Bischöfe in Guatemala: Coronakrise ist ein Weckruf für die Umkehr zu Gott

„Die Bischöfe von Guatemala möchten sich an alle Menschen in Guatemala wenden mit einem Wort des Glaubens, das uns beseelt“, heißt es zu Beginn einer Botschaft der kath. Bischofskonferenz von Guatemala vom vergangenen 4. Juni.

„Die Epidemien, die die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte heimgesucht haben, haben immer zwei Reaktionen hervorgerufen: die Solidarität, um den Opfern zu helfen, und die Suche nach theologischer und spiritueller Bedeutung“, so die Oberhirten weiter.

Die Bischöfe stellen fest, dass man in dieser Zeit auf eine neue Art und Weise über Gott nachgedacht habe und an eine andere Zukunft denke.
 
In der Sicht des Glaubens könne die Pandemie auch als Zeitzeichen definiert werden; in der Heiligen Schrift seien „Katastrophen zugleich Gelegenheiten, mit denen Gott uns ruft, zu ihm zurückzukehren und unser Verhalten zu korrigieren. Es ist eine beständige Versuchung, eine Gesellschaft ohne Gott aufzubauen, ohne auf ihn zu zählen  – und die Pandemie lässt uns verstehen, dass das menschliche Leben zerbrechlich und widersprüchlich ist“.

„Wir müssen umkehren und Gott wieder in den Mittelpunkt unserer sozialen und politischen Pläne stellen und IHN zu unserem Bezugspunkt für Werte zu machen“, schreiben die Bischöfe und betonen, dass „diese Pandemie einen Weckruf ist, in Gott den Garanten dafür zu erkennen, dass das Sittengesetz in die natürliche Ordnung der Dinge eingeschrieben wird“.

Quelle: Fidesdienst


4 Kommentare on “Bischöfe in Guatemala: Coronakrise ist ein Weckruf für die Umkehr zu Gott”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Ist in der Kirche noch Platz für den Glauben?
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    Lob für seinen Vorgänger bei Verleihung des Ratzinger-Preises an kanadischen Politikwissenschaftler und Philosophen Charles Taylor sowie Theologen Paul Bere (53) aus Burkina Faso
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    http://www.kath.net/news/69684

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  2. dorrotee sagt:

    Schöne Worte für wirklich fromme Christen.

    Leider nur mussten die sich von der Kirche, die sich nicht dafür einsetzte ,die Osterliturgien im Freien unter Sonnenwetter zu feiern ausgeladen fühlen.
    Die Gemeinden hatten Zeit so etwas zu orgamisieren. Aber nein. Man hatte den EIndruck, es käme den mal ganz recht 1 Jahr auf diese Osterliturgien zu verzichten.

    So kam es ja auch zu den teils Rechtfertigungspredigten der Pfarrer und Bischöfe.

    Nun seht mal wir können nicht feiern und denkt mal tiefer über Euch und das Glaubensleben nach.Es ist für uns alle traurig, dass dieses Jahr die Feierlichkeiten ausfallen müssen.

    Also mich hat die katholische Kirche schwer enttäuscht in dieser Krise. Gerade in der Krise braucht der Mensch den Halt.
    Die Osterliturgie hätten nicht ausfallen brauchen.

    Und siehe nun bei uns in der Heimatgemeinden , Bis heute findet kein liturgisches Leben statt. Ausser 2 Messe am Sonntag.
    Keine Andachten, kein Rosenkranz keine Anbetung und Beichtehören u. v. m. Dabei passen in die KIrche 150 Personen.
    Soviel waren noch nie zum beten zusammengekommen.
    Höchstens zur Messen.
    Man fragt sich ob unsere Pfarrer nur „Mietlinge“ sind.

    Auf der anderen Seite bei der traditionellen Priesterschaft findet man ebenfalls ein seltsames Verhalten.
    In den überlieferten Messen gibt es keine Kommunion, weil nur die Handkommunion in dieser Zeit erlaubt ist. Das wollen einige diese Priester patour nicht austeilen.

    Obwohl eigentlich klar ist, das wenn die Pandemie vorbei ist , wieder die Mundkommunion eingeführt wird.

    Übele Nachrede, wie, die Bischhöfe nutzen die Pandemie aus um die Handkommunion einzuführen.
    Also mal ehrlich in den meisten Domkirche stehen die Mundkommunionbänke bis heute da und werden derzeit zum reichen der Handkommunion benutzt.
    Wie kommen die Tradis darauf.
    Ich denke eher der Ortpfarrer ist bestebt keine Mundkommunion zu reichen.

    Und letztendlich wird so eine Umänderung von Rom angeordnet.

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  3. ruedigerengelhardt sagt:

    Nein, ein Weckruf ist es mit Sicherheit nicht und in der heutigen Zeit erst recht nicht.
    In der Not neigten die Menschen schon immer dazu, sich Gott vermehrt zuzuwenden. Hat meistens nicht sehr lange angehalten. Wenn es den Menschen anschließend wieder gut ging, hieß es: Aus den Augen, aus dem Sinn. In der heutigen Ego-Zeit mehr denn je.
    Kurzfristig könnte sich ein gewisser „Erfolg“ einstellen, aber eben nur kurzfristig.
    Wer es ernst meint mit der Umkehr und der Nachfolge Christi, wird sich, wenn ein wenig selbstständiges Denken noch vorhanden ist, nicht einer der beiden linken großen Gender- u. Klimasekten anschließen, in denen Gott, mit Einführung der Genderbibeln endgültig, nur noch Erfüllungsgehilfe für linke u. linksextreme Ideologien ist.
    Die Bischöfe sollten gewaltig vor der eigenen Tür kehren und nicht mit gesalbtem Sermon, der eh nicht ernst gemeint ist, um sich werfen. Da wagen sie es, von Sittengesetz zu schreiben. Jetzt erst recht her mit dem Besen!

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