Vor 70 Jahren wurde die Charta der deutschen Heimatvertriebenen verabschiedet

Am heutigen Mittwoch vor 70 Jahren unterzeichneten die Vertriebenenverbände und ostdeutschen Landsmannschaften in Stuttgart die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“. 

Dazu erklären Thorsten Frei, Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Eckhard Pols, der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten:

Thorsten Frei: „Nur fünf Jahre nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland und nach dem durch Willkür und Gewalt herbeigeführten Verlust ihrer Heimat unterzeichneten die Vertriebenenverbände die Charta der Heimatvertriebenen. Die meisten Vertriebenen hatten unsägliches Leid erfahren und mussten feststellen, dass viele Westdeutsche über Jahre hinweg die von Ihnen erbrachten Opfer nicht wirklich anerkannten.

Heute erinnern wir daran, dass die Charta zu einem der Gründungsdokumente der Bundesrepublik und einem der Ausgangspunkte für das friedliche Europa geworden ist: Dieses Dokument beinhaltet nicht nur die Rechte und Pflichten der Flüchtlinge und Vertriebenen, sondern auch den Verzicht auf Rache und Vergeltung sowie den Einsatz für ein geeintes Europa und den Wiederaufbau Deutschlands.“

Eckhard Pols: „Das Wirtschaftswunder der jungen Bundesrepublik hätte ohne die bedingungslose Integrationsbereitschaft und den Fleiß der Vertriebenen nie jene Höhenflüge überreicht, für die es noch immer bewundert wird. Dafür gilt ihnen bis heute unsere höchste Anerkennung und unser Dank.

Auch wenn die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie nicht mit der Nachkriegszeit vor 70 Jahren zu vergleichen sind, wird auch heute jedem von uns vor Augen geführt, dass die Werte, für die die Charta der Vertriebenen steht – Verzicht, Hingabe, die Bereitschaft zur Rücksichtnahme –, nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.“


4 Kommentare on “Vor 70 Jahren wurde die Charta der deutschen Heimatvertriebenen verabschiedet”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Franz W. Seidler: Verbrechen an der Wehrmacht

    Der Arbeit der Wehrmacht-Untersuchungsstelle verdanken wir, daß unzählige grausamste Verbrechen der Roten Armee an deutschen Soldaten ab 1941 an Ort und Stelle untersucht wurden und bis ins kleinste dokumentiert sind. Direkt aus den Akten der Wehrmacht-Untersuchungsstelle im Bundesarchiv trug der Autor, pensionierter Professor der Bundeswehr-Universität in München, die erschütterndsten dieser Fälle zusammen. Dokumentiert in vereidigten Zeugenaussagen, belegt in Fotos und Dokumenten.

    Als schärfste Waffe gegen die verleumderische Anti-Wehrmacht-Ausstellung des Tabakmillionärs Reemtsma erschien dieses Werk 1998/2000 erstmals in zwei Büchern. Jetzt zu einem Band zusammengefaßt, antwortet der Verlag den Dankesworten von Bundespräsident Gauck an die Rote Armee mit einem Kampfpreis zur nachhaltigen Verbreitung des Buches.

    704 Seiten, gebunden

    Hitler als Spielzeug der Briten

    Zu keinem Zeitpunkt hatten die Briten Hitler unterschätzt. Großbritanniens Politik war kein bedauerlichen Irrtum, sie folgte einer ausgeklügelten Strategie.

    https://www.geolitico.de/2017/03/07/hitler-als-spielzeug-der-briten/

    „Was wir wollen, ist, daß die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird.“ – Churchills Entgegnung auf einen Vermittlungsversuch Brünings im Jahr 1938, in: Heinrich Brüning: Briefe und Gespräche 1934-1945, München 1974, S. 207

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  2. Holger Jahndel sagt:

    COMPACT-Geschichte 11: Wer finanzierte Hitler?
    Das dunkle Geheimnis der Wall Street
    vonElsässer, JürgenHrsg.
    BuchGebundenDeutsch
    COMPACT-Magazinerschienen am15.11.2020

    Seit Jahrzehnten fetzen sich die Historiker wegen der Finanzierung der NSDAP durch das Großkapital. Linke und bürgerliche stehen sich in erbitterter Feindschaft gegenüber – und keine der beiden Parteien will über den Elefanten sprechen, in dessen mächtigem Schatten die Kontroverse steht. Denn diese Leerstelle, dieser Elefant, über den beide Seiten nicht zu sprechen wagen sind Wall Street und die internationale Finanzoligarchie.Washington und London zogen die NSDAP vor allem deswegen anderen nationalistischen Parteien und Strömungen vor, weil sich Hitler in Mein Kampf vehement für ein deutsch-britisches Bündnis gegen Russland ausgesprochen hatte – das passte zur Globalstrategie der angelsächsischen Seemächte.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Vorkriegsgeschichte – siehe auch Gerhoch Reiseggers Bücher zu den Benesch-Dekreten

    http://www.vorkriegsgeschichte.de

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