Flache Erde, die stillsteht: Wenn der Glaube in den Aberglauben abdriftet

Von Felizitas Küble

Manche Vorurteile überdauern die Jahrhunderte – dazu gehört auch die irrige Vorstellung, das Mittelalter habe sich die Erde nicht als Kugel, sondern als flache Scheibe vorgestellt.

Um dies zu illustrieren, wird gerne auf entsprechendes Bildmaterial zurückgegriffen – wie etwa diese Zeichnung, die angeblich aus dem 16. Jahrhundert stammen soll, wie man sogar in Schulbüchern erfährt. (Näheres dazu hier: https://www.philso.uni-augsburg.de/institute/philosophie/Personen/Lehrbeauftragte/neidhart/Downloads/FaelschungenFlacherde0.pdf)

Das Bild zeigt einen Missionar, der den Horizont bzw. das Ende der Erdscheibe erreichte und nun staunend in das Universum schaut. In Wirklichkeit stammt die Grafik aus dem Jahre 1888 und ist lediglich in ihrer Darstellungsweise geschickt auf mittelalterlich gestrickt.

Tatsache ist nämlich, daß sowohl das christliche Altertum wie auch das gar nicht so „dumme“ Mittelalter wie selbstverständlch von der Kugelgestalt der Erde ausging – also beileibe nicht etwa erst seit der „Weltumseglung“ des Christoph Kolumbus.

Von Augustinus bis zu Thomas von Aquin war die Sache mit dem „Erdball“ ganz klar – und fast alle Kirchenlehrer und Theologen haben dies auch eindeutig als richtig erklärt.

Allein schon die Tatsache des „Reichsapfels“ mit Kreuz, den der Kaiser (hier auf dem Foto: Karl der Große) symbolhaft in Händen hielt und womit die Erde dargestellt wurde, dokumentiert dieses Faktum: Der Herrscher des Abendlandes trug eine Kugel und keine Scheibe!

Statt nun diese Falschvorstellungen über die christliche Zeit von Antike und Mittelalter gerade zu rücken, gibt es unter einigen  – gottlob nur wenigen – Gläubigen das Bedürfnis, eine „flache Erde“ zu verkünden – und damit verbunden meist die Behauptung, unser Planet stehe still und die anderen Gestirne seien in Bewegung um ihn herum.

Die Beweggründe für solche sonderbaren Vorstellungen sind verschieden. Mag bei manchen Leuten ein (abgrund-)tiefes Mißtrauen gegenüber der Wissenschaft eine Rolle spielen, andere wiederum einen Hang zu  Verschwörungsmythen verspüren, so gibt es auch noch jene Frommen im Lande, die aufgrund irgendwelcher Schauungen von Seher/innen am Modell einer stillstehenden Erde festhalten.

Wenn die visionäre Person dann auch noch heiliggesprochen wurde, kann sie sich doch nicht geirrt haben – so lautet der naive Schluß bzw. Kurzschluß.

Ein solcher Denkfehler geschieht leicht bei Gläubigen, die ohnehin zum Aberglauben oder Schwarmglauben neigen (beides ist wundersüchtig miteinander geistesverwandt), die erscheinunungsbewegt ständig hinter den neuesten „Sehern“ herlaufen, Privatoffenbarungen für das Gelbe vom Ei halten und sich einer charismatischen Frömmigkeit verschrieben haben.

So hält es beispielsweise die Zeitschrift „Leben“ aus Bad Herrenalb, die seit Jahrzehnten erscheint, ununterbrochen (auch in der neuesten Ausgabe) für die Medjugorje-„Marienbotschaften“ wirbt und schwarmgeistige Wanderprediger wie Pater James Manjackal anpreist.

In der Ausgabe Nr. 2/2020 veröffentlicht Dr. Wolfgang Schneider einen seitenlangen Artikel, in dem er den Lesern allen Ernstes den Glauben abverlangt, die Erde stehe stille, denn das sei Hildegardis Wille – genauer: das habe die mittelalterliche Nonne Hildegard von Bingen visionär so gesehen, also könne es nur richtig sein, denn immerhin sei sie doch von Papst Benedikt „in den Stand der Heiligkeit erhoben“ worden.

Der Autor scheint trotz akademischer Bildung nicht zu wissen, daß eine Heiligsprechung mitnichten alle Ansichten  – geschweige „Schauungen“  – der damit Gewürdigten billigt oder gar bestätigt. Vielmehr geht es allein um die sog. „heroischen“ (heldenhaften) „Tugendgrad“, also die charakterliche Vorbildhaftigkeit der betreffenden Persönlichkeit. Das schließt Irrtümer selbstverständlich nicht aus, denn nur Gott allein ist vollkommen in seinem Wissen und Erkennen. Natur Mensch Umwelt

In der Zeitschrift wird ohne Ironie in voller Heftbreite das oben kritisierte „Weltmodell“ der flachen Erde abgebildet – und darin der Titel eingefügt: „Das Weltmodell nach der Kosmos-Vision von der hl. Hildegard von Bingen“.

Dann wird aus ihrem „dritten Großwerk“ namens „de operatione Dei“ (die göttlichen Werke) zitiert und geschlußfolgert: „Die kleine Erde ist der Mittelpunkt des Alls, um den sich das ganze Firmament dreht“.

Weiter heißt es: „Die hl. Hildegard sieht die Erde als statisch, sie zeigt keinerlei Bewegung, während sich der ganze Kosmos um den Menschen dreht.“

Es folgt die Frage: „Sollte in diesen mystischen Aussagen unsere Vorstellung von einer sich drehenden Erde revidiert werden?“

Zunächst: Ob man der hl. Hildegard und ihrem Ansehen einen Gefallen erweist, indem man sich ausgerechnet auf den zeitbedingten Teil ihrer „Schauungen“ fixiert, sei dahingestellt.

Immerhin hat die Äbtissin aus dem Hochmittelalter insgesamt eine durchaus eindrucksvolle „Schöpfungstheologie“ vorgelegt, darin den Zusammenhang von Gott, Mensch und Kosmos harmonisch aufgezeigt und erhellt – und war auch in der Darstellung der Heilsgeschichte solide christozentrisch ausgerichtet.

Aber Heilige sind in ihren Ansichten nicht unfehlbar – und dies gilt erst recht für Visionen, denn diese gehen unvermeidlicherweise durch die menschliche Vorstellungskraft hindurch – und werden durch die begrenzte menschliche Sprache präsentiert. Selbst wenn also Impulse sozusagen „echt“ sind, wird das Ergebnis nicht automatisch „eins zu eins“ in Schriftform gegossen.

Doch der Verfasser will die Leser dazu verdonnern, die „stillstehende“ Erde wie einen unfehlbaren Glaubenssatz zu schlucken.

Unter dem vielsagenden Zwischentitel „Glaube macht selig“ (!) heißt es, manches an Hildegards Kosmos-Visionen „stellt unsere Glaubensfähigkeit auf die Probe“. Ihr sei ein „Weltmodell“ gezeigt worden, „welches unserem heutigen Weltbild widerspricht“.

Aber jetzt kommt der Knüller bzw. mentale Kurzschluß: „Gottes Offenbarung aber will ernst genommen werden, weshalb Gottvater selbst den Inhalt ihres Buches beglaubigt.“ (Diese „Beglaubigung“ wird freilich nicht belegt.)

Danach wird erneut Hildegards Heiligsprechung 2012 erwähnt, ebenso ihre Erhebung zur Kirchenlehrerin 2014. 

Sodann wird ernsthaft beklagt, die „moderne Wissenschaft“ würde sich „massiv dagegen sträuben“, Hildegards „Weltmodell“ für realistisch zu halten.

Das wollen wir doch hoffen!

Sowohl der Naturwissenschaft wie dem nüchternen Glauben geht es allein um die Wahrheit – und nicht um das Fixiertsein auf kosmologische Visionen einer Äbtissin, als ob es sich dabei um unfehlbare Dogmen handeln würde.

Ein solcher „Glaube“  macht nicht etwa selig, sondern abergläubisch!

Abgesehen davon weiß man schon von der ebenfalls heiliggesprochenen und zur Kirchenlehrerin erklärten Katharina von Siena, daß sie auf eine irrige Erscheinung hereingefallen war: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/27/die-hl-katharina-von-siena-erlebte-eine-irrtumliche-marienerscheinung/

Weitere Infos zur „Erdkugel“ hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/21/flache-scheibe-oder-erdkugel-das-mittelalter-und-die-naturwissenschaften/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


23 Kommentare on “Flache Erde, die stillsteht: Wenn der Glaube in den Aberglauben abdriftet”

  1. 4-Elemente-Lehre bzw. 5 Elemente-Lehre von den Elemente-Prinzipien als „Principiis“ ..

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Vier-Elementen-Lehre

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    • Anonymous sagt:

      Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Mal abgesehen davon, dass hier „sola scriptura“ falsch verstanden wird.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Stimmt.
        Man müsste sehr viel Altertum studieren und geistige Praxis haben > um die Bilder von Hildegard von Bingen zu sehen mit dem was sie zeigen und den Gedanken, den verschiedenen Beziehungen – im Bild.
        Äußeres Gucken taugt dazu nicht.
        Diese Bilder von ihr sind gleichzeitig Bewusstseins-geschichtliche Übergänge der Menschheitsentwicklung von/aus einen BilderBewusstsein zu einen heutigen BegriffsDenken.
        Dadurch sind sie so fruchtbar für den Betrachter > der „in sie fällt“.
        Sie erleben in dem Bild, übrigens in jeden dafür tauglichen > Unendlichkeit.
        Deshalb könnte man die Gesetzmäßigkeit schlussfolgern: Im Äußeren eine Dimension weniger – dafür im Inneren eine mehr.

        Kennen sie den Altar von Schwester Ervira noch in der Gemeinschaft in M. ?
        Diesen können sie auch so betrachten, obwohl es moderne Ikonenmalerei sein soll.
        Unten war ein Kästchen im Bild mit echter Tür > wo das AllerHeiligste aufbewahrt war!
        Das Bild gab es vor 26 Jahren immer als Postkarte für 1;- DM zum mitnehmen.

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Komisch, bei den 22 Geistigen Felsen denkt man an die 22 Buchstaben des Althebräischen Alphabetes, die ja vom Himmel kamen.
      Es herrschte damals wirklich eine Art Wissen, das man heute immer Gnosis nennt bis branntmarkt, und das durch die Katholische Kirche völlig verboten wurde wohl.
      Manche Autoren hätten das gerne gelockert gesehen – doch nun kann man die Zeit eh nicht zurückdrehen. Alles ist wie es ist.
      Selbst Jesus ging ständig auf die jüdische Tradition ein. Theologen bräuchten da jedoch eine Zusatzausbildung für, denn die bloße Übersetzung gibt den Christen davon keine Kenntnis in der heutigen Bibel.
      Es gibt viele noch andere Evangelien – nicht in der Bibel. Vier Evangelisten reichen und „kein Wort darf geändert werden“.
      Es ist heute unglaublich was Jesus Christus dort mit den Evangelisten/Aposteln bespricht – für den heutigen Menschen Zukunft, weit weg entfernt scheinende Zukunft.
      Christlicher Jahreslauf – im Einklang mit höheren ehrwürdigen Ordnungen.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Zurück zum Bild hier….
        Eigentlich, eigentlich spricht dieses Bild in seiner Gesamtheit die Alte Tradition (auch Antike genannt) wieder – auf die sich die Katholische und Evangelisch-Lutherische Kirche noch berufen laut InterNet.

        Carl Gustav Jung sagte mal über das Evangelische Abendmahl > diese hätten nur noch die Idee Gottes, ABER DIE HABEN sie!
        Also , liebe moderne Menschen, es ist nicht schlimm wenn sie nur das Wort haben, den Begriff. Die Idee ist dann nicht mehr weit….
        GOTT

        Ich vermute ja durch die Beschäftigung hier im Forum: die ökumenische Kirche IST die Christliche Kirche.
        Leider nennen sich meist die Evangelen > Christen so das anstoßen könnte.
        Dieses Forum heißt ja auch „Christliches…“ < das stieß auf Erfahrungs-logischen Widerspruch bei mir, weil die Wirklichkeit da draußen das anderes handhabt.

        Hauptsache Forum – Christliches Forum

        KOMM MIT! – und schreib mal was!

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Noch etwas zum Bild oben….

        wenn man die heutige Erdoberfläche der allgemein heute gedachten Erde nimmt, dann hat man eigentlich auch ein geometrisches Problem > nämlich eine „geometrisch nicht-abwickelbare Fläche“. Also der Kartograph oder wer auch immer müsste sich jetzt etwas einfallen, was es sonst nicht allgemein üblich gibt. In den Abitur-Atlas´sen der 90-iger Jahre (von „Westermann“) dort hat man die Erdoberfläche von den Polen her eingeschnitten wie Zähnchen eines DeltaDreiecks mit so einen Mittelstreifen in dem dann die heutige ÄquatorRegion war , auch Tropen genannt.
        UND die heutigen Ansprüche von Genauigkeit kann so eine nicht-abwickelbare Nicht-„Scheiben“Ansicht eben auch nicht gerecht werden. Wahrscheinlich deshalb haben wir lauter kleine Karten- oder Navi-Ausschnitte und daneben für die nächste Wirklichkeit den Globus zu hause oder im Unterricht.
        Auch unsere Planetenbahnen gibt es nicht in der 3D – Wirklichkeit! Mmm, mmm. Leider sind sind sie keine Wirklichkeit. Die Sonne dreht sich, oder das Kosmische Universum um so eine Achse!!! Durch die Bewegung um die Sonne, die sich im Universum bewegt > sind die PlanetenBahnen eben in Wirklichkeit eine Spiralstrudel durch die verschiedenen Geschwindigkeiten um die Sonne.

        ABER auch all das ändert sich in den Millionen!!! Vor 30 Millionen war der Nordpol noch im Bermudadreieck. Also, also > es gibt nicht ewiges da zum streiten.
        Mein Opa sagte dann immer: „Ist alles vergänglich – selbst lebenslänglich.“

        Heute sehen wir eine materiell-sinnliche Wirklichkeit des Kosmos mit diesen Kameras und Fotos von Satelliten und Raumstationen!
        Unser Bild erinnert uns an eine Zeit, als der „HERR es den Seinen noch im Schlafe gab“ – und – einen geistigen Kosmos im Verhältnis zu einen auch „materiellen“.
        Hauptsache Vakuum = ist ja nicht viel Materie.

        Das hieße: die Wirklichkeit hat verschiedene Ebenen , die da zusammenspielen alle.
        genau wie bei uns Menschen allen – hier mitten im Körper.
        UND das sah man auf diesen Bild oben, welches ein Bild enthielt welches uns an die Vision des Echzechiel/Hesekiel erinnert – ja in der Bibel.

        Also die „Scheibe“ ist der Boden auf dem wir stehen jetzt hier im Körper + die Sichtweise die die natürliche wäre aus dieser Position des Wirklichkeitsentsprechenden heutigen erlebenen Bewusstsein.
        Versuchen sie doch einmal die Erde als Kugel da hinein zu malen. Was für eine Deutlichkeit haben sie dann noch? Keine, weil ihr Standpunkt außerhalb wäre > und da sind sind sie nicht mehr dabei. Also geht es um Bilder die mehr als Bild oder Anti-Bilder sind – ganz ohne „Bild-von“ = Götzenbild. Noch einmal: Im-Bild ist nicht davor. Deshalb kann und darf man sich von Gott kein Bild machen!
        Genau wie bei den Planetenbahn-Spiralen der englischen Wissenschaftler von 1984 > die lebendige Wirklichkeit macht schwindlig und sie haben keinen Boden unter den Füssen mehr.

        Darum – Alles hat Seine Zeit. Alles seine Perspektive.

        Gott gibt uns einen Schritt nach dem anderen, genau wie in seinen Schöpfungen.
        Genau wie in der Logik.
        Logik kommt von Logos.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Also zu Hildegard ihren „Das Weltall“ – Bild.
        Erstens ist es nicht ihr Bild.
        Zweitens ist es der geistige Kosmos – mit lauter bildlichen Andeutungen zu denen man erst einmal die Ideen haben muss. Und das der Geistige Kosmos anders geordnet ist als das heutige Planetenmodell – findet man jedenfalls so in der Literatur als Leser.
        Nichts mit Aberglauben. Absolut kein Aberglaube. Überzeugen sie sich doch selbst von der Christlichen Wiedergeburt. Gehen sie doch ins Geheimnis.
        Nochmal diese Inneren Planeten, sehen sie doch : die Inneren Planeten sind scheinbar außen abgebildet. Des weiteren die Planeten als eher bildliche Sterne. Wenn sie jetzt wirklich den Christlichen Weg und Glauben sehen können, DANN verstehen sie die Christus-Bibel-Worte: „NIEMAND kommt zum Vater, denn durch den Sohn“.

        Auch die oben bei Wolfgang angedeutete (Welt)Vernunft hätte da einen Planeten. Doch die Christliche DreiEinigkeit hat auch Planetarisch ihr Abbild in Drei Planeten. Und gerade einer davon ist da nur zu sehen (von dreien). Der Vater als Lokomotive unseres äußeren Sonnensystems. Der Vater des Sabbats=Samstag (SaturnTag).
        Unsere Erde = ein Stern der Offenbarung Gottes! ein ebenso noch nie publiziertes Thema.
        Im Astrologischen Zeichen der Erde, auch in Form des von Frau Küble zitierten ReichsApfels ist sie eine Kugel mit einen Christlichen Kreuz drauf. Was sagt ihr Christen den dazu?
        Immer noch abergläubisch? das ist alles ganz offiziell – und viele 1000 Jahre alt und kommt aus dieser Tradition, auf die sich auch die evangelisch-lutherische und Katholische Kirche berufen. Nur lernen das die TheologieStudenten nicht. Die menschliche Aufgabe bleibt Selbst-Aufgabe. Wie auch immer. Alles Christi Aufforderung und Worte. Auch für Theologen.

        Am interessantesten ist diese Christliche Signatura Rerum der Erde in Form des Quant´s oder der Quanten. Ich werde niemanden mit einer QuantenTheorie behelligen, versprochen niemanden. Ich sag nur : „Israel siehe!“
        Sie sind wunderschön – und zugleich das schönste Geheimnis! Niemand wird wissenschaftlich im Äußeren jemals Quanten finden. Deshalb Theorie.
        Christlich eine wunderschöne Wirklichkeit in diesem Organ mit dem ihr seht.
        Vor einigen Jahren fuhr ich mit dem IC, neben mir Schweizer Touristen, die sich wissenschaftliche Foren durchlasen , natürlich auf englisch: 150 Seiten gesunde Lebensführung wegen Quanten irgendwie, inclusive oranger PlasteBrille!
        Also Christen fallt nicht auf Theorien rein – erlebt sie!

        KOMM MIT ! – „Kehrt um!“

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Schade, das 2 KOMM´ immer noch nicht da sind…> dann hätten wir eine schöne Geometrisch-betrachtende Ideen-Anschauung wie man über die Verherrlichung auf dem Ölberg in der Bibelgeschichte > zum Logos des Planeten Erde werden könnte. Und wie das über diese überall verstreuten Christlichen Weg-Zeichen, man einsammeln könnte auf diesen Weg zum Ursprung und zu Gott.

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  2. Computer beweist die Existenz Gottes .
    26.08.2013 Artikel: Telepolis
    Neue Perspektiven für eine Computer-assistierte Metaphysik: Wissenschaftler aus Berlin und Wien haben Kurt Gödels berühmten Gottesbeweis mit einem Computerprogramm bestätigt

    https://www.heise.de/tp/features/Computer-beweist-die-Existenz-Gottes-3503718.html

    PHILOSOPHIE

    Ein Gottesaufweis aus der Grammatik

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/13/ein-gottesaufweis-aus-der-grammatik/

    scobel: Die Kraft des Guten
    Die lange vorherrschende Theorie vom egoistischen Gen als treibender Kraft der Evolution ist nur die halbe Wahrheit. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über effektiven Altruismus und darüber, warum uneigennützige Fürsorge nicht nur die Empfänger glücklich macht.

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=63711

    Vergiss Darwin: Evolution ist nicht Konkurrenz, sondern Kooperation
    15. Juli 2016 2012

    Es geht um eine globale Chance, einen evolutionären Sprung zu machen und über alles hinausgehen, wo der Mensch jemals zuvor war. Viele Menschen werden in der digitalisierten Welt ohnmächtig durchs Leben navigiert. In großer Not werden Gott, Allah und andere jenseitige unbekannte Wesen um Hilfe angefleht. Wir wissen, dass die Biosphäre seit langem in höchster Lebensgefahr […]

    https://www.pravda-tv.com/2016/07/vergiss-darwin-evolution-ist-nicht-konkurrenz-sondern-kooperation/

    Die Wissenschaft beweist – Es gibt Gott !

    Veröffentlicht am 01.07.2013
    Der Spiegel vom 09.09.2013 berichtete. Mathematiker bestätigen Gottesbeweis !! Ein Wesen existiert, das alle positiven Eigenschaften in sich vereint. Das bewies der legendäre Mathematiker Kurt Gödel mit einem komplizierten Formelgebilde. Eine vielzahl von Wissenschaftlern haben diesen Gottesbeweis nun überprüft – und für gültig befunden.
    abgrundtiefen Sturz aus so steiler Höhe gekommen? Ein wenig hat diese Höhe selbst zu diesem beispiellosen Niedergang beigetragen. Genauer gesagt: […] mehr »

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    • Anonymous sagt:

      „Gottesbeweis“

      Da Gott kein Teil der Schöpfung ist, kann er nicht wissenschaftlich „bewiesen“ werden. Genauso wie nicht „bewiesen“ werden kann, dass Gott nicht IST. Nebebei: Die Begriffe „existieren“ oder „Existenz“ sind aus dem gleichen Grund auf Gott nicht anwendbar. Gott IST. „Ich BIN, der ich BIN“ Gottes ewige Gegenwart beruht auf seinem unerschaffenem Wesen.

      Das, was hier als „Gottesbeweis“ betrachtet wird, sind logische Schlussfolgerungen aus Axiomen, die ihrerseits Gott voraussetzen.Das sind abstrakte, gehobene Zirkelschlüsse. Der so gefundene Gott ist in der Regel nicht kommunikativ, sondern wird abstrakt beschrieben. Es ist also eher ein theistisches oder deistisches Modell und hat mit dem Gott, der aktiv personal dem Menschen entgegen tritt, nicht viel zu tun. Oder anders gesagt:

      Der so „bewiesene“ Gott setzt kein menschliches Vertrauen = Glauben voraus, um ihm zu begegnen.

      „Evolution ist nicht Konkurrenz, sondern Kooperation“

      Mal abgesehen von dem relativ abstrakten Begriff „Evolution“, der ja in einer großen Bandbreite von Definitionen benutzt wird: Empirisch stellen wir fest, dass die Entwicklung der Natur sowohl aus konkurrierenden als auch aus symbiotischen und kooperativen Elementen besteht. Daher ist die obige Behauptung in ihrer Absolutheit falsch. Denn noch immer fressen Lebewesen einander und machen sich Lebensräume streitig. Den Löwen, der mit einer Antilope kooperiert, müssen Sie mir erst mal zeigen. Die Bibel verwendet erst für die kommende Friedenszeit in Gottes Reich derartige Bilder. Auch, um den Kontrast zur derzeitigen Realität aufzuzeigen.

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Hier haben wir eine Art Vieldeutigkeit des Begriffes GOTT.
        Selbst wenn man GOTT erlebt durch die Vorgänge im Neuen oder Alten Testament, ist es schwierig, solches in eigene Worte > öffentlich zu bringen. Da man ja nichts beweisen kann noch rechtfertigen.
        Im Alten Testament bei Mose im brennenden Dornbusch haben wir jedoch eine Aussage von Gott: „Ich bin, der Ich bin.“
        Auf Grund dieser Aussage wäre ihre obige Aussage nicht richtig abgeleitet, nämlich dass Gott nicht IST. Das, was Sie sagen, betrifft ja dieses Wort IST mit dem Sein in einer nur-EXISTENZ. Und Existenz war im letzten Jahrhundert eben noch kein SEIN.

        Wenn man sich Jahre oder Jahrzehnte mit diesen Sätzen beschäftigt > und dann Jesus Christus nur noch ICH BIN sagt > nach dem Aufruf der zur UMKEHR und Nachfolge, also in dieser Abfolge > DANN können diese Aussagen sich auf Innere Beziehungen in uns beziehen. Und Ontologie ist dann Höchste Selbsterkenntnis.

        Also die aktive Verwandlung durch Gnade bewirkt da eine Verwandlung in uns. Eine, die für den Gläubigen dann in Folge die Erlösung überhaupt möglich macht.
        Die freien und bewussten Menschen , die dieses in sehr, sehr langen Zeiträumen verwirklichen > da betrifft diese Aussage ihr ganzes Sein – bestimmt.
        Die Ontologie des Alten Testamentes ist dann dem heutigen Gläubigen etwas unbewusstes.

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  3. "GsJC" sagt:

    Zum aktuellen Artikel gab es vor einiger Zeit im C.F. eine überaus interessante Diskussion zwischen bekannten Kommentatoren.

    Als ich versuchte, mich in die Kommentare einzulesen, musste ich feststellen, dass es einer Seite nicht um die scherzhafte Aufarbeitung dieses Themas ging, sondern es der Person mit ihrem Glauben an eine flache Erde ernst war.

    Bedauerlicherweise handelte es sich dabei um eine Person, die mir vordem durch ausgezeichnete Beiträge und gelegentlich veröffentlichten Artikeln im C.F. überaus positiv und inspirierend aufgefallen war. Leider hat sie sich mit dem Glauben an eine flache Erde verrannt.

    Für Interessierte und im Glauben an eine runde Erde ungefestigte Personen nachstehend der Link. Die Argumention von „Claus Stephan Merl“ und „Kugelerder“ kann ich in diesem Fall empfehlen.

    https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/21/flache-scheibe-oder-erdkugel-das-mittelalter-und-die-naturwissenschaften/

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Mmmh, dieser Person war das sehr ernst, daran zu glauben oder fest zu halten. Leider machte es keinen Sinn, auf eine guten Gedankenaustausch zu hoffen. Da er immer nur mit seinen Theorien bombardierte und noch mehr auf Lager hatte – ohne darüber zu denken und diese Gedanken zu reflektieren.
      Man konnte an dieser Person jedoch lernen, wie schwer bis unmöglich es ist, im Alter dann die sogenannten Gedanken – zu ordnen.
      „Was Hänschen nicht lernt > lernt Hans nimmer mehr“ – so hieß es früher.

      Was zu denken gibt, dass diese Mattscheiben-Verehrer sich an der Schöpfungsgeschichte der Bibel inspirieren ließen .

      Urspünglich soll unsere Erde wirklich keine Kugel sein, sondern ein ganz anderes geometisch mit christlichen Zahlenwerten und OffenbarungsGeheimnis > dessen Flächen sich zur heutigen Kugel wölbten. Trotz des Geheimnisses ist dieses geometrisch und wirklich möglich und diese nicht-genannte Form an den großen Erdbeben-Linien = tektonische Platten-Linien vom oben-außen (Vogel-/Satelliten-Perspektive) sichtbar, auffindbar.

      Esoteriker so ab 1992 veröffentlichten eine vollkommene Kugelform als göttliche Zielsetzung nun ab 2017.
      Wie Anonymous ja schon schrieb, ist unsere Heutige Erde durch die Fliehkräfte der AchsenRotation „etwas flach“, also im Sinne dieser Esoteriker aus München (B.Zwick) keine perfekte Kugel.
      Diese Esoteriker nannten nun aber die Kugel das perfekte URmuster der Erde!??? zu dem sie jetzt zurück kehrt (Umkehr der Erde also). Damit tut die Erde vielleicht etwas, wozu Jesus aufrief (Umkehr-Worte).

      Einigen wir uns wenigstens, dass die Kugel rund ist – im Namen des HERRn.
      Auch wenn unsere Körperlichen Augen nur Oberflächen sehen können von allen Dingen.
      Jeder (fast jeder) lernt heute, was eine Kugel ist und warum – in der Schule.

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  4. Anonymous sagt:

    Sehr geehrte Frau Küble,

    was die annähernde Kugelgestalt der Erde betrifft (annähernd, weil die Pole abgeflacht sind und es Berge und Täler gibt), sind wir uns einig. Das ist doch schon was!

    Nur den Schwenk zu den „Gläubigen, die ohnehin zum Aberglauben oder Schwarmglauben neigen“, mache ich aus folgenden Gründen nicht mit:

    1. Die meisten Menschen, die an eine flache Erde glauben, sind nicht unbedingt Christen, aber ganz unbedingt Verschwörungstheoretiker. Deren Weltbild ist geprägt von ANGST. Angst vor einer bösen Macht, die versucht, uns zu manipulieren und für ihre Zwecke zu benützen. Und im „Flacherdfall“ sind es eben die böse NASA u.a., welche einen wahnsinnigen Aufwand betreiben, um uns zu täuschen.

    2. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist Frau H.J. (den vollen Namen können wir uns sparen, da Sie wissen, wen ich meine), die auf ihrem Blog nicht nur die wissenschaftliche Erkenntnis der Kugelgestalt der Erde als satanische Verführung brandmarkt Vielmehr hat sie diese Denke auf alle möglichen anderen Felder ausgedehnt. Mondlandung, Klimawandel, Covid 19, Impfen usw. usf. Richtig schlimm wurde es ab dem Moment, ab dem sie die Gottheit Jesu leugnete. Von da an ging es bergab und zwar rasend schnell. Wobei der „Drift“ schon vorher erkennbar wurde. Nun wird er aber durch nichts mehr aufgehalten.

    Frau J. ist nun aber das glatte Gegenteil dessen, was Sie einen „Schwarmgeist“ nennen würden. So lehnt sie alles „Charismatische“ ebenso entschieden ab wie Sie, Frau Küble, das tun. Frau J. wäre eigentlich hochintelligent und versucht, ihren Unsinn auch wortreich zu begründen. Aber das stellt offensichtlich kein Hindernis dar, in das tiefe Verschwörungsloch zu fallen.

    3. Ein Kennzeichen solcher Menschen ist es, keinerlei fachliche Autorität mehr zu beachten. Man würde zwar nach wie vor wohl schon zum gelernten Zahnarzt gehen, wenn die Beißerchen Probleme machen und nicht zum Hufschmied. Aber ansonsten ist man schlauer als all diejenigen, die sich schon lange fachlich mit den jeweiligen Themen befassen. Ein weiteres Kennzeichen ist, dass die eigene Erkenntnis absolut gesetzt wird. Im „Flacherdfall“ heißt das: Da ich keine Erdkugel sehen kann, sondern nur flache Horizonte, kann die Erde keine Kugel sein. Hinweise auf die schiere Größe der Erde, auf weit entfernte Schiffe, von ndenen man zuerst den Mast und erst am Schluß die Wasserlinie sehen kann, auf lifestreams der ISS, die man permanent auf youtube sehen kann, auf Erfahrungen, Berichte, Fotos etc von Astronauten usw. usw. werden als reine Fälschungen und Täuschungen abgetan.

    4. Die von Ihnen immer wieder ins Gespräch gebrachte AfD greift solche Strömungen ja auch gerne auf, Frau Küble. Man leugnet den menschengemachten Klimawandel, kümmert sich nicht um die sonstige Problematik fossiler Energieträger und stellt Covid 19 zunehmend als harmlos dar. Und zwar genau zu dem Zweck, solche Menschen für sich zu gewinnen. Und Donald Trump macht das ja vor, wenn er seine pseudowissenschaftlichen oder esoterischen Vorschläge zur Heilung von Covid 19 verbreitet, Fracking preist und aus Klimaschutzabkommen aussteigt.

    Wie Sie sehen, hat das alles mit „Schwarmglauben“ nichts zu tun. Es ist vielmehr schlicht die Weigerung, sich mit unbequemen Fragen auseinander zu setzen. Letztlich ist das eine Infantilisierung, die meint, wenn man sich nur fest die Hand vor die Augen presst und irgend etwas behauptet, was mit der Realität im Widerspruch steht, dann werde schon nichts Schlimmes passieren und alles werde so sein, wie man es sich vorstellt.

    5. Echte Charismatik vertraut auf „göttliche Realität“, d.h. auf die Wahrheit der biblischen Berichte u.a. zu den Charismen und damit auch auf das, was Jesus selbst gesagt und getan hat, auch wenn es sich rein menschlicher Erkenntnis entzieht. Sie vertraut darauf, dass diese Charismen existieren und gelebt werden sollen. So wie Christen eben auch vieles Andere im Glauben ergreifen. Sie glauben als Katholikin, dass die geweihte Hostie kein Gebäck mehr ist, dass aus Weizen hergestellt wurde, sondern der tatsächliche Leib Jesu. Das können Sie weder sehen noch beim Empfang der Kommunion schmecken. Es schmeckt einfach nicht nach Fleisch, sondern wie eine Art Oblate. (Na ja, meistens jedenfalls) Dennoch glauben Sie es, ja beten es sogar in der eucharistischen Anbetung an. Ist das dann auch Schwärmerei? Diesen Vorwurf – den ich übrigens NICHT erhebe – würden Sie empört zurück weisen. Ich verwende das Beispiel nur, um zu zeigen, auf welch dünnem Eis Sie sich mit ihrer pauschalen Verurteilung von Charismatik bewegen.

    Am Schluss zurück zu den „Flacherdlern“. So weit dieselben irgendwie „christlich“ sind, berufen sie sich nicht auf Wunder oder dergleichen „Schwärmerei“. Sondern auf ein wortwörtliches Bibelverständnis. Und danach könnten die entsprechenden Texte der Bibel, vor allem im Buch Genesis, nur so verstanden werden, als würde die Erde flach sein. Diese Meinung vertritt auch Frau J. Das ist also in der Begründung das Gegenteil von „Schwärmerei“.

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    • Guten Tag,
      teilweise stimme ich Ihnen zu, aber ein Großteil Ihrer Einwände würde sich erübrigen, wenn Sie den Artikel unvoreingenommen gelesen hätten:
      1. Es handelt sich nicht um eine grundsätzliche Abhandlung über Flacherde / Stillstehende Erde, sondern um die Kritik an einer Zeitschrift, die in katholischen Kreisen weitverbreitet ist, zumal man sie kostenlos erhält.
      2. Daß dieses fromme Blatt nun einmal stark charismatisch orientiert ist, kann ich nicht ändern – wäre es z.B. traditionalistisch geprägt, hätte ich diesen Hildegard-Artikel ebenfalls kritisiert.
      3. Ich habe ausdrücklich erwähnt, daß es neben der Fixierung auf Visionen, „Seher“ usw auch weitere Motive gibt: V-Mythen und Wissenschaftsfeindlichkeit.
      4. Ich kenne dutzende von konserv. bis traditionellen und auch biblizistische (evang.) Zeitschriften, aber noch nie in all den Jahrzehnten las ich eine Verteidigung der „stillstehenden“ Erde, geschweige Flacherde usw. Dies kam jetzt zum ersten Mal vor – und das dürfen Sie schon mir überlassen, ob ich dann zur Feder greife oder nicht.
      5. Daß das LEBEN-Blatt charismatisch ist, wird nur kurz erwähnt – und mir ist unklar, warum Sie sich spaltenlang hierauf fixieren. Ich erwähnte genauso kritisch die Medjugorje-Begeisterung des Blättchens.
      6. Tatsache ist nun einmal, daß der Beweggrund in diesem Falle eindeutig der Bezug auf Hildegard-Visionen darstellt – und nicht irgendeine Wissenschaftsfeindlichkeit an sich. Diese wird lediglich in Kauf genommen in der Annahme, es bleibe nichts übrig, um Hildegards „göttliche“ Schauungen ernst zu nehmen. Hier ist also tatsächlich die Fixierung auf Privatoffenbarungen das entscheidende Motiv.
      7. Daran ändert doch nichts der Hinweis auf Frau H.J. und deren Motive – sie hat hier Leserkommentare hinterlassen, bringt aber keine Zeitschrift heraus. Vielleicht verwechseln Sie hier die Bedeutungs-Ebenen.
      8. Die ausgesprochen biblizistische Zeitschrift „Bibel und Gemeinde“ vom evangelikalen Bibelbund denkt überhaupt nicht daran, die Flacherde zu verteidigen. In der neuesten Ausgabe 3/2020 schreibt der evang. Theologe Michael Kotsch (den ich übrigens persönlich kenne) seitenlang gegen diese unsinnige These. Ich habe auch sonst in den evangelikalen Zeitschriften (und ich lese regelmäßig eine ganze Reihe davon, vermutlich mehr als Sie!) noch nie was pro Flacherde gelesen. So verrückt ist man dort offenbar nicht, einer überzogenen Bibel-Überinterpretation zu huldigen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • J.WalfischSchnucki sagt:

      Als Jesus gefragt wurde, ob die Versuchung von den Menschen genommen werden kann > hieß es: „Die Versuchung muss bleiben.“
      Wir haben hier ja auch versucht, ob es Wege und Möglichkeiten gibt, das Böse deutlicher heraus zu arbeiten im Alltag und in der Erkenntnis. Ohne Erfolg > das heißt, es ist bestimmt kein öffentliches Thema – oder – ich bin nicht reif und geeignet dafür = Strohdumm.
      Nun ist das Böse jedoch von uns Menschen zu überwinden. Es ist da – ohne irgend ein Gespenst an die Wand zu malen bzw. jemanden Angst zu machen.
      Schon im Alten Testament sind WeiterentwicklungsPerspektiven des zukünftigen Menschen angedeutet (Neuer Adam ohne ein Adam zu sein), die eine völlige Überwindung des Bösen möglich machen. In Religionsgeschichtlichen Büchern gibt es sogar historische Nachweise dieses Glaubens oder Wissens. Man spricht dann von Manichäertum oder Manichäismus.
      Heute würde man den Vorwurf ernten: „Polarisation“ . Das ist also der Sieg des Guten über das Böse. So etwas ist Christus für uns als Vorbild der Nachfolge!!!

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  5. Die Tragödie der Geschichte des jüdischen Volkes resultiert nach Auswertung der biblischen Selbstzeugnisse aus einer tiefgreifend konfliktiven schizoiden Konstellation. Beim Auszug aus Ägypten sieht sich das Volk Israel durch den weglosen Zug in die Wüste mit dem Verfolger im Nacken in eine existentielle Rettungslosigkeit getrieben. Das ‚Ausgesetzt-Sein zur Existenz’ wird nunmehr zur konstituierenden Befindlichkeit im Judentum.
    Moses und der Pharao sind tiefenpsychologische Abspiegelung des archaetypischen Geistes Gottes, dem ‚Ich bin’ der sich fortan am ‚Du bist’ seiner Schöpfung abzuarbeiten hat.
    Wie dem Bruder der Bruder zur Anfechtung werden muß, so auch die Vater-Religion der Sohnes-Religion – weil Einer sein Selbst immer auch im Andern findet, und dadurch ein Abgrund der unversöhnlichen Schizothymie des absoluten Ich und seinem Selbstbild zu Bewußtsein gelangt.
    Dem tiefinnigen Empfinden einer Zwiegespaltenheit, dem Ich und seinem Opfer-Selbst, liegt die geistige Bedeutsamkeit der ‚Beschneidung’, die keine ‚Bescheidung’ duldet, zugrunde. Ein Wurzelschnitt auf der unteren Ebene der Leiblichkeit, für die Transformation in die Geistigkeit. Es ist Vollzug einer Leib- und Seelenarbeit zum Zwecke der rituellen Wiederholung eines Traumas durch ein Trauma. Was vormals Ohnmächtigkeit gewesen war, soll transformiert werden zur Selbstermächtigung. Aus all diesem Ringen erhält die Dialektik ihre Impulse, der Dualismus der Ausschließlichkeit, die Polarität des Guten Wähnens und der Bösen Tat, der schöpferischen Zerstörung. Dies ist die nichts Weniger als die Geschichte der Welt selbst. Es geht daher um Alles-oder-Nichts-Sein eines ‚Willen zur Macht’. Nimm einen Teil fort, so tilgst Du das Ganze. Das Gesetz ist nur erfüllt, wenn Du es ganz erfüllst – wehe dem, der etwas hinzufügt, oder hinweg nimmt ..

    Buchempfehlung: „Das pyramidale Prinzip 2.0“, von Franz Sternbald

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    • DIE JUDEN – ALS „AUSERWÄHLTES VOLK“ VON GOTT FÜR IMMER VERWORFEN?
      JULI 28, 2011 FIXNEWS
      Die Juden – als „auserwähltes Volk von Gott für immer verworfen?

      http://bruderinfo-arbeitskreis.de/fixnews/die-juden-als-auserwahltes-volk-von-gott-fur-immer-verworfen/

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      • J.WalfischSchnucki sagt:

        Nein, nicht verworfen.
        Historisch sind die 12 Stämme Israel wohl unwiedervereinbar auseinander gefallen durch Krieg und Eroberung und Wanderung…..
        Jesus Christus opfert sich als Bräutigam für seine Braut Israel.
        Bei uns Christen wird Gott Mensch. Darinnen drückt sich das auch aus, ja.
        Es handelt sich um 2 verschiedene Überlieferungen und Verständnisse > die man hinterher zur Deckung bringen kann, heute. Deshalb, weil wir Christen diese jüdisch/althebräische Überlieferung nicht aus der Übersetzung heraus lesen/Hören/erkennen > darum kommt für uns das HEIL von den Juden. Einige Apostel erklärten im Bibeltext den verstreuten Juden ja dieses. Das ganz nachweislich -ihnen wurde Verständnis gegeben darüber.
        Wenn jüdische Vertreter uns das Neue Testament erklären aus ihrer „Offenbarung Gottes“ dem Alten Testament, dann sieht ein hoffentlich jeder Christ diesen reichen Schatz und die Denk-Lese-Interpretations-Struktur des Alten Testamentes im Neuen Testament.
        „Jude“ hat dann eine bestimmte Bedeutung = Einstellung und Glaube.
        Die Kunst der Überlieferung muss man sich als göttlich-unterstützten Rein-Inneren-Sinn oder Sinne vorstellen. NUR dadurch ist Heil ,heute wieder, auf christliche Art möglich.
        Die Ontologie des brennenden Dornbusches in der Nachfolge zum Christlichen: ICH BIN gewandelt. Das ist der Fortschritt und die Logik dann, heute.

        Wenn du über Jahre damit vertraut > irgendwann macht es schon „klick“.
        Ein amerikanischer Theologe auf beiden Gebieten > ist auf YouTube zu sehen und hören.

        Heutiges Fazit: Wir alle sind Juden. Wir alle sind Israel.
        Mit der heutigen Politik hat das nichts zu tun. Es ist nur wie „neu“ – Aha.

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    • Anonymous sagt:

      Was ist denn das für ein Quark und eine Selbstpromotion? Muss denn das sein?

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  6. A. Nickmann sagt:

    St. Augustinus schrieb in seinem Genesis-Kommentar, dass Christen, wenn sie solchen Unsinn (wie in dem Fall: flache Erde) verkünden, auf gebildete Heiden abschreckend wirken (und durch diese Abschreckung deren Seelenheil gefährden).

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    • Gerd Nestler sagt:

      Es gibt momentan wirklich Leute, die an eine wieder flache Erde glauben möchten. Zum anderen sind diese älteren Weltbilder so runtergeleiert, dass es sich einsuggeriert hat bei vielen Leuten, dass die Leute das glaubten und dachten mit der Scheibe und so. Dem könnte also der Autor erlegen sein in der Hoffnung, darauf aufbauend Pluspunkte oder Anerkennung zu ernten. Auch unsere heute gängigen Technischen Zeichnungen benutzen QuerschnittsZeichungen oder -Ansichten gerade bei stark unregelmäßigen bis unförmigen Körpern etc. Vielleicht verbreitet man irgendwann einmal das Richtige eines jeden Weltanschuungsmodells und den Rest lässt man vergessen oder dergleichen, nach dem Muster, wie man heute immer und überall das Nicht-erklärbare weglässt (unbewusst).

      Da die flache Erde auf höheren Entwicklungsebenen der übermenschlichen Entwicklung immer noch Realität ist + verwirklichter Glaube > bitte einschlägige Literatur dafür lesen.

      Alles hat Vor- und Nachteile, aber heute gibt es unmöglichen Unsinn im Umlauf > und das hat Frau Küble auch gelesen oder gesehen.
      Auch in Naturwissenschaftlicher Hinsicht muss man bei solchen Wissens-Doku´s fast jeden Satz sprachlich und menschlich-erkenntnismäßig richtig stellen. Es sind eindeutige immer wiederholende Suggestionen an der Tagesordnung. Ein pädagogisches Unding.

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