CDU-Politikerin Lieberknecht und Fürstin Gloria kritisieren das Versagen der Kirchen

Thüringens frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat den Kirchen vorgeworfen, in der Corona-Krise ihre Pflicht gegenüber den Gläubigen vernachlässigt zu haben. Sie hätten hunderttausende Menschen alleingelassen, darunter Alte, Kranke und Sterbende.

„Wo war da das Wort der Kirchen?“, kritisierte die CDU-Politikerin (siehe Foto) in der Welt: „Die Kirche meldet sich bei gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen immer zu Wort. Aber in der Corona-Krise war dazu nur Schweigen.“

Für Lieberknecht wäre das seelsorgerische Gespräch unter Berücksichtigung des Mindestabstands durchaus denkbar gewesen. Auch habe wegen der Corona-Bestimmungen keine Aussegnung am Sterbebett stattfinden können. Menschen die Begleitung in den Tod zu verwehren, sei „unmenschlich“ gewesen, betonte sie.

Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hatte vergangene Woche die Gottesdienstausfälle während des Corona-Lockdowns kritisiert. Die Kirchen hätten in Kauf genommen, den Eindruck zu erwecken, eine heilige Messe sei verzichtbar. Dabei könne besonders in Krisenzeiten Sinn im Glauben gefunden werden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/corona-krise-ex-ministerpraesidentin-lieberknecht-macht-kirchen-vorwuerfe/

 


8 Kommentare on “CDU-Politikerin Lieberknecht und Fürstin Gloria kritisieren das Versagen der Kirchen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Zeugen der Wahrheit“ Website – siehe auch das Kreuzgang-Forum und den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland und den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seinem Internetauftritt „Philosophia Perennis“ und den „Catwalk“-Weblog und Gloria.TV und Kath.Net und „American Free Press“ mit Pat Buchanan und den Historiker Michael Hesemann und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und so weiter.

    http://www.kath-zdw.ch/ Siehe auch die christliche Psychologin Christa Meves und so weiter.

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  2. Frau Lieberknecht erklärt: „Die Kirche meldet sich bei gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen immer zu Wort“

    Das tut die „Kirche“, die „Amtskirche“, immer nur dem linksgrünen Mainstream entsprechend, weshalb auch ihr Verhalten in der Corona-Krise dem entsprechend ist! Die „Kirche“ tut hier insofern nichts, was einem befremdlich erscheinen könnte!

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Das sind nun eben die Folgen von jahrzehntelangem „Augen zu und Zähne knirschend CDU“.
    Es gab und gibt Parteien-Alternativen, von der Christlichen Mitte und PBC über die Republikaner und Pro Deutschland und DSU bis hin zur ÖDP und „Die Familie“ bzw. der Familien-Partei und Graue Panther und Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) und Humanwirtschaftspartei und das Zentrum und viele andere Alternativen mehr und so weiter.

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  4. dorrotee sagt:

    Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen. Selbst nach der Hochrisikozeit mit dem Shutdown fangen die Geistlichen nicht wieder an, ihren Gläubigen beizustehen.
    Uns wurde lediglich die euchristische Anbetung – wohlgemerkt ohne Priester, der sonst im Beichtstul sitzt – angeboten.

    Keine weiteren Gebetstreffen wurden bisher erlaubt. Kein Rosenkranzbeten, keine Marienandachten. Zu den Messen am Sonntag wird ausdrücklich nicht besonders eingeladen. Ältere sollen zu Hause bleiben.

    Ich frage mich, wie wollen die in ZUkunft mit den Gläubigen umgehen. Selbst die Gläubigen machen sich nach solch einer langen Dauer rar.
    Die Erstkommunionfeiern finden nicht statt.
    In einer unserer Nachbargemeinde sind nun jeweils immer 6 Kinder zur Kommunion gegangen. An Christi Himmelfahrt gehen die Nächsten. Finde ich eine gute Idee.

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    • mk sagt:

      „Die Geistlichen“ ist vielleicht nicht ganz richtig. Bei uns wird zu den heiligen Messen ausdrücklich eingeladen, trotzdem sind die vorhandenen Plätze nicht alle besetzt. Auch mit dem samstäglichen Rosenkranzgebet kann wieder begonnen werden, ebenso den Andachten und der eucharistischen Anbetung am Herz-Jesu-Freitag. Diese ganzen Gottesdienste finden bei uns schon seit Jahren ohne Geistlichen statt. Wie soll einer alleine das auch schaffen? Zum gemeinsamen Gebet können wir uns auch ohne Priester treffen. So mancher Konvent von Ordensschwestern, die meisten?, haben auch fürs Stundengebet und die anderen Gebetszeiten keine Priester und sie beten trotzdem. Bei unserer jährlichen Marienwallfahrt war es einmal unsicher, ob ein Priester die Andacht halten kann. Jemand sagte dann zu mir: „Dann braucht man da auch nicht mehr hinzugehen!“ Ich habe nur gesagt: „Die Muttergottes ist am Ende trotzdem da.“ Daraufhin sagte er nichts mehr. war doch nicht falsch, oder?

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