Offener Brief an Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts in Berlin

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrter Herr Professor Wieler,

haben Sie vielen Dank für die rasche Antwort durch Frau Petschelt. Geklärt wurde, daß es sich bei den vom RKI mitgeteilten „Fällen“ nicht um klinisch behandelte Covid-19-Erkrankungen handelt, sondern um Personen, bei denen ein PCR-Test positiv war.

Die PCR-Tests sind umstritten: „Bei Angaben zu Sensitivität und Spezifität der in Deutschland verwendeten PCR-Tests halten sich sowohl das Robert Koch-Institut als auch das nationale Konsiliarlabor am Institut für Virologie der Charité bedeckt(Dt. Ärzteblatt).Der PCR-Test zeigt nur die Nukleinsäuren an, nicht das Virus, er kann keine Infektion nachweisen(Virologin Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Universität Würzburg).

Um die Epidemie beurteilen zu können, ist unbedingt eine Statistik der in diesem Jahr klinisch behandelten Covid-19-Erkrankungen erforderlich. Eine solche Statistik existiert offensichtlich nicht.

Sie schreiben: „Eine Hospitalisierung wurde bei 31.132 (17%) der 188.047 übermittelten COVID-19-Fälle mit diesbezüglichen Angaben angegeben (10.8.2020). Wurden diese „Fälle“ tatsächlich wegen Covid-19 hospitalisiert?

Ich erinnere an das „DIVI-Intensivregister“. Dort steht unter der Rubrik „Fälle Covid-19 aktuell in Behandlung“ am 8.8.2020: 230 Personen in ganz Deutschland.

Sie sollten sich mit den Aussagen der vielen Fachleute befassen, welche die Ansicht der Bundeskanzlerin nicht teilen, z.B. der Bestseller des Virologen Prof. Bhakdi „Corona Fehlalarm“.

In der Bevölkerung ist der Verdacht verbreitet, daß die Corona-Angst von der Bundesregierung gewünscht wird, um ihre volkswirtschaftlich und gesundheitlich schädlichen Maßnahmen zu rechtfertigen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Hinweis: Vor Veröffentlichung dieses Schreibens wandte ich mich an einen in puncto Corona-Laboruntersuchungen kompetenten Medizin-Professor, ob die kritischen Äußerungen zum PCR-Test zutreffen, was er bejahte.


IGFM ist besorgt und fordert Veröffentlichung des Vatikan/China-Abkommens

Am 22. September läuft das bisherige Abkommen des Vatikans über die Ernennung von Bischöfen mit der VR China aus. Vor einer Verlängerung des vorläufigen Abkommens des Heiligen Stuhls mit China warnt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und fordert die Veröffentlichung des Vertragstextes.

„Nur ein veröffentlichtes Abkommen schafft Klarheit, was die Vertragsparteien tatsächlich vereinbart haben. Bereits in Hongkong erweist sich die Pekinger Führung als schamlos vertragsbrüchig“, erklärt dazu IGFM-Vorsitzender Edgar Lamm.

Nach Auffassung der IGFM ist zu erwarten, dass die kommunistische Partei Chinas auf die Dauer den aus dem Abkommen resultierenden Verpflichtungen nicht nachkommen werde. Der auslaufende vorläufige Vertrag bildet die Grundlage für die Ernennung von Bischöfen und die Regelung von Bistumsgrenzen. Details werden bislang geheim gehalten, kritisiert die IGFM.

Kritiker dieser Vereinbarung wie der frühere Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, beklagen, dass mit der Unterzeichnung Druck auf die Gläubigen der chinesischen Untergrundkirche ausgeübt werde, sich der staatlich kontrollierten Chinesisch Katholisch-Patriotischen Vereinigung anzuschließen.

Vor dem Abkommen genoss die Untergrundkirche jedoch noch mehr interne religiöse Freiheit, wenn auch unter hohem Risiko.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in China: www.igfm.de/china


Fast jede/r zweite Deutsche in Sorge wg. weltweit steigender Angriffe auf Kirchen

45 Prozent der Deutschen bereitet die zunehmende Zahl von Angriffen auf Kirchen weltweit Sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Bei 30 Prozent ist dies nicht der Fall; 17 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen.

Von den katholischen Befragten sehen 52 Prozent die Angriffe auf Kirchen mit Sorge. Gleichzeitig teilen 27 Prozent diese Einschätzung nicht. Sorgen machen sich auch 54 Prozent der Protestanten, bei 24 Prozent ist dies nicht der Fall. Insbesondere freikirchliche Befragte machen sich Sorgen aufgrund der zunehmenden Zahl von Angriffen auf Kirchen (63 Prozent). Gegenteiliger Ansicht sind 22 Prozent.

Auch ein gutes Drittel (35 Prozent) der Konfessionslosen unter den Befragten teilt die Sorge.

Die Erhebung, für die 2.036 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 7. und dem 10. August befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Altersgruppen auf. Mit dem Alter steigt die Sorge kontinuierlich an:

Während unter den 18- bis 39-Jährigen nur 38 Prozent in Sorge sind, gaben dies 40 Prozent der 40- bis 49-Jährigen an. In der Gruppe der 50- bis 59-Jährigen steigt der Wert schon auf 45 Prozent, bei den über 60-Jährigen liegt er schließlich bei 54 Prozent.

Betrachtet man die Affinität zu den politischen Parteien, so ist festzustellen, dass bei den Anhängern von Union (56 Prozent) und SPD (57 Prozent) die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von Angriffen auf Kirchen am größten ist. Unter AfD-Wählern sind 53 Prozent in Sorge, bei den Anhängern der Linkspartei sind es noch 50 Prozent. Am geringsten ist der Wert bei den Wählern der Grünen (44 Prozent) und der FDP (41 Prozent).

Internetpräsenz der DT: www.die-tagespost.de.