Warum die Einführung des Euro ein Fehler war

Von Peter Kiefer

Nur um nicht zugeben zu müssen, dass die Einführung des Euro eine Schnapsidee war, bemühen sich alle möglichen Institutionen unentwegt, selbst mit kruden Studien Vorteile, vor allem für Deutschland, zu ‚beweisen‘.

Neues Beispiel: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellt in einer Studie fest, dass das EZB-Anleihekaufprogramm den deutschen Sparern nicht geschadet hat, ganz im Gegenteil, es habe die Vermögensbildung in Deutschland gegenüber den übrigen Ländern der Eurozone verbessert, da der ‚deutsche Sparer‘ sein Vermögen nicht über Zinsen aufbaue, sondern über sein Arbeitseinkommen(!).

Da so viel Sprach-Akrobatik nach wissenschaftlicher Begründung giert, wurde der Begriff des „verstopften Wechselkursventils“ geschaffen, das der deutschen Export-Industrie den Spitzenplatz in Europa sichert.

Tatsache ist, dass die überschuldeten Mitgliedstaaten mit dem billigen Geld der EZB den deutschen Export stützen – wie die Target 2-Salden zeigen. Aber nur jene, die auch an den Osterhasen glauben, gehen davon aus, dass diese Salden jemals ausgeglichen werden.

Der Trick dabei ist, dass die Unternehmen ihre Rechnungen von der Bundesbank bezahlt bekommen, der Steuerzahler jedoch auf den Salden sitzen bleibt.

Bei Fehlern ist der gleiche Mechanismus wirksam wie bei Lügen, die zwangsläufig neue Lügen gebiert. Es hat bei der Einführung des Euro an Warnungen nicht gefehlt, dass eine gemeinsame Währung für unterschiedliche Wirtschaftsstrukturen nicht automatisch die Teilnehmerländer aneinander bindet, sondern eher das Gegenteil, sie nämlich auseinander dividiert – und genau das ist eingetroffen!

Alle ‚wissenschaftlichen‘ Verrenkungen dienen ausschließlich dazu, die Fehlentscheidung von damals zu kaschieren, obwohl mittlerweile jeder weiß, dass die Einführung des Euro nicht aufgrund ökonomischer Erkenntnisse geschah, sondern eine politische Entscheidung war.

Jeder Ökonom weiß, dass eine Währungsunion bei derart unterschiedlichen Voraussetzungen noch nie funktioniert hat, und jetzt ist man bemüht, den Zerfall mit emotional aufgeladenen Begriffen wie ‚Friedensprojekt‘ und ‚Solidarität‘ aufzuhalten, dabei ist das billige Geld der EZB nur ein weiterer Fehler, den der ursprüngliche Fehler ‚geboren‘ hat.

Die ‚Künstler‘ vom IW haben bei ihrer Studie weder die Auswirkungen auf die Banken noch die auf die Versicherungen und damit die Versicherten berücksichtigt. Der endgültige Zusammenbruch wird nur weiter verschleppt, aber er kommt.

 


26 Kommentare on “Warum die Einführung des Euro ein Fehler war”

  1. Elster sagt:

    @Anonymous, wer hat denn das Finanzsystem und die Realwirtschaft bis zur Unkenntlichkeit pervertiert, unsere ltparteien und die raffgierige Brüsseler EU.
    Hubertus Heil hat starke Gedächtnislücken, es war seine SPD, die jene Zeit- und Leiharbeit eingeführt hat.
    Ursache dafür sind SPDnahe Gewerkschaften, die mit der ursprünglichen SPD kaum noch was gemein hat.
    Um für Konzernen zu gefallen, wurden für eine Minderheit Löhne in astronomische Höhen getrieben, die kaum ein Unternehmer bezahlen kann. Der Mittelstand schon gar nicht, der für die Diktatur der Konzerne weichen soll.
    So wurden nicht wenige in Zeit und Leiharbeit gezwungen, auch Krankenschwestern, sonst wären sie ihren Job los.
    Immerhin wollen unsere Politiker ihre Diäten absichern.
    Heil setzt nun auf unerschöpfliches Papiergeld aus Brüssel, um zu vertuschen, dass Finanzwirtschaft und Realwirtschaft ruiniert worden sind und irgendwann der große Knall kommt.
    Wer die bürokratischen Regelungen für Mittelständler kennt, die keine politischen Beziehungen haben, der weiß, die müssen für ihre Leih- und Zeit Arbeiter ordentlich sorgen, so dass auch Geld in die Sozialsysteme fließt, während BAMF-Schützlinge, die sich nicht integrieren wollen, ohne Gegenleistung alles bekommen, nicht alle, aber viele.

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  2. Maulwurf sagt:

    Die Alpenprawda, SZ genannt, titelte gestern die geizigen Vier, wo ich offen gesagt die Vernunft der geizigen Vier sehr befürworte, die Merkel und Macron als Volksvertreter in Verantwortung für das eigene Volk widersprechen, da auch ihre Bürger nicht einsehen, wie sich Schuldenländer mit bedingungslosen Krediten Dolce Vita leisten auf Kosten anderer Völker.
    So lange das Signal rüberkommt, wir können, ohne unsere Wirtschaft anzukurbeln, Schulden machen, wird das ein Fass ohne Boden und wir kommen der Schulden- und Transferunion immer näher.
    Die geizigen Vier verlangen mit Recht, wenn sie mit Krediten aushelfen, Sicherheiten und Rückzahlung des geliehenen Geldes, was von ihrem eigenen Volk erwirtschaftet wurde.
    Anonymous, wenn Sie eine Ehefrau hätten, die stets ihr Scheckbuch plündert, bis Sie grübeln müssen, wie sie die nächsten Rechnungen bezahlen sollen, würde Sie das erheitern, mich nicht.

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  3. Elster sagt:

    Anonymous, Sie verstehen es blendend, von den Fragen der Mitkommentatoren abzulenken! Ihre Antworten gleichen einer Schönwetterpolitik, die die brennenden Probleme ausblendet.
    Das ist so, wie wenn man sagt, es brennt, das Feuerchen wird schon wieder ausgehen, erinnert mich gerade an einen Sketch mit Hahnemann, die in das neue Telefon quasselt und der Kollege darf noch nicht einmal den Notruf wählen.
    Deutschland ist in Sachen Einkommen zum Lebensunterhalt auf die hintersten Ränge gerutscht, zahlt die höchsten Strompreise wegen einer hirnrissigen Energiewende, und viele Rentner die ein Leben lang gearbeitet haben, wühlen mitten in Deutschland nach Brauchbaren in den Mülltonnen.
    Unsere Politiker sind nicht in der Lage, dem einheimischen Stammvolk, bestehend auch aus integrierten Migranten, einen sicheren Lebensabend zu gewährleisten, aber aus aller Herren Länder Glücksritter ein zu laden und diese mit deutschem Steuergeld rundum sorglos durch zu füttern, wo sich viele nicht benehmen und integrieren können und wollen.
    Dass davon die Bevölkerung, die dafür den Gürtel immer enger schnallen soll, die Schnauze voll hat, dass solche Glücksritter trotz Integrationsverweigerung besser gestellt sind als die heimische Bevölkerung mit hohem Migrationshintergrund, ist ja wohl logisch.
    Verdienen tut allein die Asylindustrie und die Organisationen, die George Soros nahestehen oder gehören. Die Kapazitäten zur Aufnahme weiterer Asyl-Karawanen sind erschöpft und damit sollte es auch einen Einwanderungstop geben. Wie viele verirren sich nach Luxemburg? Kaum jemand, da bekommen sie Sozialleistungen nicht bedingungslos hinterher geschmissen.

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    • Anonymous sagt:

      Ach, wissen Sie, die Partei „Die Linke“ hat damit angefangen, Deutschland in den düstersten Farben zu malen, so, als könne man täglich Menschen beim Verhungern zusehen. Die Rechtspopulisten machen das jetzt nach. Ich sehe schon wie in ihrer lebhaften Fantasie
      ganze Heere verarmter Rentner im Müll nach Brauchbarem wühlen. In der Realität sehe ich dergleichen nicht.

      Dieses überzogene Alarmgeschrei ist halt bei Populisten beliebt, weil man hofft, so Stimmen fangen zu können.

      Es trägt aber nichts zu einer echten Bestandsaufnahme bei. Denn eine echte Bestandsaufnahme ist sachlich und problemlösungsorientiert.

      „Die Bevölkerung“ hat in ihrer Mehrheit auch keine Schnauze voll. Lesen Sie mal die derzeitigen Umfragen. Klar können die sich auch wieder ändern. Derzeit jedenfalls finden Sie in der Bevölkerung keinen echten Rückhalt für Ihre Ansichten. Und auf polemische Kampfbegriffe wie „Asylindustrie“,. „Asylkarawane“ etc. gehe nicht ein, weil es mir zu blöd ist.

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Anonymous:

        Sie haben auch sicher schon mal von der Tafel gehört, wo sich reihenweise die Hartz4 Empfänger, die sich teilweise nicht mal als Rentner warme Heizungen im Winter und als Familie warmes Essen gegen Ende des Monats mehr leisten können, mit abgelaufenen Lebensmitteln eindecken. Und die jetzt auch von den massenhaften Zuwanderern überlaufen werden.
        Ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem haben wir ja schon seit langem. Es kann sich nicht mal mehr jeder ausreichende Zahn-Medizin und zahnärztliche Versorgung und Zahnersatz leisten, oder eine neue Brille, etwa als Studierender oder Rentner.
        Manche Dachdecker kriegen gegen Ende ihres Lebens nicht viel mehr Rente als Grundsicherung, nach 40 Arbeitsjahren und einem harten lebenslangen Beruf bzw. Berufsleben.
        In der Tat ist es auch so, dass die Tafel-Leistungen – eine rein private Initiative bekanntlich, die jederzeit wegfallen kann! – bereits heimlich von der ARGE in die Hartz4 Leistungen miteingerechnet werden, um die heimlich hinterrücks runterkürzen zu können. Da sieht man wieder einmal, wie viel „Objektivität“ da gegeben und (eben gerade NICHT!) vorhanden ist, und dass man unseren Herren Politikern einfach nicht über den Weg trauen kann.
        Nicht zu vergessen die ganzen bedauernswerten und ausgebeuteten Dauer-Praktikanten und 1-Euro-Jobber bzw. deren nur umbenannte, aber gleichartige Nachfolge-Modelle und Ehrenamtlichen und die in Leiharbeitsfirmen und -jobs und -Verträgen ausgebeuteten Leiharbeitet usw.
        Als Gegenmittel schlage ich Manfred Julius Müllers Ideen für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Finnland vor, am finnischen Steuer-Modell orientiert, an dem auch Japan sein Steuer-System ausgerichtet hat.
        Und auch zu Rente und Milchpreisen und den wahren Kosten der Zuwanderung und auch Einwanderung und Schlepper-Mafia usw.
        Die ist übrigens kein Rassismus, sondern reine Rationalität und Vernunft usw.

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  4. Maulwurf sagt:

    Nun frage ich mich doch wirklich als Kleinsparer für einen Notgroschen, Anonymous, wie es sein kann, dass Banken die Spargroschen der Bürger verzocken und Politiker satte Diäten und Banker satte Boni sich bei dieser Misswirtschaft und staatlichen Eingriffen in die Finanzwirtschaft gönnen. Kapitalismus ist ein Kampfbegriff, wo die Verantwortlichen dafür in Tauchstation gehen, die die Finanzwirtschaft für ihre Ideologieprojekte der Umverteilung zur Farce gemacht haben und Finanzmechanismen, die in der sozialen Marktwirtschaft ohne Raffgier Brüssels noch funktioniert haben.

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    • Anonymous sagt:

      Spargroschen wurden nicht verzockt. Es gibt nur keine Zinsen mehr dafür. Daher ist schon Ihre These falsch. Und wenn die These falsch ist, sind auch die daraus gezogenen Schlussfolgerungen unrichtig.

      Diäten haben mit dem Problem nichts zu tun. Boni nur mittelbar. Und wenn Sie gegen Boni sind, dann können Sie nicht gleichzeitig gegen staatliche Eingriffe in die Finanzwirtschaft sein.

      Und mit Brüssel hat das alles auch nichts zu tun.

      Aber vielleicht ordnen und begründen Sie mal Ihren Vortrag, damit man was damit anfangen kann.

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch den katholischen Theologen Johannes Rothkranz und sein Buch „Ja zu Europa heißt nein zu Maastricht“ als Kritik an der deflatorischen Austeritätspolitik und auch die Bücher von Manfred Julius Müller und das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz zu EU und Euro usw.

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    • Anonymous sagt:

      „Johannes Rothkranz ist ein deutscher rechtsextremer sedisvakantistisch-katholischer Theologe aus Filsen am Rhein. … Rothkranz nutzt verschwörungstheoretische und antisemitische Denkmuster, indem er von einer mächtigen Organisation spricht, die seit langer Zeit die Weltherrschaft unter antichristlichen Vorzeichen an sich reißen wolle. Es handele sich dabei um das „organisierte Judentum“ und seine vielen Hilfsorganisationen, als deren bedeutendste die 1717 gegründete Großlogen-Freimaurerei zu gelten habe. Man habe es mit der „Synagoge Satans“ zu tun, einer Organisation, welche die Zahl 666 verbreiten wolle, um die Menschheit zu unterjochen.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Rothkranz

      Da haben Sie sich ja einen illustren Mitstreiter gesucht, Herr Jahndel.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Ich stimme keineswegs in allem mit Johannes Rothkranz überein. Auch der katholische Theologe Manfred Adler und Gerhoch Reisegger vertreten teilweise andere Standpunkte. Weiterhin verweise ich auch auf den ehemaligen britischen Geheimdienst-mitarbeiter Dr. John Coleman mit seinem Buch „The Commitee of the 300“ bzw. „Das Kommittee der 300“ als ehemaliger britischer MI6 Agent bzw. ehemaliges Mitglied des britischen Geheimdienstes und auch auf Prof. Carroll Quigley mit seinem Hauptwerk „Tragedy and hope“. Siehe auch die Tatsache, dass Adolf Hitlers Finanz-minister der Freimaurer und Insider Hjalmar Schacht als Mittelsmann der Nazi-Finanziers war.

        Aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch

        Bürgerrechtsbewegung Solidarität

        http://www.bueso.de

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      • Anonymous sagt:

        Herr Jahndel,

        Sie stimmen nicht überein, um dann doch die gleichen Denkmuster zu verwenden? Der Punkt aber ist, dass Sie ständig ohne Einschränkungen mit „siehe auch“ auf Personen verweisen. Damit machen Sie sich aber alles zu eigen, was diese Personen vertreten. Und das ist ja auch kein Zufall bei Ihnen. Vier mal geschiedene Frauen sind bei Ihnen plötzlich „wertkonservaitv“. Ein Mann, der wegen seiner Homosexualität aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, ist plötzlich ein „katholischer Theologe“ usw. usf. Auffällig oft promoten Sie hier Rechtsextreme und in letzter Zeit auch Antisemiten.

        Dabei lassen Sie außer Acht, dass z.B. ein Johannes Rothkranz seine gesamte Weltanschauung, also auch die Teile, mit denen Sie übereinstimmen, aus der gleichen trüben Quelle bezieht und insofern stringent ist. Indem Sie sich darauf beziehen, sind sie ein Teil davon geworden.

        Sie können bei solchen Leuten nicht versuchen, die Rosinen aus dem Müll zu picken. Zumal da gar keine Rosinen sind.

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      • Guten Tag,
        Herr Jahndel macht sich mit einem allgemeinen Hinweis „Siehe auch…“ keineswegs „alles zu eigen, was diese Personen vertreten“. Diese überzogene Unterstellung ist schlicht Unsinn, zumal er erklärtermaßen ÖDP-Mitglied ist und z.B. schon x-mal auf die erzlinke ATTAC verwies („Siehe auch…“). Da geht es sowohl links wie rechts kurios zu (den mehrfachen Attac-Hinweis haben Sie nie beanstandet).
        Ich habe den Hinweis auf Rothkranz bei ihm schon dutzende Male gestrichen und dann mal übersehen. Übrigens hatte ich mit diesem Autor – Rothkranz also – schon in den 80er Jahren monatelange briefliche Auseinandersetzungen – wahrlich kein Nachholbedarf. Und Dr. Berger bleibt katholischer „Theologe“ (er hat den Dr. der Theologie und Philosophie), auch wenn er aus der Kirche austrat, er blieb nur nicht katholischer Religionslehrer. Das sollte man schon noch auseinanderhalten können.
        Im übrigen wird dieser rhetorische Kreisverkehr hiermit beendet.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Frau Küble,

        seit wann ist jemand, der aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, noch katholisch? Darauf bezog ich mich. Nicht auf den Begriff „Theologe“. Und das war ja auch leicht zu erkennen.

        Und natürlich ist eine pauschale Bezugnahme auf Personen ohne Differenzierung als Übereinstimmung mit dieser Person zu werten. Wie denn sonst? Oder soll ich als Leser von Herrn Jahndels (fast immer themenfreien) Beiträgen, jetzt raten, inwieweit er jetzt seine Bezugnahme einschränkt? Das ist mir schon deshalb nicht möglich, weil ich nicht hellsehen kann. Zum Glück übrigens.

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      • Guten Tag,
        auch ich bin gottlob kein Hellseher. Woher soll ich wissen, wenn Sie beide Begriffe in Gänsefüße setzen („katholischer Theologe“) und infragestellen, was genau Sie damit meinen?
        Natürlich ist ein bloßer Hinweis von Herrn Jahndel („…siehe dieser und jener…“) nicht automatisch eine Voll-Identifikation. Wenn Sie das derart überinterpretieren, ist das Ihr Problem.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. Drossel sagt:

    Hallo Anonymous, Sie verwischen hier etwas die Fakten. Die Bankenkrise 2008 wurde von den Banken selbst durch ihre hochspekulativen Geschäfte ausgelöst und in den USA platzte die Immobilienblase, so dass Immobilien unter Wert sanken.
    Aktuell gibt es einen neuen Kandidaten, der unter realen marktwirtschaftlichen Bedingungen eine neue Bankenkrise auslösen kann, die Deutsche Bank. So wurden aus lauter Gier Schrottpapiere aus Griechenland aufgekauft, die Bank hat über 300 Mrd. Schulden trotz Ackermanns unseriöser Wettpapiere für Kommunen und brauchte diese nur in die Bad Bank ab zu schieben, ab zu schreiben, um mit einer drastischen Bilanzkürzung als seriöser Biedermann wieder da zu stehen.
    Aber Schulden bleiben nun mal Schulden, auch wenn sie in der Bad Bank geparkt werden.
    Ständig neues Geld zu drucken, um die Schuldenlawine zu verschleiern, ist nur Zeit schinden, bis Realwirtschaft und Finanzsystem, das sich zu sehr abgekoppelt hat, zum explosiven Sprengstoff werden. Die Bankenrettung war keine glückliche Lösung und die Bürokratiemonster in Brüssel haben auch keine Lösungen erarbeitet, die Misswirtschaft der Banken zu beenden.
    Ferner muss man Brüssel in seinem ideologischen Verteilungswahn auch vorwerfen, dass es die Realwirtschaft völlig au dem Blick verloren hat und sich verhält wie Spieler in einer Spielbank, bis Haus und Hof weg ist.
    Mit dem Aushebeln ökonomischer Gesetze und Auflösung finanzwirtschaftlicher Strukturen wurde ja erst das Dilemma für Europa geschaffen.
    Die starken europäischen Staaten geben Krisenländern einen Kredit in Form von ESM-Rettungsschirmen, die noch an Sicherheiten gebunden waren.
    Was machen die raffgierigen Bonzen, sie denken nicht daran, ihre Schulden bei den Gläubigern zurück zu zahlen, im Gegenteil, sie verkaufen die Sicherheiten an globale Konzerne und betrügen die Gläubiger und fordern noch mehr Finanzspritzen.
    Europa hat den Kredit gegeben und nicht China und die USA.
    Es gibt kein Rezept und wie König Midas im Palast zu sitzen, der nichts zu essen hat…..

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    • Anonymous sagt:

      Da sind Sie schlauer als Andere, die sich mit der Materie schon länger fachkundig befassen:

      „Als deren wesentlicher Auslöser gilt das Platzen der Immobilienblase in den USA. In den Jahren zuvor war es in den Vereinigten Staaten zu einem wahren Immobilien-Boom gekommen.

      Befeuert durch niedrige Zinsen – nicht zuletzt dank der lockeren Geldpolitik von US-Notenbankchef Greenspan – hatten sich viele Amerikaner in den Immobilienerwerb gestürzt, auch solche, die sich das eigentlich nicht leisten konnten. Die stetig steigenden Preise für Immobilien schienen Wertsteigerungen quasi zu garantieren – ein vermeintlich sicheres Investment.“

      https://finanzkun.de/artikel/ursachen-der-finanzkrise-2008/

      „Subprime-Krise in den USA: Banken vergaben zu viele Kredite für Immobilien.“

      https://orange.handelsblatt.com/artikel/49540

      Der Artikel erwähnt zwar zu Recht die Niedrigzinspolitik von Alan Greenspan. Diese hat aber erstens nichts mit dem Euro zu tun – wie Sie meinen – und hätte zweitens dennoch nicht zur Vergabe notleidender Immobilienkredite führen müssen, wenn die Banken weiterhin ausreichende Bonitäten und Sicherheiten gefordert hätten

      Das ist übrigens derzeit in Deutschland auch so: Obwohl die Bauzinsen niedrig sind, bekommen viele Menschen keine Baukredite, weil sie die Vorgaben nicht erfüllen.

      Die geplatzte Immoblienblase führt zur Insolvenz von Lehman Brothers,. Und weil andere Banken mit den Lehman Brothers Geschäfte machten, kommt das ganze System ins Rutschen. Das betraf beileibe nicht nur die Deutsche Bank.

      Dass DANACH im Zuge der Abwendung der Krise, weltweit wertlose Wertpapiere etc. in „Bad banks“ ausgelagert wurden, ist nicht Ursache, sondern Folge der Krise.

      Ursache der Krise ist ein überbordender, unkontrollierter Kapitalismus, sonst nix. Und es geht auch nicht um einzelne „raffgierige Bonzen“, die es natürlich gibt. Es geht um ein System, dass deren Raffgier erst ermöglicht. Und dieses System heißt: Unkontrollierter Kapitalismus

      Und ohne die Bankenrettung hätten alle Sparer auf einen Schlag ihr Geld verloren und wäre die Realwirtschaft zusammen gebrochen. Die Folgen möchte ich mir nicht mal ausmalen.

      Leute wie Sie haben keine Lösungen zu bieten, sondern kritisieren einzelne Punkte ohne die Zusammenhänge zu beachten. So wird das aber nichts.

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  7. Anonymous sagt:

    Diese Kritik am Euro, der von seinen Kritikern schon seit mehr als 20 Jahren tot gesagt wurde, langweilt etwas. Sie ist natürlich auch sehr einseitig und greift vor allem viel zu kurz.

    Tatsache ist, dass der Weg raus aus dem Euro politisch wie wirtschaftlich verheerend wäre. Bei berechtigter Kritik ist das System anzupassen, sonst nichts.

    Natürlich war es eine politische Entscheidung, den Euro einzuführen, was denn sonst? Der Euro sollte die Interdependenzen der beteiligten Volkswirtschaften fördern und zu einer Angleichung der Lebensverhältnisse führen. Diese Ziel wurde teilweise erreicht. Die Stabilitätskriterien des Euro waren auch richtig und ausreichend.

    Das Problem entstand nicht aus dem Euro selbst, sondern aus der Weltwirtschaftskrise 2009, die von den USA ausging, weil dort Hypothekenkredite ohne ausreichende Sicherheit und Bonität vergeben wurden. Das hatte mit dem Euro gar nichts zu tun.

    Um ein Abrutschen wie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts zu vermeiden, war die Politik des billigen Geldes die einzige Alternative. Das Problem ist, wie man da jetzt wieder heil heraus kommt. Wahrscheinlich gar nicht.

    Das aber bedeutet, dass Sparer nicht auf Geldvermögen, sondern auf Sachwerte setzen sollten. Die Vorstellung, man brauche sein Geld nur zur Bank tragen, wo es sich wunderbar zu vermehren habe, indem es mehr abwirft als die Inflationsrate auffrisst, war schon immer naiv. Denn irgendwer musste ja die Zinsen, die man dort bekam, erwirtschaften. Denn Geld wächst bekanntlich nicht auf Bäumen.

    Für die Katholiken unter den Lesern ist es sicher eine besondere Volte, dass de facto beinahe ein Zustand herrscht, den die Kirche dermaleinst durch ein Zinsverbot erreichen wollte. Auch werden Erinnerungen an den Bund Gottes mit Israels wach, wo alle sieben bzw. jedes 50. Jahr Schulden zu erlassen und Lohnsklaverei zu beenden war. Damals war das Bewusstsein noch vorhanden, dass letztlich jede Prosperität von Gott selbst, dem Eigentümer aller Dinge kam, und dass Menschen lediglich Verwalter göttlichen Reichtums waren.

    Erst das neoliberale Machbarkeitsdenken mit dem Postulat ständigen Wachstums versuchte, unabhängig von Gott ein perpetuum mobile des Wohlstands zu erschaffen. Das war aber schon immer eine Illusion. Jetzt bemerken wir das langsam. Einen Weg dorthin zurück gibt es nicht.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Im großen und ganzen kann man ihrer Aussage zustimmen. Nur der Trend, in Immobilien anzulegen, ist ungesund, da die die sicherlich über Vermögen verfügen ohne Rücksicht auf Verluste, die weniger Gesegneten zermalmen, um diese Geldanlage durch zu ziehen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz,siehe auch die Artikel von Prof. Binswanger und Gerhoch Reisegger http://www.zeit-fragen.ch siehe auch den Soziologen Jean Ziegler

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  8. truckeropa66 sagt:

    Nicht die Einführung des Euro´s war der Fehler, sondern die Handhabung damit.
    Das selbe gilt für die EU, nicht die europäische Gemeinschaft ist das Problem, sondern das was einige daraus gemacht haben. einen bürokratisches Partei gesteuertes Monster ohne jeglichem Bürgerbezug. Und genau dieses Monster macht auch den Euro zu einer nichtsnutzigen Währung.

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  9. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch vom verstorbenen EURO-Kritiker Prof. Wilhelm Hankel (R.I.P.) etwa seine Artikel im Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz. http://www.zeit-fragen.ch

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  10. Elster sagt:

    Nun ja, was erschwerend bei der Sache hinzu kommt, das nach dem Umbau der EU unsere größenwahnsinnigen Bonzen dort von der NWO träumen und Merkel gerne UNO-Kaiserin wäre. So wurden Finanzmechanismen zusätzlich ausgehebelt, um die Schulden- und Transferunion zu erzwingen und damit den Ausverkauf Europas an globale Konzerne und Banken.
    Statt das wirtschaftliche Ressourcen in Europa verbleiben, kann sich jeder globale Konzern durch die Käuflichkeit unserer Politschranzen eine Wirtschaftsressource als Filetstück unter den Nagel reißen. Ich hätte mir vorstellen können, das entsprechend den Vorschlägen von Andre Kostelany mit dem schwachen und dem starken Euro und dem vereinbarten Grundsatz „Kein Land haftet für ein anderes“, es durchaus hätte Wege geben können.
    Stattdessen fluten unsere raffgierigen Politiker Europa mit Migranten aus der 3. Welt, was Europa bald das Genick bricht. Schröder und Merkel haben die EU der Gründerväter als Friedensprojekt nachhaltig zerstört.
    Ob der Euro erhalten hätte werden können, wenn die EU nicht sämtliche ökonomischen Gesetze gebrochen und ad absurdum geführt hätte, um künstlich geschaffene Schwätzer-Jobs und NGO zu finanzieren, das wäre den Versuch wert gewesen.
    Brüssel kann in die Tonne. Dieses Ideologie- und Bürokratiemonster ruiniert schon seit Jahren Europa. Was einst als starke Wirtschaftsunion gedacht war, um mit den Weltmächten mit zu halten, wurde durch Gier der Politiker und deren Inkompetenz zur einzigen Farce.

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    • Anonymous sagt:

      „Ob der Euro erhalten hätte werden können, wenn die EU nicht sämtliche ökonomischen Gesetze gebrochen und ad absurdum geführt hätte, um künstlich geschaffene Schwätzer-Jobs und NGO zu finanzieren, das wäre den Versuch wert gewesen.“

      Solche Sätze sind das Ergebnis von Realitätsverlust.

      Der Euro existiert noch immer.

      Und Angela Merkel will nicht „UNO-Kaiserin“ werden, Und Europa wird nicht mit Migranten „geflutet“ Richtig ist vielmehr, dass Merkel nach dem Ende dieser Legislaturperiode kein politisches Amt mehr anstrebt und dass Migranten in Europa Schutz gesucht haben. Dieses Europa hat mehr als 500 Millionen Einwohner und kann daher nicht mit 2 Millionen Asylsuchenden „geflutet“ werden. Denn das sind keine 0,4 % der europäischen Bevölkerung.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Zuerst wird der Dollar kollabieren und dann der Euro, darauf folgend haben wird dann eine Weltwirtschaftskrise. Auslöser war die Corona Krise, die tiefere Ursache aber das erreichen des nationalen „Peak Oil“ durch die USA.
        Siehe auch Manfred Julius Müllers Bücher und Thilo Sarrazin und Udo Ulfkotte und auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“ über die wahren Kosten von Zuwanderung und Einwanderung und Migration

        Geolitico-Magazin

        http://www.geolitico.de

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