Vom Höhenflug der Grünen in Frankreich

Von Peter Kiefer

Ende Juni gingen in Frankreich die Kommunalwahlen zu Ende, bei denen Macron’s Partei einen gehörigen Denkzettel verpasst bekam. Ganz ähnlich wie in Deutschland erlebten aber die Grünen einen imposanten Zuwachs, so dass Großstädte wie Lyon, Marseille, Bordeaux, Grenoble und nun auch Straßburg zukünftig von einem grünen ‚Maire‘ regiert werden.

Und wie in Deutschland scheinen auch in Frankreich die Grünen aus besonderem Holz geschnitzt zu sein.

So hat Madame Jeanne Barseghian, die mit 41 % in ihr neues Amt gewählt wurde, angekündigt, als eine ihrer ersten Amtshandlungen den Klimanotstand auszurufen.

BILD: Europawahlkampf-Plakat der Grünen in Münster 2019

Dabei hat die Dame nicht nur Umweltrecht studiert, sondern auch eine Ausbildung zur Umweltberaterin abgeschlossen. Eigentlich müsste sie dann wissen, dass ‚Klima‘ ein statistischer Mittelwert ist, der sich logischerweise nie im ‚Zustand gegenwärtiger Gefahr für rechtlich geschützte Interessen‘ (so ist nämlich Notstand definiert!) befinden kann.

Das heißt, dass der Begriff ‚Klimanotstand‘ per se unsinnig ist. Speziell für Grüne ist das natürlich kein Grund, auf ihn zu verzichten. Leider haben ihn auch Personen anderen Geschlechts und politischer Parteien-Zugehörigkeit schon okkupiert.

So traute ich meinen Augen nicht, als ich lesen musste, dass auch Basel, die wunderschöne Stadt am Rheinknie, den Klimanotstand ausgerufen hat; nun, der Rhein führt ab und zu mal Hochwasser, so dass die Schifffahrt vorübergehend eingestellt werden muss.

In Konstanz ist es dramatischer, denn der Bodensee könnte entweder von einem Tsunami heimgesucht werden oder aber austrocknen. Beides wäre ein Notstand und deswegen konnte der Oberbürgermeister, ein der CDU verbundener Unternehmensberater, seinen Stadtrat überzeugen, den Klimanotstand auszurufen.

Zurück nach Straßburg; dort könnte die neue Oberbürgermeisterin tatsächlich Gutes tun für die Umwelt.

Das Europaparlament hat seit der letzten Wahl (2019) 751 Sitze – eigentlich bescheiden, verglichen mit den 709 Sitzen im Bundestag, denn während die MdBs ca. 83 Millionen Einwohner repräsentieren, sind es in der EU ca. 500 Millionen – aber diese 571 Parlamentarier pendeln zwischen Brüssel und Straßburg hin und her.

Plenartagungen finden in Straßburg statt, die parlamentarischen Ausschüsse treten in Brüssel zusammen, und um es für den europäischen Steuerzahler möglichst preiswert zu gestalten, ist der Sitz des Generalsekretariats des Parlaments in Luxemburg angesiedelt.

Vielleicht sollte die neue Oberbürgermeisterin doch andere Prioritäten setzen.

Die Wahlbeteiligung in Straßburg betrug übrigens erbärmliche 35 % und das heißt, sie wurde tatsächlich von nur 14,35 % der Wahlberechtigten in ihr Amt gewählt.

 

 


5 Kommentare on “Vom Höhenflug der Grünen in Frankreich”

  1. Bernd L. Mueller sagt:

    …….Die Grünen haben offensichtlich Glaubens – Lücke für sterbende kath. und ev. Kirchengemeinden gefunden.

    “ …. wenn das Geld im Kasten klingt …… “ so kann man die Intentionen der Madame Jeanne Barseghian ohne Wenn und Aber abqualifizieren.

    Es geht um politischen Machtanspruch bei hohen Diäten/Gehältern , mit sehr viel Sozial – Anerkennung einer Vielzahl von – mehrheitlich – jungen Wählern.

    Denen ist zu attestieren, daß sie gleich wie wir in unserer Jugend – Seufz – grenzenlose moralische Ansprüche haben, die auch wir einmal mangels Realität-Kenntnis besetzten.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    BUNDESWEITE UMFRAGE
    Für den Schutz der Kinder, der Familie und der christlichen Wurzeln Deutschlands

    https://www.aktion-kig.eu/umfrage-christliche-wurzeln_m/?gclid=EAIaIQobChMI_ODclIrB6gIViAaLCh1RbA5DEAEYASAAEgLU4vD_BwE

    https://www.aktion-kig.eu/

    Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung und den Internetauftritt von Eva Hermann und die christliche Psychologin Christa Meves und die Soziologin Gabriele Kuby und den Internetauftritt „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger.

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  3. Elster sagt:

    Mit künstlich herbeigeschwatzten Klimanotstand können die Genossen, die sich von Konzernen kaufen lassen und ihren ideologischen Wahn am Volk ausleben, reich werden und das Volk wie Untertanen behandeln. Deshalb verstehe ich weder die Franzosen noch die deutschen Grünen-Wähler.
    Mit dem Geld der Bürger werden dann Schwatzgruppen-Vereine durchgefüttert, ohne jegliche Gegenleistung, nur mit Heißluft-Geschwätz.
    Warum der Klimanotstand zur ideologischen Abzocke missbraucht wird, zeige ich jetzt an einem Beispiel, ich habe nämlich eine Kurzausbildung zum Umweltschutzbeauftragten gemacht. Da gab es drei große Themenfelder, Abfall, Wasserwirtschaft, Immissionen. Bei Immissionen handelt es sich vorwiegend um Industrieabgase, wo es wichtig ist, über Fördergelder neue Technologien zu fördern, die unsere Luftverschmutzung reduzieren.
    Leider werden Fördermittel von Politikern missbraucht, um anderen ideologischen Unsinn zu fördern wie die Schleppermafia. Das EU-Bürokratiemonster, das in einer hungernden Welt lieber Gurkenkrümmungswinkel berechnet und gekrümmte Gurken zu Abfall erklärt, machen ihrem Ruf alle Ehre. durch künstliche Verknappung von Lebensmitteln profitabel die Preise zu steigern, als Bücklinge für Konzerne, die die Konkurrenz aus dem Weg haben wollen.
    Ich bin abgeschweift, die derzeitige EU glänzt nicht mit Leistung, europäische Wirtschaft zu stärken, sondern versucht, für ihre Geschwätz-Neurotiker zum Abfassen von Geldern neue Abzocke-Modelle für die Bürger zu entwerfen und die Wirtschaft zu Tode zu strangulieren. Dabei auch noch ihre kranke Ideologie durch zu peitschen.
    Zurück zu den Immissionen, wo plötzlich von Emmissionen und CO2 Zertifikaten geschwafelt wurde.
    Diese wurden nämlich 2005 vom Brüssler Bürokratiemonster eingeführt. So kann man von der Wirtschaft Strafzahlungen erpressen, anstatt sie zu fördern, mit sauberen Technologien zu arbeiten. Jetzt sind die Grünen schon nebst Altparteien so durchgeknallt, sie wollen den Schadstoffausstoß auf Null senken, das hieße, kein Lebewesen aus der Fauna dürfte überleben, obwohl die Natur ein Gegengewicht hat, die Pflanzen, die unser ausgeatmetes CO2 wieder zu O2 verwandeln.
    Wenn die Fauna nicht mehr da ist, stirbt auch die Natur, aber so intelligent und gebildet sind unsere meisten Politiker bis auf wenige nicht.
    Wenn man den Harz sieht, es zerreißt einem das Herz, wie der Wald qualvoll stirbt, weil nämlich das Brüsseler Bürokratiemonster verfügt hat, Schädlingsbekämpfungsmittel zur Hilfe für den Wald nicht mehr einsetzen zu dürfen, lieber lässt man sich den Borkenkäfer durchfressen.
    Manchmal muss man eben auch chemische Errungenschaften nutzen, um dem Wald als wichtigen Wasserspeicher und Luftreiniger zu helfen.
    Gesund beten und hysterisches Propagandageschrei sind fehl am Platze.
    Auch muss man hin und wieder nach strengen Regeln auf die Jagd gehen, um den Wald als Lebensraum für viele Tiere zu schützen und Verbiss-Schäden zu bekämpfen.
    Zusätzlich erschwerlich ist die nutzlose Energiewende, wofür zum Beispiel Teile vom hessischen Reinhardswald für hochgiftige Windräder geopfert und damit unser natürlicher Wasserspeicher dezimiert wird, nur damit eine Simone Peter Präsidentin im künstlichen Verein Präsidentin für die Energiewende spielen kann.
    Außerdem kosten die Windrad-Killermaschinen vielen Vögeln und Fledermäusen das Leben durch Unterdruckwellen, wo die Lungen platzen – und Insekten genießen durch die Infrarotstrahlung Irrflüge. WEnn so ein Windrad brennt, kann die Feuerwehr diesen hochgiftigen Schrott nicht löschen und aus dem damals eher humorvoll gemeinten Schlager „Hurra, hurra, die Schule brennt“ sollen wohl die Bürger hoch jauchzend singen „Hurra, hurra, der Wald brennt“, wenn Lebensqualität und Lebensräume verloren gehen, aber unsere grüne Öko-Diktatur-Partei weiss es besser.
    Nicht umsonst weise ich immer darauf hin, die Grünen sind keine Öko-Partei, sondern eine Umweltkillerpartei mit Raubzügen an Natur und Ökologie!
    Der Irrsinn, vielleicht tätschelt Frau Künast mal als Wissenschaftlerin, lach, als Veggie-Burger-Werberin, dieses mausgraue Zeug vergrault einem den Appetit, das kann sie essen, wie sie will, den Kühen den Hintern, um an das Kieler Forschungsprojekt Pupsermittlungsergebnisse zu vermitteln, um fest zu legen, ob die Kuh in den Zwangsernährungsknast gehört, wo sie zwar kein saftiges Gras mehr fressen kann, aber dafür künstliches Futter fressen muss, damit sie Schadstoffärmer pupst.
    Wenn das Wissenschaft sein soll, ich weiß ja nicht. Es waren doch die Grünen mit der SPD, die für Konzerne eine gesunde Agrarwirtschaft zerstört haben, um kleine Landwirte von ihrer Scholle aus Existenznot zu vertreiben, um deren Land über Bodenverwaltungsgesellschaften aufkaufen zu können und beschweren sich jetzt über die Probleme, die in Ballungsgebieten der Tierhaltung entstehen. Kann jemand 7 Fässer Wein aufeinander trinken, ich nicht, von daher ist es logisch, dass durch eine gesunde Verteilung auch keine Probleme entstehen, die gerade durch Bildung von Ballungsräumen verursacht werden.
    Aber schon lange vorher haben die grünen Studien- und Schulabbrecher, schlau, wie sie sind, unsere Tiere als Klimakiller vor der EU denunziert. Übrigens es gibt ja nicht nur dieses mausgraue Industriefraßprodukt als Veggie-Burger-Variante, man kann sogar noch, noch selber welche machen, die sogar schmecken.
    Aber es dürfte uns doch dämmern, wenn alle natürlichen Lebensmittelproduzenten weg sind, werden wir verdonnert, als Einheitsmenschen den künstlichen Industrie Fraß von Konzernen zu essen und hätten keine Möglichkeit mehr, auf natürliches gesundes Essen aus zu weichen.
    Wie ich ja ausführlich beschrieb, CO2 brauchen unsere Pflanzen zum Leben, also ist es nicht giftig, wie uns das Propagandaministerium erklärt. CO2 Zertifikate, die auch an der Börse gehandelt werden, sind ein Produkt des Finanzwesens und lenken von der Wahrheit im Namen ab, weil damit Strafzahlungen für wirklichen Schadstoffausstoß wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Co. zum Handelsobjekt erhoben worden sind.
    Das dämliche Gekrähe, unser Ziel muss sein, wir müssen alles auf Null reduzieren, dann ist alles Leben auf Mutter Erde tot.
    Also lieber Vulkan, halte dich daran, wenn du vor Wut ausbrechen möchtest, lass es und halte dich an grüne Erziehungsregeln.
    Ich sehe schon Greta vor mir, wie sie auf den Ätna klettert und ihm eine TÜV-Plakette verpasst, weil er brav war und keine Lava spuckt.
    Deshalb lieb ich den Hit von Milva „Hurra, wir leben noch“. Der Mensch war bisher immer fähig, durch Erfindung bestimmter Technologien unsere Lebensqualität zu verbessern, mit den Launen der Mutter Natur umzugehen und für Umweltprobleme Lösungen zu finden, aber bei unserem abgewrackten Bildungssystem, wo selbst Syrer und andere Nordafrikaner unsere Jugend in der Berufsausbildung leistungsstark überholen, Hauptsache, die Frühsexualisierung (Kindesmissbrauch) in den Kitas und Schulen klappt, damit die von der künstlich erfundenen über 60 sozialen Geschlechter kontra menschlicher Anatomie auch geschluckt werden, die Vergewaltigung selbst von Tieren durch Zweibeiner als völlig normal hingenommen wird, eine Schande.
    Entweder braucht dann jedes Gebäude über 60 unterschiedliche WC oder man ist begeistert vom Werbefilm der Grünen beim Kirchentag in Stuttgart, wo das WC zum Einheitstreffpunkt für alle Geschlechter gepriesen wird, da können neugierige Männer das Rätsel lösen, wie eine total verhüllte Muslima ihre Notdurft verrichtet.
    Auf solchen perversen Gedankenmüll, wo Übergriffe provoziert werden, kommen nur die Grünen.
    Eine Grüne in BW hat ja mal den Vorschlag gemacht, dass ihr Dorf auf sämtliche Fahrzeuge verzichten soll und Esel als Transportmittel ausreichen. Das arme Vieh, erst muss es bis zur totalen Erschöpfung Menschen und Güter transportieren, dann soll es sich noch von Perversen beglücken lassen und wenn es dann tot umfällt, dient es noch als Wurstlieferant und wenn nicht, kann man ihn auch bei lebendigem Leib schächten, qualvoller Erstickungstod bei Bewusstsein, damit das ‚Fleisch schön halal wird.
    Wir sind auf dem besten Weg in das Mittelalter der Barbaren zurück, dann schön fleißig Grüne wählen.

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