Afrika: Tragen Weiße die Schuld an der Krise?

Von Peter Kiefer

Simbabwes Vizepräsident hat den ehemaligen Kolonialmächten die Wahrheit für das Elend in ganz Afrika förmlich um die Ohren gehauen: „Wir erhielten unsere politische Unabhängigkeit, aber der weiße Mann gab uns nie das Wissen, wie man die Wirtschaft führt.“ (Kembo Mohadi im Sender ZBC in Gwanda).

Das sagt ein Mann, der noch vor Erreichen der Mittleren Reife von seiner Schule geflogen ist. Während man in Deutschland wenigstens zwei Semester Theaterwissenschaft studiert haben muss, um Bundestagsvizepräsidentin zu werden, genügt in Simbabwe schon die abgeschlossene Grundschule, um Vizepräsident der Republik zu werden.

Unter den Briten nannte sich das Land noch Rhodesien, benannt nach dem britischen Unternehmer und Politiker Cecil John Rhodes, der die Kolonie für das britische Weltreich ‚erwarb‘ und es zur ‚Kornkammer Afrikas‘ entwickelte.

Unter der Diktatur des Rebellen und Kommunistenführers Robert Mugabes, der die staatliche Unabhängigkeit erstritt, versank das Land aber im wirtschaftlichen Chaos.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass dieser vom sowjetischen Ostblock unterstützte Tyrann in seiner langjährigen Amtszeit die Millionen – wenn nicht Milliarden – aus dem Westen nicht zur Entwicklung seines Landes eingesetzt hat, sondern sich davon einen Harem hielt und einen Palast wie aus ‚1001 Nacht‘ bauen ließ, mit goldenen Armaturen und anderem orientalischen Schnickschnack.

Auch zu seiner Zeit gab es schon afrikanische Studenten an allen möglichen westlichen Universitäten, vor allem in England, aber auch in Deutschland. Heute studieren allein in Deutschland über 14.000 Afrikaner aus Subsahara-Afrika, die meisten davon aus Kamerun, aus Nordafrika um die 10.000  –  eigentlich genug Potential für einen angemessenen Wissenstransfer.

Es ist eine Tragödie, mit anschauen zu müssen, wie ein an Naturschätzen und Rohstoffen gesegneter Kontinent von den eigenen korrupten Eliten an einer vernünftigen Entwicklung gehindert wird  – und diese dann für ihr eigenes Versagen auch noch die bösen Weißen verantwortlich machen.

Wie wir gerade sehen, halten es auch Schwarze in den USA nicht anders, im Gegenteil: sie stilisieren einen Kriminellen zum Helden.

Diese Idiotie wird nur noch getoppt von jenen Weißen, die vor der ‚Black Lives Matter‘-Bewegung auf die Knie fallen.

 

 


16 Kommentare on “Afrika: Tragen Weiße die Schuld an der Krise?”

  1. Anonymous sagt:

    Vielleicht kann ich auch etwas zu der nachfolgenden Behauptung sagen, das auch veröffentlicht wird?

    „Sie stilisieren einen Kriminellen zum Helden.“

    Gemeint ist George Floyd, der brutaler Polizeigewalt zum Opfer gefallen ist.

    Ich finde es wirklich nur schwer erträglich, den Mann einfach so als „Kriminellen“ abzustempeln, als würde ihn das definieren und sein Menschsein ausmachen und als würde das die Gewalt, die ihm widerfahren ist, in irgend einer Weise rechtfertigen.

    Mit dem christlichen Menschenbild ist das jedenfalls unvereinbar. Ebenso mit der Menschenwürde, die auch einem George Floyd zukommt.

    Ich möchte daran erinnern, dass Jesus mit Vorliebe die Gesellschaft mit Kriminellen gepflegt hat. Mit Zöllnern, die Menschen bestahlen und Prostituierten. Dazu noch mit Säufern und anderem lichtscheuem Gesindel. Und er hat denen keineswegs erst mal „die Leviten gelesen“, sondern sie ins Reich Gottes eingeladen. Den selbstgerechten „anständigen“ Pharisäern hingegen hat er bestätigt, das Reich Gottes zu verfehlen.

    Dazu kommt, dass niemand in den Schuhen von George Floyd gelaufen ist,. Keiner kennt sein Leben und kann beurteilen, warum er welche Entscheidungen getroffen hat. Der Mann hatte ein sehr durchwachsenes Leben hinter sich:

    Floyd wuchs in Houston, Texas, auf. Er spielte Fußball und Basketball während der High School und im College. Er hatte mehrere Jobs inne und war außerdem Hip-Hop- Künstler und Mentor in seiner Religionsgemeinschaft. Zwischen 1997 und 2005 wurde er wegen acht Verbrechen verurteilt; 2009 akzeptierte er ein Plädoyer für einen 2007 verschärften Raubüberfall. Er saß deswegen vier Jahre im Gefängnis. 2014 zog er in die Gegend von Minneapolis und fand Arbeit als LKW-Fahrer und Türsteher . Im Jahr 2020 verlor er während der COVID-19-Pandemie seinen Sicherheitsjob .

    Freunde und Familie nannten ihn Perry und charakterisierten ihn als „sanften Riesen“.

    Quelle: Übersetzung aus https://en.wikipedia.org/wiki/George_Floyd

    Das alles zeichnet das Bild eines Mannes, der verzweifelt versucht hat, wieder auf die Beine zu kommen und ein anständiges Leben zu führen. Ihn deshalb mit dem Begriff „Krimineller“ abzustempeln, wird ihm nicht gerecht.

    Auslöser seines gewaltsamen Todes war eine Anzeige, wonach er versucht haben soll, etwas mit einem gefälschten 20 Dollar-Schein zu bezahlen. Ob dieser Verdacht zutrifft, ist mir nicht bekannt. Was aber bekannt ist, dass man durch das Bezahlen mit einem gefälschten Dollarschein – wobei er die Fälschung gar nicht wissen musste – sein Leben nicht verwirkt hat.

    Und nun zur angeblichen „Heldenstilisierung“:

    Zunächst verweise ich auf https://en.wikipedia.org/wiki/George_Floyd#Memorials_and_legacy da ich keine Lust habe, das alles zu übersetzen und hier zu wiederholen. Nur soviel: Es begann mit Gedenkgottesdiensten, hatte also etwas mit dem christlichen Glauben zu tun. Nach Jesu eigenen Worten, ist er zutiefst solidarisch mit jedem, der zu Unrecht verfolgt, gequält und ermordet wird.

    Der springende Punkt aber ist folgender:

    Polizeigewalt gegen Schwarze ist in den USA nichts Neues. Durch das Video ist der Todesfall George Floyd aber zu einem exemplarischen Beispiel und Sinnbild dazu geworden. Gleichzeitig besteht so die Chance, das Thema endlich anzupacken. Nun hat natürlich George Floyd das alles nicht beabsichtigt. Wie auch? Er ist ja Opfer. Aber sein Leiden unter dem Knie des brutalen Polizisten kann etwas Positives bewirken.

    Dieser Gedanke sollte zumindest Katholiken nicht fremd sein.

    Und dafür kann man ihn schon ehren. Finde ich jedenfalls.

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  2. Anonymous sagt:

    Schade, dass sich Herr Kiefer nicht sachkundig mit der Kolonialgeschichte auseinander setzt. Dann würde ihm auch der negative Einfluss der Kolonialmächte auf die unterworfenen Völker auffallen. Von Genoziden gegenüber der afrikanischen Bevölkerung wollen wir erst gar nicht reden. Und es würde ihm auch auffallen, dass viele nunmehr unabhängige afrikanische Staaten nur dort weiter gemacht haben, wo ihre Besatzer aufgehört haben.

    Das bedeutet nicht, dass die Machthaber in Afrika unschuldig am Zustand ihrer Länder sind. Natürlich sind sie das nicht. Aber man darf nicht vergessen, dass viele von denen von Kolonialmächten ausgebildet wurden.

    Robert Mugabes Werdegang beleuchtet das:

    „Robert Mugabe entstammt einer armen Familie und wuchs in der Kutama-Mission, heute Zvimba-Distrikt, nordwestlich von Salisbury (dem heutigen Harare), auf. Er war Shona und gehörte der Gruppe der Zezuru an. Mugabe wurde in der Familie und schulisch katholisch erzogen. Er besuchte sechs Jahre lang das von Jesuiten betriebene St Francis Xavier College der Kutama-Mission. Seine intellektuellen Fähigkeiten verhalfen ihm zu einer Ausbildung als Grundschullehrer an dieser Einrichtung. Mit diesem Berufsabschluss war Mugabe in den 1940er Jahren an mehreren Schulen Südrhodesiens tätig, darunter für die Hope Fountain Mission und die Dadaya Mission. Im Verlaufe dieses ersten beruflichen Lebensabschnitts absolvierte er die Stufen der Sekundarstufe und konnte nun ein Studium an der UNISA beginnen. Als Mugabe 1949 ein Stipendium für Fort Hare gewann, wechselte er an das damalige South African Native College bei Alice in der Südafrikanischen Union.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mugabe#Ausbildung_und_fr%C3%BChe_Politisierung

    Mugabe war gläubiger Katholik. Mit Kritik an ihm hielt sich aber die Kirchenspitze vornehm zurück.

    Letztendlich krankten auch wohlmeinende Aktivitäten der Kolonialmächte und der Kirchen daran, dass man einfach versuchte, den Menschen in Afrika eine über Jahrhunderte gewachsene westliche Sichtweise zu Demokratie etc. über zu stülpen, während gleichzeitig fleißig die Ressourcen Afrikas ausgebeutet werden. Übrigens bis zum heutigen Tag.

    Das Elend in Afrika hat sehr komplexe Ursachen. Von westlichem Überlegenheitsdenken sollte man sich daher schnell verabschieden.

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    • Guten Tag,
      Mugabe war erklärter Marxist und seine Diktatur wurde vom sowjetischen Ostblock jahrzehntelang unterstützt.
      Daß er einst in einer katholischen Schule unterrichtet wurde, ändert doch nichts an seiner späteren politischen Kehrtwendung.
      Zudem geht es nicht um das „Überstülpen“ westlicher Demokratievorstellungen, wenn hier die Tyrannei in einem Land beklagt wird.
      Als ob die schwarze Bevölkerung dort sich mit Diktaturen anfreunden möchte.
      Schwarze wollen genauso fair und rechtsstaatlich regiert werden wie andere Völker auch. (Oder etwa nicht?! Das wäre sonst verkappter Rassismus!))
      Und noch etwas: Gerade die katholischen Bischöfe – und damals sogar Papst Benedikt selbst – haben sich (entgegen Ihrer Behauptung) deutlich gegen Mugabe und auf Seiten des unterdrückten Volkes gestellt – z.B. vor 13 Jahren, als der Tyrann noch voll an der Macht war:
      https://www.welt.de/welt_print/article802930/Bischoefe-in-Simbabwe-warnen-vor-Aufstand-der-Massen.html
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Der Artikel in der Welt enthält kein einziges kritisches Wort von Benedikt persönlich gegen Mugabe. Alles so diplomatisch wie möglich formuliert, um niemand zu erschrecken., Die neun Bischöfe waren da schon klarer. Das wusste ich bisher nicht.

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      • Guten Tag,
        Papst Benedikt hat sich ausdrücklich mit dem deutlichen Scheiben der Bischöfe gegen Mugabe solidarisiert und von einer „schweren Krise“ in dem Land gesprochen.
        Das ist deutlich genug für einen Papst, zumal ja die Bischöfe schon alles klar angeprangert haben.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  3. Willibald Reichert sagt:

    Herr Jahndel, die ÖDP hatte vor einigen Jahren keine Skrupel, in ihrer Mitgliederzeitschrift Werbung für ein Abtreibungsschiff zuzulassen. Ich hatte das hier schon einmal mitgeteilt.
    Das beweist doch, daß diese Nischenpartei für einen Lebensschützer unwählbar ist!

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Willibald Reichert:

      Realistischerweise wird es wohl nicht mehr möglich sein, in Deutschland ein Abtreibungs-Verbot durchzusetzen. Dies zeigt leider, wie weit die dekadente, seelisch-psychisch entwurzelte deutsche Gesellschaft schon entchristianisiert worden ist. Wir leben in einer neo-heidnischen Freimaurer-Gesellschaft.
      Auch dieser abartige destruktive Abtreibungskult als pure Ideologie wider Vernunft und Rationalität und Ethik und Moral und mit häufig seelisch-psychisch negativen Folgen für die Frauen. Siehe dazu auch den INternetauftritt von Eva Hermann und die christliche Psychologin Christa Meves und den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Das ist leider alles wahr. Andererseits aber – auch die vom Westen Afrika erpresserisch aufgezwungenen neoliberalen Freihandels-Verträge trugen zum Elend Afrikas und auch zur Zerstörung des einheimischen Handwerkes und etwa der einheimischen Textil-Industrie und Landwirtschaft bei.
    Ebenso die destruktiven Finanzspekulationen und Hedge-Fonds, welche künstlich etwa das Getreide verteuerten – siehe auch die Warentermin-Börsen in Chicago – und immer wieder Hungersnöte auslösten. Auch die Tatsache, dass durch Bioöl bzw. Biodiesel Getreide verschwendet wurde und künstlich verknappt und verteuert wurde, auch durch dessen Verwendung als Viehfutter und durch diverse Spekulantien usw.
    Ich empfehle eine Lektüre des französischen Soziologen und Politologen und Statistikers und Demographen Emmanuel Todd zur Volkswirtschaftslehre und auch des Soziologen Jean Ziegler und auch von Al Gore mit seinem Buch „Wege zum Gleichgewicht – ein Marshallplan für die Erde“ und auch die besagte globale Marshallplan-Initiative und Prof. Bernd Senf aus Berlin als Volkswirt im Ruhestand zu VWL und psychosozialen Hintergründen usw. usw.

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  5. Manfred Schlicht sagt:

    Danke für den Beitrag- sie sprechen mir aus dem Herzen

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  6. killema sagt:

    Was sind diese Weißen doch bedeppert. Nicht nur in Amerika wird ein Krimineller zum Idol der Schwarzen erhoben. Nein, in Deutschland wird, ohne nachzudenken, das gleiche gemacht. Das Faseln gewisser Grüner, wir seien schuld am Elend in Afrika – sollen die mal nach Simbabwe gehen und sich die Hinterlassenschaft des großen Führers Mugabe ansehen, dann werden sie sehen, wer für das Elend Schuld trägt. Südafrika, das reiche Land, ist auch auf dem Weg ins Elend.

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    • Anonymous sagt:

      killema,

      nur falls Sie es nicht wissen:

      In Gottes Augen ist JEDER Mensch, also auch Sie, ein Krimineller. Denn wir alle haben Gottes Gebote gebrochen. Wenn nicht in der Tat, so zumindest im Herzen. Niemand ist „gut“ und keiner ohne Schuld vor Gott. Und dennoch ist Christus für seine Feinde gestorben.

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      • Guten Tag,
        tun Sie doch nicht so, als ob es biblisch betrachtet überhaupt keine Unterschiede mehr gäbe – schließlich heißt es in der Hl. Schrift: „Auch der Gerechte fällt siebenmal am Tage“ – aber der Ungerechte wird das Reich Gottes nicht erben, das können Sie bei Paulus und seinen Lasterbriefen x-mal nachlesen.
        Keiner ist ohne Schuld – eine Binsenweisheit, aber nicht jede Schuld trennt vno Gottes Reich, sonst käme überhaupt niemand hinein. Und die Erlösung in Christus mu8 bußfertig angenommen werden. Wie sagte doch Christus: „Tut Buße!“ – Er hat zur UMKEHR aufgerufen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Frau Küble,

        ich habe nur die Wahrheit festgestellt:

        NIEMAND ist in der Lage, gerecht genug für den Himmel zu sein, sondern jeder ist ein Gesetzesbrecher. JEDER. Und da gibt es keinen Unterschied. Auch „Buße“ ist kein Werk, mit dem wir uns erlösen könnten.

        Paulus sagt, dass wer nur eine Vorschrift des Gesetzes gebrochen hat, nach der ganzen Härte des Gesetzes gerichtet wird. Weil Gottes Gesetz den vollständigen Gehorsam fordert. Das Gesetz spiegelt uns aber nur unsere Verdorbenheit und Unwilligkeit und Unfähigkeit, es zu halten.

        Das ist ja das Grundproblem mit dem Katholizismus, dass er versucht, noch irgendwie an das „Gute“ im Menschen zu appellieren, das aber nicht existiert. Damit wird das Ärgernis des Kreuzes eingeebnet. Ein Ärgernis, das darin besteht, dass es uns schonungslos unsere Gottferne und unsere Hoffnungslosigkeit, aus eigener Kraft, Gott zu nahen, aufzeigt.

        Jesus selbst sagte es überdeutlich: Nur Gott selbst ist gut.

        Das Evangelium ist nichts für diejenigen, die meinen, nur etwas „optimiert“ werden zu müssen; schon gar nicht durch gute Werke. Das Evangelium ist alles für diejenigen, die JEDE HOFFNUNG AUF SICH SELBST verloren haben. Sie kennen doch das Beispiel, das Jesus selbst erwähnt hat:

        „Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“ (Lukas 18, 10-14)

        Der Zöllner war GERECHTFERTIGT allein deshalb, weil er durch sein Gebet zum Ausdruck brachte, dass er auf Gottes Gnade vertraute. Der Pharisäer hingegen vertraute auf seine „guten Werke“, wegen denen er angeblich nicht so sei wie die anderen Leute. Und verfehlte so Gottes Gnade.

        Römer 3:20: Denn durch Werke des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht werden; durch das Gesetz kommt es vielmehr zur Erkenntnis der Sünde.
        Römer 3:23: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.
        Römer 3,24: Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus.

        Nein, Frau Küble, es gibt keine nennenswerten Unterschiede.

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      • Guten Tag,
        warum erklären Sie mir überflüssig, keiner sei gerecht genug, in dem Himmel zu kommen?! Das schrieb ich doch selber! GOTT selber ist es aber, der sehr wohl Unterschiede macht, das habe ich Ihnen doch nachgewiesen.
        Übrigens sollten Sie als selbsternannter Bibelexperte mal einsehen, daß die „Werke des Gesetzes“ nicht dasselbe sind wie die göttlichen Gebote oder gute Werke – vielmehr ist damit bei Paulus das jüdische Religionsgesetz mit seinen über 600 Ge- und Verboten gemeint, wie sich auch aus dem Kontext im Römerbrief klar ergibt.
        Geht es hingegen um die göttlichen Gebote – siehe Lasterkataloge – dann betont Paulus sehr wohl die Einhaltung des Willens Gottes – ebenso wie Christus:
        „Nicht jeder, der HERR HERR sagt, wird ins Himmelreich eingehen“ (also durchausd nicht jeder Gläubige), „sondern wer den Willen des himmlischen Vaters erfüllt“.
        Das zeigt ja gerade das Beispiel mit dem gläubigen (!) Pharisäer – oder wollen Sie ihm den Gottesglauben absprechen? Lächerlich.
        Fazit: Es gibt nicht nur sehr wohl „nennenswerte“, sondern sogar himmelweite Unterschiede: nämlich genau jene, die den Menschen – siehe Paulus – vom Gottesreich ausschließen, wogegen auch der Gerechte „siebenmal am Tag sündigt“, also Alltagssünden begeht.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Leider ist es Tatsache, dass viele Entwicklungsgelder der Entwicklungshilfe schlicht und einfach in der korrupten Verwaltung der Administration und bei korrupten Beamten und Politikern versickern. Siehe auch das „Internationale Forum für ein neues Paradigma“ und dessen Website etwa zu den BRICS Staaten für eine nachhaltige afrikanische Entwicklung und einen Wiederaufbau der Welt und speziell der 3. Welt und Entwicklungsländern nach den Verwüstungen des neoliberalen Freihandels und des Monetarismus der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft mit den korrupten Chicago Boys und des Neoliberalismus seit den 80er Jahren und der ganzen Umweltkatastrophen.

    Ökologisch Demokratische Partei, siehe auch FRanz Alt und Elmar Altvater und Prof. Margrit Kennedy

    http://www.oedp.de

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