wurden auch gehackt.
    Nicht alles, was gemacht wird, gelingt auch.
    Geschlafen hat die Regierung bei den Warnungen im Januar im Bundestag, die Alice Weidel in ihrer Rede um das Virus angesprochen hat. Belächelt, weil es von der AfD kam.
    Nun haben sie den Shutdown und müssen weiterhin in diesem Jahr mit diesem leben.

    Aber nächstes Jahr wird vom getäuschten Wähler schön das Kreuzchen wieder bei CDU/CSU gemacht.

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