Offener Brief an Minister Altmeier: Warum die Wasserstoff-Technologie unrealistisch ist

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrter Herr Altmaier,

die Regierung Dr. Merkel verfolgt das Ziel, Deutschland zu desindustrialisieren durch eine fortgesetzte Erhöhung der Strompreise. Hierbei wird sie unterstützt von neomarxistischen Politikern und solchen, die keine physikalischen Kenntnisse haben. Verfahren zur Stromerzeugung, die sicher und preisgünstig sind, werden gesetzlich verboten.

Die Physikerin Dr. Merkel weiß, daß elektrischer Strom nicht technisch gespeichert werden kann und daß volatile Energiequellen zur Deckung der Grundlast nicht geeignet sind.

Allmählich erkennt die Bundesregierung, daß Windräder bei Windstille keinen Strom liefern. Die Durchsetzung der volatilen Energiequellen erfordert, daß unter sehr hohen Verlusten große Strommengen in speicherbare Energie umgewandelt werden müssen.

Neuerdings vertritt die Bundesregierung die Idee, zur Energiespeicherung Wasserstoff einzusetzen. Der Bundesregierung fehlt es an physikalischen Sachkenntnissen, um einzusehen, daß dieser Weg unrealistisch ist. Die Fläche der Bundesrepublik reicht nicht aus, um die erforderliche Menge an Wasserstoff zu produzieren. Die ungünstigen Eigenschaften des Wasserstoffs erfordern exorbitante Kosten für den sicheren Umgang mit Wasserstoff.

Es gibt hervorragende Artikel von Fachleuten, die belegen, daß die Wasserstoff-Technologie eine Illusion ist, z. B. www.eike-klima-energie.eu/2020/06/23/wasserstoff-der-neue-wahn oder www.fachinfo.eu/geisenheiner.pdf

Normalerweise werden neue Technologien erst dann eingesetzt, wenn sie ausgereift sind. Sie warten das nicht ab, sondern lassen bereits jetzt intakte (und bezahlte!) Kernkraftwerke in die Luft sprengen, obwohl es noch gar keine Wasserstoff-Technologie gibt. 

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


4 Kommentare on “Offener Brief an Minister Altmeier: Warum die Wasserstoff-Technologie unrealistisch ist”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Nun, auch Uran wird knapp und teuer werden
    Allerdings gibt es für Wasserstofferzeugung eine spezielle Bakterien- und/oder Algenart, welche Wasser- und Sauerstoffmoleküle voneinander trennen bzw. aufspalten kann, so dass der Sauerstoff verbraucht wird und nur Wasserstoff als abgespaltenes Spaltprodukt bzw. Restprodukt zurückbleibt. Ohne weitere Energiezufuhr von Außen! Man könnte das Wasser aus Meerwasserentsalzungsanlagen in Wüstenstaaten an deren Küsten gewinnen. Und auch Sonnenkollektoren in der Wüste aufstellen und die Meerwasserentsalzungsanlagen mit Solarenergie betreiben. Und aus dem Wüstensand Silizium als Material-Alternative zu Plastik und Kunststoffen aus Erdöl gewinnen. Siehe auch Franz Alts „Sonnenseite“ und Elmar Altvater.
    Siehe auch die Tatsache, dass Deutschland bis heute kein modernes Zwischenspeichersystem für Strom hat. Und Griechenland bis heute keine moderne Bahn-Anbindung an den Rest der EU.

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