Wiener Medizinethiker hält Manipulation des Corona-Virus im Labor für möglich

Wie das Kölner Domradio am 17. Juli berichtet, sagt der Medizinethiker und Theologe Matthias Beck, der zugleich Pharmazeut ist, es dauere wohl noch ein Jahr, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gäbe, denn das sei „sehr kompliziert“:

„Erstens muss man dieses Virus identifizieren. Das kann auch ständig mutieren, wie man das von den Grippeviren weiß. Deswegen muss man jedes Jahr neue Grippe-Impfstoffe herstellen.“

Der Professor an der Universität Wien fügt hinzu:

„Es gab vor paar Jahren diese CRISPR-Cas9-Methode, womit man genetisch Viren, Bakterien und andere Organismen manipulieren könnte.
Es könnte sein, dass dieser Virus manipuliert worden ist. Das hat aber gar nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.
Sondern es kann sein, dass es im Labor hergestellt worden ist. Und dadurch ist es so schwer, ihn zu erkennen, ihm habhaft zu werden und auch einen Impfstoff zu entwicke
ln.“

Siehe zur Labor-These unseren Artikel bereits vor sechs Wochen: https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/04/stammt-corona-aus-einem-chinesischen-labor/


8 Kommentare on “Wiener Medizinethiker hält Manipulation des Corona-Virus im Labor für möglich”

  1. Anonymous sagt:

    Frau Küble,

    Sie sind halt unbelehrbar und versuchen sich mit Wortklaubereien durchzuwursteln. Aber ich habe mein Bestes versucht.

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  2. Anonymous sagt:

    Also das Argument lautet:

    Weil man Viren manipulieren könne, könne Covid 19 in einem Labor hergestellt worden sein. Ja, mei … Was bringen derartige Konjuktive?

    Der Punkt war ja bisher, irgend eine Absicht zur Herstellung eines gefährlichen Virus zu unterstellen. Das geht dann noch einen Schritt weiter. Demgegenüber sagen Virenexperten, dass der Virus für eine absichtliche Manipulation zu schlecht gebaut sei.

    Es ist schlicht nicht nachweisbar, ob es sich bei dem Virus um eine „natürliche“ Mutation oder eine vom Menschen herbei geführte Mutation handelt. Und wer die vom Menschen gemachte Klimaveränderung leugnet wird doch bestimmt genauso skeptisch bei angeblich vom Menschen „geschaffenen“ Viren sein. Oder täusche ich mich da etwa?

    In beiden Fällen bestehen die gleichen Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines Impfstoffes.

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    • Guten Tag,
      belegen Sie doch Ihre Behauptung mit den „Virenexperten“, die sagten, der Virus sei für eine absichtl. Manipulation „zu schlecht gebaut“.
      Aber anscheinend sind Sie auch diesbezüglich als Universalgelehrter – wir wissen es schon – ein besonderer Fachmann.
      Wenn Sie übrigens den Link am Ende des Artikels gelesen hätten, wüßten Sie, daß ein Nobelpreisträger (vielleicht doch etwas kompetenter als Sie) auch die Manipulationsthese vertritt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Aber gerne belege ich das, denn ich behaupte nie etwas ins Blaue hinein. Desgleichen begründe ich, warum Montagnier falsch liegt:

        „Was die Forscher allerdings als unwahrscheinlich ausschließen, ist eine Entwicklung des Virus in einem Genlabor. „Wichtig ist, dass diese Analyse den Nachweis erbringt, dass SARS-CoV-2 weder ein Laborkonstrukt noch ein gezielt manipuliertes Virus ist“, schreiben sie in ihrer Untersuchung. Es gebe keine Belege für derartige genetische Manipulationen.“

        https://www.mdr.de/wissen/coronavirus-gut-an-menschen-angepasst-100.html

        Es gibt noch viel mehr Quellen dazu. Dazu unten mehr.

        Und wenn Sie sich auf Luc Montagnier beziehen, ist festzustellen, dass er für spekulative Behauptungen bekannt ist, die er nicht nachweisen kann:

        „In einem Interview für den Film House of Numbers (2009) behauptete Montagnier, dass eine gesunde Ernährung, Antioxidantien und Hygiene im Kampf gegen AIDS wichtiger seien als einschlägige Arzneimittel. Ein gesundes Immunsystem, gestärkt durch eine gesunde Ernährung bzw. Lebensweise, soll seiner These nach in der Lage sein, das HI-Virus ohne Medikamente restlos zu beseitigen. Diese Aussage widerspricht der bisherigen Ansicht, dass AIDS mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln nicht geheilt werden kann.

        Im Juli 2010 stellte Montagnier auf einer Konferenz eine neue Methode zum Nachweis von Virusinfektionen vor. Er behauptete, Lösungen, die die DNA krankheitsauslösender Bakterien und Viren wie HIV enthielten, seien in der Lage, niederfrequente Radiowellen auszusenden, die die umgebenden Wassermoleküle veranlassten, sich in Nanostrukturen zu ordnen. Diese Wassermoleküle könnten auch ihrerseits wiederum Radiowellen aussenden. Wasser behalte diese Eigenschaften auch dann, wenn keine Virus- oder Bakterien-DNA mehr nachweisbar sei. Ärzte könnten die Radiowellen verwenden, um Krankheiten zu erkennen. Montagniers Behauptungen sind wegen ihrer angeblichen Nähe zur Wassergedächtnislehre der zeitgenössischen Homöopathie stark umstritten.“

        https://de.wikipedia.org/wiki/Luc_Montagnier#Umstrittene_Positionen

        Wissenschaftlich gesehen hat der 87 jährige Virologe seine beste Zeit schon hinter sich.Doch auch er geht NICHT von einer gezielten Herstellung von Covid 19 aus. Und damit auch nicht von einer Absicht:

        „Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet.“

        Es ist nie falsch, zu lesen, was der Nobelpreisträger, auf den man sich beruft, denn wirklich gesagt hat. Aber auch die These von Montagnier vom „Laborunfall“ ist aber nicht haltbar. Dies ergibt der Faktencheck:

        „Besonders deutlich wurde Virologe Christian Drosten im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“. Auf eine Frage der Wissenschaftsjournalistin nach Montagnier und seinen Behauptungen, sagte Drosten: „Es ist schwierig für einen aktiven Wissenschaftler in der Virologie zu sagen, dass ein Nobelpreisträger im Fach Virologie Unsinn verbreitet. Aber das ist kompletter Unsinn.“

        Quelle: https://correctiv.org/faktencheck/2020/05/20/nein-in-sars-cov-2-wurden-nicht-im-labor-sequenzen-von-hiv-eingefuegt

        Montagnier bezog sich auf eine zurückgezogene Arbeit indischer Wissenschaftler, die noch keinen peer review durchlaufen hatte.

        „In einer Studie vom 14. Februar, die im Journal Emerging Microbes & Infections veröffentlicht wurde, wird zudem explizit widersprochen: HIV-1 habe nicht zum Genom des neuartigen Coronavirus beigetragen. Der Text bezieht sich direkt auf die Arbeit der indischen Forscher: Sie impliziere, dass das Coronavirus generiert worden sein könnte, mit Genfragmenten aus dem Genom von HIV-1. Ihre eigene Analyse der vier Insertionen habe aber keinerlei Belege dafür geliefert, schreiben die Autoren.“

        Quelle: wie vor

        Der selben Quelle entnehmen Sie, warum die Forscher nicht von einem künstlichen Eingriff (egal, ob gezielt oder durch einen Unfall) in das Erbgut ausgehen.

        Es war wirklich nicht meine Absicht, so viel dazu schreiben zu müssen. Aber Sie wollten von mir eine solide Begründung. Die haben Sie jetzt im Ansatz bekommen, obwohl man natürlich noch viel ausführlicher sein könnte.

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      • Guten Tag,
        einige Forscher sind nicht „die“ Forscher – und übrigens widrspricht sich der Satz selber, wenn es heißt, jene These werde als unwahrscheinlich „ausgeschlossen“. Etwas Unwahrscheinliches kann gar nicht ausgeschlossen sein – das ist auch Ihnen logisch hoffentlich schon klar.
        Übrigens unterstellt „Manipulation“ nicht automatisch eine böse Absicht, sondern bedeutet in diesem Kontext zunächst „von Menschen verursacht“, es könnte auch aus Leichtfertigkeit oder Ignoranz geschehen sein.
        Nebenbei gesagt: Sogar der „Spiegel“ schrieb bereits vor Monaten (Näheres siehe unser Artikel dazu), die Laborthese sei zwar unwahrscheinlich, aber „nicht ausgeschlossen“. (Wogegen Sie schrieben, sie sei gar nicht möglich.)
        Ihre Correctiv-Quelle können Sie einpacken – oder meinen Sie, deren juristische Niederlage noch im Mai 2020 gegen „Tichys Einblick“ sei mir nicht bekannt – und die dicke finanzielle Unterstützung durch die Soros-Stiftung auch nicht?! (Dazu hier: https://www.deutschlandfunk.de/ard-correctiv-und-co-zweifel-am-kampf-gegen-fake-news.2907.de.html?dram:article_id=383024)
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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