Unsere Bauern brauchen mehr Unterstützung

Die beiden AfD-Bundestagsabgeordneten Peter Felser und Stephan Protschka fordern deutlich mehr Unterstützung für die heimische Landwirtschaft:

„Wenn 5.000 Höfe jedes Jahr für immer ihre Hoftore schließen – dann hat die Agrarpolitik in den vergangenen Jahrzehnten versagt“, sagte Felser. Gerade die bäuerlichen Familienbetriebe seien in strukturschwächeren Regionen wie das Allgäu unbedingt erhaltenswert, die riesigen Betriebe im Osten Deutschlands könnten nicht die Zukunft sein.

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan Protschka, kritisiert die überbordende Bürokratie aus Brüssel. Der Abgeordnete hatte eine Normenkontrollklage gegen die Düngeverordnung eingebracht.

BILD: Werbeplakat für den Bauernstand aus Westfalen-Lippe

Zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland äußert sich der jagdpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Felser:

„Ich bin entsetzt entsetzt über das Krisenmanagement von Landwirtschaftsministerin Klöckner: Diese Schutzzäune dort in den betroffenen Kerngebieten halten kein einziges Wildschwein auf“, so Felser. Jetzt müssten die Jäger vor Ort unterstützt werden, die Landwirte sollten einen Ausgleich für die entgangenen Erträge erhalten.

Mittelfristig sehen die beiden Abgeordneten eine Revitalisierung der heimischen Landwirtschaft nur in einer Abkopplung aus Brüssel zurück zu einer von Deutschland verantworteten Landwirtschaft.


3 Kommentare on “Unsere Bauern brauchen mehr Unterstützung”

  1. Dramatisches Höfesterben in der deutschen Landwirtschaft – Ursachen und mögliche Auswege (Teil 1)
    In jedem Jahr geben in Deutschland knapp 8.000 landwirtschaftliche Betriebe auf – und es ist davon auszugehen, dass das „Höfesterben“ weitergehen wird. Ständig neue Auflagen und Verbote der… Mehr»

    https://www.epochtimes.de/meinung/dramatisches-hoefesterben-in-der-deutschen-landwirtschaft-ursachen-und-moegliche-auswege-teil-1-a3334979.html

    https://www.epochtimes.de/

    MEINUNG
    Höfesterben: Verantwortung der Lebensmittelindustrie und schwache Verhandlungsposition der Landwirte (Teil 2)
    Von Niklas Frohn / Gastautor14. September 2020 Aktualisiert: 15. September 2020 17:39

    Von einem Euro, den Verbraucher für Kartoffeln im Jahr 2018 ausgaben, erhielten die Landwirte 28,1 Cent.Foto: iStock

    In jedem Jahr geben in Deutschland knapp 8.000 landwirtschaftliche Betriebe auf – und es ist davon auszugehen, dass das „Höfesterben“ weitergehen wird. Ständig neue Auflagen und Verbote der Politik verhindern jede Planungs- und Investitionssicherheit und führen zu großer Unsicherheit bei den Betriebsinhabern. Der zweite Teil der dreiteiligen Serie beschäftigt sich mit der Preisbildung auf den Agrarmärkten, der geringen Wertschöpfung der Landwirtschaft sowie dem inländischen Markt und der starken Marktmacht auf der Abnehmerseite.

    https://www.epochtimes.de/meinung/hoefesterben-verantwortung-der-lebensmittelindustrie-und-schwache-verhandlungsposition-der-landwirte-teil-2-a3335074.html

    Höfesterben und Agrarfreihandel: Landwirte verlieren, Lebensmittelindustrie profitiert (Teil 3)
    Deutschlands Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln liegt bei 88 Prozent. Bei Schweinefleisch, Weizen, Weiß- und Rotkohl, Konsummilch, Frischmilcherzeugnissen, Käse, Zucker und Kartoffeln erzeugt… Mehr»

    https://www.epochtimes.de/meinung/hoefesterben-und-agrarfreihandel-landwirte-verlieren-lebensmittelindustrie-profitiert-teil-3-a3335075.html

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  2. Maulwurf sagt:

    Die EU ist ein Bürokratiemonster, das unsere Agrarwirtschaft und unsere Natur zu Tode stranguliert. Während andere Länder bei der Umsetzung sich geweigert haben, jenes Insektizid, das gegen den Borkenkäfer hilft, haben DIE DEUTSCHEN MUSTER GRÜNEN DIESES INSEKTIZID VERBOTEN (Windmühlen, wo Simone Peter kräftig verdient, brauchen Platz) UND UNSER WALD ALS WASSERSPEICHER; BESCHÜTZER VOR BODENEROSION UND SAUERSTOFFSPENDER STIRBT QUALVOLL: Bereits Jürgen Möllemann, einer der letzten, den man in der FDP noch ernst nehmen konnte, und der mysteriös um das Leben kam, warnte vor dem Missbrauch der Fördermittel.
    ES SIND NICHT DIE SUBVENTIONEN AN SICH; SONDERN WIE SIE AUF PROJEKTE OHNE VERSORGUNGSCHARAKTER VERSTREUT WERDEN: So wird zum Beispiel die Deutsche Bahn subventioniert, diese Gelder fließen zuerst durch die Hände der Vorstande und werden nicht ZWECK GEBUNDEN VERWENDET: SUBVENTIONEN SIND IN ORDNUNG; ABER AN RICHTIGER STELLE!!! Aber leider werden falsche Stellen damit beglückt, wie die grüne Energiewende, wo Simone Peter Grüne Präsidentin spielen darf.
    Klar brauchen wir Strom, aber keinen umweltschädlichen Energieschrott. ES LIEGT AM SYSTEM: DIE GRÜNEN SIND DIE GRÖßTEN ZERSÖRER UNSERE EINSTIGEN GESUNDEN AGRARWIRTSCHAFT; MIT HILFE DER SPD!!!

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  3. Stefan Kunz sagt:

    Gerade die Fans unserer derzeitigen Regierung in den Behörden arbeiten seit rd. 25 Jahren massiv an der Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft. Auch ich bin ein Opfer dieser zerstörerischen Maßnahmen. Und mit den Bauern wurde parallel weiterer Mittelstand zu Grabe getragen.
    Warum das Ganze?
    Nun man hat mit EU-Mitteln Agrarfabriken außerhalb Deutschlands errichtet. Dort produziert man ohne Auflagen für billiges Geld, und importiert das nach hier. Gerade die aktuelle deutsche Politik ist federführend bei der Zerstörung. Insbesondere durch das abhängig machen der Landwirtschaft von Subventionen, und viele dieser angeblichen Agrarsubventionen versickern sowieso in mehr oder weniger dunklen Kanälen.
    Wenn man es auf einzelne Bundesländer beschränkt, so sind die wenigsten noch in der Lage, ihre Bevölkerung nur ansatzweise zu ernähren. Aber die dahinter versteckte Politik ist klar zu erkennen, „wer den Trog kontrolliert, der kontrolliert das Stimmvieh“.

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