SPD im Ländle fordert Rücktritt von Demografiebeauftragten Kunzmann (CDU)

Meldung der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT:

Die SPD Baden-Württemberg hat den Rücktritt des Landesbeauftragten für Demografie, Thaddäus Kunzmann (CDU), gefordert, weil er auf den kriminellen Lebenslauf des bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners George Floyd hingewiesen hatte.

Kunzmann hatte auf seiner privaten Facebook-Seite geschrieben, er bedauere den Tod Floyds. Zur Wahrheit gehöre aber auch, daß dieser ein „Gewaltverbrecher mit beträchtlichem Vorstrafenregister war. Niemand von uns wollte ihm in der Nacht begegnen.“

Wenn nun Tausende in Deutschland gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstrierten, ginge ihm das zu weit. „Irgendwie will ich aus einem Gewaltverbrecher keine Ikone machen.“

SPD-Generalsekretär Sascha Binder forderte daraufhin seinen Rücktritt. „Kunzmann darf unser weltoffenes Land nicht mehr repräsentieren“, sagte Binder der Nachrichtenagentur dpa.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/242307/


20 Kommentare on “SPD im Ländle fordert Rücktritt von Demografiebeauftragten Kunzmann (CDU)”

  1. Holger Jahndel sagt:

    In Deutschland heißt das Problem Gewalt gegen Polizisten

    http://www.pi-news.net/2020/06/in-deutschland-heisst-das-problem-gewalt-gegen-polizisten/

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  2. Cornelia Vogt sagt:

    Die Welt ist buchstäblich aus den Fugen .
    Wer sollte das richten können.
    Anstatt weniger wurde daraus mehr und mehr.
    Regierungen sind vollends überfordert damit.
    Das ist FAKT.

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  3. Bernhard sagt:

    Ich stimme mit Herrn Kunzmann (und wohl den meisten Kommentatoren hier) nicht überein, aus folgendem Grund:

    Jeder Mensch hat unabhängig von seinen Taten eine Menschenwürde, und die Menschenrechte gelten auch für Verbrecher und können nur per Gerichtsurteil eingeschränkt werden.

    Dieser Mann wurde war unbewaffnet und wurde ohne objektiven Grund von einem Polizisten zu Tode gewürgt. Seine Vorstrafen sind in diesem Zusammenhang völlig irrelevant. Selbst ein verurteilter Mehrfachmörder dürfte nicht am Straßenrand wie ein Hund erschlagen werden. Und das ist es, worüber sich die Menschen zu Recht empören. Dabei geht es gar nicht um die Person George Floyds selbst, er ist nur ein Beispiel (oder meinetwegen eine Projektionsfläche) für Polizeiwillkür und -gewalt, unter der Nicht-Weiße in Yankee-Amerika wohl überproportional oft zu leiden haben.

    Ich habe nicht die ganze Erklärung auf seiner Facebookseite gelesen, sie scheint auch nicht mehr vorhanden zu sein. Der in diesem Artikel zitierte Auszug liest sich aber wie „eigentlich hatte er es verdient“ oder „bei so einem kann die Polizei ruhig mal härter zugreifen“. Und das ist für mich nicht akzeptabel.

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    • Guten Tag,
      Herr Kunzmann hat den Tod Flyods eindeutig bedauert, das steht auch hier im Bericht – und bei seinem Hinweis auf dessen kriminelle Vita ging es allein darum, daß eine solche Person sich nicht als als Ikone eignet. Das sind doch zwei Paar Stiefel!
      Die Tat ist klar zu verurteilen, aber das Opfer deshalb noch lange kein Held – es geht um die Demonstrationen und Randale, die ihn vereinnahmen, obwohl Flyods Bruder öffentlich vor gewalttätigen Protesten gewarnt haben soll.
      Übrigens interessiert es weit und breit anscheinend keinen, daß bei einer Anti-Polizei-Demonstration in Mexiko ein Polizist, als er friedlich auf seinem Motorrad saß, von einer Frau von hinten mit Benzin übergossen und angezündet wurde – und nur schwerverletzt davonkam – wenn nicht Kollegen ihm geholfen hätten, wäre er verstorben – die helfenden Poliziten waren auch verletzt.
      Aber „Demonstrantin zündet friedlichen Polizisten an“ paßt ja nicht in die linke Empörungswelle, gelle?!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Was heißt „Ikone“?

        Er ist nicht ein Beispiel für einen vorbildlichen Lebenswandel, sondern sein Schicksal ist ein Beispiel für ungerechtfertigte Polizeigewalt und die Ungleichbehandlung nicht-weißer Amerikaner.

        „Er darf nicht als Ikone herhalten“ hört sich für mich an wie „Er darf nicht als Beispiel für Polizeigewalt hergenommen werden“. Und das wiederum hört sich für mich an wie „bei dieser Vergangenheit hat er das auch irgendwie verdient“. Und dagegen spreche ich mich aus.

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      • Guten Tag,
        Sie wiederholen sich lediglich und unterstellen munter drauflos.
        Natürlich eignet sich diese Causa als Beispiel für ungerechtfertigte Polizeigewalt, aber nicht für eine Idolisierung.
        Was Sie in die Kritik von Kunzmann hineinlesen, ist nicht sein Problem.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Alemannen sagt:

        @Felizitas Küble
        Ich bin voll auf Ihrer Seite. Es ist wirklich ein Skandal, wie dieser Mensch mit einem langen Vorstrafenregister, der von einem Polizisten ermordet wurde, hochstilisiert wird zum Helden und dann die Feier bei seiner Bestattung vergoldet. Fast so, als wäre ein Heiliger von uns gegangen, als wäre eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Jahrhunderts von uns gegangen, dem wir alle huldigen müssen.
        Sollte jemand sich weigern und ihm nicht huldigen, schon wirst du als Rassist abgestempelt.
        Es ist wirklich unfassbar, was hier derzeit geschieht.

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      • Bernhard sagt:

        Die „Idolisierung“ ist keine Würdigung für einen vorbildlichen Lebenswandel, sondern eine politische Demonstration. Man könnte vielleicht sagen, dass George Floyd dafür instrumentalisiert wird, aber das ist ein anderes Thema.

        Was hätten die Schwarzen und Mitglieder anderer Minderheiten, die sich täglich Diskriminierungen ausgesetzt sehen (ob zu Recht oder Unrecht, lasse ich bewusst offen), denn tun sollen? Zähne zusammenbeißen und warten, bis einer mit „weißer Weste“ von der Polizei ermordet wird? Oder gar nicht protestieren, weil sich keiner mit absolut weißer Weste findet und ein Mensch mit Vorstrafen nicht Anlass zu Protesten sein darf?

        Natürlich könnte man sagen: „protestieren ohne Bezug zu George Floyd“. Das ist aber realitätsfern, weil an seinem Tod die Ungleichbehandlung nun einmal offensichtlich wurde.

        Noch einmal: Seine „Idolisierung“ hat nach meinem Verständnis den Charakter einer Politischen Demonstration, nicht der Verehrung eines vorbildlichen Menschen.

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      • Alemannen sagt:

        „Zähne zusammenbeißen und warten, bis einer mit „weißer Weste“ von der Polizei ermordet wird? Oder gar nicht protestieren, weil sich keiner mit absolut weißer Weste findet und ein Mensch mit Vorstrafen nicht Anlass zu Protesten sein darf?“

        @Bernhard

        Zum Beispiel nur dann protestieren, wo tatsächlich ein Schwarzer Mann mit einer weißen Weste von der Polizei zu Unrecht getötet wurde.
        Von Floyd sollte die US Amerikanische farbige Bevölkerung aber am besten einen großen Abstand nehmen, anstatt ihn hier zum Helden hochzustilisieren!

        Bei diesen Vorfällen hätte ich noch die großen Demonstrationen in den USA noch verstanden:
        November 2014
        Cleveland (Ohio) – Fatales Hantieren mit einer Spielzeugwaffe
        Der zwölfjährige Tamir Rice wird in einem Park von einem Polizisten erschossen, nachdem bei der Polizei ein Notfallanruf eingegangen war, dass ein Mensch mit einer Waffe im Park herumlaufe. Der Anrufer sagt, die Waffe könne eine Attrappe sein, der Polizist erhält diese Information aber nicht. Er schiesst stattdessen wenige Sekunden nach seiner Ankunft; später stellte sich heraus, dass Rice tatsächlich nur mit einer Spielzeugwaffe hantiert hatte.

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Alemannen: Etwas ähnliches geschieht derzeit bei der Harry Potter Autorin J.K. Rowling, die sich kritisch aber noch rational mit der Gender Ideologie und Genderismus auseinander-setzte.
        Auch die Gender Ideologie und das Gender Mainstreaming mit der Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern bis hin zur Pädophilie sind zum Kult erhoben worden, siehe auch Prof. Annika Da(h)lström und Judith Reisman und James DeMeo aus den USA dazu und Birgit Kelle und Eva Hermann und Christa Meves.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, was mit diesem Mann in den USA bei der Festnahme passiert ist, geht so gar nicht! Das gehört detailliert aufgeklärt, und ich hatte irgendwo gelesen, dass seitens der Regierung eine oder sogar mehrere Obduktionen durchgeführt werden sollten. Insbesondere soll die Tatörtlicheführung (Stadtregierung/Polizeiführung) dagegen gewesen sein, dass diese Anordnung durch die Rebublikanische Regierung, wie diese behaupteten, politisch bedingt sei.
      Was wird da wirklich gespielt?
      Andererseits ist es eine Frage an Sie wie an alle, ob das plünderte und brandschatzende Verhalten einiger „Demonstranten“ gut zu heißen ist.

      Es gibt eine Rede des US-Präsidenten, die die MSM hier bewusst vorenthalten zu den Vorgängen!

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    • Anonymous sagt:

      Danke, Bernhard! Und machen Sie sich nichts daraus, dass Sie für kritische Kommentare gleich von Frau Küble abgekanzelt werden. Das ist hier so Usus…

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      • Guten Tag,
        och, wie traurig, doch glaube ich nicht, daß Sie „Bernhard“ trösten müssen wegen dem schrecklichen Ungemach, das ihm hier begegnet – würde er sonst seit vielen Jahren bei uns kommentieren?
        Und noch was: Auch die Redaktionsleiterin darf sich mal äußern und widersprechen, die Leser dürfen es ja auch ständig.
        Oder habe ich als Verantwortliche, die alle Blog-Arbeit täglich von früh bis spät ehrenamtlich betreit, weniger Rechte?
        Felizitas Küble

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  4. Waldsassen im bayerischen Wald sagt:

    Es sollte dafür gesorgt werden, dass alle, die Opfer eines zur Ikone hochstilisierten Gewaltverbrechers geworden sind, niemals eine Stimme in der Öffentlichkeit erhalten dürfen. Diese Opfer müssen mit ihrem Leid für immer schweigen, damit wir uns unsere Gutmenschen-Ikone erhalten können. Das sind wir uns und unserer Ikone schuldig. Eigentlich sollte man etwaige Opfer eines Gewaltverbrechers des Rassismus verdächtigen – sie haben sich ihn als Täter ausgesucht, um die Öffentlichkeit damit zu manipulieren…

    Andererseits – wenn in Deutschland eine Person von einem Asylbewerber getötet wird, sollte man das nicht politisch instrumentalisieren. Das ist man auch den Angehörigen schuldig – mittlerweile habe ich manchmal aber das Gefühl, dass Angehörige solcher Verbrechensopfer sich fast dafür entschuldigen, dass der gewaltsame Tod ihres Familienmitgliedes politisch instrumentalisiert werden könnte. Ich habe immer mehr das missliche Gefühl, dass diese sich eines Tages sogar dafür entschuldigen, dass ihre Tochter, Schwester, Freundin sich politisch unkorrekt den falschen Täter ausgesucht haben. Eines Tages werden sich noch Hinterbliebene bei Tätern entschuldigen, weil sie befürchten, sonst als politisch unkorrekt angesehen zu werden.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Exakt so ist es! Das Grundgesetz ist an sich schon in Ordnung. Es wird nur gar nicht richtig angewandt, siehe auch unser Strafrecht und die ewigen Bewährungsstrafen und so weiter.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Leider benutzen viele Politisch Korrekte mit ihrer Political Correctness und die Islamisten die Mitleidstour. Die hinterhältige Opfer-Nummer, und spielen die verfolgte Minderheit usw.

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  5. Stefan Kunz sagt:

    Weltoffenes Land voller negativ IQ-Kandidaten der sozialistischen Seite ohne echten Gerechtigkeits- und Wahrheitssinn.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Richtig! Und ohne Logik und Rationalität und Vernunft und Ethik und Moral und Differenzierungs- und Unterscheidungsvermögen. Siehe auch den Weblog Politically Incorrect (PI) und „Philosophia Perennis“ des Journalisten David Berger

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