Schweiz: WELTWOCHE-Herausgeber stellt Corona-Politik stark infrage

In der Schweiz sorgen vor allem zwei angesehene Publikationen für nonkonforme (unangepaßte) Berichterstattung und Kommentare, nämlich die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und die „Weltwoche“. Die NZZ gilt in Deutschland inzwischen gleichsam als „Westfernsehen“ (im ironischen Rückblick auf die frühere „DDR“-Mediensituation).

Der Link zur liberal-konservativen WELTWOCHE befindet seit jeher in unserem Blogroll auf der Startseite.

WELTWOCHE-Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel (siehe Foto), der auch schon in bundesdeutschen Talkshows auftrat, stellt unter dem Titel „Der Spuk muss ein Ende haben“ in seinem Editorial kritische Fragen zur aktuellen Corona-Politik. 

Der skeptische Untertitel lautet: „Ist der Shutdown der teuerste Fehlschlag aller Zeiten? Indizien mehren sich.“

Weiter heißt es bei Köppel, der zugleich als Abgeordneter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) im Nationalrat sitzt:

„Kann es sein, dass der Corona-Kurs ein tragischer Irrweg ist? Das Resultat einer medial-epidemiologisch befeuerten Politpanik, die Milliarden an Volksvermögen vernichtet und künftige Generationen auf Jahrzehnte hinaus belastet?

Wird der Corona-Frühling 2020 in die Geschichte eingehen als massenpsychologisches Hysteriephänomen, das mehr Existenzen ruiniert als die Krankheit, die allerdings ganzen Gesellschaften und ihren Regierungen vorübergehend den Verstand raubte?“

Er fährt fort: „Die Zahlen lassen diesen Schluss zumindest nicht als vollkommen abwegig erscheinen.“

Weiteres dazu hier: https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-17/kommentare-analysen/der-spuk-mussein-ende-haben-die-weltwoche-ausgabe-17-2020.html


6 Kommentare on “Schweiz: WELTWOCHE-Herausgeber stellt Corona-Politik stark infrage”

  1. Anonymous sagt:

    Alarmierende Zahlen aus UK

    Krise könnte Tausende Krebstote fordern

    Eine Studie ergibt, dass in Großbritannien die Zahl der Krebstoten erheblich steigen könnte, da wegen der Corona-Krise zu wenig diagnostiziert und behandelt wird. Wissenschaftler warnen vor einem ähnlich dramatischen Nebeneffekt der Pandemie auch in Deutschland.

    https://www.n-tv.de/panorama/Krise-koennte-Tausende-Krebstote-fordern-article21748761.html

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch Zeit-Fragen Magazin und den Theologen David Berger und Gerhoch Reisegger aus Österreich

    Geolitico-Magazin

    http://www.geolitico.de

    Bürgerrechtsbewegung Solidarität und das internationale Schiller-Institut

    http://www.bueso.de

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  3. Anonymous sagt:

    Wie „angesehen“ die Weltwoche und ihr Eigentümer, Herr Köppel, sind, darüber lässt sich trefflich streiten. Nur die Behauptung, die Weltwoche sei „liberal-konservativ“ ist doch arg weit hergeholt. Sie ist stark rechtskonservativ. Und Provokation ist das Geschäftsmodell, mit dem Herr Köppel versucht, die dahinsiechende Auflagenzahl seines Presseerzeugnisses zu steigern.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Roger_K%C3%B6ppel#Die_Weltwoche
    https://de.wikipedia.org/wiki/Roger_K%C3%B6ppel#Wechsel_zur_Welt_und_R%C3%BCckkehr_zur_Weltwoche

    Das scheint Gefallen zu finden. Hauptsache man ist irgendwie gegen den „mainstream“.

    Ganz typisch für derlei pseudoskeptische Machwerke ist der Schlusssatz: „Die Zahlen lassen diesen Schluss zumindest nicht als vollkommen abwegig erscheinen.“

    Nicht nur bleibt verborgen, welche Zahlen denn gemeint sind. Noch dazu haben Zahlen nie irgendeine Aussagekraft, sondern bedürfen der Interpretation. Und die wird hier schon mal in die „richtige“ Richtung gelenkt. „Nicht vollkommen abwegig“. Was ist das denn? Für mich heißt es „mindestens sehr abwegig“. Gemeint ist natürlich was Anderes. Und so wird Herr Köppel daran mit Sicherheit anknüpfen und versuchen, verbal aus dem „nicht vollkommen abwegig“ mit der Zeit ein „plausibel“ und dann einen „klaren Beweis“ für seine Deutung dieser ominösen Zahlen machen. Darauf könnte man jetzt schon Wetten eingehen. Wenn man wetten würde.

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  4. Dorrotee sagt:

    Die Politik wollte, nachdem sie soviel ignoriert hat, besonders gut daherkommen.
    Auf einmal ist denen Volkssolidarität wichtig.
    Mit nur ein paar Massnahmen in einem bestimmten Personenkreis (Faschingfeiern verbieten, Apresski, Urlauber aus dem Ausland…) im Februar hätte es nicht zum Shutdown kommen müssen.
    Geschweige nun zu der Maskenpflicht.

    Leider ist auch der Weg zur Abtreibung für die Frauen sehr erleichtert worden. Duch einen Anruf bei einer Beratungsstelle bekommen die Schwangeren eine „Lizenz zum Töten“ ausgestellt.
    Das macht mich so traurig.

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