Eine Weltregierung – notfalls mit Gewalt – zum „Wohlergehen“ der Menschheit ?

Von Felizitas Küble

Wer hat nicht schon den Spruch gehört: „Und bist Du nicht willig, dann brauch ich Gewalt“. – Manchmal wollen diese Rechtsbrecher dabei nur „unser Bestes“, aber wir sehen es dummerweise nicht ein.

Dann gibt es noch den moralischen Grundsatz, wonach der Zweck die Mittel nicht heiligt.

Immanuel Kant, einer der größten Philosophen der Neuzeit, hat dieses Prinzip als wesentliche Maxime seiner Rechtslehre grundgelegt.

Daher stellte der Königsberger Philosoph klar, daß auch vermeintlich gute Zwecke sich keiner falschen Methoden bedienen dürfen. Das Entscheidende sind nämlich nicht wohlklingende Absichten und Ziele, sondern die Einhaltung des Rechts.

Das gilt auch und vor allem für die Politik, denn diese muß – so Kant – ihre Knie vor dem Recht beugen.

Mit anderen Worten: Die Moral hat den Vorrang vor der Macht, wobei Kant aber keinem wolkigen, wohlfeilen Moralismus  – und erst recht keiner Schwärmerei  – das Wort redet, sondern auf der Einhaltung der Rechtsordnung besteht, die sich wiederum  – gut philosophisch  –  am Naturrecht (und dieses am Wesen der menschlichen Natur) orientiert und nicht etwa willkürlich herbeigeführt werden soll.  

Die höchste Ebene politischer Macht wäre zweifellos eine Weltregierung. Viele plädieren dafür mit dem Argument, damit werde das Ende zwischenstaatlicher Kriege ermöglicht.

Kant: Friedensbund statt Weltstaat

Immanuel Kant lehnt einen solchen Weltstaat ab  – vor allem sieht er darin einen „seelenlosen Despotismus“ mit nachfolgender Anarchie schwarz vor Augen – nachzulesen in seiner weltbekannten Schrift „Zum ewigen Frieden“, die vor 225 Jahren – also 1795  – erschien.

Er empfiehlt stattdessen einen freien Friedensbund souveräner (unabhängiger) Staaten, bei denen Recht vor Macht ergeht.

Dr. Thomas W. Pogge ist ein deutsch-amerikanischer Philosoph, der unter dem Titel „Globales Europa – zum ewigen Kant“ vorgibt, gleichsam den Königsweg gefunden zu haben. 

Im Züricher Debattenmagazin „Schweizer Monat“ schreibt der Professor, er plädiere für eine „globale Einigung“ auf Weltebene – gemeint ist damit eine Weltregierung, wenngleich es auf den unteren Ebenen (Länder, Regionen) begrenzte Entscheidungsebenen geben soll, aber keine souveränen Staaten wohlgemerkt.

Pogge bemängelt an Kants Friedenskonzept, daß er diesen Weg nicht aufzeigte  – wobei der Autor nicht bedenkt, daß genau dies der Rechtslehre sowie der Pflichtethik des Philosophen fundamental widersprechen würde.

Doch der Herr Professor ist immerhin realistisch genug, um zu wissen, daß ein föderaler Weltstaat im Falle seiner Verwirklichung nicht überall auf Gegenliebe stoßen würde – und damit wären wir beim eingangs zitierten Spruch: „Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gewalt“.

Genau das schlägt Pogge nämlich zur Zähmung der Widerspenstigen vor:Wirtschaftliche Sanktionen, sogar militärische Intervention, wären zur Durchsetzung nötig.“

Wohlgemerkt: „Militärische Interventionen“, also nichts anderes als Kriegsführung gegen Staaten, die weiter souverän bleiben wollen.

Natürlich  – wie immer bei den Ideologen – geschieht das alles nur zum Weltbesten und Wohle der Menschheit, denn abschließend heißt es, alle Staaten, ob reich oder arm, hätten ein Interesse daran, die „Doktrin absoluter staatlicher Souveränität nach und nach abzuschwächen“ – und sie sollten „in dem Wohlergehen der ganzen Menschheit ein verstärktes Anliegen sehen“.

Immanuel Kant hat hingegen in seiner  Schrift „Zum ewigen Frieden“ genau diese „Logik“ angeprangert, wonach der angeblich so hehre Zweck die rechtswidrigen Mittel heilige.

Quelle für die Zitate: https://schweizermonat.ch/globales-europa-zum-ewigen-kant/#


Nachruf von Papst Benedikt zum Tod seines Bruders Georg Ratzinger

Schreiben von Benedikt XVI. an den Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer:

Lieber Bischof Rudolf!

In dieser Stunde, in der Du meinem Bruder den letzten brüderlichen Dienst erweist, ihm das Geleit auf dem letzten irdischen Wegstück gibst, bin ich mit dabei. Es drängt mich, ein Wort des Dankes zu sagen für alles, was Du in diesen Wochen des Abschieds getan hast und tust.

Mein Dank gilt auch all denen, die sichtbar oder unsichtbar in diesen Wochen bei ihm waren und ihm ihre Dankbarkeit für das gezeigt haben, was er in seinem Leben für sie getan und erlitten hat.

Das Echo auf sein Leben und Wirken, das ich in diesen Tagen in Form von Briefen, Telegrammen und e-mails erhalten habe, geht weit über das hinaus, was ich mir hatte vorstellen können. Menschen aus vielen Ländern, aus allen Ständen und Berufen haben mir geschrieben in einer Weise, die mein Herz berührte.

Jedem einzelnen müßte eigentlich eine persönliche Antwort zukommen. Dazu fehlen mir leider Zeit und Kraft, und ich kann nur bei dieser Gelegenheit allen danken für das Mitgehen in diesen Stunden und Tagen. Der Satz von Kardinal Newman bewahrheitet sich für mich gerade jetzt: „Cor ad cor loquitur.“ Durch das Papier hindurch und über alles Papierne hinaus spricht Herz zu Herz.

Es waren vor allem drei Eigenschaften meines Bruders, die in vielen Varianten immer wiederkehrten und die auch mein persönliches Gefühl in dieser Stunde des Abschieds wiedergeben. Zuerst und vor allem wird immer wieder gesagt, daß mein Bruder die Berufung zum Priestertum zugleich als musikalische Berufung empfangen und verstanden hat. Schon in Tittmoning in den ersten Jahren seines Schullebens hat er sich über die Kirchenmusik sorgsam nicht nur informiert, sondern erste Schritte getan, um sie selbst zu erlernen.

Er hat sich in Tittmoning oder in Aschau darüber erkundigt, wie der Beruf heiße, den ein Priester am Dom für die Kirchenmusik ausübt. Dabei hat er den Namen Domkapellmeister erfahren, in dem er irgendwie die Richtung seines Lebens angedeutet sah.

Als er tatsächlich zum Domkapellmeister in Regensburg berufen wurde, war es ihm Freude und Schmerz zugleich, denn unsere Mutter war fast gleichzeitig mit Domkapellmeister Schrems aus dieser Welt abgerufen worden. Wenn Mutter weiter gelebt hätte, hätte er den Ruf nicht angenommen, Chef der Regensburger Domspatzen zu sein. Dieser Dienst ist für ihn immer mehr zur Freude geworden, die freilich durch vielerlei Leid erkauft werden mußte.

Feindseligkeit und Ablehnung haben vor allem anfangs nicht gefehlt. Aber zugleich ist er Vater für junge Menschen geworden, die ihm dankbar als seine Domspatzen zur Seite standen und stehen. Ihnen allen gilt auch mein herzlicher Dank in dieser Stunde, in der ich neu erleben und erfahren durfte, wie er als Priester und als Musiker priesterlicher Mensch gewesen und immer neu geworden ist.

Eine andere Eigenschaft meines Bruders möchte ich noch erwähnen. Da ist zum einen seine heitere Geselligkeit, sein Humor, seine Freude an den guten Gaben der Schöpfung. Zugleich aber war er ein Mann des direkten Wortes, indem er seine Überzeugung offen aussprach. Er hat über zwanzig Jahre in weitgehendster Blindheit gelebt und war so von einem guten Teil der Wirklichkeit ausgeschlossen. Dieser große Verzicht war immer schwer für ihn. Aber er hat ihn auch stets von innen her angenommen und bestanden.

Im letzten aber war er doch ein Mensch Gottes. Auch wenn er seine Frömmigkeit nicht zeigte, so war sie doch über alle Nüchternheit und Redlichkeit die eigentliche Mitte seines Lebens.

Am Schluß möchte ich dafür danken, daß ich in den letzten Tagen seines Lebens noch einmal mit ihm zusammen sein durfte. Er hat nicht um einen Besuch von mir gebeten. Aber ich spürte, daß es die Stunde war, um noch einmal zu ihm zu fahren. Für dieses innere Zeichen, das der Herr mir geschenkt hat, bin ich zutiefst dankbar.

Als ich mich am Montag, dem 22. Juni, morgens bei ihm verabschiedete, wußten wir, daß es ein Abschied aus dieser Welt für immer sein würde. Aber wir wußten auch, daß der gütige Gott, der uns auf dieser Welt dieses Zusammensein geschenkt hat, auch in der anderen Welt regiert und uns dort ein neues Miteinander schenken wird.

Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles, was Du getan, erlitten und mir geschenkt hast!

Und Vergelt’s Gott nochmals Dir, lieber Bischof Rudolf, für den ganz außergewöhnlichen Einsatz, den Du in diesen für uns beide nicht leichten Wochen geleistet hast.

Herzlich
Dein Benedikt XVI.

Quelle (Text/Fotos): https://www.bistum-regensburg.de/news/wort-von-papst-em-benedikt-xvi-zum-tod-seines-bruders-georg-7551/


Baden-Württemberg: Landesregierung will Uni-Ärzte zu Abtreibungen zwingen

Zu dem Vorhaben der Baden-württembergischen Landesregierung, zu prüfen, inwieweit Ärzte an Unikliniken zur Durchführung von Abtreibungen verpflichtet werden können, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto), heute in Augsburg:

Noch mehr Möglichkeiten bereit zu stellen, ungeborene Kinder vor ihrer Geburt zu töten, stellt offensichtlich eine der größten Sorgen der baden-württembergischen Landesregierung dar – so groß, dass nun sogar erwogen wird, die Beteiligung von Ärzten in Universitätskliniken, die direkt dem Land unterstellt sind, verpflichtend zu machen.

Dieses Vorhaben ist aus mehreren Gründen verwerflich.

Ärzte auch nur ansatzweise zu nötigen, an Abtreibungshandlungen in irgendeiner Form mitzuwirken, widerspricht zutiefst dem hippokratischen Eid. Ärztliches Handeln ist immer darauf ausgerichtet, Krankheiten zu heilen, Leben zu schützen und zu bewahren – aber niemals darauf, Tötungshandlungen durchzuführen.

Insbesondere dann nicht, wenn der zu tötende Mensch ein wehrloses Kind ist. 

Mit gutem Grund sinkt die Zahl der Ärzte, die dies tun wollen, kontinuierlich: jeder, der ein ungeborenes Baby im Mutterleib schon einmal per Ultraschall hat beobachten können, der gesehen hat, wie es strampelt und am Daumen lutscht, hat ein Problem damit, es einfach abzusaugen, zu zerstückeln oder tot zu spritzen.

Darüber hinaus gilt, dass im Einzelfall mit solchen Nötigungen von Ärzten auch ein Straftatbestand vorliegen kann, wenn Ärzte bspw. zu unethischen oder Tötungshandlungen genötigt werden. Nach wie vor und aus gutem Grund handelt es sich bei Abtreibungen um Straftaten, die lediglich unter bestimmten Bedingungen ausnahmsweise straffrei gestellt sind.

Es ist nahezu grotesk, dass eine Landesregierung nun prüft, inwieweit Ärzte zu solchen Handlungen verpflichtet werden sollen und verstößt darüber hinaus gegen die europäische Menschenrechtskonvention, die in Artikel 9 ausdrücklich die Gewissensfreiheit gewährleistet.

Das Vorgehen der baden-württembergischen Staatssekretärin im Landessozialministerium, Barbara Mielich (Die Grünen), die dieses Vorhaben der Landesregierung in einem Interview mit der taz dargelegt hat, reiht sich ein in eine lange Kette von gleichgelagerten Versuchen, Ärzte zum Teil auch gegen deren Willen mit den Mitteln des Arbeitsrechts gefügig zu machen und entspricht ganz der Linie der grünen Partei, die zwar den Klima- und Umweltschutz als ihr ureigenstes Thema begreift, den Schutz des ungeborenen Lebens jedoch für einen Anachronismus hält, den es zu beseitigen gilt.

Diese Haltung wirft es ein Schlaglicht auf die Ignoranz, mit der Frauen in Not seitens der Grünen und nun offensichtlich auch der baden-württembergischen Landesregierung insgesamt begegnet wird: eine Abtreibung ist für die allerwenigsten Frauen die Lösung ihres Problems, sondern nur der Beginn einer neuen Phase des Leidens.

Echte Hilfe und finanzielle Unterstützung von jungen Müttern und Familien, die ihnen Mut machen und eine Perspektive für ein Leben mit Kind ermöglichen, wären die wirkliche Aufgabe einer Landesregierung. 

Es ist bedauerlich, dass eine Landesregierung die Hilfe und Unterstützung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt Organisationen wie der ALfA überlässt, die umfassend für Frauen in Not da sind, und stattdessen erwägt, Ärzte notfalls unter Zwang dazu zu verleiten, gegen ihr Berufsethos zu handeln und anstatt Menschen zum Leben zu verhelfen, sie gezielt tötet.“

Die ALfA fordert die Landesregierung daher eindringlich auf, jegliche Pläne zur Verpflichtung von Ärzten, an Abtreibungshandlungen mitzuwirken, umgehend auf Eis zu legen.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


Münster: AfD ruft Bürger zur erneuten Wahl des CDU-Oberbürgermeisters auf

Pressemitteilung des AfD-Kreisverbands Münster:

Das Modell Schwarz-Grün ist in Münster gescheitert. Es ist zum einen gekennzeichnet durch eine desaströse Haushaltssituation, zum anderen durch eine ideologiegeleitete Politik, bei der der Schwanz längst mit dem Hund wedelt:

De facto bestimmt in wesentlichen Sach- und Richtungsfragen nicht mehr die CDU.

Tonangebend ist vielmehr der grüne Juniorpartner, der sowohl die Union als auch den von ihr gestellten Oberbürgermeister Markus Lewe vor sich hertreibt.

BILD: Die Spitze des historischen Rathauses von Münster

Auf diese Weise ist Münster in der fatalen Situation, dass die Grünen die Stadt auf links umkrempeln. Mit jedem Jahr von Schwarz-Grün ein Stück mehr. Bis unsere Stadt nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.

Die CDU gestaltet nicht mehr nach eigenen Maßstäben selbst, wozu ihr der Wähler einen Auftrag erteilt hat; sie schaut nur zu – und sie lässt zu.

Unser Ziel ist es, mit einer möglichst starken AfD demokratische Alternativen zum bisherigen Kurs aufzuzeigen, im Rat der Stadt Münster wie auch in den Bezirksvertretungen. Gegenmodelle zu einem politischen Kurs, der unsere Heimatstadt Münster in vielerlei Hinsicht auf Dauer beschädigt – in politischer und finanzieller, aber auch in gesellschaftlicher und kultureller Hinsicht.

BILD: Martin Schiller ist Ratsherr der AfD in Münster

Das Sündenregister von Schwarz-Grün in Münster reicht von desaströser Verschuldung und einer Verkehrspolitik nach dem Klientelprinzip über die Vernachlässigung von Familien sowie das zeitgeistige Andienen an Minderheiten bis hin zu Gesellschaftsexperimenten aller Art.

Hierzu braucht Münster notwendig eine politische Alternative im Rathaus, die wieder die breite Mitte der Gesellschaft in den Mittelpunkt der politischen Betrachtung rückt: eine möglichst starke AfD.

Die Kommunalwahlen sind aber nicht nur eine Wahl zur Bürgervertretung im Rat der Stadt und in den münsterischen Stadtbezirken. Sie entscheiden auch darüber, wer künftig als Oberbürgermeister an der Spitze der Stadtverwaltung steht.

Egal, wie viele der kleineren Parteien einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufstellen – die OB-Wahl wird am Ende zwischen ZWEI Kandidaten entschieden.

Ein Blick auf die Kandidatenliste für das Oberbürgermeisteramt zeigt: In Münster macht Links mobil. Auf der einen Seite Markus Lewe als OB-Kandidat der CDU. Auf der anderen Seite stehen die Grünen mit Peter Todeskino. Hinzukommen noch weitere chancenlose Kandidaten, die alle politisch leicht links bis extrem links orientiert sind.

In Münster wird die OB-Wahl ein Wettbewerb zwischen zwei Köpfen, dem linksgrünen Kandidaten Peter Todeskino und Markus Lewe.

Die AfD Münster hat intensiv über die Aufstellung eines eigenen OB-Kandidaten diskutiert. Am Ende steht für uns die bewusste Entscheidung: Wir stellen keinen eigenen Kandidaten auf.

BILD: Eine Fußgängerzone in Münster

Denn wir glauben, dass angesichts der Mobilmachung von links eine weitere Aufsplitterung des politisch bürgerlichen Lagers – und das lediglich für ein kollektives Kandidaten-Schaulaufen im ersten Wahldurchgang! – keine dienliche und konstruktive Haltung im politischen Wirken für unsere Stadt ist.

Die AfD ruft stattdessen bereits für den ersten Durchgang der Oberbürgermeisterwahlen alle Bürger Münsters zur Wahl Markus Lewes als Kandidat des bürgerlichen Lagers auf.

Wir halten Markus Lewe für fähig, die breite Mitte der Stadtgesellschaft Münsters zu vertreten. Nämlich dann, wenn es ihm gelingt, sich aus der erdrückenden Umklammerung durch die grünen Gesellschaftstüftler zu befreien, wenn es ihm gelingt, sich wieder an die Spitze einer bürgerlichen Politik im Rathaus zu stellen. Einer Politik also, die das Wohl der Mehrheitsbevölkerung im Auge hat, statt einen Ausverkauf im Zeichen linker Experimente mit unserer Stadt zu betreiben.

Unseren Aufruf zur Wahl Lewes als Oberbürgermeister möchten wir gleichzeitig verstanden wissen als einen Appell, den schwarz-grünen Ring, der sich um Münster gelegt hat, zu durchbrechen und endlich wieder Politik für die Mehrheit der münsterschen Stadtgesellschaft zu betreiben.

Mit einer möglichst starken AfD im Rat und in den Bezirksvertretungen wollen wir einen klaren, kritischen, konstruktiven Beitrag dazu leisten.

Die Kommunalwahlen 2020 – sie sind tatsächlich für unsere Heimatstadt Münster eine Schicksalswahl. Dem links-grünen Gesellschaftsexperiment mit einer ganzen Stadt als Versuchskaninchen muss eine neue bürgerliche, solide Politik für die Mehrheit der Bevölkerung entgegengesetzt werden.

Dies geht nur mit einer möglichst starken AfD in den Bürgervertretungen, die den Finger in Wunden legt, die konstruktive Lösungsvorschläge formuliert, die als Stimme der Vernunft im Sinne der Bevölkerungsmehrheit spricht.  


Schwarzafrikanischer Kardinal Napier warnt eindringlich vor „Black Lives Matter“

Wie die amerikanische Nachrichtenseite „LifeSiteNews“ gestern berichtete, übt der südafrikanische Kardinal  Wilfrid Fox Napier (siehe Foto) scharfe Kritik an den christenfeindlichen Umtrieben, der Gender-Agenda und Homosex-Propaganda von „Black Lives Matter“ (BLM).

Diese in ihrem Programm neomarxistisch geprägte Bewegung gegen „Rassismus“ zeigt immer deutlicher ihr antichristliches Gesicht, etwa durch das Zerstören katholischer Heiligenstatuen, Bildwerke oder sonstiger christlicher Symbole in den USA.

BLM werde, so der Erzbischof von Durban (sein Bistum ist an der südafrikanischen Küste gelegen) von Interessen und Gruppen angeführt, „die sich für den Abbau der Werte, Strukturen und Institutionen einsetzen, die im Laufe der Jahrhunderte die besten Zivilisationen und Kulturen untermauert haben.“

Der Würdenträger berief sich in seiner Kritik auf die Gründungserklärung von ‚Black Lives Matter‘, die antichristliche Ziele enthalte.

Auf der BLM-Webseite wird die sozialistische Vergesellschaftung der Kindererziehung propagiert: „Wir lösen das vom Westen vorgeschriebene Kriterium der Kernfamilienstruktur auf, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien und ‚Dörfer‘ unterstützen, die gemeinsam füreinander sorgen, insbesondere für unsere Kinder“.

Zudem wies der Kardinal auf die innere Widersprüchlichkeit von BLM hin, die nicht gegen die Abtreibung von Ungeborenen eintrete, so daß dieses vielfach betroffene „schwarze Leben“ dort nicht zähle. Die Bewegung rede viel von „Gewalt“, aber nicht von der tödlichen Gewalt, „die Babys im Mutterleib zugefügt wird“, so der Kardinal weiter.

Auch der US-amerikanische  Bischof Joseph Strickland aus Tyler in Texas kritisierte die Bewegung und stellte klar, daß sich BLM einer „gefährlichen Agenda“ gegen christliche Werte verschrieben habe, z.B. in ihren familienfeindlichen Positionen.

Quelle der Zitate: https://www.lifesitenews.com/news/african-cardinal-criticizes-black-lives-matter-movement-for-dismantling-civilization