Papst Franziskus stärkt Priestern den Rücken gegenüber bischöflichen „Reformen“

Von Felizitas Küble

Seit etwa zwei Jahrzehnten werden in Deutschland immer mehr Pfarreien zusammengelegt und Kirchen geschlossen – nicht selten ohne notwendigen Grund oder unter dem Vorwand des Sparens (obwohl die Kirchensteuern in den letzten Jahren sprudelten).

Gleichzeitig wurde in manchen Bistümern im Zuge dieser Fusionen die Stellung der Pfarrer zurückgestutzt:

Pfarrer und sogar Dekane bzw. Dechanten wurden plötzlich in einem Rutsch zu Hilfspriestern degradiert, die zwar gegenüber den Gläubigen noch den Titel „Pfarrer“ oder „Pastor“ tragen durften, die aber schwuppdiwupps keine Pfarrer im kirchenrechtlichen (!) Sinne mehr waren – und daher sowohl gegenüber dem Bischof wie gegenüber ihren Laiengremien an Autorität und Machtbefugnissen deutlich einbüßten.

Manche Priester wurden sogar aus diesem „Anlaß“ in den vorzeitigen Ruhestand gedrängt.

Im Zuge dieser unseligen Entwicklung wurden viele Pfarrer von der Leitung ihrer Gemeinden „freigestellt“. Stattdessen wurde die Pfarrei nicht selten von einem „Leitungsteam“ geführt, das auch aus Laien bestand – teils sogar mehrheitlich aus denselben.

So kam es verstärkt zu einer Klerikalisierung der Laien und zugleich einer Laiisierung des Klerus – ganz im Sinne progressiver „Reformvorstellungen“ oder sogenannter „pastoraler Prozesse“, wie dieses Abbruchunternehmen gerne schöngeredet wurde.

Diesem priesterfeindlichen Treiben, das von etlichen bischöflichen Ordinariaten ausging und von linkskirchlichen Gruppen und Gremien unterstützt wurde, hat der Vatikan nun endlich einen Riegel vorgeschoben:

In einer vom Papst ausdrücklich gebilligten Instruktion der römischen Kleruskongregation wurde jetzt ein Machtwort gesprochen. Das wegweisende Dokument trägt den Titel: „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“.

Ihm zufolge ist eine Auflösung oder Zusammenlegung von Kirchengemeinden nicht mehr wie selbstverständlich möglich, sondern erfordert eine „begründete“ Einzelfalls-Entscheidung des Bischofs.

Auch das Überhandnehmen von Laien-Funktionen wird eingeschränkt, denn die Leitung der Pfarrei wird ihnen nicht erlaubt.

Hinsichtlich einer Schließung von Kirchen (im Bistum Essen oder Münster war dies zu dutzendfach der Fall) wird ebenfalls ein überfälliger Riegel vorgeschoben. Der Hinweis auf knappe Kassen oder weniger Gläubigen reicht in Zukunft nicht mehr aus, um ein Gotteshaus zu profanieren oder einer Zweckentfremdung zuzuführen (z.B. Turnhalle, Verlagsgebäude, Altenwohnungen etc – wie in Münster geschehen).

Sodann wird die Stellung des Pfarrers auch dadurch von Rom gestärkt, daß erklärt wird, er habe gegenüber seiner Gemeinde keine Rechenschaftspflicht.

Besonders wichtig ist, daß die vatikanische Instruktion klarstellt, die Zukunftsperspektiven des Pfarrers dürften „nicht mit der Berufung auf unumgängliche Reformnotwendigkeiten oder gar mit dem Verweis auf den priesterlichen Gehorsam abgetan werden“ – was aber bislang häufig der Fall war, wenn Priester amtlich herabgestuft wurden (vom Pfarrer zum Hilfsgeistlichen usw.) – oder gar vorzeitig zur Amtsniederlegung angehalten wurden.

Die Kleruskongregation bezeichnet ihr Einschreiten ausdrücklich als Antwort auf die in Deutschland von vielen Bistumsleitungen betriebenen „Strukturreformen“, die zu Lasten von Pfarrern und Pfarreien gingen, also sowohl den Hirten wie die Herde beschädigten.

Quelle für die Zitate: https://www.domradio.de/themen/vatikan/2020-07-20/rom-spricht-ein-deutliches-machtwort-vatikan-setzt-pfarreireformen-grenzen


CDU-Parlamentarier Ismail Tipi fordert Konsequenzen nach Frankfurter Randalen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind die Feiern auf dem Frankfurter Opernplatz in eine Massenschlägerei ausgeartet, bei der auch Polizisten angegriffen und verletzt wurden.

Gegen 3 Uhr nachts halten sich noch zwischen 500 und 800 Menschen auf dem Platz vor Frankfurts Alter Oper auf, als unter ihnen eine Massenschlägerei mit 25 bis 30 Beteiligten ausbricht.

Als die Polizisten einem verletzen Mann helfen wollten, eskalierte die Situation: Die Beamten wurden mit Steinen und Flaschen beworfen, fünf von ihnen werden hierdurch verletzt. Nur nachdem zahlreiche Verstärkungskräfte angefordert und zusammengezogen wurden können 39 Tatverdächtige wurden festgenommen, 31 sind keine 24 Stunden nach den Angriffen wieder auf freiem Fuß.

Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (siehe Foto), der sich u.a. als Vorsitzender des Vereins „Pro Hilfskräfte – Hände weg“ für mehr Respekt gegenüber Feuerwehr-, Polizei- und Rettungskräften einsetzt, zeigt sich wütend über die Ausschreitungen und forderte Konsequenzen:

„Polizeifeindliche Migranten sofort abschieben“

„Ein weiterer schändlicher Angriff auf unsere Polizeikräfte. Die Verrohung in der Gesellschaft wird munter weitergetrieben.

Ich verurteile diese erneuten Angriffe auf das Allerschärfste und wünsche den verletzten Beamten schnelle Genesung. Ihnen gebührt unser Respekt und unser Dank.

Gewalt gegen Polizisten ist nicht hinnehmbar, egal aus welcher Motivation heraus. Wer sich nicht an Recht und Gesetz hält, wer Polizeibeamten bedroht oder angreift, der gehört verurteilt und ins Gefängnis.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Gewalttäter und Polizeifeinde unseren Rechtsstaat an der Nase herumführen. Der Rechtsstaat muss hier Stärke zeigen.

Das sage ich in Richtung der Täter mit Migrationshintergrund: Wer wie in Frankfurt, Stuttgart oder Dietzenbach Flaschen auf Polizisten wirft oder angreift, der hat für mich das Gastrecht in Deutschland verwirkt und muss unser Land sofort verlassen.

Ich fordere daher: Konsequente Abschiebungen aller Demokratie- und Polizeifeinde ohne Wenn und Aber.“

Bei den Ausschreitungen in Frankfurt wurden die Täter von Umstehenden frenetisch bejubelt und beklatscht. Vermehrt seien durch den „Hagel von Flaschenwürfen“, wie ihn Polizeipräsident Gerhard Bereswill beschreibt, auch „ACAB“-Rufe zu vernehmen gewesen. („ACAB“ steht für „All Cops are Bastards“ = Alle Polizisten sind Schweine).

Ismail Tipi hatte schon nach den Ausschreitungen in Stuttgart ein sofortiges Verbot dieser Beleidigung gefordert, die vielfach auch auf Transparenten in Fußballstadien oder Aufkleben im öffentlichen Raum zu lesen ist:

„Hierdurch werden unsere Polizeibeamten deformiert und herabgewürdigt. Daher ist auch diese Form der verbalen Gewalt gegenüber unserer Beamten nicht hinnehmbar. Mit allem Nachdruck fordere ich hiermit nochmals ein Verbot dieser schändlichen Beleidigung.“

Quelle: http://www.ismail-tipi.de/aktuelles/ismail-tipi-ausschreitungen-in-frankfurt-sind-abscheulich/


EU-Milliardenpaket: Regierungschefs Rutte und Kurz sollen standhaft bleiben

Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Macron drängen den niederländischen Premierminister Rutte und den österreichischen Bundeskanzler Kurz dazu, ihre Blockade-Haltung bezüglich des Corona-Wiederaufbauplans aufzugeben. EU-Ratspräsident Michel sprach in diesem Kontext von „Spaltung“ und „Misstrauen“, das Europa zersetzen würde.

Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Leiter der AfD-Delegation im EU-Parlament, erklärt dazu:

„Wenn das EU-Establishment sogar Sparsamkeit und ein Nein zu kollektiver Verantwortungslosigkeit durch Schuldenvergemeinschaftung als spalterisch erachtet, dann zeigt dies nur, wie die Maßstäbe mittlerweile in Brüssel verrutscht sind – nämlich in die völlig falsche Richtung.

Es bleibt zu hoffen, dass der niederländische Premier Rutte und der österreichische Bundeskanzler Kurz standhaft bleiben und sich von den frechen Provokationen von Merkel, Macron und Co. nicht beeindrucken lassen.

Wir Deutschen würden ihnen das danken, würden wir dadurch doch hohe Milliardenbeträge sparen. Dass Merkel auf das Gegenteil drängt, zeigt nur, dass sie sich um deutsche Interessen nicht schert, sondern diese mal wieder verkauft.

Schuldenaufnahme durch die EU verstößt gegen alle Prinzipien und ökonomische Vernunft.“


Frankreich: Brand in der Kathedrale von Nantes und tägliche Attacken auf Kirchen

Nach drei Stunden war das Feuer in der Kathedrale von Nantes unter Kontrolle. Danach war großes Aufgebot zur Stelle:

Der Premierminister Jean Castex, sein Innenminister und die Kulturministerin besichtigten die Kathedrale von Nantes, begleitet von einem Tweet des Staatspräsidenten Macron, der den Feuerwehrleuten dankte, weil  sie „große Risiken auf sich genommen haben, um dieses gotische Juwel der Fürstenstadt zu retten“.

Es gab drei Brandherde, weshalb die Polizei von Brandstiftung ausgeht, und zwar unter der Orgel im Hauptschiff sowie in jedem der beiden Nebenschiffe.

Anfang des Monats brannte die Pauluskirche in Corbeil-Essonnes, im elsässischen Munster wurde die evangelische Kirche Saint Leger beschmiert, in Whir-au-Val eine Marienfigur geköpft, im normannischen Avranges die Basilika Saint Gervais verwüstet, in Tours die Basilika des heiligen Martin beschmiert.

BILD: Vandalismus gegen Kirchen und christliche Statuen sind auch in Deutschland inzwischen an der Tagesordnung (hier ein geköpftes Christkind in Dülmen)

Schon seit Jahren werden Woche für Woche Dutzende von Kirchen in Frankreich geschändet, beraubt und eben auch angezündet. 

Die offiziell registrierte Zahl der Angriffe auf christliche Kirchen und Gräber stieg von 878 im Jahr 2017 auf über tausend im vergangenen Jahr. Es gibt auch Zahlen, die eher dafür sprechen, daß es sich um drei Kirchen pro Tag handelt, die einem Angriff zum Opfer fallen. Die Zahlen steigen dramatisch seit etwa zehn Jahren.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/brennende-kirchen-blitz-und-regen-sind-nicht-das-problem/