Petition pro Pacelli-Allee in Berlin

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Wir protestieren entschieden gegen den Vorschlag, die Pacelli-Allee in Berlin Dahlem umzubenennen.

Eugenio Pacelli, Apostolischer Nuntius in Berlin von 1925-29 und Papst Pius XII. von 1939 bis 1958 hat schon früh vor Adolf Hitler gewarnt, den er als „nicht vertrauenswürdigen Halunken“ und „abgrundtief bösen Menschen“ bezeichnete und den Nationalsozialismus als „die gefährlichste Irrlehre unserer Zeit“ bezeichnet.

Auch als Papst Pius XI. ihn nach Rom zurückholte und zum Kardinalstaatssekretär ernannte, koordinierte Pacelli „den jüngsten päpstlichen Widerstand gegen verderbliche Rassentheorien“, wie die jüdische „Palestine Post“ am 3. März 1939 vermeldete. In Berlin positionierte er den engagierten Hitler-Gegner Konrad Graf von Preysing als neuen Bischof der Reichshauptstadt und Gegenpol zu den brauen Machthabern.

Nach Kriegsausbruch kollaborierte Pacelli, zwischenzeitlich zum Papst gewählt, mit der deutschen Militäropposition und unterstützte ihren Plan, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden durch direkte Kontaktaufnahme mit den Briten. Dabei war er auch über das geplante Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 informiert und billigte es als legitimen „Tyrannenmord“, wie deutsche und amerikanische Geheimdienstberichte sowie das Zeugnis des Vermittlers, des deutschen Rechtsanwalts und CSU-Mitbegründers Josef Müller, bestätigen.

Er war gewissermaßen der Pate, „Feldkaplan“ und „Beichtvater“ des deutschen Widerstandes und nach dem Krieg der erste Fürsprecher für ein freies, demokratisches Deutschland in einem Vereinten Europa. Wer also hätte es mehr verdient als Eugenio Pacelli, dass nach ihm in Berlin eine Straße benannt wird?

Daher wehren wir uns gegen die jüngsten linkspopulistischen Forderungen nach einer Umbenennung der Pacelli-Allee in Golda-Meir-Allee.

Golda Meir hat es sicher verdient, dass in Berlin nach ihr eine Straße benannt wird, aber nicht auf Kosten eines Mannes, den sie verehrt und bewundert hat, weil er sich während des Holocaust wie kein anderer hinter den Kulissen für die verfolgten Juden einsetzte.

So erklärte sie anlässlich seines Todes am 9. Oktober 1958:

„Als unser Volk im Jahrzehnt des Naziterrors ein fürchterliches Martyrium erlitt, hat sich die Stimme des Papstes erhoben, um die Henker zu verurteilen und um Mitgefühl für die Opfer zum Ausdruck zu bringen. Unsere Epoche ist durch diese Stimme bereichert worden, die sich im Namen der großen sittlichen Werte über dem Tumult und den täglichen Konflikten erhob.“

FORTSETZUNG und Unterzeichnung der Petition hier: https://www.change.org/p/regierender-b%C3%BCrgermeister-der-stadt-berlin-erhaltung-der-pacelli-allee-in-berlin-dahlem


PLAKAT zum Nationalfeiertag am 3. Oktober

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Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


Die Gebeugten lehrt GOTT seine Wege

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 25 (24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, HERR,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.
 

Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.