Christen, seid wachsam – auch hinsichtlich der Gefahr einer Weltregierung

Von Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter

Christen haben es eigentlich leichter als andere, sich nicht durch die herrschende Stimmung, sondern durch die Vernunft leiten zu lassen.

Aus der christlichen Lehre wissen sie, daß der Mensch – oder auch böse Geister oder der Teufel – zu großer Lüge und Bosheit fähig ist. Sie wissen, daß der Mensch nicht nur gute Absichten hat, sondern böse Neigungen hat. Jesus und die Bibel haben die Christen gewarnt, daß Gott viel Böses zuläßt und daß sie wachsam sein müssen, um die Lüge zu erkennen und nicht verführt zu  werden.

Auch vor einer antichristlichen Weltregierung warnt die Bibel (vgl. Off. 13,8; 2. Thess. 2).

Christen wissen also, daß es durchaus große, bösartige Verschwörungen geben kann, die einem Nichtchristen unvorstellbar erscheinen mögen. Christen wissen, daß „Machthaber und Könige“ (Mk 13,9) und der „Fürst dieser Welt“ (Joh 12,31; 14,30) viel Böses tun können.

Daher werden Christen nicht blauäugig annehmen, daß Regierungen stets das Gute für die Bürger wollen. Das sollte es den Christen leichter machen, Lügen zu erkennen, Gruppendruck zu widerstehen und Propaganda zu durchschauen.

Sehen wir uns einige Bibelstellen dazu an. In der Endzeitrede warnte Jesus die Jünger und, so nehme ich an, auch die Christen späterer Generationen, daß sie auf „Wehen“ gefaßt sein sollen, bevor der Sohn des Menschen, das ist Jesus Christus, wiederkommen wird.

Unruhen, Christenverfolgung, Trübsal, Greuel der Verwüstung. Viele werden verführt werden, viele Christen werden vom Glauben abfallen. Jesus will mit dieser Rede die Christen nicht nur über Zukünftiges informieren, sondern er will sie warnen, vorbereiten und ermahnen. Er will ihr Handeln beeinflussen. „Sehet euch vor!“ (Mk13,23); „Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wißt nicht, wann es Zeit ist“ (33); „Wachet, auf daß nicht der Herr, wenn er plötzlich kommt, euch schlafend findet“ (35f).

Die Rede darf also nicht fatalistisch gedeutet werden. Es ist nicht so, daß alles kommt, wie es muß, und wir nichts tun können. Insbesondere ob Christen verführt werden und ob sie vom Glauben abfallen, hängt davon ab, ob sie wachsam sind. Es hängt davon ab, ob sie sich bemühen, wachsam zu sein.

Diese Ermahnung und Warnung gilt für Christen nicht nur ab einer bestimmten Häufigkeit von Erdbeben, sondern allezeit. Also auch jetzt in der Coronakrise, egal, ob Christus in einem Monat oder in tausend Jahren wiederkommen wird.

Angewandt auf die Coronakrise heißt das erstens, daß die Gefahr der Täuschung und der Verführung besteht, und zweitens, daß wir mit Leid, Christenverfolgung und vielen anderen bösen Taten rechnen sollen.

Die Offenbarung des Johannes malt im 13. Kapitel die Szene der „zwei Tiere“. Vom ersten Tier heißt es: „Die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach, und sie beteten den Drachen an“ (Vers 3f). „Ihm wurde ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, zweiundvierzig Monate lang zu wirken“ (5).

Gott erlaubte ihm, „Krieg gegen die Heiligen“ – gemeint sind die Christen – zu führen „und sie zu überwinden. „Und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Sprachen und Völkerschaften.“ – Alle, „deren Namen nicht geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes“ (8), beten es an.

Dann wird in die Szenenbeschreibung eine Ermahnung eingeworfen: „Hat jemand Ohren, der höre!“ Das zweite Tier macht, daß die Menschen das erste Tier anbeten. (12) „Es tut große Zeichen“ und „verführt, die auf Erden wohnen“ (14).

Auch bewirkt es, daß alle „sich ein Malzeichen geben“ (16), „und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen“ (17).

Mir scheint, es wäre nicht richtig zu behaupten, daß durch Offenbarung 13 Gottes Wort sagt, daß es eine Weltregierung geben wird, in der nur Menschen kaufen und verkaufen können, die ein bestimmtes Merkmal haben.

Denn Offenbarung 13 wird  –  wie die anderen Szenen der Offenbarung  – nur eingeleitet mit „Und ich sah“. Es wird nicht gesagt, daß es feststeht, daß es eine antichristliche Weltregierung geben wird. Aber auf alle Fälle warnt Offb 13 die Menschen vor dieser Gefahr, damit sie darauf gefaßt sind und sich vor der Verführung hüten, und vielleicht auch, damit sie etwas tun, um eine Weltregierung zu verhindern.

Für die Coronakrise heißt das, daß es für Christen falsch und irrational wäre, die Möglichkeit, daß jemand eine antichristliche Weltregierung aufbauen möchte, als absurd abzutun.

Wenn diese Möglichkeit aufgrund der Indizien unwahrscheinlich ist, dann sollten Christen nicht meinen, daß sie durch Offb 13 wüßten, daß jetzt eine Weltregierung komme.

Aber sie sollten wachsam sein – wie es z.B. die katholischen Verfasser des Aufrufs „Veritas liberabit vos https://veritasliberabitvos.info/aufruf/“, zu denen auch Kardinal Gerhard Müller gehört, vorgemacht haben – und nicht einfach der Regierung und dem Fernseher glauben, daß der Lockdown der Gesundheit diene.

Unser Autor Daniel von Wachter ist evangelischer Christ und Philosoph. Wir danken dem Professor für seine freundliche Abdrucksgenehmigung. Den vollständigen Text seines Aufsatzes lesen Sie hier: https://kirche-und-corona.de/auf-dass-er-euch-nicht-schlafend-finde/

Weiteres von ihm zum Thema auf http://www.von-wachter.de/cov/

 


28 Kommentare on “Christen, seid wachsam – auch hinsichtlich der Gefahr einer Weltregierung”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Das Volk der Ideologen
    Das Volk der Dichter und Denker, so hat man die Deutschen einst bezeichnet. Wie man sie heute mit dem gleichen Recht bezeichnen muß, darüber mag man gar nicht nachdenken. Wie ist es nur zu diesem abgrundtiefen Sturz aus so steiler Höhe gekommen? Ein wenig hat diese Höhe selbst zu diesem beispiellosen Niedergang beigetragen. Genauer gesagt: […] mehr »

    https://jungefreiheit.de/kolumne/2011/das-volk-der-ideologe

    Die Kirche und das Naturrecht

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berge mit seinem Weblog „Philosophia Perennis“

    https://philosophia-perennis.com/

    Warum es in der neuen Völkerwanderung die Ideen der „Philosophia Perennis“ braucht

    https://philosophia-perennis.com/2017/11/12/philosophia-perennis/

    Prof. Alfred Maurice de Zayas – die EU interessiert sich nur für Macht und Geld

    https://philosophia-perennis.com/2018/10/28/prof-alfred-maurice-de-zayas-die-eu-interessiert-sich-nur-fuer-macht-und-geld/

    Konservativer Kämpfer für Meinungsfreihiet und Katholizismus Robert Spaemann ist tot

    https://philosophia-perennis.com/2018/12/11/konservativer-kaempfer-fuer-meinungsfreiheit-und-katholizismus-robert-spaemann-ist-tot/

    Kardinäle warnen vor NWO: Es gibt Mächte, die Corona für den Griff nach der Weltherrschaft mißbrauchen

    https://philosophia-perennis.com/2020/05/08/kardinaele-warnen-vor-nwo-es-gibt-maechte-die-corona-fuer-den-griff-nach-der-weltherrschaft-missbrauchen/

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Holger Jahndel sagt:

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    Zeit-Fragen > 2013 > Nr.40 vom 30.12.2013
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    Ernährungssicherheit durch bäuerliche Familienbetriebe

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    2014 – Uno-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe

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    Direkte Demokratie ist überall möglich – muss aber Schritt für Schritt aufgebaut werden
    Internationale Wissenschaftstagung zur sachunmittelbaren Demokratie in Dresden | von Dr. Eva-Maria Föllmer-Müller, Lene und Urs Knoblauch
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    «… in der Schweiz wird deutlich sachlicher diskutiert» | Interview mit Dr. Peter Neumann, Leiter des Deutschen Instituts für Sachunmittelbare Demokratie (DISUD)

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    «Aufgabe der staatlichen Souveränität bedeutet Absinken zu einem Vasallenstaat» | Interview mit Prof. Dr. Albert Stahel, Institut für Strategische Studien, Wädenswil

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    Warum sollen die Deutschen nicht direktdemokratisch entscheiden können?
    von Karl Müller
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    Zeit-Fragen > 2013 > Nr.33 vom 22.10.2013
    Nr.33 vom 22.10.2013

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    Bürger setzen Rekommunalisierung der Energienetze durch
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    Bericht und Interviews von der Deza-Jahrestagung in Lugano
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    Zeit-Fragen > 2013 > Nr.30 vom 8.10.2013 [Druckversion]
    Nr.30 vom 8.10.2013

    Die Schweiz – ein erfolgreiches nationales Staatsmodell
    Im Abwehrkampf gegen die globalen Zentralisten den grössten gemeinsamen Nenner finden | von Reinhard Koradi

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    Die Bürger wählen – Brüssel entscheidet
    von Lukas Reimann, Nationalrat
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    Zeit-Fragen > 2013 > Nr.29 vom 23.9.2013 [Druckversion]
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    «Alle Differenzen müssen durch friedliche Mittel gelöst werden»
    Vorschlag eines Uno-Sonderberichterstatters zur Verhütung der Kriegshetze | Interview mit Professor Alfred de Zayas, unabhängiger Experte der Uno für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1581
    Souveränität, Recht und Demokratie versus Machtpolitik
    von Prof. Dr. phil Dr. h.c. Dr. h.c. Hans Köchler
    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1583
    Zeit-Fragen > 2013 > Nr.27 vom 5.9.2013 [Druckversion]
    Nr.27 vom 5.9.2013

    Der Föderalismus als Friedensgarantie und das Vorbild der Schweiz
    «So ist eine Konföderation eine Friedensgarantie sowohl für ihre eigenen Mitglieder als auch für ihre nicht mit ihr verbündeten Nachbarn» | von Dr. phil. René Roca, Historiker, Forschungsinstitut direkte Demokratie

    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1558

    Souveränität, Recht und Demokratie versus Machtpolitik
    von Prof. Dr. iur. und Dr. phil. Alfred de Zayas
    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1552
    Menschenbild und Naturrecht
    von Dr. phil. René Roca, Historiker
    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1553
    Die Deutschen beginnen, über ihre Souveränität zu diskutieren
    von Karl Müller
    http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1554
    Die Euro-Krise ist keineswegs gelöst
    von Prof. Dr. Eberhard Hamer

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  3. Holger Jahndel sagt:

    75 Jahre CDU
    Ab durch die Mitte
    Streiflicht
    02. Juli 2020
    Dieter Stein

    Deutschland ist eine Konsensgesellschaft. Wir lieben keine Polarisierung, keinen Dauerstreit. Wir schätzen Ruhe, Ordnung, Verbindlichkeit und Ausgleich. Diese Tendenz prägt unseren Nationalcharakter, und die Gründe hierfür reichen weit zurück. Unsere geographische Mittellage spielt eine Rolle, Deutschlands jahrhundertelange Zersplitterung, nicht zuletzt der verheerende Dreißigjährige Krieg, bei dem sich im 17. Jahrhundert Millionen Deutsche gegenseitig wegen unterschiedlicher Konfession und Landeszugehörigkeit die Köpfe einschlugen. Dieses Trauma hat sich tief in unser kollektives Unterbewußtes gesenkt.

    Liest man den öffentlichen Liebesbrief, den die beiden Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck an die CDU geschrieben haben, so sieht man frei nach Goethe bestätigt: „Zur Mitte drängt, an der Mitte hängt doch alles“. In dieser in der FAZ veröffentlichten Lobeshymne („Liebe CDU, alles Gute zum 75. Geburtstag!“) findet sich formvollendet, wie die beiden derzeit stärksten Parteien darum buhlen, wer am überzeugendsten den Platz in der Mitte besetzt.

    https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2020/ab-durch-die-mitte-2/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Prof. Weyel: Es ist schwieriger denn je, ein Patriot zu sein

    http://www.pi-news.net/2020/07/prof-weyel-es-ist-schwieriger-denn-je-ein-patriot-zu-sein/

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  5. killema sagt:

    Angst vor einer Weltregierung? Wir im Christlichen Lande sollen lieber darauf achten, dass der Islam, den wir vor Wien abgeschlagen haben, nicht durch die Hintertür das Christentum verdrängt. Auch sollten wir Christen darauf achten, dass Führer beider Kirchen gegenüber den Juden und dem Islam, wie in Jerusalem geschehen, das Kreuz verleugnen. Wer gegenüber anderen Religionen das Kreuz ablegt,(Kardinal Marx, Bischof Bedford-Strom), verleugnet das Christentum und haben das Recht verwirkt, als Führer der Kirche aufzutreten.

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  6. Bernhard sagt:

    Das sahen frühere Christen aber ganz anders. Lange galt die Überzeugung, es könne nur einen Kaiser als Herrscher über die gesamte Christenheit geben. Und da die ganze Welt christlich werden sollte, logischerweise auch über die ganze Welt. Die Idee vieler unabhängiger Nationalstaaten ist relativ neu und hat sich erst im Zuge der französischen Revolution und der napoleonischen Kriege Bahn gebrochen, oft gegen den Widerstand der Kirche, die an dem Heiligen Römischen Reich und einer Ständegesellschaft festhielt.

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    • Guten Tag,
      das „Hl. Römische Reich deutscher Nation“ war gerade nicht zentralistisch ausgerichtet, sondern gleichsam das „Dach“ einzelner Länder und Stämme, unter denen es viele relativ selbständige Könige, Fürsten und Herzöge gab.
      Zudem gehörte z.B. Frankreich oder auch Spanien und Portugal sowie Großbritannien (alles christliche Länder mit eigenen Königen) nicht dazu.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Bernhard sagt:

        Natürlich lief es in der Praxis oft anders als vorgesehen; trotzdem war der Anspruch, dass der Kaiser der Herrscher über die gesamte (westliche) Christenheit war. Und die Idee unabhängiger Nationalstaaten ist neu und hat mit christlicher Lehre auch nichts zu tun.

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      • Guten Tag,
        Israel war unter König David auch als Theokratie durchaus ein Nationalstaat (was sonst?) – ebenso davor und danach.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        In der Tat war Deutschland bzw. das Heilige Römische Reich Deutscher Nation wie auch heute noch die Schweiz und Spanien eher dezentral mit starkem Föderalismus organisiert.
        Siehe auch das Netzwerkdenken mit flachen Hierarchien nach Malik und die Partei ÖDP und die Philosophie des „Krausimo“ nach dem Philosophen Krause, der im Ausland vielfach noch als größter deutscher Philosoph gilt.
        http://www.oedp.de

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  7. Cornelia Vogt sagt:

    Den gesunden Verstand behalten in dieser Coronazeit und sich nicht ängstigen durch Übertriebenes an Medienaussagen.
    Diese überschlagen sich geradezu und sind nicht wahr oftmals.

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