USA: Zukünftig keine Zell-Linien eines Abtreibungsopfers für Polio-Impfstoffe

Die Leiterin der US-amerikanischen Lebensrechtsorganisation „Children of God for Life“ (Clearwater, FL), Debi Vinnedge, teilt mit, dass der Pharmakonzern Sanofi Pasteur die Produktion seines Polio-Einzelimpfstoffs Poliovax eingestellt hat.

Dieser wurde mit Hilfe der MRC-5-Zell-Linie eines abgetriebenen Kindes hergestellt.

Darüber hinaus werde Sanofi für die Herstellung seiner Polio-Kombinationsimpfstoffe Pentacel und Quadracel nicht mehr die ethisch bedenklichen fetalen MRC-5-Zellen verwenden. An ihrer Stelle sollen Vero-Zellen von Affen zur Anwendung kommen.

Die Produktion des Polio-Einzelimpfstoffs Ipol, für den bisher schon Vero-Zellen verwendet wurden, werde fortgesetzt.

Dies bedeutet nach Angaben des amerikanischen Lebensrechtsvereins, dass Sanofi Pasteur zum ersten Mal seit Jahrzehnten keine Polio-Einzel- oder Kombinationsimpfstoffe mehr anbiete, die mit Hilfe der Zell-Linie eines Abtreibungsopfers hergestellt werden.

BILD: Teilnehmerin einer Lebensrechts-Kundgebung in Münster

Die fetale Zell-Linie MRC-5 wurde 1966 aus dem Lungengewebe eines in der 14. Schwangerschaftswoche in Großbritannien abgetriebenen männlichen Babys hergestellt. Sie werde für die Herstellung verschiedener Impfstoffe wie Windpocken-, Hepatitis A-, Röteln-, Tollwut-, Gürtelrose- und Pockenimpfstoffe benutzt.

Laut Vinnedge ist dies das zweite Mal in kurzer Zeit, dass Sanofi Pasteur Pro-Life-eingestellten Verbrauchern Anlass zur Freude gebe.

Vor sechs Wochen konnte Vinnedge bekannt geben, dass GlaxoSmithKline und Sanofi gemeinsam einen Impfstoff gegen Covid-19 herstellen wollen, für den ein insektenbasiertes Kulturmedium verwendet werden soll.

Der katholische Bischof Joseph Strickland der Diözese Tyler (Texas) nutzte die Gelegenheit, da sich die Covid-19-Impfstoffe noch in der Entwicklung befinden, für einen öffentlichen Appell. Er rief Katholiken und alle Menschen guten Willens dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und sich gegen die Verwendung von Zelllinien von Abtreibungsopfern bei der Impfstoffherstellung einzusetzen.

Stacy Trasancos, Leiterin des St.-Philip-Instituts in Tyler, appellierte an die Gläubigen, den Bischof zu unterstützen und erklärte: „Ich möchte nicht in einem Jahr gezwungen sein, einen unmoralisch hergestellten Impfstoff zu akzeptieren, wenn ich weiß, dass ich mich nicht zu Wort gemeldet habe, als ich Gelegenheit dazu hatte„.

Und Debi Vinnedge betont: „[Wir] müssen […] diesen Moment nutzen, um der Industrie unsere Wünsche mitzuteilen. Wir sind sehr dankbar, dass Sanofi Pasteur den moralischen Weg gewählt hat, und die Firma wird in der Tat dafür belohnt werden. Nämlich dann, wenn konkurrierende Unternehmen, die Zelllinien von Abtreibungsopfern für die Herstellung verwenden, diesen Markt verlieren werden. Das ist sicher!“

Sanofi habe schon 2017 mit dem Kauf der Firma Protein Sciences, deren Grippe-Impfstoffe mit Hilfe von Raupenzellen produziert werden, einen Schritt in die richtige Richtung unternommen, so Vinnedge. Die Leiterin von „Children of God for Life“ bittet darum, an Sanofi Pasteur zu schreiben und dafür zu danken, dass die Firma ihre Polio-Impfstoffe und ebenso den in der Entwicklung befindlichen Covid-19-Impfstoff ohne Zelllinien abgetriebener Kinder herstellen will.

Eine Liste der in der Entwicklung befindlichen Covid-19-Impfstoffe steht auf der Website von „Children of God for Life“ zur Verfügung. Es werden jene Impfstoffkandidaten aufgelistet, für deren Herstellung Zell-Linien von Abtreibungsopfern verwendet werden – und die ethisch unbedenklichen Alternativen: https://cogforlife.org/wp-content/uploads/CovidCompareMoralImmoral.pdf

Eine zusammenfassende Information über die Arbeit der amerikanischen Lebensrechtsorganisation „Children of God for Life“, die sich selbst als „The Pro-Life World Leader in the Campaign for Ethical Vaccines, Medicines and Consumer Products“ bezeichnet, bietet ein Interview mit der Gründerin Debi Vinnedge auf der Website der Organisation: https://cogforlife.org/wp-content/uploads/InterviewAndVaccineGermanMBabel02-2020.pdf


20. Juni in Münster: CDU-Politiker und BdV gedenken der deutschen Heimatvertriebenen

Von Felizitas Küble

Der 20. Juni wird in Deutschland bundesweit und staatsoffiziell als „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ begangen.

Damit soll an das Schicksal von ca. 14 Millionen deutscher Heimatvertriebener erinnert werden, die von 1945 bis 1949 aus Schlesien, Ostpreußen, Pommern, dem Sudetenland oder osteuropäischen Staaten vertrieben wurden oder vor der Roten Armee geflüchtet sind.

Rund zwei Millionen Deutsche aus den früheren Ostgebieten verloren nicht nur ihre Heimat, sondern auch ihr Leben.

Vor fünf Jahren wurde der 20. Juni – zugleich seit langem internationaler Weltflüchtlingstag   –  erstmals als nationaler Gedenktag für deutsche Vertriebene begangen. Er kam auf Initiative der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zustande und war damals 70 Jahre nach Kriegsende auch überfällig. Leider wird er bis heute in den meisten Medien kaum beachtet.

Die OMV (Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung) in der CDU Münster hat gemeinsam mit dem BdV (Bund der Vertriebenen) am heutigen 20. Juni um 15 Uhr eine Gedenkstunde am städtischen Denkmal für Flüchtlinge und Vertriebene auf dem Servatiiplatz durchgeführt. Tausende von Betroffenen fanden in der Nachkriegszeit in Münster ein neues Zuhause.

Die Begrüßungsrede vor den über zwei dutzend Teilnehmern hielt Stefan Leschniok (siehe Foto), CDU-Ratsherr, Rechtsanwalt aus Hiltrup und Vorsitzender der OMV in Münster. Er sprach neben dem Denkmal mit der Inschrift „Den deutschen Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in Münster seit 1945“.

Leschniok erinnerte an den erst kürzlich erfolgten Farbanschlag gegen das Mahnmal. Auch gegen diese offenbar politisch motivierte Attacke sollte mit der heutigen Gedenkstunde ein klares Zeichen der Solidarität mit den Heimatvertriebenen gesetzt werden.

Weitere christdemokratische Vertreter waren Ratsherr Richard-Michael Halberstadt sowie Ratsfrau Jolanta Vogelberg (siehe 3. Foto) aus Coerde; die CDU-Kommunalpolitikerin ist gebürtig aus Münsters polnischer Partnerstadt Lublin. 

Zu den kirchlichen Teilnehmern gehörte Prälat Franz Jung, ehem. Apostolischer Administrator für die Vertriebenen aus der Grafschaft Glatz (dem katholischen Teil Niederschlesiens). Von evangelischer Seite beteiligte sich Dr. Marlis Rahe, Ehefrau des em. evangelischen Pfarrers Dr. Hans-Wilhelm Rahe, an der würdig begangenen Gedenkstunde bei sonnigem Wetter.

Roswitha Möller (siehe 4. Foto), Münsteraner BdV-Vorsitzende seit Jahrzehnten und gebürtig aus Danzig, hielt eine Ansprache über die Bedeutung dieses staatlichen Gedenktags.

Sie erwähnte dabei, daß es sich bei der Vertreibung der Deutschen angesichts von 14 Millionen Opfern um die größte Zwangsverschleppung der Menschheitsgeschichte handelt. Viele Betroffene seien durch ihr tragisches Schicksal lebenslänglich traumatisiert.

Möller erinnerte zugleich an Millionen Frauen, die am Ende des Krieges oder in der Zeitspanne danach von Rotarmisten vergewaltigt wurden, ebenso an die von Sowjetdiktator Stalin nach Sibirien verschleppten deutschen Landsleute aus Rußland sowie an die Ostdeutschen in den Internierungslagern etwa in Polen oder der „DDR“.

In einer stillen Minute wurde danach aller Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Die Veranstaltung am Servatii-Denkmal endete mit der Nationalhyme (3. Strophe des Deutschlandsliedes).


Der HERR kleidet mich in Gewänder des Heils

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 61,9-11:

So spricht der HERR: Die Nachkommen meines Volkes werden bei allen Nationen bekannt sein und ihre Kinder in allen Völkern. Jeder, der sie sieht, wird erkennen: Das sind die Nachkommen, die der Ewige gesegnet hat.
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Von Herzen will ich mich freuen über den HERRN. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn ER kleidet mich in Gewänder des Heils, ER hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.
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Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.
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Österreich: Mundkommunion wieder erlaubt

Österreichs Bischöfe haben weitgehende Erleichterungen für öffentliche Gottesdienste beschlossen.

Die neue Rahmenordnung gilt ab Samstag (20. Juni). So ist künftig das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht mehr vorgeschrieben. Weiter empfohlen ist die Handkommunion; auch die Mundkommunion ist aber wieder erlaubt.

Weihwasserbecken können wieder befüllt werden, wobei das Wasser häufig zu wechseln ist. Grundsätzlich sollen die Gläubigen die Messe wieder in der Gemeinde feiern; eine Entbindung von der Sonntagspflicht sehen die Richtlinien nicht mehr vor.

BILD: Mundkommunion in einem koptischen Gottesdienst

Als wichtigste Verpflichtung bleibt die Einhaltung eines Mindestabstands von einem Meter zu Personen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt. Pflicht bleibt auch das unverzügliche Desinfizieren oder Waschen, wenn es bei der Kommunionspendung zu einer Berührung gekommen ist.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.katholisch.de/artikel/25865-oesterreich-mundkommunion-sonntagspflicht-zurueck-maskenpflicht-weg


USA: Abtreibungsfrage ist wahlentscheidend

Die Haltung zu Abtreibung sowie zur Homo-„Ehe“ spielen im US-Wahlkampf eine wesentliche wichtigere Rolle, als dies in Europa angenommen werde.

Das behauptet laut „Vatican-News“ der Münchner Jesuit und USA-Experte Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ.

Für seine Wiederwahl benötige US-Präsident Donald Trump laut Büntrup unbedingt die Stimmen der bibeltreuen Evangelikalen. Geschätzt werde, dass auch 40 bis 45 Prozent der Katholiken den Republikaner Trump wählten.

Ob Trump im November tatsächlich wiedergewählt, sei offen, „aber Trump steht natürlich für ein wertekonservatives Programm“, so Professor Brüntrup.

Wie kein Präsident vor ihm habe Trump konservative Richter an den Obersten Gerichtshof berufen, die gegen Abtreibung seien. Er stehe auch dafür, dass es wieder Schulgebete geben darf, so der Jesuit: „In Amerika ist die Trennung von Staat und Kirche viel strenger als bei uns.“

Auf die christliche Seite habe sich der Präsident auch bei der Ablehnung der Homo-„Ehe“ oder bei der Debatte gestellt, ob katholische Krankenhäuser gezwungen könnten, Abtreibungen durchzuführen.

Quelle: ALFA-Newsletter


Schweiz hat Coronamaßnahmen aufgehoben

In der Schweiz werden nach einem Regierungsbeschluß vom gestrigen Freitag ab kommendem Montag fast alle Coronamaßnahmen aufgehoben:

Medienberichten zufolge werden nur noch Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten. Demonstrationen sind ab heutigem Samstag wieder erlaubt, allerdings müssen die Teilnehmer Masken tragen.

Zukünftig reichen eineinhalb statt zwei Meter Abstand   –  oder sogar noch weniger, wenn die Leute einen Mund- und Nasenschutz verwenden.

In Theatern und Kinos muss nur noch ein Sitz zwischen den Gästen freigehalten werden.

Es gibt keine Empfehlungen mehr, dass ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen zu Hause arbeiten sollen. Hygienekonzepte gelten in öffentlich zugänglichen Orten weiterhin.

 

 


Grüner Gender-Plan: Wenn der ideologische Wahnsinn zum Gesetz werden soll

Zum Gesetzentwurf der grünen Bundestagsfraktion zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (SelbstBestG) erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), Parlamentarierin und Vize-Bundessprecherin der AfD:

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte gibt es jetzt eine politisch relevante Gruppe, die meint, jeder kann sich sein Geschlecht selbst aussuchen.

Dazu verlangen die grünen Ideologen und Realitätsverweigerer zudem, der Staat müsse überall Beratungsstellen einführen, um den Menschen bei der Entscheidung zu helfen, welches Geschlecht sie gerne hätten.

Der Gesetzentwurf der Grünen besagt: Jede Person kann die Angaben zu ihrem Geschlecht durch eine andere Bezeichnung ändern oder einfach streichen. Das heißt, Anton Hofreiter kann zum Standesamt gehen und als Antonia Hofreiter wieder herauskommen.

Der Gesetzentwurf gilt ausdrücklich auch für Asylbewerber, die jetzt zu Asylbewerberinnen werden können. So können dann junge Syrer, Afghanen und Somalis diskriminierungsfrei am Frauenschwimmen teilnehmen. Ein Wunder der Integration!

Aber der Irrsinn geht noch weiter, wie wir im Vereinigten Königreich sehen: Ein 52jähriger Sexualverbrecher wurde auf eigenen Wunsch in ein Frauengefängnis verlegt. Als ‚Transperson‘ durfte er sich selbst zur Frau erklären. Es kam, wie es kommen musste: Kaum dort, hat er die Frauen im Gefängnis sexuell missbraucht.

Der politische Kampf der Gender-Ideologen richtet sich gegen die Biologie, gegen die Realität und gegen den gesunden Menschenverstand.

Wer behauptet, es gebe kein biologisches Geschlecht, der kann sich auch mit der 1956 gegründeten Flat-Earth-Society zusammentun: Die behaupten, die Erde sei eine Scheibe.

In ihrem Antrag berufen sich die Grünen auf den ‚aktuellen Stand der Wissenschaft‘. Damit meinen Sie den ideologischen Quark, der an den 250 Gender-Lehrstühlen auf Staatskosten verzapft wird. Gender-Studies haben mit ‚Wissenschaft‘ so viel zu tun wie Ufologie.

Diese Bundestagsdebatte ist denkwürdig: Während Hundertausende Bürger um ihre schiere Existenz bangen und sieben Millionen Arbeitnehmer auf Kurzarbeit gesetzt wurden – bei gleichzeitig explodierender Staatsverschuldung –,  fordern die Grünen flächendeckend finanzierte Gender-Identitätsberatungsstellen, vom geplagten Steuerzahler finanziert.