Regensburger Bischof begrüßt vatikanische Instruktion gegen Pfarrei-„Reformen“

Am 20. Juli 2020 veröffentlichte die vatikanische Kleruskongregation im Auftrag von Papst Franziskus eine Instruktion mit dem Titel: Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche.

Sie wendet sich an eine Kirche, die zumindest in Westeuropa viele Pfarrgemeinden auflöst, die das sakramentale Priestertum an den Rand drängt und Neuevangelisierung vielerorts als Strukturpoblem und Aufweichungsprozess verstehen will.

Verständlich, dass die römische Orientierung heftig kritisiert wurde, votiert sie doch unmissverständlich für eine geistliche Umkehr als Voraussetzung missionarischer Wirkkraft, ein Weg, den die Katholiken mit ihren Pfarreien und den berufenen Priestern gehen sollen.

Bischof Rudolf Voderholzer nahm die 400. Fatima-Wallfahrt im oberpfälzischen Tirschenreuth am 13.8.2020 zum Anlass, diese Instruktion zu begrüßen und sein Votum öffentlich zu begründen.

Die Fatima-Wallfahrt sei der rechte Anlass, denn „Maria, die Königin der Apostel, ist uns bei all unserem Bemühen um das rechte Pfarrei- und Kirche-Sein Vorbild und Fürsprecherin.“

Er fügte hinzu: „In Maria schauen wir, dass es entscheidend in der Kirche nicht darauf ankommt, ein Amt zu bekleiden, sondern Christus zur Welt zu bringen und heilig zu werden.“

Die gesamte Predigt können Sie hier nachlesen.

Quelle: https://www.bistum-regensburg.de/news/eine-aufloesung-von-pfarreien-steht-fuer-uns-nicht-zur-debatte-bischof-rudolf-zur-aktuellen-instruktion-der-kleruskongregation-anlaesslich-der-400-fatima-monatswallfahrt-in-tirschenreuth-7593/


13 Kommentare on “Regensburger Bischof begrüßt vatikanische Instruktion gegen Pfarrei-„Reformen“”

  1. Novizen
    „Innere Wärme, die mein Leben verändert hat“
    Was bewegt einen jungen Mann heute dazu, Priester zu werden? Obwohl die Kirchen an Gefolgschaft verlieren, entscheiden sich weiter Menschen dafür, ihr Leben voll und ganz Gott zu widmen. Zwei frisch geweihte katholische Priester erzählen ihre Geschichte.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/novizen-ueber-ihren-weg-zum-priesteramt-eine-innere-waerme.1278.de.html?dram:article_id=480730

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  2. Anonymous sagt:

    @ „Wolfgang Thomsen“ alias Holger Jahndel:

    Ich kann diese Antwort nicht unter Ihren Beitrag stellen, weil es unter Ihrem Beitrag keinen „Antworten“ Button gibt:

    Das angebliche jüdische Recht sah also vor, dass ein Sohn seiner Mutter einen Adoptivsohn aussuchte und als solchen bestimmte? Wem wollen Sie so einen Unsinn erzählen? Quellen können Sie wahrscheinlich dafür auch nicht benennen.

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  3. "GsJC" sagt:

    Anonymous aus „A“ schrieb:

    Ich habe mir nur erlaubt, diese widersinnigen Katholizismen wörtlich zu nehmen.[…]Leider bin ich von dergleichen Katholizismen schon so abgestumpft, dass ich sie meistens wehrlos zur Kenntnis nehme. Als ob durch deren ständige Wiederholung ihre Realität produziert werden könnte. Nein, es bleibt einfach falsch.

    Ich erlaube mir, Sie wörtlich zu nehmen.

    Sie müssen nicht öffentlich bedauern, dass Sie von dergleichen „Katholizismen schon so abgestumpft“ sind. Das nimmt Ihnen von katholischer Seite niemand ab. Die „wehrlose Kenntnisnahme“ dürfen Sie sich ebenfalls sparen. Bei Ihrem erhabenen Erkenntnisstand kommen derartige Sprüche albern. Schließen Sie mit dem Katholischen endgültig ab, dann besteht auch keine Gefahr, dass Sie weiter „abstumpfen“ könnten.

    So es für Sie weiterhin einfach falsch bleiben sollte, das katholische Gen in Ihnen keine Ruhe findet, dann versuchen Sie in dem Geist zu jubeln, der Ihrer nach Wahrheit dürstenden Seele aus Gnade bei Ihrem Austritt aus der r. kath. Kirche gänzlich unverdient verliehen wurde. Dort sollten Sie Trost finden – oder? Ihr klarer Blick auf das Heilsgeschehen sollte Ihnen innere Ruhe und mehr Gelassenheit spenden.

    Und sollten Sie wieder einmal verspüren, dass Sie „widersinnige Katholizismen“ in Unruhe versetzen, dann versuchen Sie es einfach mit einer Stunde „Ruhen im Geist“ – das hilft bestimmt!

    MfG

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    • Anonymous sagt:

      Frau Küble weist bei fast jeder Gelegenheit darauf hin, dass ich doch bitte einen Kommentar zu einem Post eines anderen Forenschreibers nur unter dessen Kommentar schreiben und nicht voran stellen solle. Gilt das für Sie nicht, Herr „Gelobt sei Jesus Christus“?

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      • Guten Tag,
        erstens schreibe ich das bei Ihnen nicht „bei fast jeder Gelegenheit“, sondern selten (in diesem Jahr höchstens drei mal), zweitens hat GsJC wenigstens Bezug genommen auf den Kommentator-„Namen“, auf den er reagiert – was Sie vielfach nicht taten.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • "GsJC" sagt:

        Wenn es Sie tröstet.

        Zu Beginn meines glorreichen Schaffens hier im Forum wurde und musste auch ich von Frau Küble gelegentlich an die Forenregeln erinnert werden. Den heutigen Rückfall in alte Gewohnheiten, bedauere ich zutiefst, gelobe Besserung und entschuldige mich dafür.

        MfG

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  4. 14. August 2020
    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit „Philosophia Perennis“

    https://philosophia-perennis.com/ .

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  5. Anonymous sagt:

    „Maria, die Königin der Apostel“? Warum wussten die armen Apostel nichts davon, dass sie eine Königin hatten, der sie daher auch zu Dienst sein mussten. Sonst würde der Titel „Königin“ ja nichts bedeuten. Sie hätten es bestimmt schriftlich festgehalten. Man fasst sich nur noch an den Kopf. Und nein, niemand hat heutzutage „Christus auf die Welt zu bringen“ Das ist bereits abgeschlossen. Jesus spricht auch nicht davon, wir hätten ihn immer wieder auf die Welt zu bringen, sondern davon, dass wir von neuem geboren werden müssen. Und auch mit dem heilig „werden“ wird das nichts. Die Gläubigen SIND Heilige. So nennt Paulus sie jedenfalls. Und es geht darum, dass sie das leben, was sie in Christus schon sind.

    Leider bin ich von dergleichen Katholizismen schon so abgestumpft, dass ich sie meistens wehrlos zur Kenntnis nehme. Als ob durch deren ständige Wiederholung ihre Realität produziert werden könnte. Nein, es bleibt einfach falsch.

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    • Guten Tag,
      das ist doch klar, was mit „Christus auf die Welt bringen“ gemeint ist: Den Glauben verbreiten, damit Christus in den Herzen „geboren“ wird. Sie neigen dazu, Bildworte zu pressen und dann empört zu reagieren.
      Das zeigt sich auch mit „Königin der Apostel“. Natürlich ist damit nicht gesagt, daß die Apostel Maria etwa auf einem Apostelkonzil zu ihrer Königin gewählt hätten, sondern daß sie von Gott im Hinblick auf Christus noch stärker begnadet worden ist als sogar die Apostel, einmal abgesehen davon, daß dieselben alle das Weite suchten, wogegen Maria treu unter dem Kreuz ihres Sohnes stand – wenngleich mit Johannes, der aber vorher zunächst einmal geflüchtet war.
      Die Gläubigen SIND begnadet und „Geheiligte“, aber wir sollen nach Heiligung streben, können Sie bei Paulus nachlesen, denn ohne Heiligung werden wir Gott nicht schauen.
      Auch hier haben Sie das NT nur selektiv zur Kenntnis genommen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Nein, ich habe nichts selektiv zur Kenntnis genommen. Dieser Vorwurf passt exklusiv zum Katholizismus. Ich habe mir nur erlaubt, diese widersinnigen Katholizismen wörtlich zu nehmen. Was man aber offensichtlich nicht soll.

        Und nochmal: Nirgends im NT wird erwähnt, dass Maria eine „Königin der Apostel“ sei, dass Evangelisation bedeute, „Christus erneut zur Welt zu bringen“ oder dass Heiligung bedeute, ein Heiliger zu werden. Dann würde sich ja Paulus widersprechen. Von der Wortbedeutung her geht es bei „Heiligung“ um „Absonderung für Gott“. Also darum, sich immer mehr Christus zur Verfügung zu stellen und aus dem Glauben zu leben. Paulus sagt auch nicht „Geheiligte“, sondern „Heilige“.

        In diesem Zusammenhang spielt es überhaupt keine Rolle, wer unter dem Kreuz das Weite suchte. Zumal es für die Mutter Jesu nicht persönlich gefährlich, sondern zwar äußerst schmerzhaft, aber als Mutter des Hingerichteten „normal“ war, dort zu sein, während – wie wir bei der Gefangennahme Jesu wissen – seine Jünger gefährdet waren. Und dennoch war Johannes dort.

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      • @Anonymous:

        Und Jesus Christus selbst machte seine Mutter Maria mit den dafür damals gebräuchlichen jüdischen Worten bzw. Formel dem jüdischen Recht nach zur Adoptiv-Mutter des Apostels Johannes. Bzw. diesen damit zu ihrem Adoptiv-Sohn und damit zu seinem eigenen Adoptiv-Bruder. Dies hätte er wohl kaum getan, wenn diese Beiden bedeutungslos gewesen wären. Immerhin war Johannes auch der Jünger, der Jesus Christus am meisten liebte, und den dieser deswegen auch am meisten zurücklieben konnte.

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      • Anonymous sagt:

        @ „Wolfgang Thomsen“ alias Holger Jahndel:

        Ich kann diese Antwort nicht unter Ihren Beitrag stellen, weil es unter Ihrem Beitrag keinen „Antworten“ Button gibt:

        Das angebliche jüdische Recht sah also vor, dass ein Sohn seiner Mutter einen Adoptivsohn aussuchte und als solchen bestimmte? Wem wollen Sie so einen Unsinn erzählen? Quellen können Sie wahrscheinlich dafür auch nicht benennen.

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