Von der Coronakrise zur Gesundheitsdiktatur?

Von Klaus Schmidt

Seit Monaten werden Menschen und Medien von einem Thema in Atem gehalten, dem zuerst in der chinesischen Zwölf-Millionen-Metropole Wuhan aktiven „COVID-19“ oder „Coronavirus SARS-CoV-2“. Ob dessen Verbreitung Fledermäusen anzulasten ist, derselbe einem dortigen Labor für Biowaffen entwich oder gar willentlich zwecks Mammutgewinn aus Impfstoffproduktion ausgestreut wurde, wissen wohl nur erlauchte Eingeweihte.

Teils durch Flugreisende direkt aus dem Reich der Mitte und teils am Landweg via südliche Nachbarstaaten importiert, hat die „Pandemie“ auch Deutschland wie alle Welt längst erreicht.
Das „Robert Koch-Institut“ vermeldet dazu regelmäßig neueste Zahlen von Infizierten und Verstorbenen, wenn auch häufig widersprüchlich.
Deshalb merkte selbst FDP-Vize Wolfgang Kubicki öffentlich an, diese seien mehr politisch motiviert als wissenschaftlich begründbar und verstand darunter hochgerechnet.

Diese Grippewelle mit möglicher Lungenschädigung ist zweifelsfrei schmerzhafte Realität, wird jedoch via Presse und Funk noch zusätzlich dramatisiert. Mit Pest oder Cholera ist die jetzige Epidemie nicht vergleichbar, ohne sie jedoch zu bagatellisieren. Dr. Karl Lauterbach, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, kündete ihre Wirksamkeit einschließlich Beschränkungen bis ins Jahr 2022 an.

Zwar vorwiegend nur über alternative Kanäle wie „Facebook“ oder „Twitter“ machen auch abweichende Beurteilungen auf sich aufmerksam, etwa Anfang März die von Internist und Lungenarzt Dr. Wolfgang Wodarg. Er lässt verlauten:

„Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die ‚Schweinegrippe-Pandemie‘ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten in der Geschichte und auf die ‚Vogelgrippe‘ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.
Angesichts der Tatsache, dass bei jeder Grippe-Welle jeweils 7 – 15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normalbereich.
Einigen Ärzten in Wuhan gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen.
Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit der Krankheit zumeist weniger zu tun, als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sen
sationslüsternen Berichterstattern.“

Zweifellos handelt es sich bei der schon zu Beginn der Krise verfassten Bewertung um eine persönliche Sicht, die hauptsächlich auf hiesige Gefielde zu beziehen ist. Als Gegenpol zur heftig befeuerten Panik und Psychose aber bedenkenswert und durch nüchterne Angaben schreckensmindernd.

Das angewandte Regularium

An ein derartiges Geschehen vermag sich keiner der jetzt noch Lebenden zu entsinnen: Mit Mund- und Nasenschutz im Supermarkt, der Bahn und öffentlichen Räumen, wogegen die Redewendung „sein Gesicht verlieren“ bislang nur als sympolisches Bildwort geläufig war.
Dazu Isolationshaft in Pflegeheimen und Kliniken wie geschlossene Kindergärten und Schulen, Hotels, Gaststätten und Ladengeschäfte, die zur blanken Überlebenssicherung erlässlich. Und näherer Kontakt nur mit denen, die dem eigenen Haushalt angehören.

Um Produktionsstätten betreffs angestelltem Personal auszudünnen, schnellt Kurzarbeit in schwindelne Höhen. Was darüber hinaus trotz Asylantenansturm anno 2015 die Kanzlerin als nicht durchsetzbar abwies, vermochte Corona und bescherte abgeriegelte Grenzen. Dass Luxusliner mit tausenden Passagieren wegen einem oder weniger Infizierter wochenlang in einem Hafen mit Ausgangsverbot in Quarantäne gehalten werden, schiebt mit positivem Effekt zwar der Vergnügungssucht einen Riegel vor, ist aber dennoch unverhältnismäßig.

Dasselbe trifft trotz sicher gegebenem Ansteckungsrisiko auf etliche der verordneten Maßnahmen zu, wenn legionenhaft berufliche Existenzen wanken bis vernichtet werden. Und zur Wiedererweckung der Volkswirtschaft häufen sich Schulden der „öffentlichen Hand“ im Billionenbereich an, deren Tilgung nicht einmal in den Sternen steht. Die Schultern der jüngeren Generation haben sie zu stemmen, wie in der Geschichte mehrfach erfolgt irgendwann mit Inflation und Währungsreform.

Nach Dr. Hans Penner war die Sterberate vom 18. März bis 5. Mai 2020 an keinem Tag höher als anno 2018 im selben Zeitraum. Er bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Allerdings war damals eine Welle von Influenza-B-Viren am Abklingen.

Auch der Chirurg und Publizist Dr. Bernd Hontschik kann die Hysterie um Corona nicht nachvollziehen, sieht Deutschland auf dem „Weg zur Gesundheitsdiktatur“ und fragt: „Sterben bei uns nicht Jahr für Jahr mehr als 30.000 Patienten und Patientinnen wegen Krankenhaus-Infektionen?“ Und: „Wer jetzt den Krieg gegen das Virus nicht mitmacht, der macht sich schuldig. So sagt man zur Zeit jedenfalls – überall.“

Von der „Corona-Krise“ lässt sich nämlich auch profitieren. So vermögen zwei Kandidaten fürs Kanzleramt an dieser ihr Profil zu schärfen, einer mit straffen Zügeln und der andere mit Pochen auf lange Leine. Auch medizinische Spezialisten traten durch sie ins Rampenlicht, vorrangig der Bundesregierung Haupt- und Hauskompetenz Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité. Weil er „mal so und mal so redet“, ist derweil aber selbst Frau Merkel leicht von ihm abgerückt.

Und Stephan Paetow unkt in „Tichys Einblick“ sarkastisch, er sei „mit seinen Vorhersagen so hilfreich wie Wallensteins Astrologe“. Die pauschale Verballhornung von „Virologen“ zu „Wirrologen“ war freilich nur als journalistische Satire verstanden.

Eine vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene und als Geheimpapier eingestufte Prognose ist nicht eingetreten. Nach der könnten bis zu siebzig Prozent der Bevölkerung angesteckt werden und bis zu einer Million dann sterben. Zudem würden viele von den Klinken wegen Überfüllung abgewiesen und müssten um Luft ringend in den eigenen vier Wänden ihr Dasein beschließen.

Anderer Einschätzung ist der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel und betont, die von ihm untersuchten Toten hätten alle so schwere Vorerkrankungen aufgewiesen, dass sie „auch wenn es hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären“. Und er wertet: „Covid-19 ist ernst, aber keine besonders gefährliche Erkrankung.“

Das prophetische Wetterleuchten

Die übergebührlich erzeugte Angst lässt aber etwas von Lukas 21 erahnen, wenn die Menschen vor dem Kommen Christi „vergehen werden vor Furcht“. Dann jedoch effektiv voll begründet, weil der Himmel Kräfte sich bewegen. Corona ist zudem nicht regional begrenzt, sondern praktisch keine noch so geringe Nation frei davon. Und alle reagieren in ungefähr gleich, dazu angehalten von dem Geist, der den jetzigen Zeitlauf beherrscht.

Seine menschlichen Adjutanten überspitzen die Bedrohung durch den Infekt noch, um so die unabdingbare Notwendigkeit einer starken Hand zu erweisen, national wie über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Die vorhandene Epidemie kann so zum Meilenstein der angestrebten neuen Weltordnung werden, zu deren Spitze sich der Antichrist aufschwingen wird als oberster Schlussstein einer Pyramide.

Über allem jedoch setzt der allmächtige Gott mit ihr eine Voranzeige künftiger Gerichte, auch wenn der weiße Reiter aus Offenbarung 6 noch nicht aufgebrochen ist. Mit dem heben die Wehen des Endes im engeren Sinn an. Der zieht als Sieger aus, hat einen Bogen und ihm wird eine Krone gegeben. Da der lateinische Ausdruck „Corona“ zu deutsch „Krone“ bedeutet, haben fromme Spekulanten den nun ausgemacht, zumal die Dienstkittel der Mediziner auch häufig weiß sind. Ärzte mögen zwar zur individuell empfundenen Plage geraten, der Beginn der Apokalypse aber sind sie nicht.

Doch tritt eine später datierte Situation aus dem 13. Kapitel der NT-Offenbarung ins Blickfeld. Wie dann niemand ohne das „Malzeichen des Tieres“ kaufen kann, so während der eingeführten Pflicht zur Maske keiner ohne eine solche. Dazu wirft Offenbarung 9 Schatten voraus mit der Feststellung: „Sie taten nicht Buße“, und das inmitten erschütterndster Ereignisse.

Die „Evangelische Kirche in Deutschland“ animiert noch zum ungebeugten Haupt, wenn ihr Oberster am Karfreitag predigte: „Manche sprechen von einem Gott, der das Corona-Virus als Strafe geschickt hat – und dabei über Leichen geht. Mit einem solchen Gott will ich nichts zu tun haben.“

Er hat mit ihm auch tatsächlich nichts zu tun, noch weniger als die Heiden. Heide. Und wenn Bedford-Strohm einst die Erde verlässt, geht dieser Gott auch über seine Leiche.

Der betroffene Glaubensmensch

Die Israeliten wurden von der ägyptischen Finsternis verschont, denn in ihren Hütten war es licht. So aber verfährt der Höchste nicht immer mit seinen Kindern, sondern die durchleiden seine Gerichte gleich der gottlosen Allgemeinheit. Da bildet Corona keine Ausnahme. Es heißt, sich in die erlassenen Auflagen zu fügen und der Obrigkeit untertan zu sein, wenn mitunter auch kopfschüttelnd.

Doch will der HERR seine Jünger gerade in Zeiten gesteigerter Bedrohung still und getrost sein lassen, da nach seiner Garantie keines ihrer Haare ohne den Willen des himmlischen Vaters vom Haupt fällt. Und sie erfahren auf einer solchen Wegstrecke, wie der ewige Gott mit Vermessenheit verfährt. Denn die eben noch schöpfergleich um Klimawandlung bestrebt waren, deren Wahn schrumpfte jäh aufs Ausspähen nach Regalen mit noch vorrätigen Hygieneartikeln zusammen. Dazu genügte ein winziger Virus, und Gott stehen noch ganz andere Varianten zur Verfügung.

Nachfolger Jesu nehmen zudem wahr, wie ihr Meister den Spieß umzukehren versteht. Per „Globalisierung“ wurden von Gott gesetzte Bestimmungen wie die der Kultur, Sprache, Nation und die der Zuordnung von Mann und Frau frevelhaft eingeebnet. Und jetzt „globalisiert“ er mit einer Epidemie, die ebenso alle Kulturen, Sprachen, Nationen und Geschlechter ereilt, wider den man sich empörte und nach wie vor empört.

Das zeitweise Versammlungsverbot bedeutet keine Christenverfolgung, da es ebenso für Moslems wie Sportveranstaltungen verbindlich wurde. Manche Gemeinschaften schalteten umgehend elektronische Ersatzprogramme in Gestalt eines „Live-stream“ via Internet. Das lässt den Prediger in Wort und Bild am PC sicht- und hörbar werden, der vor leeren Stühlen oder Bänken seine Rede hält.

Doch zehrt der Glaube nicht aus, wenn er für überschaubare Frist von der Infusion angestammten Gemeindebetriebes abgetrennt wird. Die Jahrzehnte ungehinderten Zusammenkommens sollten vielmehr dahin wirken, auch allein zu bestehen wie ein Elia am Bach Krith und die Jerusalemer Urgemeinde. Die traf sich erst täglich in den Häusern. Als sie dann aber zerstreut wurde, standen die Einzelnen für sich und hatten es nur mit dem unsichtbaren Erlöser zu tun.

Und Johannes empfing gerade in einsamer Verbannung auf Patmos seine monumentale Schau vom Abschluss der Weltzeit mit neuem Himmel und neuer Erde. So waren auch die sonntäglich unbesetzten Räumlichkeiten ein göttlicher Wink, intensiver die Schrift zu erforschen und so ungeahnte Perspektiven zu erhalten. Dagegen verblasst digitale Fernübermittlung wie der Mond bei Tagesanbruch.

Unser Autor Klaus Schmidt aus Crailsheim ist evangelikaler Prediger und Publizist

HIER ein früherer Artikel des Verfassers: https://charismatismus.wordpress.com/2017/07/04/nein-zu-kulturverfall-und-dekadenz-ja-zur-schoepfungsordnung-gottes/

 


11 Kommentare on “Von der Coronakrise zur Gesundheitsdiktatur?”

  1. Anonymous sagt:

    Hoher Beamter übergeht Seehofer

    Das steckt hinter dem Corona-Leak

    Seit dem Wochenende macht ein Papier aus dem Bundesinnenministerium die Runde, das es in sich hat. Ein hoher Beamter schreibt auf eigene Faust eine Analyse, die der Corona-Politik des Bundes ein vernichtendes Zeugnis ausstellt.

    ntv.de dokumentiert, was drin steht und wer es verfasst hat.

    https://www.n-tv.de/politik/Das-steckt-hinter-dem-Corona-Leak-article21779209.html

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  2. dorrotee sagt:

    Ich kann vielem aus diesem Artikel zustimmen.
    Jedoch ist auch klar: was das Virus dem Infizierten evtl. noch antut, ist nicht klar.
    Definitv ist es nicht nur eine Grippe.
    Dieses Virus kann auch das Augenlicht schädigen.
    Das ist nun mittlerweise kaum noch umstritten. Es kann in die Augen gelangen. Das war lange für uns Normalbürger nicht bekannt. Erst wenn wir wisssen, mit was wir es zutun haben, können wir uns sicherer fühlen.

    Damit ist dann auch die Maskenpflicht in Frage zu stellen. Man selbst atmet seine Atemluft (möglicherweise mit Viren) aus, und jeder merkt, wie sich die Atemluft in die Augen begibt.
    Der Abstand wird oft nicht mehr eingehalten. Das fällt mir besonders auf.

    Auch diese Maskenpflicht wurde verordnet, ohne genaue Kenntnisse über das C.-Virus zu besitzen.
    Aber das war ja auch im Mittelalter schon der richtige Schutz. 😉

    Es ist und bleibt ein unbekanntes und damit tückisches Virus.

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    • Guten Tag,
      über den möglichen Virustransfer in die Augen hat unsere Autorin Dr. Breburda schon vorige Woche lang und breit berichtet:
      https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/09/corona-und-die-folgen-fuer-uns-die-natur-und-die-meinungsfreiheit/
      Ja eben – damit wird die Maskenpflicht noch problematischer.
      Auch der Punkt, daß sich in der Maske leicht viele Bazillen ansammeln, wurde hier bereits vor Wochen kritisiert (erster Absatz: „Bazillenansammlungsproblematik“).
      https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/27/welche-medizinische-rechtfertigung-gibt-es-fuer-die-maskenpflicht-in-deutschland/
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • dorrotee sagt:

        Liebe Frau Küble,
        ich habe diesen Bericht vom Dr. Bredurda gelesen und nun bestätigte sich dies kürzlich von der Universitätsklinik Köln, dass es tatsächlich so ist. Ich freue mich über diese klare Feststellung.
        Somit müsste nun die Maskenpflicht überdacht werden.

        Aber es kommen immmer neue Erkenntnisse dazu. Scheibchenweise.
        Erst hieß es, Haustiere können es nicht übertragen, wenig später starben Zootiere an dem Corona. Diese wurden obduziert.
        Der Virologe, der in Heinsberg/ Gangelt die Häuser untersuchte, entdeckte kaum C.-Erreger an den Gegenständen und Tieren.
        Das macht einen normalen Bürger sehr unsicher.

        Deswegen sollten die Medien nicht so viel schreiben, was nicht nachher wieder verbessert werden muss.
        Ich denke, wir müssen mit diesem erstmal noch gefährlichen Virus unser Leben einrichten.

        Ich war jedenfalls erstaunt, wieviel in Deutschland gebetet wurde. Es waren die Hausgemeinschaften, die sich wieder dem Gebet zuwandten. 19.30 Uhr wurden die Glocken geläutet und es wurde gebetet.
        Manchmal nur ein kleines Gebet, habe ich mir von Nachbarn sagen lassen .

        Die Priester in so manchen Stadten haben die Häuser und Menschen aus den Fahrzeugen gesegnet. Das waren wunderbare Tröstungen und Stärkungen für die Gläubigen.

        Jedoch war es für mich persönlich zu wenig. Die Kar- und Osterliturgie hätte in Deutschland stattfinden können.
        Man wusste, wie man sich verhalten musste, um nicht angesteckt zu werden.

        Für mich haben die meisten Hirten bis heute ihre Herde verlassen. Wie wollen diese bloß die Schäfchen wieder einsammeln.

        Die weltlichen Firmen und Betriebe haben sich teils besser um die Belegschaft gekümmert als die „weggelaufenen „Priester.
        Wenn ich es mal so weltlich aufschreiben darf.

        Morgen ist der Gedenktag der Hl. Corona. Bitten wir an diesem Tag besonders.

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  3. Bernhard sagt:

    In Italien mussten Ärzte entscheiden, wem sie helfen und wen sie sterben lassen. So etwas hätte ich in Deutschland nicht sehen wollen. Und deswegen bin ich froh, dass die Regierung entsprechende Maßnahmen ergriffen hat.

    Natürlich kann man über Sinn und Unsinn einzelner Maßnahmen diskutieren. Dass sie aber grundsätzlich wirksam und notwendig sind, zeigt sich mir dadurch, dass nach den Lockerungen die Reproduktionsrate wieder auf über 1 geklettert ist.

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    • Guten Tag,
      das ständige Winken mit der R-Rate wird vom staatlichen (!) Robert-Koch-Institut vorangetrieben, interessanterweise erst seit einigen Wochen, wobei die R-Rate teils auf Schätzungen beruht und das RKI sich in seinen Daten mehrfach „geirrt“ hat – was sogar den „Spiegel“ in der vor-vorigen Ausgabe zu einer dreiseitigen Kritik an dieser Staatsbehörde und ihrem Zickzackkurs (je nach Regierungsbedarf) veranlaßt hat.
      Aber vermutlich gehört jetzt sogar der linksliberale „Spiegel“ zum Netzwerk rechter „Verschwörungstheoretiker“ – ebenso Sahra Wagenknecht:

      Es geht nicht darum, diesen Kritikern voll zuzustimmen, sondern um eine SACHORIENTIERTE Debatte statt der üblichen Floskeln, die man brav nachbetet….
      Freundlichen Gru8
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Die Reproduktionsrate mag fehlerbehaftet sein, aber das gilt dann in beide Richtungen.

        Ich glaube nicht, dass ich irgendwelche Floskeln nachbete. Von Verschwörungstheorien habe ich in diesem Kommentar auch nichts gesagt (was der Spiegel oder Sahra Wagenknecht verkünden, ist für mich nicht maßgeblich).

        Was ich gesagt habe ist, dass ich Zustände wie in Italien für Deutschland nicht möchte. Ich bin mir auch sicher, dass die relativ geringe Anzahl von Toten in Deutschland mit den Maßnahmen der Regierung zusammenhängt.

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      • Guten Tag,
        meinen Sie, es gäbe in Deutschland einen einzigen Verrückten, der „Zustände wie in Talien“ für unser Land möchte?
        Ihr Wunsch ist also alles andere als einzigartig.
        Übrigens ist die Infiziertenrate schon eine Woche vor den staatlichen Maßnahmen deutlich gesunken – wie oft soll ich hierauf noch hinweisen?
        Immerhin habe ich die damalige Pressemeldung der Universitätsmedizin Mainz selbst hier veröffentlicht.
        Es scheint Ihnen entgangen zu sein, daß sowohl das RKI wie auch Frau Merkel deutlich zu hohe Infiziertenzahlen genannt hat.
        Warum waren sie nicht auch einmal aus Versehen „zu niedrig“?
        Oder sollte mit den zu hohen Daten etwa nicht die Verlängerungen der Einschränkungen „begründet“ werden?
        Noch etwas:
        Deutschland hat von allen europäischen Ländern die meisten Intensivbetten – ob die „geringe Anzahl von Toten in Deutschland“ auch damit zusammenhängt?
        Übrigens gibt es z. B. in Spanien weitaus striktere staatliche Maßnahmen – und gleichzeitig weitaus mehr Tote.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Elster sagt:

        Es hat mich sehr froh gestimmt, ob Menschen mit idealistischen Vorstellungen – ausgeschlossen diktatorische Linke nach dem Vorbild von Mao – und Konservative im Kampf um ihre Bürgerrechte mit sehr unterschiedlichen Zielvorstellungen sich einig sind, sich nicht die Bürgerrechte, das humanistische Weltbild und die Würde als Mensch nach GG nehmen zu lassen !
        Corona ist ernst und bei Spahn kriege ich langsam die Krise, wir sind Menschen und keine Versuchstiere, um Profiteure reicher zu machen!
        Ich mag Spahn sowieso nicht. Wir sind auch keine Versuchstiere, wo man Infektionserreger sammelt, um sie dann wie chinesischen Ferkeln zu spritzen mit einem anderen Immunsystem, wo sich eine Pandemie entwickelt und wir zu Inkubationsschleudern werden.
        Wagenknecht hat in diesem Punkt Recht, wo Organisationen sich eine goldene Nase verdienen, auf Kosten der Bürger.
        Der Sumpf der Asylindustrie gehört ausgetrocknet und das Spiel der Finanzoligarchie, die europäische Realwirtschaft ruiniert und Wohlstand für die Bürger vernichtet, aufgeklärt. Na Uschi kriegt ja jetzt ihr Feuer als Geldeintreiberin für das Bürokratiemonster Brüssel, die unseren Wohlstand und Realwirtschaft zu Tode regelt.

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