Trauriger Tag: 30 Jahre Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

Am 5. August jährt sich die Unterzeichnung der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ das dreißigste Mal.

Im Jahr 1990 hat die Konferenz der „Organisation Islamischer Staaten“, heute Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), diese Erklärung beschlossen. Unter dem Schutz der Scharia legitimiert die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ Praktiken, die die Integrität und Würde des menschlichen Wesens angreifen.

Dies betrifft vor allem Frauen und Nichtmuslime, betont die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

„Der Jahrestag ist kein Grund zur Freude, er ist ein trauriger Tag für die Befürworter der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Denn Menschenrechte gelten universell, sind für alle gleich und frei von religiösen Vorschriften wie der der Scharia“, erklärt Martin Lessenthin (siehe Foto), Vorstandssprecher IGFM.

Bis heute haben 55 der 57 OIC-Staaten die Erklärung durch ihre Außenminister unterzeichnet, darunter Ägypten, Iran, Pakistan sowie die Türkei. Aus dem generellen Vorbehalt der Scharia in der Erklärung und dem Schweigen zur vollen Rechtsgleichheit der Frau sowie zum Recht auf religiöse Selbstbestimmung wird deutlich, dass eine konsequente Gleichberechtigung von Menschen muslimischen Glaubens und Nichtmuslimen sowie Männern und Frauen nach der Kairoer Erklärung ausgeschlossen ist.

Bis heute halten die Signatarstaaten am Kern der Kairoer Erklärung fest und orientieren sich bei Abstimmungen im Rahmen des UN-Menschenrechtsrat oder in der UN-Frauenkommission nicht an der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der UNO.

Das Prinzip „Scharia vor Menschenrechte“ wird auch gegen Reform-Muslime eingesetzt. So wurde dem ägyptischen Koran- und Literaturwissenschaftler Nasr Hamid Abu Zaid nach dessen Publikation „Kritik des religiösen Diskurses“ 1992 eine „abscheuliche Beleidigung“ der Religion vorgeworfen.

Mit einer Klage auf Annullierung seiner Ehe mit einer muslimischen Ehefrau konnten sich seine Gegner in zweiter Instanz durchsetzen und Abu Zaid als einen vom Islam Abtrünnigen brandmarken. In der Urteilsbegründung hieß es, er habe bestritten, der Koran sei das dem Propheten Mohammed offenbarte Wort Gottes. Der Wissenschaftler und seine Frau mussten ins Exil gehen.

Weitere Infos zur Kairoer Menschenrechtserklärung

Weitere Informationen zur Scharia, dem islamischen Rechtssystem


17 Kommentare on “Trauriger Tag: 30 Jahre Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam”

  1. Offenbar rekrutiert Türkei Söldner für Krieg gegen Armenien
    2. August 2020 // 2 Kommentare

    Die Türkei schmiedet offenbar weitere Kriegspläne. Berichten zufolge wirbt sie Dschihadisten für einen Feldzug gegen das mit Russland verbündete Armenien an. […]

    https://www.geolitico.de/2020/08/02/offenbar-rekrutiert-tuerkei-soeldner-fuer-krieg-gegen-armenien/

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  2. Siehe auch die sogenannte „Schutzsteuer“ als Zwangsabgabe, die die unterworfenen Andersgläubigen an die Muslime bzw. Moslems zahlen müssen. Siehe auch die Frauen-Schläger-Sure im Koran zu Gewalt gegen Frauen (im Neuen Testament der Bibel steht hingegen, dass der Mann seine Frau nicht schlagen und gut behandeln soll) und das islamische Sharia-Recht. Siehe auch die Kinder- und Verwandten-Ehe und Thilo Sarrazin und Udo Ulfkotte dazu. Auch die Kindergärtinerinnen gerade auch in den nicht-konfessionellen nicht-kirchlichen Kindergärten sagen, dass die Kinder aus den Migranten-Familien bereits im Kindergartenalter als Kleinkinder schon ultra brutal sind. Die kommen aus dieser ultra-brutalen orientalischen Macho-Kultur. Ohne die Sharia drehen die total aber und können sich nicht mehr benehmen. Und werden dann oft zu verwestlichten Ghettho-Gangstern. In Berlin schlucken die Kassiererinnen in den Supermärkten schon Beruhigungstabletten, weil sie Angst vor den ständigen Überfällen von arabischen Jugendgangs bzw. Jugendbanden haben. Siehe auch die „geselbstmordete“ Jugendrichterin Kristen Heisig. Außerdem will die Rot-Rot-Grüne Koalition in Berlin allen Ernstes auch Sharia-Zonen der Islamisten als No-Go-Areas in der Hauptstadt tolerieren. So weit sind wir schon gekommen“ Schleichend wird Sharia-Recht durchgesetzt! Auch in vielerlei anderer Hinsicht in dieser Republik, so darf man in den Schulen in Baden-Würtemberg nicht mehr, wie es auch bisher üblich war, mit „Grüss Gott!“ grüssen. Das ist eben der Fluch der dogmatischen „Political Correctness“ als Ideologie.

    JIhad Watch by Robert Spencer, BLOG zu Islam und Islamismus und Islamisten

    http://www.jihadwatch.org
    Siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und auch Jaya Gopals Buch „Gabriels Einflüsterungen“ und James DeMeo aus den USA.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Politically Incorrect

    http://www.pi-news.net/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Siehe speziell auch zum Thema Christsein und Ökumene und Ostkirchen und andere Themen – jenseits des medialen Mainstream Nachrichten für Christen und Katholiken usw.

    http://gerdhagedorn.de/ Gerd Hagedorn und seine hochinteressante Website mit Meldungen und Nachrichten und News und Artikel-Hinweisen und Links und Neuigkeiten und so weiter

    CHRISTENVERFOLGUNG WELTWEIT „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. (…) Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.“ – Joh. 15,18−20 Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Mehr als 200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Nutzen Sie Ihre Freiheit und informieren Sie sich über die verfolgte Kirche weltweit. Lesen Sie Berichte von Christen, die täglich einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus zahlen und dennoch standhaft bleiben.

    https://www.opendoors.de/christenverfolgung

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone-Institut

    https://de.gatestoneinstitute.org/

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  6. Es ist wert in Erinnerung zu halten, dass der renommierte Schweizer Völkerrechtler palästinensischer Herkunft, Prof. Sami Aldeeeb (https://www.sami-aldeeb.com/), schon vor rund 30 Jahren darauf hingewiesen hat, dass die (französische) Übersetzung der Kairoer Menschenrechtserklärung von dem arabischen Original deutlich abweicht, und zwar in Richtung stärkerer Berücksichtigung islamrechtlicher Vorstellungen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Jihad Watch by Robert Spencer

      http://www.jihadwatch.org

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      • Holger Jahndel sagt:

        Siehe speziell auch zum Thema Christsein und Ökumene und Ostkirchen und andere Themen – jenseits des medialen Mainstream Nachrichten für Christen und Katholiken usw.

        http://gerdhagedorn.de/ Gerd Hagedorn und seine hochinteressante Website mit Meldungen und Nachrichten und News und Artikel-Hinweisen und Links und Neuigkeiten und so weiter

        CHRISTENVERFOLGUNG WELTWEIT „Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. (…) Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen.“ – Joh. 15,18−20 Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten. Mehr als 200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen. Nutzen Sie Ihre Freiheit und informieren Sie sich über die verfolgte Kirche weltweit. Lesen Sie Berichte von Christen, die täglich einen hohen Preis für ihren Glauben an Jesus Christus zahlen und dennoch standhaft bleiben.

        https://www.opendoors.de/christenverfolgung

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  7. Adolf Breitmeier sagt:

    Warum kann man Politiker, vor allem Parlamentarier, in Deutschland nicht verpflichten, den Koran zu lesen UND zu bewerten anhand der NewYorker Menschenrechte? Also rein säkular!!

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  8. Holger Jahndel sagt:

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit „Philosophia Perennis“

    https://philosophia-perennis.com/

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