Iran, Türkei und Kuba: Einsatz für Umweltschutz führt ins Gefängnis

Die IGFM zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni

Friedliche Bürger haben sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen eingesetzt und auf Umweltprobleme aufmerksam gemacht. Deshalb sind sie den autoritären Diktaturen in ihrer Heimat ein Dorn im Auge.

Anlässlich des Internationalen Tags der Umwelt am 5. Juni stellt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) exemplarisch drei Umweltaktivisten aus dem Iran, Kuba und der Türkei vor und fordert die Freilassung von willkürlich inhaftierten Umweltschützern weltweit. 

Niloufar Bayani: 10 Jahre Gefängnis für iranische Umweltschützerin

Niloufar Bayani (siehe Foto) ist eine international bekannte Umweltschützerin. Die 1989 geborene Biologin wurde nach rund zwei Jahren im Gefängnis, in denen sie mehrfach bedroht und körperlich sowie psychisch gefoltert wurde, am 20. November 2019 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt.

Niloufar Bayani installierte mit einem Team der Persian Heritage Foundation (PWHF) in Wildgebieten Kameras zur Beobachtung von Geparden. Die iranischen Revolutionsgarden sahen darin wohl eine Bedrohung. Ihr werden „Spionage”, „Kontakte zur feindlichen US-Regierung” und „Verderbenstiften auf Erden“ vorgeworfen. Obwohl sogar der Oberste Nationale Sicherheitsrat im Februar 2019 verkündete, dass es „keine Beweise gegen die Umweltaktivisten“ gebe, sitzt sie weiterhin hinter Gittern, kritisiert die IGFM.

Dr. Ariel Ruiz Urquiola: Kubanischer Umweltschützer im Knast absichtlich mit HIV angesteckt

Der Biologe Dr. Ariel Ruiz Urquiola machte international mit seinen Forschungsarbeiten zur Umweltzerstörung im kommunistisch regierten Kuba von sich reden.

Nachdem er 2016 aufgrund eines vorgeschobenen Grundes von der Universität verwiesen wurde und ein Krankenhaus seiner Schwester dringend benötigte Krebsmedikamente nicht aushändigen wollte, protestierte er das erste Mal durch einen Hungerstreik.

Anschließend entschloss er sich, fortan auf einer Bio-Farm in der Region Viñales zu leben und dort eine Forschungseinrichtung aufzubauen.

Nach einer angeblichen Beleidigung zweier Polizisten wurde Ariel Ruiz Urquiola am 3. Mai 2018 verhaftet und in einem unrechtmäßigen Prozess zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt. Am 8. Mai 2018 trat er seine Haftstrafe an und protestierte mit einem Hungerstreik, der zur vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis am 3. Juli 2018 führte.

Am 16. Juni 2019 stellte sich schließlich heraus, dass er HIV-positiv ist. Eine natürliche Übertragung schließt der Kubaner vehement aus. Er ist überzeugt davon, dass er im Gefängnis vorsätzlich mit dem HIV-Virus angesteckt worden ist.

Osman Kavala: Seit 2017 wegen Einsatz für Umwelt in Haft

Osman Kavala ist türkischer Unternehmer, angesehener Kulturmäzen und Menschenrechtsaktivist, der sich im Jahr 2013 für die Umweltbewegung im Gezi-Park in Istanbul eingesetzt und dadurch den Ärger der türkischen Regierung auf sich gezogen hatte.

Infolgedessen wurde er unter dem Vorwurf verhaftet, die Massenproteste zum Erhalt der Bäume organisiert zu haben.

Neben dem Familienunternehmen engagierte sich Osman Kavala seit 2002 in der von ihm gegründeten Stiftung Anadolu Kültür, die Kulturzentren in vernachlässigten Regionen der Türkei betreibt und die kulturelle Zusammenarbeit mit EU-Ländern fördert. 

Am 18. Oktober 2017 wurde Kavala am Flughafen Istanbul ohne Angaben von Gründen festgenommen. Neben ihm wurden 15 weitere Personen im Zusammenhang mit der Organisation der Gezi-Park-Proteste und einem versuchten Putsch-Versuch angeklagt. Der Prozess begann im Juni 2019, die Staatsanwaltschaft forderte lebenslange Haft.

Im Dezember 2019 verlangte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Freilassung Osman Kavalas. Aus Mangel an Beweisen wurde er am 18. Februar 2020 freigesprochen, aber schon wenige Stunden später wegen des Vorwurfs eines Putschversuchs aus dem Jahr 2016 verhaftet. Die IGFM fordert die türkischen Behörden auf, Osman Kavala frei zu lassen.

[zu Bildern der drei Aktivisten]
[zur Menschenrechtssituation auf Kuba, der Türkei und im Iran]


7 Kommentare on “Iran, Türkei und Kuba: Einsatz für Umweltschutz führt ins Gefängnis”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Türkei: Justizreformen verstärken Willkür und Verfolgung der Opposition

    https://www.heise.de/tp/features/Tuerkei-Asli-Erdogan-erneut-angeklagt-4798350.html

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  2. Holger Jahndel sagt:

    In den deutschen Sonderschulen mehrt sich die Anzahl körperlich und
    geistig behinderter muslimischer Kinder. Nachforschungen beweisen,
    daß diese in den meisten Fällen aus Verwandten-Ehen stammen.
    Deshalb hat die Schulaufsichtsbehörde in Duisburg mit Unterstützung
    aller Parteien und der „Aktion Mensch“ eine Aufklärungskampagne
    anhand von Postkarten, Internetauftritten und
    Informationsveranstaltungen in Schulen, Vereinen und Gemeinden
    begonnen.
    Vor allem Muslime praktizieren die Verwandten-Ehe, um damit den
    Familienzusammenhalt zu stärken: „Doch viele vergessen die Risiken,
    denn in den islamischen Ländern steht der Heirat von Cousinen und
    Cousins nichts entgegen, da es dem islamischen Glauben nicht
    widerspricht“, erklärt CDU-Ratsherr Gürsel Dogan.
    Die Gefahren einer Verwandten-Ehe sind ein hoher Prozentsatz an
    Mißbildungen, Behinderungen, Erbkrankheiten und schweren Anomalien
    bei den Kindern.

    http://www.wakeupnews.de

    Prozess gegen zwei zum Christentum konvertierte Türken

    Zwei zum Christentum konvertierte Türken stehen seit Donnerstag wegen
    Verunglimpfung des Türkentums und Anstiftung zum religiösen Hass
    gegen den Islam vor Gericht. Die Behörden werfen den beiden 37 und 46
    Jahre alten Männern laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu
    Ajansi in diesem Zusammenhang vor, sie hätten versucht, andere Türken
    zum Christentum zu bekehren. Grundlage der Anklage ist der
    umstrittene Paragraf 301, der die „Verunglimpfung des Türkentums“
    unter Strafe stellt. Die Europäische Union fordert schon seit
    längerem eine Abschaffung dieses Tatbestandes…

    http://derstandard.at/?url=/?id=2671495

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  3. Specht sagt:

    Wer solche Zustände will, braucht nur die Grünen zu wählen. Leider fallen immer noch viele auf das Öko-Logo der Grünen rein, was eine Lüge ist, weil diese den Raubbau an unserer Natur, Umwelt und Ökologie betreiben, um als Konzernhuren Trinkgeld einzuheimsen.
    In Wahrheit sind die Grünen eine Partei, die in DDR-Zeiten mit dem MfS zusammen gearbeitet hat. Deshalb haben sie das Bildungssystem missbraucht, nicht nur um als Kinderschänder-Partei mit Frühsexualisierung Nachwuchs für den Kinderpuff zu bekommen, sondern auch nach Waldorf-System Biologie zum Wahlfach zu degradieren und das ist auch der Grund, dass im Osten bis auf die leider schon nach der Wiedervereinigung indoktrinierte Jugend die Grünen kaum Wahlerfolge erzielen und sich nicht mit der Hüpfdohle und Propagandapuppe und Bildung scheuenden Greta als Prophetin der Grünen mit Klimawandelmärchen hinter das Licht führen lassen.
    Sie sind wie der Rattenfänger von Hameln, je mehr die nachfolgende Generation verblödet, desto leichteres Spiel haben sie, um später die Ökodiktatur einzuführen.
    Wer sich dann weigert, Renate Künast ihren Veggie-Burger als vorgeschriebene Mahlzeit zu verschmähen oder nicht gänzlich auf die deutsche Küche verzichtet, weil Moslems sich vor Schweinen und Hunden fürchten, der wird schnell erleben, wie er erzogen wird.
    Die Grünen streben eine Diktatur an, um sich als feudaladlige Elite aufspielen zu können, die uns alles vorschreiben will.
    Nun zu der großen Öko-Lüge der Grünen, die schon längst in der Liga der Globalisten und deren NWO-Träumen mit spielen.
    Durch gezielten Landraub und Zerschlagung einer früheren gesunden Agrarstruktur haben sie Schaden an unseren natürlichen Ressourcen angerichtet. ES waren die GRÜNEN mit der SPD-Regierung, die kleine Bauern von der Scholle vertrieben haben und für Trinkgeld von Konzernen die Massentierhaltung eingeführt haben und da wundere ich mich, dass der Deutsche Tierschutzbund durch Übernahme von den Grünen nicht mehr reagierte und mit Eisbären und anderen Tieren auf der Welt ablenkt, anstatt das eigene Tierelend zu benennen.
    Natürlich entstehen mit der MASSENTIERHALTUNG auch Probleme, die regional auf das ganze Land ausgedehnt nie entstanden wären, weil entsprechend dem Naturschutzgesetz von damals nur 500 Tiere gehalten werden konnten und je mehr die Landbauern von den Konzernen in die Enge getrieben werden, steigt die Gefahr der Warmsanierung.
    Jetzt so zu tun, als ob sie die Tiere retten wollten, ist eine glatte Lüge der GRÜNEN, die dieses Tierelend mit der SPD in der Regierung eingeführt haben. Von den Konzernen gab es bestimmt ordentliches Trinkgeld.
    Durch die Schaffung dieser Ballungsgebiete der Massentierhaltung leiten die Grünen ab, die Kuh pupst zuviel und sie soll wie wir Menschen zum Konzern-Einheitsfraß verdonnert werden, anstatt sich gesund zu ernähren, den Industrieeinheitsfraß der Konzerne fressen.
    Der Künastsche Veggie-Burger sieht schon im Discounter-Regal aus wie tote Maus.
    Auch war man sich nicht zu schade, unsere WASSERRECHTE an Konzerne in das Ausland zu verkaufen, natürliche Grundrechte für Mensch und Tier. Aber dem ist nicht genug, die Verbraucher dürfen sich schon auf höhere Wasserpreise freuen.
    Alle, die in der Schule noch etwas gelernt haben, wissen, dass der Wald ein großer Wasserspeicher ist und auch vor Bodenerosion schützt. Was tun die Grünen, sie lassen ganze Waldflächen abholzen für Windräder und Solarparks, die, wenn sie entsorgt werden müssen, hoch giftig sind.
    DIE ENERGIEWENDE IST KONZERNPROFIT; DA DURCH DIE VERKNAPPUNG DER WASSERRESOURCEN DURCH RODUNG VON WÄLDERN ALS TRINKWASSERSPEICHER DIE WASSERPREISE STEIGEN KÖNNEN:
    Im Kaufunger Wald in Hessen wurden einfach Windräder in den Wald gestellt, außer dass es häßlich aussieht, ist es brandgefährlich, denn wenn ein Windrad brennt, kann man es nicht löschen, habe es mit eigenen Augen gesehen und der Wald steht in Flammen.
    Wo sollen dann auch die Wildtiere hin, sarkastisch gesagt, helfen sie dann den Menschen bei Gartenarbeiten und verschmähen nicht, sich als Hausgäste ein zu nisten. Scherz am Rande.
    Immer mehr Ackerflächen, die von Bodenverwaltungsgesellschaften aufgekauft wurden von Landwirten, die sich existentiell nicht mehr halten konnten, dank den gierigen Grünen damit Simone Peter Grüne in ihrem künstlichen, vom Konzern geschaffenen Job als Präsidentin für erneuerbare Energien in den Sessel pupst.
    Diese Agrarflächen fehlen, die mit diesem Elektroschrott zugepflastert werden, um immer Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen zu können, FOLGE; LEBENSMITTELPREISE STEIGEN UND WIR MÜSSEN SCHON JETZT DIESE AUS DEM AUSLAND TEUER IMPORTIEREN und ich frage mich, was Julia Klöckner zu ihrer Ergrünung gebracht hat, denn betriebswirtschaftlich weiß man, das EXPORTE DER GEWINNERZIELUNG DIENEN UND IMPORTE TEUER WERDEN KÖNNEN, aber bei der Leuchte Altmeier kann man echt betriebswirtschaftliche Kenntnisse wie bei Klöckner vergessen.
    Wer jetzt immer noch glaubt, die Grünen wären ein Öko-Partei, dem ist nicht mehr zu helfen, zumal sie schon unsere Haus- und Nutztieren als Klimakiller denunziert haben.
    Nach den GRünen, die schon allerlei Feindbilder wie Ozonloch, saurer Regen erfunden haben, müsste wir heute schon saftig von der Sonne gegrillt schmoren, aber es ist regnerisch und kalt, da hat wohl Greta keinen richtigen Draht zu Gott und Petrus gehabt und die Hundstage vergessen.
    Aufgeflogen ihr GRÜNEN Lügenbolde samt Geld scheffelnder Greta, die jetzt auf Corona als fachkundige Virenärztin, Moment mal, da fällt doch ein Krähe lachend vom Ast, umsteigen will. DIE GRÜNEN SIND UMWELT- NATUR UND ÖKOLOGIEKILLER UND WOLLEN ALLE BÜRGER IHRER ÖKO-DIKTATUR UNTERWERFEN; so mein Fazit.

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