Zieh mich heraus aus dem Verderben!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 69 (68),15-16.30-31.33-34.

Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke.
Zieh mich heraus aus dem Verderben, aus dem tiefen Wasser!
Lass nicht zu, dass die Flut mich überschwemmt,
die Tiefe mich verschlingt,
der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt.
Ich aber bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, Gott, wird mich erhöhen.
Ich will im Lied den Namen Gottes loben,
ich will ihn mit Dank erheben.

Die Gebeugten haben es gesehen und sie freuen sich!
Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf!
Denn der HERR hört auf die Armen,
seine Gefangenen verachtet er nicht.

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3 Kommentare on “Zieh mich heraus aus dem Verderben!”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Hitlers Papst“ oder Retter hunderttausender Juden – Vatikan öffnet Archive über Papst Pius XII.
    Kategorie: Geschichte | 2020-03-02
    Die Öffnung der Vatikan-Archive über die Zeit des Zweiten Weltkrieges soll Historikern eine objektivere Bewertung der Rolle von Papst Pius XII. ermöglichen. Die populäre Einschätzung, dieser wäre „Hitlers Papst“ gewesen, geht auch auf sowjetische Desinformation zurück.

    https://www.epochtimes.de/wissen/geschichte/hitlers-papst-oder-retter-hunderttausender-juden-vatikan-oeffnet-archive-ueber-papst-pius-xii-a3172775.html

    Siehe die Historiker Michael Hesemann und Pinchas Lapide.

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  2. Die Tragödie der Geschichte des jüdischen Volkes resultiert nach Auswertung der biblischen Selbstzeugnisse aus einer tiefgreifend konfliktiven schizoiden Konstellation. Beim Auszug aus Ägypten sieht sich das Volk Israel durch den weglosen Zug in die Wüste mit dem Verfolger im Nacken in eine existentielle Rettungslosigkeit getrieben. Das ‚Ausgesetzt-Sein zur Existenz’ wird nunmehr zur konstituierenden Befindlichkeit im Judentum.
    Moses und der Pharao sind tiefenpsychologische Abspiegelung des archaetypischen Geistes Gottes, dem ‚Ich bin’ der sich fortan am ‚Du bist’ seiner Schöpfung abzuarbeiten hat.
    Wie dem Bruder der Bruder zur Anfechtung werden muß, so auch die Vater-Religion der Sohnes-Religion – weil Einer sein Selbst immer auch im Andern findet, und dadurch ein Abgrund der unversöhnlichen Schizothymie des absoluten Ich und seinem Selbstbild zu Bewußtsein gelangt.
    Dem tiefinnigen Empfinden einer Zwiegespaltenheit, dem Ich und seinem Opfer-Selbst, liegt die geistige Bedeutsamkeit der ‚Beschneidung’, die keine ‚Bescheidung’ duldet, zugrunde. Ein Wurzelschnitt auf der unteren Ebene der Leiblichkeit, für die Transformation in die Geistigkeit. Es ist Vollzug einer Leib- und Seelenarbeit zum Zwecke der rituellen Wiederholung eines Traumas durch ein Trauma. Was vormals Ohnmächtigkeit gewesen war, soll transformiert werden zur Selbstermächtigung. Aus all diesem Ringen erhält die Dialektik ihre Impulse, der Dualismus der Ausschließlichkeit, die Polarität des Guten Wähnens und der Bösen Tat. Dies ist die nichts Weniger als die Geschichte der Welt selbst. Es geht daher um Alles-oder-Nichts-Sein eines ‚Willen zur Macht’. Nimm einen Teil fort, so tilgst Du das Ganze. Das Gesetz ist nur erfüllt, wenn Du es ganz erfüllst – wehe dem, der etwas hinzufügt, oder hinweg nimmt ..

    Buchempfehlung: „Das pyramidale Prinzip 2.0“, von Franz Sternbald

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