AfD-Fraktion gegen Corona-App: „Erster Schritt in den Überwachungsstaat“

Seit den frühen Morgenstunden kann die Corona-App heruntergeladen und installiert werden. Mithilfe der Anwendung sollen Infektionsketten laut Aussage der Bundesregierung schneller nachverfolgt werden können.

Die Entwicklung kostete den Steuerzahler 20 Millionen Euro, laufende Kosten von mehreren Millionen Euro kommen hinzu. 

Der AfD-Vize-Vorsitzende Stephan Brandner kritisiert die Bereitstellung der Corona-App und bezeichnet sie als ersten Schritt in den Überwachungsstaat. 

„Wer glaubt, dass diese Applikation ausschließlich dem Gesundheitsschutz im Zuge der Coronakrise dienen soll, der wird sehr bald enttäuscht werden.

Für mich steht fest: die Regierung will die Angst der Menschen vor einer Ansteckung, die sie in den letzten Monaten verbreitet hat, ausnutzen, um Daten über das Verhalten der Bürger zu sammeln und wird diese Datenkrake immer weiter ausbauen – wenn man sie lässt.

Aus der angeblich absoluten Freiwilligkeit der Nutzung, wie sie immer wieder von Seiten der Regierung propagiert wird, wird schon bald ein gesellschaftlicher Nutzungszwang werden, wenn nicht sogar Lockerungen von Einschränkungen an die Nutzung gebunden werden – schon allein deshalb, weil eine solche Nachverfolgung-App nur dann Sinn macht, wenn sie ein Großteil der Bevölkerung auch nutzt.

Jedem sollte klar sein, dass den Regierenden nichts Besseres passieren kann, als gläserne, überall erfassbare Menschen vorzufinden. Mit dieser App kommt sie dem einen ganzen Schritt näher.“


18 Kommentare on “AfD-Fraktion gegen Corona-App: „Erster Schritt in den Überwachungsstaat“”

  1. Anonymous sagt:

    Ein typischer Brandner. Keine Fakten, aber davon viel. Es geht ALLEIN darum, festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person gekommen ist, um Infektionsketten nachzuverfolgen. Und die Nutzung ist freiwillig. Ich habe z.B. ein Windows Phone, das diese App gar nicht verwerten kann.

    Der entscheidende Punkt ist:

    Je individueller Infektionsketten nachverfolgt werden können, desto weniger generelle Einschränkungen für die Allgemeinheit sind erforderlich. Und das sollte doch das Ziel sein.

    Dass Technologie IMMER missbraucht werden kann, ist eine Binsenwahrheit und auch immer wieder so passiert. Ängste daraus zu schüren, wie die AfD es tut, ist aber töricht.

    Wer die App herunter geladen hat, kann sie auch jederzeit deaktivieren, wenn er sich unsicher fühlt.

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    • dorrotee sagt:

      Diese App ist mit vielen Tücken behaftet.
      Gestern gab Gesundheitsminister Spahn zu, dass die App auch Fehlalarm mit sich bringen wird, aber lieber 1 x mehr testen als 1 x zu wenig. Was für eine „tolle“ Logik.
      Also ich habe besseres zu tun, als bei Fehlalarm zum testen in die Klinik zu müssen. Weiß ich, ob mein Handy dafür anfällig ist? Werde ich evtl. gehackt und der Fehlalarm erscheint öfters auf meinem Handy? Jedesmal testen oder freiwillig in Quarantäne gehen? Nein danke!

      Er selbst sagte weiter: Es ist nur ein Baustein, der Corana Infektionen aufspüren kann. Muss ich jeden Baustein haben ? Macht man ja auch nicht bei Versicherungen, sich jeden Baustein zur Absicherung dazu buchen? Wenn ich Eigenheim habe, brauche ich doch keinen Mietschutz.
      Wenn ich jemand bin, der seinen Freundes und Bekanntenkreis überblicken kann und Großveranstaltungen eh nicht besuche, brauche ich diese App garantiert nicht.

      So nun zu den individuellen Infektionsketten, diese können sie auch ohne die App nachverfolgen. Oder glauben sie, wenn sie durch die Stadt laufen und jemand hat eine Corona Infektion und die App (wobei der eigentlich ja in Quarantäne sein müsste) werden sie später vom Gesundheitsamt angerufen und es wird ihnen mitgeteilt, sie waren in der Nähe eines Infizierten und haben glücklicherweise die App, bitte lassen sie sich testen?
      Solche Gesundheitsdaten müssen geschützt werden, durch Arztpraxen und Gesundheitsämter.
      Das Gesundheitsamt hat zum größten Teil nicht die technischen Voraussetzungen für diese App und ist nicht kompatibel.

      Nur wenn der Coronaerkrankte es auf seiner App zulässt, dass andere es einsehen können, dass er erkrankt ist, weiß man, dass man in der Nähe eines Kranken war. Obwohl der Erkrankte eigentlich in einer vom Gesundheitsamt überwachten Quarantäne für 14 Tage sein müsste.
      Oder wird das mit der App überflüssig? Das wäre ja noch irrer!!

      Und auch wenn die Datenschützer uns allen sagen, die App ist sicher, brauche ich das nicht zu glauben. Denn so schnell, wie die App rausgehauen wurde, bezweifel ich ich den Schutz meiner Daten.
      Alles über Bluethooth!

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      • dorrotee sagt:

        Nachtrag,
        die allgemeinen Einschränkungen müssen wieder aufgehoben werden. Voran der Mundschutz, der eh nichts bringt.
        Fiebermessen in Firmen
        Regristrieren der Kontaktdaten in Kirchen. (da werden über alle Maßen die Hygienevorschriften beachtet)

        Die Abstandregeln und häufiges Händewaschen, meiden von Händeschütteln reicht derzeit aus.

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      • Anonymous sagt:

        Sie verlangen Perfektion. das ist immer unsinnig.

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      • Guten Tag,
        eine entsprechende Vorsicht ist bei einer derart datensensiblen Angelegenheit keineswegs unsinnig, sondern berechtigt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Stefan Kunz sagt:

        Die Perfektion, die Sie ansprechen, ist ja vorhanden! Nur nicht in Bezug auf Coronatheater. Aber als Grundlage eines Überwachungsstaates, und auch wenn es vielleicht (noch) nicht genutzt wird, so ist, dass es eine Möglichkeit darstellt, schon ausreichend, dem ganzen mit Misstrauen gegenüber zu stehen.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Aufgrund ihrer Aussage halte ich Sie für hoffnungslos naiv.
      Man wird irgendwann merken, wer Recht behält!

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      • Anonymous sagt:

        Ich bin nicht naiv. Ich habe Gottvertrauen:

        „Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte; er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph über sie gehalten.“ (Kolosser 2,14-15)

        Ja, der Böse gibt sich nicht geschlagen und gesteht seine Niederlage nicht ein, die er selbst dadurch bewirkt hat, dass er Jesus Christus kreuzigen ließ. Und der Böse wirkt durch die, die sich ihm hingeben und kann uns sogar töten. So what? Wir aber dürfen dennoch darauf vertrauen, dass der Sieg über Sünde, Tod und Teufel mit der Auferstehung Christi schon errungen ist. Deshalb gilt für Christen:

        „Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.
        Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat.
        Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ (Römer 8, 31 -39)

        Und da fürchten wir uns vor einer App oder staatlicher Überwachung? Wenn der Apostel im Angesicht des Todes so zuversichtlich sein kann? Wie lachhaft ist das denn?

        Nennen Sie das ruhig Naivität. Mir ist es gleich.

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      • Stefan Kunz sagt:

        Ihr Gottvertrauen und ihren Glauben in Ehren.
        Aber ich halte mich da mehr an die alte Bauernweisheit: „Wo nicht ist Mistus, da hilft auch nicht Christus“!
        Von den warmen Worten mancher Kleriker ist noch keiner satt geworden, nichtsdestotrotz bietet der Glaube einen gewissen Halt im Leben. Und für mich ist es wichtig, an Gott glauben zu können, ohne an die Kirchen glauben zu müssen!

        Und sollten meine Befürchtungen Wahr werden, wird kein Gott hier etwas gegen die allgemeine Dummheit unternehmen.

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  2. dorrotee sagt:

    Also ich bin wegen der App auch sehr skeptisch.
    Das kann nur funktionieren, wenn ganz viele, am besten alle Bundesbürger diese App haben.
    Ansonsten ist es ein Spielzeug, was nicht viel bringt.

    Ich vermute auch, dass demnächst Lockerungen und Beschränkungen zugelassen werden, je mehr sich die App runterladen.
    Es könnte so eine Ansage kommen. Wenn wir wieder Events und größere Veranstaltungen zulassen, müssen die Besucher diese App auf dem Handy haben.
    Somit wird der Bürger vieles machen, um diese Freiheiten wiederzubekommen.

    Mich würde mal interessieren, ob Merkel und Co diese App auf dem Handy haben.

    Und im übrigen die App ist zu spät. Das ganze mit Corvit 19 ist doch so gut wie weg.
    Die Leute halten sich an die Hygienemassnahmen teils mehr als erforderlich. Und die meisten Events, Messen, Grossveranstaltungen sind auf das nächste Jahr verschoben.

    Was soll da noch groß eine 2. Welle kommen.

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    • Anonymous sagt:

      Das Virus ist nicht weg. Es löst sich nicht in Luft auf. Diese Vorstellung ist Wunschdenken. Und natürlich ist es richtig, dass je genauer Infektionsketten nachverfolgt werden können, je eher allgemeine Beschränkungen aufgehoben werden können. Das ist ja gut so und Sinn der Sache.

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      • Stefan Kunz sagt:

        Solange verweigert wird, wie gefährlich dieser Virus wirklich ist, sind unsere politischen Laienschauspieler minderwertigster Qualität.

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    • Stefan Kunz sagt:

      War Corona nicht von vornherein der Plan zum austesten, wie weit man die Leute veräppeln kann?
      Sicher gibt es diesen Virus, bestreitet keiner!

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      • Anonymous sagt:

        Ihre beiden Sätze widersprechen sich.

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      • Stefan Kunz sagt:

        Vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. Es bestreitet niemand, dass es diesen Virus gibt. Aber ob das Theater, was damit veranstaltet wird, berechtigt ist, bezweifle ich stark.
        Betrachtet man aber die Nebenwirkungen politischer und vor allem wirtschaftlicher Art, so lässt sich die Vermutung nicht von der Hand weisen, dass es hier um kein biologisches Problem geht.

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  3. killema sagt:

    Man braucht kein kluger Mensch zu sein, um sich überwacht zu fühlen. Wir brauchen nicht weit zu gehen. Wir haben doch schon die Gesinnungsschnüffelei ala DDR und NSzeit. Wer eine andere Meinung, als die rotgrünen und „Gutmenschen“, steht recht. Es wird nicht mehr lange dauern, dann gibt es die Blockwarte ala DDR und dritten Reich. Der Weg ist geebnet.

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    • Anonymous sagt:

      Yep, die AfD arbeitet schon daran. Alles, was ihr ideologisch im Weg ist, wird erfasst und soll dann in der Stunde X entsprechend verwertet werden. Es gibt diverse Aussagen dazu.

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