Folgt nach Corona die Rassismus-Pandemie?

Von Peter Kiefer    

Beginnend mit einer provozierenden Frage: Waren das eigentlich alles Schwarze, die die Dampfmaschine, den Otto- und Dieselmotor, den Generator, das Fahrrad, das Auto, das Flugzeug, den Computer und das Internet erfunden haben? Meines Wissens nicht.

Schwarze sind bekannt für Höchstleistungen in der Pop-Musik, dem Sport in allen Variationen, Baseball, Football, Basketball etc. Könnte es nicht sein, dass es Talente in allen Rassen (ein Begriff, der gerade heftig diskutiert wird) gibt, aber auf unterschiedlichen Feldern?

Nach dem die Geschichte gezeigt hat, dass alle Entwicklungen in Amerika mit einer bestimmten Zeitverzögerung in Europa – und damit auch in Deutschland – ankommen, und diese Zeitspanne im Internet-Zeitalter auf ein Minimum geschrumpft ist – wie die ‚Black Lives Matter‘-Revolte ja gerade beweist, sollten wir uns auch Gedanken über unsere eigene Zukunft machen.

Der US-Historiker afroamerikanischer Abstammung, Eddie Glaude jr., hat angesichts der augenblicklichen Entwicklung in den USA vom „Todesröcheln eines sterbenden Amerikas“ gesprochen, und es ist angesichts der Entwicklung in Deutschland nicht so abwegig, auch vom „Todesröcheln eine sterbenden Deutschlands“ zu reden, denn die Parallelen sind unübersehbar.

Die in den USA bisher dominierende Bevölkerung, die sog. ‚White Anglo-Saxon Protestants‘ (WASP), ist auf dem Rückzug aufgrund der massiven Einwanderung von ‚Hispanics‘. Den WASP in den USA entsprechen in Deutschland die „schon länger hier Lebenden“ (Angela Merkel), und das damit verbundene Problem entsteht durch die ebenso massive Einwanderung von kulturfremden Menschen, in der überwiegenden Mehrheit Angehörige der ‚Religion des Friedens‘.

In den USA hat der Politologe Samuel P. Huntington die Frage gestellt: „Who are we?“

Es ist höchste Zeit, dass wir uns nicht nur diese Frage ebenfalls stellen, sondern sie auch zu beantworten suchen; denn was in Deutschland derzeit abläuft, ist rational nicht mehr nachvollziehbar.

Da wird in einer westdeutschen Großstadt eine Lenin-Statue enthüllt, während in anderen deutschen Städten Statuen von historischen Persönlichkeiten geschleift werden, von der Horror-Nacht in Stuttgart gar nicht zu reden..

Nach der Corona-Pandemie nun also die Rassismus-Pandemie?

Es scheint, dass die westliche Welt total verrückt geworden ist, infiziert von einem noch wirkmächtigeren Virus. Zumindest in Deutschland erfüllt sich der Wunsch der Grünen: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf“ (Katrin Göring-Eckhardt).

Denke ich allerdings an die vielen ‚Einzelfälle‘, in denen deutsche Mädchen und Frauen von Göring-Eckhards ‚Geschenken‘ vergewaltigt und ermordet wurden, hält sich meine Freude in engen Grenzen.

Alleine aufgrund dieser Tatsache bestünde in der Öffentlichkeit die Berechtigung zur Kritik an der Zuwanderung, aber jede diesbezügliche Wortmeldung wurde von den Meinungsmachern sofort als fremdenfeindlich und rassistisch abqualifiziert.

Jetzt, unter dem Eindruck der ‚Black Lives Matter‘-Revolte, hat sich Deutschland aber endgültig als rassistisches und fremdenfeindliches Land ‚geoutet‘ – betrachtet man die Berichterstattung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die regierungsbegleitende Presse.

Diese Erkenntnis scheint noch nicht bis zu den Herkunftsländern durchgedrungen zu sein; anders ist der anhaltende Zustrom nicht zu erklären. Oder gibt es vielleicht noch andere Gründe?


11 Kommentare on “Folgt nach Corona die Rassismus-Pandemie?”

  1. killema sagt:

    Es ist doch eine Tatsache, dass die Menschen, die aus Afrika nach Deutschland kommen, es nicht wegen der guten Luft tun, sondern wegen einer Partei und dem sorgenfreien Leben auf Kosten der arbeitenden deutschen Bevölkerung.
    Wenn es hier kein Geld und keine Verhätschelung gäbe, würden die Afris in ihrer Heimat bleiben. Deutschland ist für jeden Analphabet das Paradies.

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    • Anonymous sagt:

      Nein, das ist keine Tatsache, sondern eine pauschale Unterstellung. Ich habe aber meine Zweifel daran, ob Sie den Unterschied kennen. Allerdings haben Sie in ihrem Beitrag sehr schön zum Ausdruck gebracht, welche Wertschätzung Sie Flüchtlingen aus Afrika entgegen bringen. Da kann man nur hoffen, dass Sie sich nicht auch noch für einen Christen halten.

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    • Peter Kiefer sagt:

      Wegen der guten Luft tun sie es bestimmt nicht, vielmehr weil sie sich ein besseres Leben erhoffen: Das ist ja durchaus legitim, denn viele Deutsche sind aus dem gleichen Grund früher auch ausgewandert, nach Amerika, nach Kanada, nach Südamerika, nach Australien, sogar nach Neuseeland. Der große Unterschied: sie waren keine Analphabeten, sondern gebildet und brachten Berufserfahrung mit, Expertise, die das Einwanderungsland suchte.

      Welche Partei meinen Sie?

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      • Anonymous sagt:

        Richtig ist, dass es legitim ist, unerträglichen Lebensumstände entfliehen zu wollen und sich ein besseres Leben zu erhoffen. Und wenn man ein bisschen Einfühlsvermögen hat, ist es auch leicht zu verstehen.

        Ob jetzt die Auswanderer in früheren Zeiten pauschal Bildung, Berufserfahrung und Expertise mitbrachten, die das Einwanderungsland suchte, würde ich allerdings stark bezweifeln. Gerade im 19. Jahrhundert waren es eine drastische Verarmung und erhebliche Wirtschaftskrisen, die viele Deutsche und andere Europäer – hier ist vor allem an die Iren zu denken – dazu zwangen, in die USA auszuwandern und nicht etwa eine nachgefragte Expertise. Ziele der Auswanderer waren vor allem die Erschließung von Indianergebieten und die Teilnahme am Goldrausch. Ersteres erforderte bäuerliche Kenntnisse, aber keine Qualifikationen für einen Arbeitsmarkt in den sich bildenden Metropolen der USA. Letzteres war ohnehin so etwas wie Glücksspiel. Aber auch die Erschließung neuer Lebensräume unter Widerstand indigener Völker war keineswegs etwas, worauf die meisten Siedler aus Europa vorbereitet waren. Und es war auch nichts, was die USA „gebraucht“ hätten. Sehr viele europäische Einwanderer scheiterten auch mit ihren Träumen und wurden, wenn sie es überlebten, sesshaft in ghettoähnlichen Stadtteilen der größeren Städte, wo sie ihre eigene Kultur pflegten und unter bescheidenen Umständen ihr Dasein fristeten.

        Ein weiterer Faktor war die erzwungene Auswanderung aus Glaubensgründen, die vor allem Nichtkatholiken betraf. Auch hier wurde nichts im Einwanderungsland nachgefragt.

        Der Unterschied zu heute war vor allem folgendes:

        Es gab in den USA keinen Wohlfahrtstaat, aber es gab die Chance für jeden Einwanderer, etwas aus seinem Leben zu machen. Diese offene Haltung zur Immigration war letztlich ein wesentlicher Faktor für den Aufstieg der USA zur führenden Wirtschaftsmacht. Die Erfahrung zeigt, dass eine pauschale Abschottung von Immigration auf lange Sicht einem Land keine Vorteile bringt.

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  2. Anonymous sagt:

    Schon die Eingangsfrage offenbart eine falsche, überholte Rhetorik. Und dann auch noch mit biologischen Merkmalen zu argumentieren – freilich ohne jegliche wissenschaftliche Belegung – ist schlicht unverantwortlich.

    Vielleicht ist Herrn Kiefer nicht bekannt, dass es um BILDUNG geht. Und es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, weshalb gebildete „Schwarze“ zu hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Ingenieurstechnik etc. in der Lage sein können.

    Wenn sie in die USA schauen, dann finden sie Afroamerikaner überall. In der Wissenschaft (z.B.Neil deGrasse Tyson), in hohen Militärs, in der Politik (z.B. Obama). in der Schriftstellerei ( James Baldwin, Alex Haley), in der kirchlichen Hierarchie usw. usf. Beim Blick in die Kirchengeschichte fällt auf, wie einige „schwarze“ Kirchenväter den Glauben geprägt haben.

    Sog. „Schwarze“ zu reduzieren auf Tätigkeitsfelder, die mit der physischen Fitness oder bestimmten Bereichen der Kunst zu tun haben, ist daher ebenso falsch wie unangemessen.

    Es geht um Zugang zu Bildung. Das ist der Schlüsselfaktor. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass „Schwarze“, die den gleichen Zugang zu Bildung haben wie „Weiße“, nicht auch das Selbe leisten können. Nicht einen einzigen Grund!

    Alles Andere, was diesem falschen Anfang folgt, ist dann konsequenter weise ebenfalls falsch und schief.

    Es gibt übrigens in Wahrheit keine verschiedenen „Rassen“ bei den Menschen. Denn der homo sapiens selbst ist biologisch gesehen eine Rasse unter den Säugetieren. Biologisch, nicht geist(l)ich, um nicht falsch verstanden zu werden. Der Rassebegriff ist spätestens seit der Hitlerzeit als böse und falsch entlarvt. Dennoch hält er sich hartnäckig:

    „In der Biologie wird die Art Homo sapiens heute weder in Rassen noch in Unterarten unterteilt. Molekularbiologische und populationsgenetische Forschungen seit den 1970er Jahren haben gezeigt, dass eine systematische Unterteilung der Menschen in Unterarten ihrer enormen Vielfalt und den fließenden Übergängen zwischen geographischen Populationen nicht gerecht wird. Zudem wurde herausgefunden, dass die augenfälligen phänotypischen Unterscheidungsmerkmale der Rassentheorien nur von sehr wenigen Genen verursacht werden, der größte Teil genetischer Unterschiede beim Menschen stattdessen innerhalb einer sogenannten „Rasse“ zu finden ist. Überdies ist etwa die Hautfarbe evolutionär ein sehr labiles Merkmal, das heißt, sie hat sich bei Wanderungsbewegungen menschlicher Populationen über verschiedene Breitengrade hinweg in relativ kurzer Zeit verändert. Dies liegt daran, dass die Hautfarbe unter starkem Selektionsdruck steht.[2] So gehen Anthropologen heute davon aus, dass die ersten nach Europa eingewanderten modernen Menschen (Cro-Magnon-Mensch) dunkelhäutig waren.

    Die Einteilung des Menschen in biologische Rassen entspricht damit nicht mehr dem Stand der Wissenschaft.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie

    Wenn man schon sachorientiert Unterschiede benennen will, sollte man besser den Begriff „Ethnie“ verwenden, der bewusst auf eine rein biologische Unterscheidung verzichtet.

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    • Peter Kiefer sagt:

      Ich bin tief beeindruckt! Bisher dachte ich, dass mit Leibniz der letzte Universal-Gelehrte von uns gegangen ist; Sie beweisen das Gegenteil! Dann können Sie mir vielleicht auch sagen, was die Anti-Rassisten machen werden, wenn der Begriff ‚Rasse‘ aus dem allgemeinen Sprachgebrauch und dem Grundgesetz eliminiert ist?
      Herrn Kiefer ist es durchaus bekannt, dass es um BILDUNG geht, aber Bildung ist eben nur ein Faktor unter vielen. Es ist unbestreitbar, dass Bildung nicht mal mit Charakter korreliert, z. B. war Joseph Goebbels sogar promoviert, und es gab Universitätsrektoren, die mit ihren jüdischen Professoren nicht sehr freundlich umgegangen sind (ich wohne in der Nähe von Freiburg!); und noch ein Beispiel für einen Juristen(!): der spätere Ministerpräsident von Baden-Württemberg hat noch im April 1944 einen 16-jährigen Deserteur zum Tode verurteilt!
      Ich halte es übrigens auch für eine Charakterfrage, unter Klar-Namen zu kommentieren, sehr geehrter Herr, Frau oder Divers Anonymous.
      Außerdem ist mit Leuten, die sich im alleinigen Besitz der Wahrheit wähnen („Nicht einen einzigen Grund.“), schlecht zu diskutieren; aus diesem Grunde verzichtet Herr Kiefer auf Ihre Antwort.

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      • Anonymous sagt:

        Herr Kiefer,

        sie haben viel geschrieben, aber nichts zu ihrer These, dass die Hautfarbe eines Menschen mit seinen Begabungen korreliert. Das liegt daran, dass dieser Ansatz schlicht falsch ist. Ich habe meine Meinung gut begründet. Sie haben nicht mal den Versuch einer Begründung unternommen. Das liegt daran, dass es eine solche Begründung nicht gibt.

        Was „Charakter“ betrifft, eröffnen Sie einen Nebenschauplatz, denn davon war ja in Ihrem ursprünglichen Beitrag nicht die Rede. Vielleicht sollte Ihnen aber bekannt sein, dass Bildung im umfassenden Sinn auch eine Charakterschulung beinhalten sollte, auch wenn das in der Praxis nicht immer gut funktioniert.

        Nachdem in diesem Blog fast niemand unter seinem Klarnamen schreibt, sind die Meisten von uns also charakterlose Gesellen? Bestimmen Sie die Regeln des Blogs mit pseudomoralischen Argumenten? Wenn Sie nicht willens oder in der Lage sind, sich mit meinen Argumenten auseinander zu setzen, dann ist das Ihr gutes Recht. Nur sollten Sie sich dann nicht darauf herausreden, dass ich hier nicht mit vollem Namen , Adresse und Telefonnummer auftrete. Der Punkt ist, dass ich mich und meine Familie zu schützen habe. Wie Sie das dann bewerten, ist mir aber eigentlich egal.

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  3. ralros sagt:

    Sorry, aber „Corona“ ist noch nicht vorüber…da wird noch einiges passieren…

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