Offene Fragen zum „Sturm“ auf den Reichstag

AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla stellt öffentlich zehn Fragen an Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD), an den Verfassungsschutz und an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble:

  1. War am 29. August eine eigenständige Kundgebung vor dem Reichstag angemeldet, die nichts mit der Demonstration für Grundrechte zu tun hatte?
  2. Von wem war diese Kundgebung angemeldet?
  3. Stimmt es, dass der Verfassungsschutz den Kreis der Anmelder kannte und er seine  Informationen zu den Personen an den Berliner Innensenator Andreas Geisel weitergegeben hat?
  4. Stimmt es, dass der Verfassungsschutz Mitglieder des Anmelderkreises des Terrorismus verdächtigt?
  5. Warum hat Senator Geisel angesichts einer Kundgebung unmittelbar vor dem Reichstag keine entsprechenden Schutzvorkehrungen getroffen?
  6. Konkret: Warum waren zum Zeitpunkt der Kundgebung nur drei Polizisten auf der Reichstagstreppe?
  7. Und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble muss sich fragen lassen: Wo war eigentlich die aus 180 Beamten bestehende Bundestagspolizei? Waren die alle beurlaubt? An so einem Wochenende?
  8. Haben die Behörden also den angeblichen „Sturm auf den Reichstag“ bewusst „genehmigt“?
  9. Hat der Verfassungsschutz Senator Geisel mitgeteilt, wie viele V-Leute bei der Aktion auf den Treppenstufen dabei waren?
  10. Warum stellt kein Journalist solche Fragen?

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8 Kommentare on “Offene Fragen zum „Sturm“ auf den Reichstag”

  1. Martin Lichtmesz
    Kann nur ein Gott uns retten? glauben, hoffen, standhalten

    »Nur ein Gott kann uns noch retten«, äußerte Martin Heidegger 1966 in einem berühmtgewordenen Interview. »Die entscheidenden Schlachten werden von der Seele gewonnen«, schrieb der katholische Romancier Jean Raspail. »Europa besitzt keine identitäre Religion«, beklagte der Historiker Dominique Venner, der an keinen Gott glaubte und sich im Mai 2013 vor dem Altar von Notre-Dame zu Paris erschoß.

    Was bedeuten diese Sätze, aus welchen Krisen sind sie erwachsen, welche Ausblicke eröffnen sie? Ist unser christliches Erbe tot oder gar eine vergiftete Last, die es abzuschütteln gilt? Könnten wir uns überhaupt aus der »großen christlichen Erzählung« lösen, deren Bilder unser abendländisches Bewußtsein so tief geprägt haben? Können wir auf die Bindung an überzeitliche, überpersönliche Ordnungen verzichten? Und: gibt es angesichts des Zerfalls der westlichen Welt im Zeichen einer hybriden Auflösung aller Dinge noch Hoffnung auf ein Überdauerndes?

    Martin Lichtmesz (zur Autorenseite) macht sich in seinem Großessay erneut an die Vermessung eines »besetzten Geländes«.

    Weitere Artikel von Martin Lichtmesz

    https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/1429/kann-nur-ein-gott-uns-retten-glauben-hoffen-standhalten

    Martin Lichtmesz
    Die Hierarchie der Opfer

    Der Fall „George Floyd“ zeigt, was Lichtmesz meint, wenn er von einer „Hierarchie der Opfer“ spricht: Der Tod dieses Mehrfachkriminellen wirft kein gutes Licht auf das Verhalten des verantwortlichen Polizisten; daß aber daraus eine Antirassismusbewegung mit Demonstrationen sogar in deutschen Großstädten werden konnte, ist nicht gerechtfertigt. Legte man Maßstäbe an, müßte jeden Tag weltweit demonstriert werden.

    Die „Hierarchie der Opfer“ wird immer deutlicher. Als Angela Merkel im September 2015 die deutschen Grenzen öffnete, nahm sie sehenden Auges die Folgen in Kauf: Vergewaltigungen, wachsende Kriminalität, ethnische und religiöse Konflikte. Auszubaden hat diese neue Gefährdungslage seither das einfache Volk, nie aber der Kreis derjenigen, die für die Grenzöffnungen verantwortlich aren und sind.

    Hierarchie der Opfer bedeutet: Im Gegensatz zu den lautstark benannten Opfern »rechter« Gewalt werden die Toten der Umvolkungspolitik bagatellisiert, relativiert oder verschwiegen.

    Weitere Artikel von Martin Lichtmesz

    https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/reihe-kaplaken/38119/die-hierarchie-der-opfer

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  2. Anonymous sagt:

    Wenn es nach den Kommentaren deutscher Spitzenpolitiker zur Demonstration der sogenannten Corona-Skeptiker in Berlin geht, dann ist das Land am Wochenende knapp einem Staatsstreich entgangen. Parteiübergreifend war von Empörung und Abscheu die Rede. Der Bundespräsident sprach gar von einem «Angriff auf das Herz unserer Demokratie». Was ist da los? Steht die Bundesrepublik vor dem Kollaps?

    https://www.nzz.ch/meinung/corona-protest-in-berlin-bitte-keine-panik-ld.1574134

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  3. Thomas May sagt:

    Der sogenannte „Sturm auf den Reichstag“ war – wie man sich zum Beispiel anhand des ungekürzten Videos „Aktivist Mann“ selbst überzeugen kann (https://www.reitschuster.de/post/der-erfundene-reichstags-sturm-hier-die-wahre-geschichte) – eher ein „Sturm im Wasserglas“, aufgebauscht und skandalisiert von den Medien mit der durchsichtigen Zielsetzung, die Großveranstaltung mit den überwiegend friedlichen ca. 38.000 Demo-Teilnehmern in Verruf zu bringen und in die rechte Ecke zu stellen.
    Als ob hier ein Putsch gerade noch verhindert wurde und Attila Hildmann um ein Haar Reichskanzler geworden wäre!
    Dazu passend die anschließenden staatstragenden, pathetisch-markigen Statements der obersten politischen Repräsentanten.
    Eine Farce.
    Jeder Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung an sich soll mit allen Mitteln delegitimiert werden, selbst dann, wenn er von seriösen Veranstaltern wie „Querdenken 711“ organisiert wird.

    Gefällt 2 Personen

  4. Willibald Reichert sagt:

    Die ewigen Kämpfer gegen Rechts bedienen sich einer Vorgehensweise, die dem Hetzblatt
    „Der Stürmer“ der Hitlerdiktatur in nichts nachsteht. Um der Verkommenheit die Krone aufzusetzen, interpretiert man das als Verteidigung der Demokratie. Es bestätigt sich wieder einmal, daß Chemnitz überall bei Bedarf aus dem Hut gezaubert werden kann, wenn es darum geht, legalem Bürgerprotest als staatsgefährdend zu bezeichnen.

    Gefällt 3 Personen

  5. Lisje Türelüre aus der Klappergasse sagt:

    Also nun mal langsam:
    Es gab eine Gruppe, die im Laufschritt auf die Stufen des Reichstags gelangte, dort Fahnen schwengte und sich sichtlich freute.
    Es wurde NICHTS zerstört oder beschmiert, auch die Polizisten wurden nicht angegriffen.
    Die schwarz-weiß-rote Fahne ist eine legitime, historische Fahne der deutschen Geschichte (des Kaiserreichs) und nicht etwa verboten.
    Ein Demonstrant trug diese mit der Aufschrift „Gott mit uns“.
    (Also, ich finde das eher sympathisch).
    Es gab auch noch andere Fahnen.
    Wo bitte, ist der Skandal?

    Gefällt 3 Personen

  6. "GsJC" sagt:

    Konkret: Warum waren zum Zeitpunkt der Kundgebung nur drei Polizisten auf der Reichstagstreppe?

    —-

    Das habe ich mich auch gefragt! Und dann wird es ganz seltsam und die Medien berichteten, dass es drei Polizisten gelang, den „Sturm auf den Reichstag“ zu verhindern.

    Ich vermute, dass die „Erstürmer des Reichstags“ ebenso davon überrascht waren, dass sie ungehindert bis an die Türen spazieren konnten, wie die drei Polizisten, denen es gelang, die „Erstürmung“ zu verhindern.

    Oder sollten einige Personen sogar bis vor das Gebäude gelangen? Bilder usw. … wir kennen die Wirkung. War da nicht mal etwas mit „Hetzjagden“ in Chemnitz?

    MfG

    Gefällt 2 Personen

    • Sepp Nagl sagt:

      tja – keine Antworten. Und keine, gar keine Journalisten !?!?!?

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    • Stefan Kunz sagt:

      Ich habe schon an andere Stelle die Vermutung geäußert, das hier großes Theater gespielt wurde. Das ganze macht einen Inszenierten Eindruck, um die eigentliche Demo damit in Misskredit zu bringen.
      Gab es ja schon öfters, dass in Demos bekennende Linksextremisten mit dem Nazigruss sich zeigten.
      Aber auch hier vertrete ich die Meinung, dass dieser den Linken zusteht. Denn schlieslich waren die Nazis Sozialisten, die lediglich rechts der Kommunisten standen.

      Gefällt 2 Personen


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