Zum Muttertag am 10. Mai: IGFM beklagt Situation weinender Mütter hinter Gittern

Schläge statt Blumen, Einzelhaft statt Familienbesuch und Tränen statt funkelnde Kinderaugen: So sieht der diesjährige Muttertag für viele inhaftierte Bürgerrechtlerinnen weltweit aus.

Diese Frauen haben keine Verbrechen begangen, sondern sich mutig für die Menschenrechte in ihrem Land eingesetzt, die Regierung kritisiert und auf Missstände aufmerksam gemacht.  Deshalb wurden sie willkürlich verhaftet, gefoltert und zu hohen Strafen verurteilt.

Zum Muttertag am 10. Mai erinnert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) an diese Frauen.

„Mütter von ihren Kindern vorsätzlich zu trennen, ist schrecklich. Zusätzlich zu den absurd hohen und unrechtmäßigen Strafen, den Misshandlungen und schlimmen Haftbedingungen werden dadurch ganze Familien zerstört und Kinder traumatisiert“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Stellvertretend für alle unschuldig inhaftierten Mütter stellt die IGFM inhaftierte Bürgerrechtlerinnen aus mehreren Ländern vor, die aktuell von ihren Familien getrennt sind.

Die IGFM ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, die couragierten Frauen weltweit nicht zu vergessen und sich für deren sofortige Freilassung und Rehabilitierung einzusetzen.

Hier geht es zu den Portraits der inhaftierten Bürgerrechtlerinnen:
www.igfm.de/muttertag-2020-weinende-muetter-hinter-gittern/


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