Von der Esoterik zum Glauben: Wie Christus meine Familie und mich gerettet hat

Das folgende Glaubenszeugnis stammt von unserer Leserin Irina, einer ehemaligen Esoterikerin und Ex-Charismatikerin aus Bayern, geboren in Russland, die uns mit vollen Namen und Anschrift bekannt ist.

Weil jedoch ihr Lebensbericht sehr persönliche Momente und Ereignisse beinhaltet, haben wir mit ihr eine Beschränkung auf den Vornamen vereinbart:

Ich bin 1981 in Russland geboren und wuchs in einer (nicht wirklich) gläubigen Familie auf. Wir gingen zwar hin und wieder zur Kirche, hatten Gebetbücher zu Hause und ich schrieb oft Briefe an Gott, wusste aber damals noch nicht, dass Jesus Christus real ist.

Meine Mama war katholisch, mein Papa wurde erst ein paar Jahre, bevor er gestorben ist, orthodox getauft. Meine Schwester und ich wurden mit sechs Jahren in der orthodoxen Kirche getauft.

Meine Eltern stritten oft, hauptsächlich weil mein Papa viel getrunken hat. Die ganze Familie hat darunter gelitten. Mein allergrößter Wunsch war, meine eigene Familie zu gründen und ein harmonisches Leben zu führen.

2001 kam ich nach Deutschland, studierte in München Germanistische Linguistik und arbeitete an der Universität als Deutschlehrerin für ausländische Studierende. Später schloss ich ein Zweitstudium der Betriebswirtschaftslehre ab, arbeitete anschließend in einer Marketing-Agentur, heiratete 2015 meinen jetzigen Ehemann und wir bekamen zwei Kinder.

2014 lernte mein Mann seinen leiblichen Vater kennen (aufgewachsen ist er mit seinem Stiefvater). Der leibliche Vater weihte uns (meinen Mann und mich) an Weihnachten 2015 in die Esoterik ein und schenkte uns „Die Geheimlehre“ und „Isis entschleiert“ von Blavatsky, „Grundlagen der Esoterischen Philosophie“ von Gottfried von Purucker, die Mahatma-Briefe, Runen, Tarot-Karten, ein Buch über Astrologie und vieles mehr.

Er war viele Jahre in einem esoterischen „Orden“, der von Dethlefsen geleitet wurde, bezeichnete sich als Priester und behauptete, dass die Informationen, die in diesen Büchern stehen und die er beigebracht bekommen hatte, die Wahrheit aller Wahrheiten darstellen.

Dies sei die richtige Esoterik und kein Eso-Kitsch. Und so wurden wir ganz tief in die Esoterik eingetaucht, haben diese Wahrheit, ohne zu hinterfragen, angenommen und weiter vertieft und uns regelmäßig ausgetauscht.

An Ostern 2016 haben mein Schwiegervater und ich durch einen leichten Stromschlag „einen gewischt“ bekommen. Er behauptete seitdem, dass wir im vorherigen Leben ein Paar gewesen sein müssen und rief mich ständig an, wollte, dass ich dies einsehe und bat mich darum, dies nicht seiner Frau und meinem Mann zu erzählen.

Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten soll und erzählte zuerst niemandem was davon. Irgendwann ließ mein Schwiegervater los und ich war sehr erleichtert.

2016 bekam ich eine seltsame Fähigkeit, nachts unkontrolliert aus meinem Körper auszutreten und durch die Wohnung, manchmal auch durch die Stadt zu fliegen. Einmal, als ich krank war, sah ich, wie ich aus meinem Körper ausstieg – und als ich mich von oben beobachtete, sah ich statt meines Körpers einen dunklen Mann im Bett liegen – es war ein schreckliches Erlebnis.

Von diesem Phänomen des „Fliegens“ erzählte ich meinem Schwiegervater, der das ganz toll fand und mir ein Buch über Astralreisen schenkte und meinte, es sei sehr beneidenswert, dass ich dies von Natur aus tun kann (die Anderen müssen es ja erst lernen).

Ich kam damals nicht dazu, das Buch zu lesen und wollte mich auch ehrlich gesagt in dieser Richtung nicht weiterbilden.

Als ich wieder eine Astralreise erlebte und meinem Schwiegervater davon erzählte, sagte er mir, dass ich bei meiner nächsten Astralreise bewusst zu ihm nach Hause fliegen und mich auf ihn drauflegen solle, denn es gäbe ja nichts Schöneres, als die Verschmelzung zweier Körper auf australer Ebene. Aber ich solle doch bitte davon nichts seiner Frau und meinen Mann erzählen.

Bei allem Respekt vor meinem Schwiegervater und all dem, was er für mich Gutes tat, fand ich diese Aussage ziemlich schräg und fing an, mich von ihm zu distanzieren und blockierte ihn dann irgendwann auf meinem Handy.

Ich befand mich in einer sehr schwierigen Lage, wollte das Ganze aber doch nicht vor meinem Mann verheimlichen und beschloss, ihm davon zu erzählen. Das Ganze endete dann in einer  großen Katastrophe. Für meinen Schwiegervater war ich gestorben.

Mein Mann konnte es mir nicht glauben und fing an, zu rauchen und zu trinken. Da ich weder das eine noch das andere guthieß und diese Süchte zu ständigen Streitereien führten, brach unsere Familie Stück für Stück auseinander.

Da die Kinder noch sehr klein waren und ich niemanden in der neuen Stadt kannte (wir waren frisch umgezogen), konnte ich nicht gehen.

Zudem war ich nach den beiden Schwangerschaften gesundheitlich ein Wrack und da die Ärzte mir nicht helfen konnten, beschloss ich, die Verantwortung für meine Gesundheit zu übernehmen und kam durch Zufall auf die Ernährungsweise von Medical Medium von Anthony William (Geist des Mitgefühls) und bin zu Expertin auf dem Gebiet dieser spirituellen Ernährungslehre geworden. Ich absolvierte die Ernährungsberatungsausbildung und wollte mich als Ernährungsberaterin nach Medical Medium selbständig machen.

Ich suchte ständig nach dem richtigen Weg, nach der Wahrheit und dem Sinn des Lebens und wollte mich auf gar keinen Fall mit der Esoterik meines Schwiegervaters weiter beschäftigen.

Ich kaufte das Download-Paket von Flow Summit 2019 mit zahlreichen spirituellen Vorträgen, hörte sie mir an und kam zu dem Schluss, dass meine mangelnde Selbstliebe Schuld an allem sei. Ich beschäftigte mich mit meinem „inneren Kind“, meinen Schattenseiten und arbeitete intensiv an mir. Ich glaubte, die Wahrheit in der Spiritualität gefunden zu haben.

Besonders inspiriert war ich von Jana Haas (hellsichtige Autorin und Engel-Expertin).

Zudem hörte ich viele Videos von Robert Betz an und besuchte sogar  einen seiner Vorträge, sprach mit ihm persönlich verzweifelt über meine familiäre Situation und er meinte, ich solle meinen Mann akzeptieren, so wie er ist, sprich: ihn trinken und rauchen lassen, denn er brauche dies momentan.

Ich war mit dieser Antwort nicht zufrieden und suchte weiter nach Antworten in zahlreichen spirituellen Büchern und kam dann doch zu dem Schluss, meinen Mann mit all seinen Süchten akzeptieren zu lernen und arbeitete jeden Tag an mir (bildete mir ein, dass mich seine Süchte nicht stören und ich keine Angst mehr davor habe, wie die Zukunft unserer Familie aussehen wird).

Je mehr ich las, desto mehr fühlte ich mich verzettelt, verzweifelt und unglücklich, und beschloss, mich hauptsächlich auf die Bücher und Vorträge von Jana Haas zu konzentrieren. Ich wollte sogar eine Ausbildung zum Cosmogetic Healing bei ihr machen, weil ich mir einbildete, Heilerin zu sein, beruhend darauf, dass meine Oma mütterlicherseits auch Heilerin war und dass ich dies von ihr bestimmt erbte und diese Fähigkeit weiterentwickelt werden soll.

Da ich zusammen mit meinem Mann Inhaber eines Sportclubs bin, beschloss ich im September 2019 eine Online-Yoga-Ausbildung zu machen und gab bereits während der Ausbildung Yoga-Stunden in unserem Club. Anfang Februar 2020 hatte ich ein Yoga-Präsenzseminar in Hamburg und war nach der Rückkehr nach Hause sechs Wochen krank (im nachhinein verstand ich, dass der liebe Gott mir Zeichen sendete, darüber nachzudenken, was ich da tue).

Anfang April 2020 stoß ich im Internet auf ein Video über Satanismus und musste, während ich es mir ansah, viel weinen und war schockiert und sprachlos.

Der Gedanke, dass die Welt doch nicht so rosig sei, wie ich es in den spirituellen Büchern las, und dass es das Schwarze/Böse/Dunkle da draußen doch gibt, ließ mich nicht los.

Bis dahin war ich der Meinung, wie Jana Haas (spirituelle Medium und Autorin) es immer so schön ausdrückt, dass wir es uns in unserem Leben nicht leisten können, negativ zu denken. Man soll ein Licht für die Welt darstellen, also immer „positiv denken“. Und dass es keine Dämonen oder gefallene Engel gibt, dies seien in Wirklichkeit lediglich unsere negativen/dunklen Gedanken.

In diesem Video über Satanismus sah ich aber das Böse, ohne zuvor schlechte Gedanken gehabt zu haben. So begann ich zu hinterfragen, ob das, was Jana Haas behauptet, überhaupt stimmt. Mir fiel wieder die Frage von meiner Bekannten ein, ob ich wüsste, dass die Ernährung nach Medical Medium zur okkulten Szene gehört. Ich fing an, zu recherchieren, was alles unter Okkultismus/Esoterik/New Age fällt, stieß auf die Website www.lichtarbeit-verführung.de und las dort die Berichte von Aussteigern.

Ich fand mich in vielen dieser Zeugnisse wieder und war zunächst geschockt.

Ich hörte mir zudem das Zeugnis von Doreen Virtue an, in dem sie erzählt, warum sie aus New Age ausstieg und zum Christentum konvertierte.
Ich realisierte, dass ich auf dem Holzweg war und dass ich tausende Sünden begangen hatte, bereute diese zutiefst und beschloss, ein Übergabe-Gebet zu sprechen.

Am Morgen des Ostersonntags  –  12. April 2020  –  redete ich darüber mit meinem Mann und fragte ihn, ob er sich auch bekehren möchte. Er war sofort einverstanden (unserem HERRN sei Dank).

Da unsere Ehe in Trümmern lag und dies die letzte Chance war, unsere Familie zu retten, fingen wir an, die Bibel zu lesen und sämtliche esoterische Bücher und okkulte Gegenstände wegzuwerfen. Ich brach meine Yoga-Ausbildung sowie alle anderen okkulten Praktiken ob, darunter Aura-Soma, Homöopathie, Engelkarten, positives Denken, Meditationen und Selbstheilungsversuche (wie z.B. die Ernährungsweise nach Medical Medium).

Ich bin Gott unendlich dankbar, dass er mich nicht aufgab, mir die Augen öffnete und mich aus der Esoterik rausholte.

Nun dachte ich, meine Familie und ich sind für immer gerettet und endlich auf dem richtigen Weg!

Direkt nach der Umkehr sind wir leider unwissend und ahnungslos in einer charismatischen Gemeinde gelandet, die Geistestaufe, Zungenrede, Prophetien, Lobpreis mit Rockmusik und Wunderheilungen praktizierte.

Da mein Mann und ich bei diesen Praktiken von Anfang an kein gutes Gefühl hatten und uns das sehr an die frühere Esoterikzeit erinnerte, begann ich zu recherchieren, was die charismatische Bewegung ausmacht und prüfte dies anhand der Bibel.

Ich realisierte, dass wir vom Regen in die Traufe gekommen sind, da die charismatische Bewegung eine große und verhängnisvolle Verführung darstellt, die umso tückischer ist, weil sie sich mit einem christlichen Mäntelchen präsentiert.

Es war mir vor meiner Umkehr nicht bewusst, dass Satan real ist und sich gerne als „Engel des Lichts“ ausgibt und ständig versucht, Menschen mit seiner esoterischen Lehre, ja sogar auserwählte Christen mit verführerischen Irrlehren wie der Charismatik letztlich von Gott abzubringen.

Die Esoterik/New Age und okkulte Praktiken haben meine Familie beinahe zerstört. Sie machen krank, kosten viel Geld und sind sehr gefährlich.

Das Einzige, was uns erretten kann, ist der aufrichtige Glaube an unseren lebendigen Herrn Jesus Christus und eine zu 100% echte Umkehr (aufrichtiges Bereuen und Bekennen aller Sünden). Ich kann dies aus meiner eigenen Erfahrung nur bestätigen, denn mein Leben hat sich nach der Umkehr um 180 Grad gedreht, meine Ehe wurde geheilt und ich erfuhr, was Freiheit und Liebe wirklich bedeuten.

Endlich war die ewige, mühevolle Suche nach Wahrheit beendet.

Gemälde: Evita Gründler (erstes, viertes und letztes Bild)

 


42 Kommentare on “Von der Esoterik zum Glauben: Wie Christus meine Familie und mich gerettet hat”

  1. Liebe Schwester Irina
    Ich schreibe Schwester weil wir, alle Menschen hier auf Erden einen Vater im Himmel haben wie uns das Jesus Christus gelehrt hat. Damals vor ca. 2000 Jahren sandte Ihn sein Vater als Mensch in dieses irdische Leben um uns den Weg zurück in die geistige Welt bei seinem Vater zu ermöglichen. Er, Christus ist der erste aus Gott geborene Sohn des Allerhöchsten im Himmel. Darum das Gebet des „Vater unser“. Es gibt nur einen Sohn Gottes der direkt aus Gott im Reiche Gottes geboren wurde. Dieser ist der einzige von Gott gesalbte. Gott nennt Ihn mein Sohn.
    Propheten haben Ihn angekündigt und Johannes der Täufer hat Ihn erkannt.
    Vor dem Pilatus hat Jesus Christus noch einmal bezeugt, dass er der König in einem Reiche bei Gott sei. Nicht von dieser Welt.
    Dieser Sohn des Allerhöchsten will all seine aus dem Himmel gestürzten Brüder und Schwestern wieder zurückholen. Darum steht er Dir und jedem Menschen im Leben unermüdlich, jede Sekunde, mit seinen Geschwistern aus dem Reiche bei Gott bei um den Glauben an die verlorene geistige Welt bei Gott wieder zu erlangen. Der welcher Jesus Christus in der Wüste verführen wollte ist der gestürzte Erzengel Lucifer. Es ist der gleiche welcher in der Weisheit 2,1 bis 20 zu Salomo sprach. Christus gibt dann Antwort in 2,21 bis..
    Ohne die Einwilligung der geistigen Welt Gottes hättest Du nicht das Erlebnis ausserhalb deines Körpers wahrnehmen können. Seit er nach seinem irdischen Tod Gericht gehalten hat über den Herrscher dieser Welt Lucifer sind seine Rechte an den ins Menschsein geborenen stark eingeschränkt. Geh ins Stille Kämmerlein wie er empfohlen hat und rufe seinen Vater im Namen seines Sohnes Christus um Beistand für jeden Tag in dieser Welt. Damit bannst Du die welche Du gesehen hast und Deine Wohnung wir von den heiligen des Himmels im Auftrage von Gott gesäubert.
    Lese genau was Jesus Christus Zeit seines Lebens zu den Menschen gesprochen hat. Glaube was er gesagt hat. Mehr brauchst Du nicht.
    Gott zum Gruss
    Peter

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Der Heilige Geist ist sträflich vernachlässigt worden

    https://www.glaube.at/news/kirche/evangelische-kirche/article/1000001516-pfarrer-der-heilige-geist-ist-straeflich-vernachlaessigt-worden/

    Zeugen der Wahrheit (ZDW)

    http://www.kath-zdw.ch/

    Leben wir in der Zeit der kräftigen Irrtümer? Autor: Heinemann, Karl

    http://www.hier-luebeck.de/kultur-wissenschaft/glaubhaft/leben-wir-in-der-zeit-der-kraftigen-irrtumer/

    Über das Prüfen und das Gute in der jüdischen und der christlichen Tradition Klaus Wengst

    http://www.hier-luebeck.de/kultur-wissenschaft/glaubhaft/prufet-alles-das-gute-behaltet/

    Der Lutheraner Horst Koch: Aufklärung im Lichte der Bibel

    https://horst-koch.de/startseite-home/

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    • Lars Lonte sagt:

      Im Christentum gibt es von Anfang an bzw. von der biblischen Wurzel an (schon in der Septuaginta-Bibel als Urbibel des Christentums bzw. sogenannte „Volksbibel“ und bei Philo(n) von Alexandrien, den der Apostel Paulus zitiert, siehe auch den Barnabas-Brief und Elias Erdmanns Aufsatz zu ihm und Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und den Heiligen Irenaeus von Lyon der dessen Logos-Theologie von ihm übernahm und weiterentwickelte) die Verschwisterung des Christentums mit der griechischen Philosophie und ihrem Logos-Begriff und der davon abgeleiteten LOGIK und ETHIK und Rationalität und dem natürlichen Sittengesetz, welches der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auch den gerechten und vernünftigen unter den Heiden zubilligte. Als ihren Anteil am Logos sozusagen, siehe dazu auch dessen Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel usw.
      Im Koran fehlt dieser LOGOS-Begriff leider vollkommen, erst später kam er im Islam dazu.

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      • Es gibt übrigens auch das echt christliche traditionelle spirituelle Dhyana(m)-Yoga bei den Thomas-Christen Indiens bzw. den Thomas-Kirchen in der Nachfolge der Apostels Thomas.
        Teile dieser Thomas-Christen bilden eine Kirchenunion mit der alten syrischen bzw. assyrischen Kirche von Antiochia in der Nachfolge des Apostels Thaddäus und auch des Apostels Petrus, in echter apostolischer und bischöflicher Tradition und Nachfolge und Sukzession der Apostel und Bischöfe also. Siehe auch den 1. Clemensbrief bei diesen, den der Heilige Irenaeus von Lyon – wie auch den Hirtenbrief des Hermas – noch zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes zählte. Und als liturgischen Schatz die Jakobus-Liturgie nach dem Apostel Jakobus. Siehe auch Elias Erdmanns freie Online-Texte zu mystischen biblischen und hermetischen Symbolik und die wiederentdeckte Mysterien- und Bogumil-Theologie des Benediktiners Odo Casel und auch den jüdischen Religionswissenschaftler Gershom Scholem. Siehe auch das internationale Schiller-Institut und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und so weiter usw.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Buch

        Beile Ratut hinterfragt in einem Essay das „westliche Denken“ der Kirchen
        Von
        PP-Redaktion –
        20. März 20190

        Die deutsch schreibende Finnin Beile Ratut, für Matthias Matussek die „wahrscheinlich … unterschätzteste Autorin des gegenwärtigen Literaturbetriebs“, rechnet in ihrem Essay „Das Fanal des Ego auf den Stufen zur Kirche“ knallhart und eloquent mit dem Denken der Kirchen der westlichen Welt ab. Ein Gastbeitrag von Rainer Buck

        https://philosophia-perennis.com/2019/03/20/beile-ratut-hinterfragt-in-einem-essay-das-westliche-denken-der-kirchen/

        https://philosophia-perennis.com/

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  3. Anonymous sagt:

    Dämonische Angriffe nach Trennung von Pfingstgemeinde

    In der Pfingstbewegung und der Charismatik wirkt vor allem der „Geist von unten“ und nicht der Heilige Geist. Dies dokumentierten führende Brüder der pietistischen Bewegung im Jahr 1909 in der sogenannten „Berliner Erklärung“.
    […]
    Die naive Offenheit für „Geistwirkungen“ aller Art hat mich zunehmend zurückgestoßen. Den letzten Anstoß zur bewußten Distanz gab der sogenannte Toronto-Segen Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Als ich gesehen habe, wie weitgehend kritiklos diese offenkundig dämonischen Wirkungen in charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden akzeptiert und bejaht wurden, war mir klar, daß in diesen Kreisen der Geist von unten weiter ungeniert sein zerstörerisches Werk treibt.

    https://www.efk-riedlingen.de/wordpress/index.php/allgemein/daemonische-angriffe-nach-trennung-von-pfingstgemeinde/

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe auch den INternetauftritt des Lutheraners Horst Koch zu Charismatik und den schwarmgeistigen Bewegung und auch die „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website usw.

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  4. Anonymous sagt:

    Joseph Ratzinger sagte anlässlich seines Besuchs in Deutschland einige bemerkenswerte Worte zur Ökumene, zum gemeinsamen Glauben der Kirche und zu Pfingstkirchen.

    Bemerkenswert sind auch die Aussagen Benedikt XVI. zur charismatischen Bewegung.Er mache sich Sorgen über den weltweiten Vormarsch „neuer Bewegungen“, das heißt Pfingstkirchen und kirchlich unabhängige charismatische Gruppen. Vor diesen neuen Formen des Christentums stünden die Konfessionskirchen oft ratlos da. Tatsächlich gibt es in einigen Regionen und auch in unserem Land zum Teil wachsende charismatische Gemeinden. Da diese äußeren Erscheinungen wie angebliche Krankenheiliungen und sogenanntes Sprachenreden (es handelt sich fast immer um ein Lallen ohne Inhalte, daher auch Zungenreden genannt) das Fleisch des Christen ansprechen, also die Sucht nach Befriedigung des Ich, lassen sich viele Menschen und auch etliche Christen dadurch anlocken.Haben wir als Christen, die nüchtern und wachsam sein wollen, dem etwas entgegenzusetzen? Nur dann, wenn unser Glaube authentisch und durch geistliche Kraft gekennzeichnet ist.

    https://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2147

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    • Anonymous sagt:

      Das kommt davon, wenn man Fremdaussagen und eigene Interpretationen/Meinungen dazu vermischt. Vorab folgendes:

      Zitiert wird hier aus einem Beitrag von Manuel Seibel. Seibel hat einen brüdergemeindlichen Hintergrund und ist daher nicht katholisch. Nach der Theologie der Brüdergemeinden ist die katholische Kirche die „Hure Babylon“ und der jeweilige Papst ist ein Antichrist. Umso bemerkenswerter ist es, dass Herr Seibel hier versucht, einen Papst für seine Zwecke einzuspannen.

      Herr Seibel schreibt über Joseph Ratzinger:

      „Bemerkenswert sind auch die Aussagen Benedikt XVI. zur charismatischen Bewegung.“

      Wir werden nachfolgend sehen, dass diese Behauptung falsch ist.

      „Er mache sich Sorgen über den weltweiten Vormarsch „neuer Bewegungen“, das heißt Pfingstkirchen und kirchlich unabhängige charismatische Gruppen. Vor diesen neuen Formen des Christentums stünden die Konfessionskirchen oft ratlos da.“

      Damit wollen wir schon mal feststellen, dass die charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche nicht gemeint ist, denn diese ist nicht kirchlich unabhängig. Gleiches gilt im weiteren Sinne von der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche. Denn die Gegenüberstellung, die hier gemacht wird ist „Konfessionskirchen“ auf der einen Seite und davon unabhängige „neue Bewegungen“.

      Es geht also nicht um eine pauschale Aussage „zur charismatischen Bewegung“ wie Seibel eingangs behauptet.

      Worum es vielmehr geht, ist klar: Es geht um eine Konkurrenz zu den bestehenden Konfessionen. Es geht eben um Problem der Konfessionen, die es nicht (mehr) schaffen, Menschen, die sich nach übernatürlichem göttlichen Handeln ausstrecken, an sich zu binden.

      Seibel, der einer ausserkonfessionellen Bewegung angehört (auch wenn diese nicht charismatisch) ist, ist also hier nicht intellektuell redlich. Denn er müsste dann ja selbst katholisch werden.

      Der nachfolgende Text, der so beginnt „Tatsächlich gibt es …“ gibt NICHT mehr die Ansicht von Ratzinger wieder, sondern des Autors Manuel Seibel.

      Das muss auseinander gehalten werden, will man sich nicht mit fremden Federn oder gar sich selbst mit der vermeintlichen Autorität eines Papstwortes schmücken.

      Der dann sattsam bekannte Vorwurf der „Fleischlichkeit“, hier auch als „Sucht nach Befriedigung des Ich“ ist typisch für anticharismatische Strömungen. Und er enthält einfach zunächst nur eine Unterstellung. Oder anders gesagt: Wer nicht so glaubt, wie es sich Herr Seibel vorstellt, wird pauschal in ein ungünstiges Licht gestellt. Das ist in dieser Pauschalität ebenso beliebt wie falsch. Worum aber geht es eigentlich:

      In der Tat legt Paulus mehrfach dar, dass das „Leben aus dem Geist“ antagonistisch dem „Leben aus dem Fleisch“ entgegen steht. Der „fleischliche“ Christ ist jemand, der versucht, aus eigener Kraft und aus eigenen Ressourcen Jesus nachzufolgen. Dabei entdeckt er – wie Paulus selbst autobiographisch beschreibt – dass er das Gute, das er tun will, nicht tut, sondern das Böse, das er doch eigentlich verabscheut, tut. Und Paulus fragt sich, wie das möglich ist. Und er kommt zu dem Ergebnis, dass in seinem Fleisch nichts Gutes wohnt, sondern die Sünde eine Fremdherrschaft über ihn ausübt mit der er seine besten Absichten selbst sabotiert. Und Erlösung ist für Paulus, die Macht dieser Sünde zu brechen. Wie aber geschieht das? Nicht, indem ich mich noch mehr anstrenge und mit noch mehr Wucht gegen die gleiche Wand laufe. Sondern, indem ich nicht mehr auf mich und meine Möglichkeiten vertraue, sondern auf Jesus Christus und seine Macht der Auferstehung.

      Der „Kampf des Glaubens“ besteht also darin, sich selbst, das heißt den eigenen Pseudomöglichkeiten der Selbsterlösung zu sterben und stattdessen all mein Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen. Was er nicht bedeutet, ist mit zusammen gebissenen Zähnen das eigene Ego zu unterdrücken. Denn das ist so wie einen mit Luft gefüllten Ball unter Wasser zu drücken. Es kostet wahnsinnig viel Kraft, bindet alle Energien und – schwupps – in einem unbedachten Augenblick entwischt der Ball und schießt zur Wasseroberfläche empor und springt sichtbar aus dem Wasser. Genau das passiert, wenn Menschen lange Zeit versuchen, eine sündhafte Neigung zu unterdrücken und plötzlich kehrt sie mit größerer Macht als zuvor in das Leben dieses Menschen zurück. So ein Mensch wurde nie davon erlöst. Er hat sie nur eine Zeit lang unterdrückt.

      Es dürfte also hinlänglich klar sein, dass „fleischliches“ Christ Sein (ein Widerspruch in sich) jeden Christen betrifft bzw. betreffen kann, völlig unabhängig von seiner spirituellen Ausrichtung. Gerade die besonders „Frommen“ wie die Pharisäer, die nicht im Traum darauf gekommen wären, „charismatisch“ zu sein, waren in besonderer Weise von diesem „Virus“ befallen. Jesus hält ihnen das immer wieder mit drastischen Worten vor.

      Wir stellen also fest: „Fleischlichkeit“ ist kein Sonderproblem oder Alleinstellungsmerkmal von „Charismatikern“.

      Das nächste Problem mit der „Argumentation“ von Herrn Seibel besteht darin:

      Wer von uns möchte denn gerne krank sein oder sonst eine Not leiden? Und ist es für sich gesehen bereits „Ichsucht“, wenn wir etwas dagegen unternehmen. Geht also Herr Seibel oder gehen also Nichtcharismatiker nicht zum Arzt, wenn sie krank sind? Denn das könnte ja Ausprägung der „Sucht nach Befriedigung des Ich“ sein? Waren also alle Menschen, die Jesus geheilt hat, von den Toten erweckt und von bösen Geistern befreit hat, „ichsüchtig“? Und wenn ja, warum hat er diesem Bedürfnis nachgegeben? Mehr noch, warum verkündet Jesus seinen Vater als den, der sich um uns kümmert, der die Haare auf unserem Kopf gezählt hat und weiß, was wir brauchen, bevor wir ihn bitten? Warum schreibt uns Paulus dieses:

      Phil 4,6 Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.

      Wir dürfen also von Gott erwarten, dass er sich unserer Anliegen annimmt und ihn darum bitten.

      Nun geht es aber bei „Charismatik“ nicht in erster Linie um unsere Bedürfnisse. Sondern darum, durch Wundertaten Gott zu verkündigen und zu verherrlichen, den Leib Christi zu stärken und generell durch Inanspruchnahme übernatürlicher „Gnadenmittel“ für Andere effektiv da sein zu können.

      Zu unterstellen, dass „Charismatiker“ und „Pfingstler“ NUR das eigene Wohl im Auge hätten, ist daher in dieser Pauschalität falsch. Was nicht bedeutet, dass Einzelne darunter sind, die das tun. Wie halt auch bei nicht charismatischen Gläubigen. Wo genau ist jetzt also das Problem?

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  5. Anonymous sagt:

    Hallo „GsJC“, da haben Sie wirklich ein gutes Video verlinkt! Ich jedenfalls bin berührt worden.

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    • "GsJC" sagt:

      Ich jedenfalls bin berührt worden.

      Dann hat es bei Ihnen gewirkt.

      Sie wurden berührt, wie es die junge Dame im Video für alle Zuschauer – die sich dem Geist öffnen – erbeten hat. So wurde das Video für Sie eine geistige Quelle, die Sie auf übernatürliche Weise mit höheren Mächten und Kräften in eine berührende Verbindung brachte.

      Ich gestehe gern, dass ich noch nicht so weit wie Sie bin und mein Geist einer besonderen Erweckung bedarf, um sich für solche Videos zu öffnen, damit die höheren Mächte auch über „YouTube“ bei mir wirken können.

      Welch übernatürliche Wonnen mögen Sie während der Berührung durchströmt haben? Ist es schon vorbei oder hält der Zustand noch an?

      MfG

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      • Anonymous sagt:

        Veräppeln kann ich mich gut selbst. Passen Sie gut auf, damit Sie nicht etwa „versehentlich“ über den Heiligen Geist spotten. Sie wissen ja, jede andere Sünde kann vergeben werden. Zum Zitat von Whitehead von Ratzinger:

        Ratzinger sagte während des 2. Vaticanums, dass der Heilige Geist leider der unbekannte Gott sei. Darauf bezog ich mich. Nicht auf geistliche Erlebnisse von Ratzinger. Solche würde er wohl auch nicht publik machen.

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      • "GsJC" sagt:

        Veräppeln kann ich mich gut selbst. Passen Sie gut auf, damit Sie nicht etwa „versehentlich“ über den Heiligen Geist spotten. Sie wissen ja, jede andere Sünde kann vergeben werden.

        Sie haben etwas dagegen, dass man Ihre Kommentare ernst nimmt. Dann wurden Sie nicht berührt und haben gelogen? Wenn das man gut geht.

        Zum Zitat von Whitehead von Ratzinger:Ratzinger sagte während des 2. Vaticanums, dass der Heilige Geist leider der unbekannte Gott sei. Darauf bezog ich mich. Nicht auf geistliche Erlebnisse von Ratzinger. Solche würde er wohl auch nicht publik machen.

        Warum sollte Ratzinger mit solchen Erlebnissen zurückhaltend sein, wenn Sie vom wahren Geist sind? Dann sollte die Szene die Ohren spitzen und sich ein Beispiel an Ratzingers Zurückhaltung nehmen.

        MfG

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      • Anonymous sagt:

        Sie nehmen meine Kommentare nicht ernst. Von ihnen wurde ich auch nicht berührt. Mir scheint, Sie verwechseln Grundlegendes.

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      • "GsJC" sagt:

        Sie nehmen meine Kommentare nicht ernst.

        Warum sollte ich Ihre Kommentare nicht ernst nehmen? Ich nehme sie sogar sehr ernst, sodass ich mich ernsthaft frage, welche Kraft von diesem Video ausgeht, die Sie berührt hat!

        https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/08/von-der-esoterik-zum-glauben-wie-christus-meine-familie-und-mich-gerettet-hat/#comment-178817

        Von ihnen wurde ich auch nicht berührt. Mir scheint, Sie verwechseln Grundlegendes.

        Und Sie sind ganz sicher, dass Sie nicht etwas verwechselt haben? Sie haben geschrieben, dass Sie das Video berührt hat. Dass ich Sie nicht berührt haben kann, steht wohl außer Zweifel. Was soll diese Bemerkung?

        MfG

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  6. "GsJC" sagt:

    Ein Strom der Gnade Das 50jährige Jubiläum der Charismatischen Erneuerung

    Ich wurde nicht berührt, als ich das Video angesehen habe!

    MfG

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    • "GsJC" sagt:

      Um zu wissen, was ich mit „Berührung“ meine, sollte man die ersten zwei Minuten durchhalten.

      MfG

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    • Anonymous sagt:

      Manche immunisieren sich über lange Zeit. Und da braucht es manchmal schon eine Weile, bis das Harte durchdrungen wird. Und wer nicht vom Heiligen Geist berührt werden möchte, den wird er nicht zwingen. Was an den ersten beiden Minuten so furchtbar gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht. Es sei denn, jemand geht schon mit Vorurteilen an die Sache heran.

      Charles Whitehead zitiert Ratzinger. Man sollte als Katholik die Ohren spitzen. Aber jetzt schaue ich mir das interessante Video erst mal zu Ende an. Danke fürs Verlinken!

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      • "GsJC" sagt:

        Charles Whitehead zitiert Ratzinger. Man sollte als Katholik die Ohren spitzen. Aber jetzt schaue ich mir das interessante Video erst mal zu Ende an.

        Wurde Ratzinger jemals vom Geist derart berührt, dass er in Zungen gesprochen, umgefallen ist oder längere Zeit im Geist geruht hat? Bildmaterial oder Tonmaterial ist immer willkommen.

        MfG

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Hey! die sind ja echt charismatisch!
      Und der Heilige Geist der Ökumeniker.

      Solche meint Frau Küble dann also immer mit „Charismatisch“, mmmh?

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      • Anonymous sagt:

        Dafür hat sie die abfällige Bezeichnung „Schwärmer“. Den Begriff hat schon Luther benutzt.

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      • Guten Tag,
        wahrlich nicht jeder von Luther mitbenutzte Begriff ist für mich deshalb schon „tabu“, übrigens spreche/schreibe ich selten von „Schwärmern“. meist von „Schwarmeistern“.
        Diese Ausdrucksweise ist zudem seit Jahrhunderten auch in katholischen theologischen Werken bekannt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        An Frau Felicitas K. : SchwarmGeistern
        und Anonymous:
        Na ja , ich lese euch ja schon etwa 4 Jahre bald.
        Ein bisschen versteht man ja, wenn ich solche Wörter höre wie SchwarmGeister und Wundersüchtige.
        In Medjugorje waren die (damals 1994) ja noch Katholisch-fromm geordnet. Hatte was von Jugendbewegung.

        Leider kann mich sowas im Video nicht mitreißen und aus meiner Erfahrung kenne ich so etwas sonst gar nicht, und würde es kaum glauben, dass es solche großen Bewegungen wirklich gibt, wie hier im Forum veröffentlicht.
        Das schwärmende ist jedoch deutlich + das charismatische.
        Ich verstehe die Menschen sofort, doch es ihnen gleich zu tun, könnte es nicht.

        In Sachen verlieben, sprach man früher vom „Herz verschenken“ > und danach, dass man ein Herz nicht reparieren kann oder lieber nicht verlieren sollte. An einen anderen Menschen wohl gemerkt!!!
        Bei Jesus oder dem Heiligen Geist ist das eigentlich anders und wünschenswert.
        WENN man religiös ist – und andere versucht zu verstehen.
        Doch ob das sooo ausschaut?

        Der Wunsch, DAS mit vielen anderen gemeinsam zu erleben + in der Welt, ist ebenso verständlich.
        „Das Reich Gottes ist jedoch inwendig in uns.“

        Daher, was ich aus „eigener“ Erfahrung kenne: stufenweise einzelne Schritte dahin, mit und durch das Leben – und Stille und Natur und Alleinsein = All eins sein.
        Viele einzelne Menschen hier und da.
        Klar auch die Suche nach Gemeinschaft.
        Ich habe alles GOTT zu verdanken, genauso wie (prinzipiell-kurz gesagt) in der Geschichte der Bibel.
        UND es ist eine auch Christliche Gemeinschaft/Brüderschaft/Kirche.

        Es gibt GOTT ganz real, es kann sehr gut sein, das man ihn „persönlich“ nennen darf.
        Ich bin vorsichtig. Ein Priester sprach damals so – in Medjugorje :
        „Gott ist persönlich, ein persönlicher Gott.“

        Jesus soll immer gewandert sein – immer in Bewegung, wie das Leben selbst.
        „Wer mich sucht, von dem lasse ich mich finden“

        Also, ich verstehe noch lange nicht alles, und selbst das erscheint immer mehr momentan und relativ oder vergänglich.

        Sünde ist eine solche, wenn man etwas tut, wohlwissend, dass man es nicht tun soll.
        Viele halten sich an Strohhalmen und anderen.

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  7. Ina sagt:

    Jesus Christus der Anfang und das Ende. Alpha und Omega. Welche Gnade, wenn wir unser Leben ihm geben dürfen.

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  8. oda2015 sagt:

    Welcher Geist wird genährt… ? Ja, das frage ich mich auch oft und denke dann : „.. an den Früchten werdet ihr erkennen..“ .. (die Früchte genau erkennen > Liebe im erweiterten Sinne.. zB Lebensgrundlagen nicht zerstören sondern schonend nehmen/ behutsam geben.. naturfreundlich und mitfühlend sein … sich in freundlicher Selbstverantwortung üben… (?) … ist allerdings für mich auch nicht so einfach;))

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  9. Anonymous sagt:

    Ich respektiere dieses Zeugnis als Lebensgeschichte. Das Problem, was „Charismatik“ betrifft, liegt schlicht darin, dass es Echtes und Falsches davon gibt. Wie auch vom Christ-Sein an sich. Ich kenne ganz viele Katholiken, die erst durch die charismatische Erneuerung zu einer erlösenden, persönlichen Beziehung zu Gott gefunden haben.

    Echtes charismatisches Christ-Sein ist lebendig und lebt das aus, was im Neuen Testament über die Gaben des Heiligen Geistes gelehrt wird. Und daran ist nichts falsch oder esoterisch.

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  10. Holger Jahndel sagt:

    „Die Grundsatzfrage: Welchen Gott wollen wir?“
    vor 8 Stunden in Spirituelles, 7 Lesermeinungen

    Im Streit nach Vatikan-Instruktion zur Pfarrgemeinde stehen sich nicht nur „zwei verschiedene Auffassungen von Kirche gegenüber, sondern zwei diametral entgegengesetzte Gottesbilder, die aufeinander prallen.“ Spiritueller Impuls von Stefan Fleischer

    https://www.kath.net/news/72375

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    • Anonymous sagt:

      Es geht nicht darum, welchen Gott WIR WOLLEN. Es handelt sich ja nicht um ein Wunschkonzert.

      Gott ist aus menschlicher Sicht unergründlich. Aus dieser Sicht wissen wir mehr darüber, wie Gott nicht ist oder sein kann als wie er ist.

      Zu unserem großen Glück sind wir aber nicht auf menschliche Mutmaßungen über Gott angewiesen. Denn er hat sich uns ja geoffenbart.

      „Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
      (1. Johannesbrief, Kapitel 4, 16) Und was kennzeichnet diese Liebe:

      „Die Liebe ist langmütig und freundlich,
      die Liebe eifert nicht,
      die Liebe treibt nicht Mutwillen,
      sie bläht sich nicht auf,
      sie verhält sich nicht ungehörig,
      sie sucht nicht das Ihre,
      sie lässt sich nicht erbittern,
      sie rechnet das Böse nicht zu,
      sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
      sie freut sich aber an der Wahrheit;
      sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
      Die Liebe hört niemals auf“ (1. Kor. 13, 4-8)

      So also IST Gott. Und alles, was an Gott „streng“ ist oder „heilig“ steht damit nicht in Widerspruch. Denn Gott steht nicht im Widerspruch mit sich selbst.

      Wir sollen nicht mehr bloße Befehlsempfänger und Gesetzesausführer sein, die Gott dienen, weil sie Angst vor ihm haben. Wir sollen seinen Willen tun, weil wir ihn kennen und lieben und weil es uns ein innerstes Bedürfnis ist, ihm die Ehre zu geben.

      Wo immer aber Menschen Gott nicht kennen, werden sie aus menschlicher Sicht das auf Gott projezieren, was sie wollen; genau genommen, was sie selbst im Fleisch sind.

      Und die einen, die glauben, da gehöre mal wieder mit eisernem Besen gekehrt und Gottesfurcht erzeugt, werden uns den distanzierten strengen Gott präsentieren, der uns nur auf Bewährung erlöst hat, aber drauf und dran ist, uns wegen jedem Fehltritt in die Hölle zu werden.

      Die, die meinen, Gott sei unwichtig, werden gleichgültig sein. Denen ist es wurscht, wie Gott ist.

      Und denen, die meinen, Gott lasse einfach immer fünf gerade sein, erfinden den lieben Großvatergott, der lächelnd über unsere Lieblosigkeit und Unbarmherzigkeit hinwegsieht.

      Und da gibt es sicher noch mehr Varianten.

      Wer aber erlebt hat, dass Gottes Liebe so unfassbar und unverdient ist wie nichts, was uns hier in dieser Welt sonst noch geschenkt werden könnte und anfängt, sich dieser Liebe zu öffnen und sie weiter zu geben, „der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ Und diese Liebe begegnet uns in Jesus Christus, in seinem Leiden und Sterben, wo er das Böse überwindet, indem er nicht zurück schlägt, sondern es ganz in sich aufnimmt, so dass Paulus sagen kann:

      „So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott. Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.“ (2. Kor. 5, 20-21)

      Da ist einer, der sich auf eine Weise mit uns solidarisiert hat, die wir nicht begreifen können, um uns aus der Macht der Sünde zu befreien, damit wir ihm frei und freudig dienen können.

      Und die Frage ist also nicht, welchen Gott wir wollen, sondern welcher Gott uns verkündet wird und welchem Gott wir begegnen.

      Ist es dieser Jesus Christus oder eine Karikatur davon?

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Habe mal eine sehr ähnliche Übersetzung mitgeschrieben:

        „Die Liebe ist langmütig und freundlich
        die Liebe eifert nicht
        die Liebe bläht sich nicht auf
        sie verhält sich nicht ungehörig
        sie sucht nicht das ihre
        sie lässt sich nicht erbittern
        sie rechnet das Böse nicht zu
        die Liebe erfreut sich nicht an anderer Menschen Sünden
        sie erfreut sich an der Wahrheit
        sie ist immer Willens zu ertragen,
        zu vertrauen,
        zu hoffen
        und zu erdulden –
        gleich was kommen mag“

        Diese Liebe ist DAS größte Rätsel und Geheimnis in und hinter unseren Leben.

        U N D deshalb müsste GOTT auch persönlich sein!

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  11. dorrotee sagt:

    EIn sehr beeindruckendes Zeugnis einer Bekehrung.
    Bleiben Sie auf dem christlichen nüchteren Weg. Die Charismatik haben Sie bereits als nicht richtig erkannt. Nun müssen Sie aufpassen, dass Sie nicht in die Falschmystik geraten.
    Sie schreiben, Sie seien vom Regen in die Traufe gekommen. Man muss aufpassen, dass man als Christ auf dem nüchternen Weg bleibt.

    Auch ich habe die Erfahrung nach einer innerlichen Umkehr mit charismatischen Kreisen gemacht. Da ich noch nicht voll bekehrt war, fühlte ich mich in diesen emotional aufgeladenen Kreisen rund um die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ recht wohl und verweilte dort ungefähr 10 – 12 Jahre.

    Nachdem ich das Buch „Der Medjugorje-Betrug“ las, kamen große Zweifel an dieser charismatischen Bewegung. Frau Küble half mir, die aufgekommenen Fragen zu beantworten und ich empfand dies, wie es auch die AUtorin hier im Bericht beschreibt, als Befreiung und Freiheit im Glauben. Die Wahrheit gefunden zu haben nach langem Suchen.

    Mein ganzes Glaubesleben wurde vertieft und ich bekam nun die wahren Tröstungen und Stärkungen der Mutter Kirche. Ich besann mich auf die Sakramente, Bibel und Gebet.

    Nicht die ständigen, von den charismatischen Kreisen heraufbeschworenen, fast zwanghaften Gebetsaufforderungen,
    sondern ein persöhnliches Beten, wie es der Tag hergab.
    Habe schnell die Gruppe der „Seligpreisungen“ verlassen und mich den nüchteren Glaubensgemeinschaften (z.B. KPE, Petrusbrüder) zubewegt.

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  12. Holger Jahndel sagt:

    Im frühchristlichen Mönchtum sind ekstatische Erlebnisse zwar nicht unbekannt, jedoch spielen sie keine herausragende Rolle. Die Mönche streben nach der Hesychia (Seelenruhe, Stille) und stellen bei Erlebnissen der ‚Begeisterung’ die Frage, ob sich ihnen der göttliche oder ein dämonischer Geist genähert hat.

    In die kirchliche Theologie hält die Wertschätzung der Ekstase erst durch die um 500 n. Chr. verfasste mystische Theologie des pseudonymen Dionysius Areopagita Einzug.

    Diesen Ansatz greift die mittelalterliche Mystik des 13. Jahrhunderts auf. Bonaventura (1221-1274) führt Ekstase bzw. Verzückung (verstanden als Entrückung von allen leiblichen Empfindungen) als systematische Elemente des kontemplativen Weges in die abendländische Mystik ein. In Anlehnung an die spirituelle Stufenfolge des Dionysius (Läuterung, Erleuchtung und Vervollkommnung) vollendet sich für Bonaventura der kontemplative Weg in mystischer Verzückung als Vertrautheit mit dem gekreuzigten Christus.

    Auch für Jan van Ruysbroek (1294-1381) folgt der mystische Weg einer spirituellen Stufenfolge. Der menschliche Geist hat über drei „Klippen“ zu steigen, um sich der göttlichen Ruhe anzunähern. In der Nachfolge Christi erlebt der Geist in der ekstatischen Hingabe die „Brautfahrt Christi“. Solchen schwärmerischen Erfahrungen verdankt Ruysbroek seinen Beinamen „doctor ecstaticus“.

    Stärker noch als unter männlichen Mystikern spielen Tranceerfahrungen in der Religiosität von Frauen eine Rolle.
    Ekstatische Schilderungen finden sich etwa in den Aufzeichnungen der Mechthild von Magdeburg (ca. 1207 bis um 1282/94), die erotische Bilder des Hohenliedes aufgreift, um ihre mystischen Erfahrungen zu versprachlichen. Ähnliche erotisch-ekstatische Tendenzen herrschen bei Mechthild von Hackeborn (1242-1299) und Gertrud von Helfta (1256-1302) vor. Teresa von Avila (1515-1582) schließlich erfährt starke, auch körperlich geprägte Ekstasezustände und lehrt den mystischen Aufstieg von der Vereinigung über die Verzückung zur Liebeswunde.

    In die Reformationsbewegung findet ein mystisch-ekstatischer Ansatz Eingang durch die beiden von Martin Luther (1483-1546) besorgten Ausgaben der Theologia Deutsch (1516 und 1518), obwohl er sich in späteren Jahren von der Mystik zunehmend distanziert. Fruchtbar wird dieser Ansatz unter den Täufern, die nach einer direkten, unvermittelten Aneignung des Göttlichen suchen. Ihr religiöses Ziel ist die mystische Vereinigung mit dem Göttlichen auf der Grundlage der Einwohnung Gottes in der menschlichen Seele. Die Täufer wollen ‚das Zeugnis des Geistes in sich’ verspüren.

    In nachreformatorischer Zeit führt diesen Ansatz in Deutschland Jakob Böhme (1575-1624) weiter, für den ekstatische Erfahrungen in der Vereinigung mit Christus oder Sophia (der göttlichen Weisheit) gipfeln. Böhme beeinflusst Angelus Silesius (1624-1677) und Gottfried Arnold (1666-1714). In England löst der Wanderprediger George Fox (1624-1691) auf Versammlungen Massenekstasen aus, die bei vielen Hörern zu einem Zittern (engl. quake) führen, weswegen seine Anhänger auch als Quäker bezeichnet werden. John Wesley (1703-1791) ruft eine geistliche Erneuerungsbewegung ins Leben, die auf die Vergewisserung des eigenen Glaubens und die Erfahrung des Angenommenseins durch Gott zielt und zur Begründung des Methodismus führt. Auch bei methodistischen Evangelisationen kommt es in der Frühzeit zu Massenekstasen, die geradezu als Prüfstein des Missionserfolges gewertet werden können.

    Methodistische Einflüsse spielen eine auslösende Rolle bei der Entstehung der Pfingstbewegung im frühen 20. Jahrhundert. Neben Bekehrung und Heiligung bildet für die Pfingstler die Geisttaufe die dritte geistliche Erfahrung. Sie ist mit verschiedenen Geistesgaben verbunden, besonders mit der ekstatischen Zungenrede (Glossolalie). Die Pfingstbewegung wiederum beeinflusst die Entstehung der charismatischen Bewegung in der Mitte des 20. Jahrhunderts in den USA, für die „die Taufe im Heiligen Geist“ im Zentrum der religiösen Erfahrung steht. Durch diese „Taufe“ werden weitere Geistesgaben wie Heilung, Prophetie und Zungenrede freigesetzt, die in der Praxis zu einer ekstatischen Frömmigkeit führen. Charismatische Kirchen sind die derzeit am stärksten wachsenden christlichen Gemeinschaften weltweit.

    Valentin Weigel als protestantischer Mystiker mit Einfluss auf Angelus Silesius und andere

    https://www.anthroweb.info/rudolf-steiner-werke/ga07-mystik/ga-07-weigel-und-boehme.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Valentin_Weigel

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    • Anonymous sagt:

      Jetzt wäre es halt nur noch interessant, zu erfahren, was denn bitte „ekstatische Erlebnisse“ sein sollen?

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Derwische im Islam tanzen sich bestimmt in solche Ekstase.

        Bestimmt erleben Christen dieses für kurze Momente in einem Glauben, der rein geistig „die Welt“ umarmen könnte, jedoch innerlich erfüllend ergreift und unfassbares Glück und Geschehen bleibt – auf dem Weg. Na ja, ist schon lange her. Doch Ekstatiker würde ich mich nie nennen. Es gab nur solches. Andere erleben anderes.

        Bei Holger Jahnels Grundsatzfrage im Link: Das Reich Gottes kann nicht von der Welt sein.
        Am besten : man betrachtet still die Ekstase – und wenn sich Menschen mit uns freuen…
        Na? was ist so schlimm daran.

        Doch hier eine interessante Historie der Geschichte der Ekstase-Erwähnungen.

        Ich las oder hörte von Dionysus (wahrscheinlich ging der Name vom Lehrer auf die Schüler einige Jahrhunderte oder Generationen über! MysterienSchule!) in Zusammenhang mit dem Symbol des Weines von Christus wieder eingesetzt (für die esoterische Erkenntnis stehend!) und diesen Bachuskulten !
        Geschichtlich wirkte der Alkoholgenuss sicher „verhärtend“ – damals vor 2000 Jahren.
        In diesen Kultus des Bachus kann es jedoch überhaupt nicht um besaufen und „runter-spülen“ gegangen sein.
        Leider kam ich erst nach so einer VorlesungsReihe über die Kultur von Essen und Trinken an die Uni – so vor 25 Jahren.
        Ich kann nur ahnend erraten,dass es zwischen Rot- und WeissWein symbolisch eine Beziehung zu unseren roten und weissen Blutkörperchen gibt. > Und wenn ihr die Bedutung knackt > dann habt ihr eine nüchterne Erfahrung.

        Ständiger echter Weingenuss verhindert geistig die Höchsten Erfahrungen.
        Wohlgemerkt ständiger GENUSS.
        Ständiges Genießen ohne Erkenntnis verblödet angeblich.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe auch den Internetauftritt von Horst Koch, einem schlichten, aber ehrlichen Lutheraner, zur Pfingstbewegung und zur Charismatik. Kritische Texte und wichtige Hinweise.

      https://horst-koch.de/startseite-home/

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  13. Holger Jahndel sagt:

    Der spätantike Theologe Pseudo-Dionysius Areopagita, dessen neuplatonisch geprägte Werke im Mittelalter hohes Ansehen genossen, führte den Begriff „Theurgie“ in die christliche Theologie ein. Er bezeichnete damit das Wirken des Heiligen Geistes und Jesu Christi und insbesondere die von Gott herbeigeführte Wirksamkeit der Sakramente.
    Auch der christliche Mystiker Dionysios Areopagita verwendete das Wort „Theurgie“ im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist.

    Theurgie (griechisch θεουργία theourgía „Gotteswerk“) ist eine antike Bezeichnung für religiöse Riten und Praktiken, die es ermöglichen sollten, mit himmlischen Wesen in Verbindung zu treten und von ihnen Hilfe zu erlangen. Der Ausübende wird „Theurg“ genannt. Nach der gängigen Auffassung der antiken Theurgen wurde nicht versucht, die erwünschte Reaktion der Götter mit magischen Mitteln zu erzwingen, sondern es ging um ein Zusammenwirken von Gott und Mensch, bei dem sich der Theurg göttlichem Einfluss öffnete. Siehe dazu auch Johannes „Scottus“ Eriugena und Clemens von Alexandrien als Heiligen Klemens und seinen Schüler Origenes und den Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus.

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  14. Martina sagt:

    Das kann ich zum Teil icht nachvollziehen, ich bin schon seid Jahren Christin und selbst Paulus hat ständig in Sprachen gesprochen und es gibt ja nun einmal laut Bibel und nicht irgendeiner Lektüre, Bekehrung,Taufe, Taufe in den Heiligen Geist mit der Rede in neuen Zungen.

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    • Guten Tag,

      erstens wirkt der Heilige Geist schon durch Glaube und Taufe in uns – zweitens hat gerade Paulus in der Gemeindeversammlung nicht in Zungen geredet und überhaupt diese Praxis stark eingeschränkt (höchstens zwei oder drei – und auch dann muß ein Ausleger dabei sein, was in charismatischen Gruppen fast nie der Fall ist).
      Paulus warnt die Korinther vor einer Ausuferung der Zungenrede und bringt in 1 Kor 14 ff eine Reihe von Einwänden:
      1. Paulus stellt klar, daß einen Zungenredner „niemand versteht“ – und zwar im Unterschied zur (echt) prophetischen Rede und Ermahnung, durch welche die Gemeinde geistlich erbaut werde.
      Daher schreibt er: „Wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre?“
      Er erläutert die Sinnlosigkeit mit Beispielen und fügt dann hinzu: „So auch ihr: wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden.“
      2. Er erklärt weiter, es gäbe so viele Sprachen „und nichts ist ohne Sprache“ (also verständlich für andere).
      Paulus bekräftigt dann, er wolle beten mit dem Geist „und auch mit dem Verstand„.
      Und er sagt ganz klar, er wolle „in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen“.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Wäre für uns interessant, wenn Du uns dieses prophetische Rede beschreiben könntest.

        1. Paulus stellt klar, daß einen Zungenredner „niemand versteht“ – und zwar im Unterschied zur (echt) prophetischen Rede und Ermahnung, durch welche die Gemeinde geistlich erbaut werde.

        2. Wie Zacharias im Offenbarungszelt über den Tempeldiener seine Botschaft zu seinem zukünftigen Sohn Johannes der Täufer erhielte.
        oder
        wie die 12 Geistbegabten in Jerusalem am Pfingstfest redeten?

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